Das schwedisch-dänische Duo Hannes Norrvide und Malthe Fischer alias Lust for Youth hat just eine neue digitale Single über Sacred Bones herausgebracht. “Giorgia” zeigt den Synthpop- und Wavesound der beiden von seiner gitarrigen Seite und enthält erstmals schwedische Lyrics. Der Song ist über die gängigen Platformen als Stream und Download erhältlich.
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Archiv der Kategorie: News
Antimateria: Neues Album u.a. mit Maurizio Bianchi, Coalminer, Torturing Nurse, Grodock, Richard Ramirez
Grubenwehr Freiburg bringen ein neues Split-Album unter dem Titel “Antimateria” heraus. Die erste Seite enthält vier Harsh Noise-Stücke des philippinischen Duos Coalminer in Kollaboration mit internationalen Vertretern unterschiedlicher Lärmkünste – das sind das aus dem experimentellen Black Metal stammenden niederländische Projekt Gnaw Their Tongues, die ursprünglich als Band gegründete und seit längerem solo arbeitende Shanghaier Institution Torturing Nurse, der deutsche Noise/Experimental-Act Grodock, Richard Ramirez (u.a. Black Leather Jesus, Crash At Every Speed), der ebenfalls von
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PAS Musique auf Tour in Europa
Robert L. Pepper, der in den vergangenen Jahren viel Energie in weitere Projekte wie Old Castle, Zoku Metsu oder The Jazzfakers und natürlich in sein Label Alrealon gesteckt hat, verlässt sein New Yorker Hauptquartier und tourt in den kommenden Wochen mit seinem Stammprojekt PAS Musique durch verschiedene europäische Länder. Dabei stehen auch einige Adressen im deutschsprachigen Raum auf dem Programm. Den Auftakt macht ein Konzert am 20. Mai im Berliner Madame Claude, wo er sich die Bühne mit der Folkmusikerin Amelie Tobien teilt. Ebenfalls auf dem Plan steht ein Konzert zusammen mit Mathieu Sylvestre in der Alte Feuerwache Löschwitz, Dresden, sowie Auftritte in Düsseldorf, Mainz und Hamburg.
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My Back Was A Bridge For You To Cross: Neues Album von Anohni And The Johnsons
Anfang Juli erscheint das neue Album von Anohni und den wieder aktivierten Johnsons. “My Back Was A Bridge For You To Cross” ist das erste komplette Album seit “Hopelessness” aus dem Jahr 2016.
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Cindytalk, Kyoot, Man in Motion, Fire at Work: Konzertabend in Berlin
Am Freitag, den 26. Mai findet zum dreizehnten Mal – und zum letzten Mal vor der Sommerpause – ein Konzertabend der Reihe Gレム丂丂 statt. Diesmal zu sehen ist u.a. ein Soloset des 1982 in Edinburgh formierten und heute in Japan beheimateten Projektes Cindytalk, über das auf unseren Seiten wiederholt berichtet wurde. Ebenfalls tritt das noch junge Berliner Duo Kyoot mit seiner Mixtur aus Noise, Hiphop und funky Rhythmen auf. Ferner das mexikanische Downtempo-Duo Man in Motion und das in Berlin und Rom ansässige Elektronikprojekt Fire ar Work.
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Alan Vega: Wiederveröffentlichung von Just A Million Dreams
Am 21. Juli wird Alan Vegas viertes Soloalbum „Just A Million Dreams“ mit zwei unveröffentlichten Bonustracks und Linernotes von Henry Rollins von Futurismo neu herausgebracht. Urspünglich 1985 erschienen, zeigt das Album Vega recht zugänglich.
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Detour Tunnels of Light: Gemeinsames Album von Sophie Agnel und Martin Küchen
Ankündigung: Die Pianistin Sophie Agnel, die erst vor wenigen Monaten ein gemeinsames Album mit Joke Lanz und Michael Vatcher herausgebracht hat, veröffentlicht in den nächsten Tagen ihre neue Kollaboration mit dem Saxophonisten Martin Küchen. Die Aufnahme kam in zwei improvisierten Sessions in einer schwedischen Kirche zustande, bei dem neben dem Sopranino-Saxofon und einem alten Flügel noch Percussion zum Einsatz kommt. Das Album erscheint als CD bei Thanatosis.
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Afterlife: Neue CD von Robert Piotrowicz
In den nächsten Tagen erscheint eine neue CD des polnischen Komponisten Robert Piotrowicz unter dem Titel “Afterlife”. Sie enthält drei ausladende, unter viel Hall dröhnende Stücke, bei denen der Klang einer Kirchenorgel und schwer definierbarer Blasinstrumente im Zentrum stehen. Piotrowicz agiert hier allerdings als Meister der Illusion, der alte Fragen nach dem Wesen klanglicher Authentizität und der Rolle der Technologie unter neuen Vorzeichen stellt.
