PHLÅSS: Ketuk

Ein entrücktes Klimpern und Bimmeln liegt halb unter einer elektrifizierten Rauschhülle verborgen und entfaltet gerade durch diese subkutane Präsenz eine eigentümliche Eindringlichkeit. Zeitweise treten andere Geräusche hervor: ein Rasseln, ein schwer zuzuordnendes Hantieren, als würde im Hintergrund etwas verschoben oder justiert. Mitunter entsteht der Eindruck, das Geschehen flache ab, doch dieser Eindruck erweist sich als trügerisch – er ist ein Weiterlesen

PHLÅSS: Cut

Nicht jeder Bruch ist laut, manche wirken sogar dann am stärksten, wenn sie sich beinahe verstecken – im Rauschen, im Flirren, in der subtilen Andeutung. “Cut”, das neue Album des italienischen Duos Phlåss, bewegt sich genau in diesem Bereich: zwischen dem Sichtbaren und dem beinahe Ausgeblendeten, zwischen Experiment und emotionaler Verdichtung. Weiterlesen