Der Berliner Klangkünstler, Komponist und Bassist Hannes Strobl bringt ein neues digitales Album über Room40 heraus. Mit “Resonance IBK” richtet er den Blick beziehungsweise das Ohr auf die Klanglandschaft des Innsbrucker Tals, in dem Berge zwar den sichtbaren Horizont bestimmen, das akustisch jedoch von Autobahn, Schienenverkehr, Flugzeugen und Wind durchzogen wird. Für das neue Album hat Strobl diese Sounds mit Field Recordings eingefangen und nicht dokumentarisch, sondern als kompositorisches Material weiterverarbeitet. 
Aus dem Zusammenspiel von Topografie, Infrastruktur und Atmosphäre, so erklärt Strobl in seinen Liner Notes, entstehen mikrotonale, spektrale und rhythmische Strukturen, in denen aufgenommene und erzeugte Klänge zunehmend ineinander übergehen. E- und Kontrabass, Stimme und Elektronik erweitern dabei die Geräuschkulisse, während vier von Christof Dienz komponierte Trompeten-Interludien die fünfteilige Arbeit gliedern. Mit David Moss (Stimme), Elena Kakaliagou (Horn) und Studierenden des Tiroler Konservatoriums (Finn Eberhard, Marc-Anton Allmaier, Moritz Werth, Tobias Baumann) an Posaunen entsteht so ein vielschichtiges Gefüge zwischen Natur und technischer Zivilisation. “Resonance IBK” erscheint am 25. September mit Artwork von Chris Kondek.