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She Sees: Neues von Erik Friedlander
Der New Yorker Cellist und Veteran der Downtown-Szene Erik Friedlander veröffentlicht in den nächsten Tagen sein 22. Album “She Sees” auf Skipstone Records. Das Album entstand unter dem Eindruck der Parkinsonkrankheit und -Behandlung des Musikers in den vergangenen Jahren. Neben Friedlanders Cellospiel ist an den Aufnahmen wieder seine Band Sentinel – bestehend aus Ava Mendoza (Gitarre), Diego Espinosa (Percussion), Stomu Takeishi (Bass) – beteiligt. “She Sees” erscheint auf CD und zum Download.
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Snu hver stein: Gemeinsame LP von Kenneth Lien und Center of the Universe
Heilo Records bringen Anfang Juni das erste gemeinsame Album des ursprünglich aus dem Metal stammenden Multiinstrumentalisten Kenneth Lien und dem Elektronik-Virtuosen Jørgen Skjulstad, dessen DJ-Pseudonym Center of the Universe lautet heraus. Auf “Snu hver stein”, dessen Titel so etwas wie “Drehe jeden Stein um” bedeutet, dreht sich alles um das gemeinsame Potenzial von traditioneller norwegischer (Folk-)Musik und Elektronik und dessen bestmöglicher Verwirklichung, die hier mittels Hardangerfidel, Violine, Maultrommel, Weidenholzflöte, Drum Machine, Synthesizer, Samples und allerlei technischer Finessen bewerkstelligt wird. Das Resultat hat etwas sehr einzigartiges und so auch das Zeug, neue Traditionen hervorzubringen. Das bei der Unterschiedlichkeit der beiden Traditionen (und der Arbeitsweisen der beiden Musiker) schnell etwas ironisches oder gar parodistisches entstehen kann, wird bewusst mitreflektiert und entsprechend umgangen. “Why are there so few combinations between Norwegian folk music and electronic music?”, heißt es im Begleittext. “Is it because the traditional music is too obscured in norwegian culture or because the scenes are too different? The last years something new has happened; folk music has taken new previously unknown forms. Maybe the road is short from traditional dance to a night out clubbing? But how can this be done without ending up as a parody of both genres?”. Die Lösung der Problems liegt im Augenmerk auf den
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William Basinski und CEM in der Berliner Volksbühne
Im Rahmen einer kleinen Europatour tritt William Basinski am 12. Juni in der Berliner Volksbühne auf und präsentiert eine seiner seit vergangenen Herbst an verschiedenen Orten aufgeführten Shows unter dem Titel The Last Symphony. “William Basinski ist ein klassisch ausgebildeter Musiker und Komponist, der seit über 30 Jahren mit experimentellen Medien arbeitet”, heißt es im Programtext. “Mit verschiedenen Technologien und analogen Tonbandschleifen erforscht er in seinen eindringlichen und melancholischen Klanglandschaften die zeitliche Natur des Lebens”. Auf unseren Seiten hieß
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Taumel live in Haldern, Bielefeld und Gütersloh
Taumel kündigen schon jetzt drei Auftritte für Spätsommer und Herbst an. Die von Jakob Diehl (Piano) und Sven Pollkötter (Schlagzeug) gegründete Band, in deren Line-up Boris Nicolai (Gitarre) und Manuel Viehmann (Trompete, Flügelhorn) eine weitere Konstante darstellen, sind am 10. September in der Haldern Bar im niederrheinischen Rees (bekannt auch als Hauptquartier des Haldern Pop Festival) zu sehen, ferner dann am 12.09. im Bielefelder Bunker Ulmenwall und am 2. November in der Weberei Gütersloh.
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Your mid-week noise fix: Territorial Gobbing, Audrey Chen, Klöße, Ilia Gorovitz und Kazehito Seki in Berlin
Am Mittwoch dem 31. Mai sorgen vier Live-Acts in Berlin-Kreuzberg für Lärm. Zu sehen ist u.a. der mit Cut-Ups und Bandschleifen operierende britische Noiseact Territorial Gobbing und die Improvisationsmusikerin und Stimmperformerin Audrey Chen. Ferner das in Berlin und Leeds ansässige Noise(-Rock?)-Duo Klöße, das meist mit Drums, Gitarre, Mikro und einem Sack voll effekte unterwegs ist. Nicht zuletzt dann das gemeinsame Set des Drummers Ilia Gorovitz mit dem Vokalisten Kazehito Seki.
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Jozef Dumoulin mit neuer Soloarbeit
Der an vielen Instrumenten bewanderte und bewährte Jozef Dumoulin, der im Duo Lilly Joel Hildegard von Bingen interpretierte und mit seinem Orgelspiel zuletzt in den La’but-Kontext einbrachte, bringt seit 2014 erstmals wieder ein komplett im Alleingang produziertes Album heraus. Während damals im schnell zum Kult gewordenen “A Fender Rhodes Solo” tatsächlich nur das titelgebende Vintage-Keyboard zu Wort kam, wartet der in Frankreich lebende Belgier auf “This Body, This Life” mit einer ganzen Reihe an Instrumenten auf. Neben dem auch hier wieder verwendeten Fender Rhodes kommt ein Konzertflügel und Synthesizer zum Einsatz, aber auch Gitarren, Gesänge, Digitales und ein ganzer Sack voll Field Recordings. Ebenfalls abgerundet wird die Arbeit durch den Gastauftritt seines Sohnes Ayaan Dumoulin, der bei einem Track Vocals und Keyboard beisteuert und für das Coverartwork verantwortlich zeichnet. “This Body, This Life” erscheint am 26. Mai in den bekannten Formaten beim Label Carton Records Crox-Croix.
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Carla Boregas und Marina Cyrino: Konzertabend in Berlin
Im Rahmen der Reihe “Common Ground(s) findet am 30. Mai ein Konzert der Klang-, Performance- und Installations-Künstlerinnen Carla Boregas (Synthesizer) und Marina Cyrino (Flöte, Effekte) im Berliner West Germany statt. Das Duett der beiden in Berlin lebenden Brasilianerinnen wird im Begleittext beschrieben als “a duo improvising high tension and beautiful empathy between two forceful vibratory
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III: Reissue von The Fucking Champs
Das aus der kalifornischen Bay Area stammende Rock-, Metal- und Hardcore-Trio The Fucking Champs – die Autokorrektur präferiert The f****** Champs – bringt Ende des Monats ihren 1997 erschienenen Klassiker “III” in einer Doppel-LP-Edition neu heraus. Die Band ist berüchtigt für ihre unberechenbare, oftmals improvisiert wirkende Spielweise, bei der in unerwarteten Momenten das Tempo, die Harmonien und die rhythmischen Muster überraschende Volten hinlegen. Drag City, die das Album herausbringen, zeigen sich gewohnt
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Hidden Songlines of the Baltic Sea: Veranstaltungsreihe zur Unterwasserwelt der Ostsee
Unter dem Titel “The Å // A – Universe – Hidden Songlines of the Baltic Sea” präsentiert die Berliner (Klang-)-Kunst und Perfomance-Gruppe Frau von Da in den nächsten Monaten eine intermediale Veranstaltungsreihe, die sich in verschiedener Art – Konzerte im Grenzbereich von Jazz, Neuer Musik und traditionellen Gesängen, Ausstellungen, Installationen, Panel Talks und einem Soundwalk – der Unterwasserwelt der Ostsee widmet. Wie es in der Selbstbeschreibung auf der Webseite der Gruppe heißt, werden auch hier
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Art is Dead: Konzertabend in Berlin u.a. mit JD Zazie, Utku Tavil, Mat Pogo
Unter dem Motto “Art is Dead & Abet!” findet zum siebten Mal eine Konzertreihe in Berlin statt, die eine gute Handvoll Künstler aus Bereichen wie Noise, Improv, experimentelle Elektronik und artverwandtes auf die Bühne bringen – diesmal mit JD Zazie und Utku Tavil (Turntables, Drums), Austin Sley Julian alias Sunk Heaven (selbstgebaute und -ramponierte Instrumente), Mathias Kristersson alias Noise Agains Fascism (Harsh Soundscapes) sowie Mat Pogo und Giorgio Alloatti a.k.a. Midwife Ebe (Vox, Elektronik).
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Waterflower veröffentlicht All Art Is Ecological
Sabina Moore alias Waterflower, eine vom Label als ökofuturistisch bezeichnete Sängerin und Künstlerin aus Lettland, bringt Ende des Monats ein Tape bei Cruel Nature heraus, an dem Richard Thompson (Lost Harbours) und Rinalds Zelmenis als Gastmusiker mitwirken. Man kann, wenn man will, die Ideev on “All Art is Ecological” irgendwo im weiten Feld zwischen Botanist und The Vegetable Orchstra ansiedeln insofern ökologische Fragen ganz im Zentrum des inhaltlichen Narrativs stehen, wobei der Reolle von Kunst ein wesentliches Augenmerk gewidmet wird: “The album “All Art Is Ecological” challenges us to reconsider the role of
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