In den nächsten Tagen erscheint bei Zoharum Records die nächste Veröffentlichung aus Dirk Serries’ fortlaufendem Zyklus “Zonal Disturbances”. Der belgische Musiker, früher v.a. bekannt als Vidna Obmana und mit seinen etwas raueren Aufnahmen als Fear Falls Burning, setzt die Reihe mit vier längeren live eigespielten Stücken fort, die auf E-Gitarre und Effekten basieren.
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Solstic: Opulenter Konzertabend in Berlin
Am 20.12. findet mit “Solstic” ein Konzertabend in Berlin nahe der Britzer Gärten statt. Auf dem Programm stehen auf ganz unterschiedliche Weise experimentierfreudige Acts wie Fedja B., growthrings, L’orgue Du Futur, SHUNT, manantial_doncella & Diamantista mit einer Live-Performance sowie
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Sophia Djebel Rose auf ausgedehnter Europatour
Die französische Sängerin und Musikerin Sophia Djebel Rose geht im kommenden Februar und März auf eine ausgedehnte Europatournee. Mit dem P8 in Karlsruhe, der Insel in Berlin, dem Pracht in Leipzig und dem Plattenladen Ratzer Records in Stuttgart stehen auch vier Stationen im deutschsprachigen auf dem Plan. Bei einigen Shows sind zudem die Acts Doce Montes, Inselberg, Sunwell und Golem Mécanique zu sehen.
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Bi Gezur: Luz González mit neuer LP
Dieser Tage erscheint mit “Bi Gezur” das neue Album der spanisch-schweizerischen Komponistin und Soundkünstlerin Luz González bei Everest Records. Der Titel bedeutet auf Baskisch “zwei Lügen” und verweist auf eine Musik, die Wahrnehmung und Wirklichkeit beständig miteinander in Bezug setzt.
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Hana Korneti mit Demo-Aufnahmen bei Thanatosis
Die in Skopje lebende Autorin und Musikerin Hana Korneti legt mit der EP “Demos, Late Spring 2024″ drei intime und betont ungekünstelte Demo-Aufnahmen vor. Die feinsinnigen minimalistischen Lo-Fi-Stücke wurden per Telefon aufgenommen und mit analogem Tape bearbeitet, Motto der Umsetzung ist Authentizität statt Perfektion. Die Musik bewegt sich zwischen Songwritermusik, ambienten Soundscapes und introspektiven Vocals in mazedonischer Sprache, im Zentrum stehen Klavier, Ukulele, Text und Gesang, komplett beigesteuert von Korneti selbst. Das Album erscheint digital bei Thanatosis.
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Neues gemeinsames Album von Keiji Haino und Reinhold Friedl
Vor kurzem erschien bereits mit “truly, slightly, overflowing, whereabout of good will” ein gemeinsames Album von Keiji Haino und Reinhold Friedl bei Friedls zeitkratzer productions. Das Album dokumentiert eine Zusammenarbeit, die über mehrere Jahre gewachsen ist und hier in einer reduzierten Besetzung realisiert wurde.
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Bring Me Flowers and Tell Me You Love Me: Comeback von Stepmother
Mit “Bring Me Flowers and Tell Me You Love Me” kehrt die mit viel Sinn für Cabaret und Slapstick zu Werke gehende Avantrockband Stepmother dieser Tage mit einem neuen Album zurück – und mit einer Besetzung, die deutlicher denn je zeigt, wie sehr diese Gruppe von musikalischen Biografien lebt, die sich über Jahrzehnte sowie “Genre”- und Ländergrenzen hinweg berührt haben.
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Chwasty Polskie: Debüt von Hvast auf Zoharum
Nichtz mehr eine News im engeren Sinne, aber nach wie vor empfehlenswert ist das vor einigen Wochen bei Zoharum Records erschienene Debütalbum “Chwasty Polskie” von Hvast. Das Trio – bestehend aus Michał Głowacki (Elektronik, Computer, Effekte), Arkadiusz Lerch (Schlagzeug, Perkussion) und Grzegorz Chudzik (Bass) – bewegt sich mit den fünf längeren Stücken zwischen
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The Journey to Reach the Fathers: Mammutalbum von New Risen Throne
Am 19. Dezember erscheint das neue Album “The Journey to Reach the Fathers” von New Risen Throne als 2CD bei Cyclic Law. Das über 90 Minuten lange Werk ist eine Meditation über Vergänglichkeit, die Auflösung des Selbst und die Bedeutung von Ahnenverehrung im spirituellen Kontext.
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ASSAULT BOUQUET: Rushing To The Lake, All My Friends Are At The Bottom
Assault Bouquet ist Zen Zsigo, der bei zahlreichen Noiseprojekten aktiv ist – u.a. bei Cremation Lilly, die uns auf der Outsider Art-Compilation „True Listening Is Love In Action“ zu der Aussage brachten: „Als Abschluss hört man Cremation Lilly auf dem desolaten ‘How To Believe In Yourself When You’ve Been Dead For Years’ mit melodischen flächigen Sounds und traurigem Gesang, der am Ende in völlige Verzweiflung umschlägt. “ Weiterlesen
LA HERIDA: Dead in Devil’s Paradise
Lärmwellenartige Intervalle und alarmierende Synthies eröffnen ein raues Soundszenario, das sich bald zu einem Gewitter aus rhythmischem Noise steigert, während verschiedene Pulsstrukturen gegeneinanderlaufen und trotzdem ineinandergreifen – so könnte man “Mark of Arana”, den Opener des Debütalbums der semiobskuren Band La Herida beschreiben. Die Combo, bestehend aus Eugenio Acrartep (Ab Uno) und Lorenzo Setti (Atômi), beschreibt “Dead in Devil’s Paradise” als Weiterlesen
PLANTS HEAL: Forest Dwellers
Plants Heal, das aus einem Albumtitel hervorgegangene und heute aus Dan Nicholls, Dave De Rose und Lou Zon a.k.a. Louise Boer bestehende audiovisuelle Trio, ist zurück mit einem furiosen Longplayer, dessen acht Tracks wie konzentrierte Ergebnisse eines freien Zusammenspiels wirken und dies wohl auch sind – irgendwo im weitläufigen Grenzgebiet zwischen Improvisation, Clubästhetik und Weiterlesen
Close Position: Debüt von Uroboro bei Disasters By Choice
Pierluigi Foschi veröffentlicht unter dem Projektnamen Uruboro das Album “Close Position” bei Disasters By Choice. Es ist seine erste Solo-Veröffentlichung. Das etwa 38minütige Stück basiert auf Aufnahmen eines mit Kontrabassbogen gestrichenen Gongs. Ergänzt werden diese Klänge durch Aufnahmen von Cosimo Fiaschi am Sopransaxofon und der Rohrtrompete, die, wie man vom Label erfährt, bewusst eine klangliche Ähnlichkeit mit dem Gong erzeugen sollen.
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Whitewater: Neue Soloalbum von Erwan Keravec
In den kommenden Wochen erscheint bei Ici d’ailleurs in der Mind Travels Series das neue Soloalbum des schottischen Dudelsackspielers, Komponisten und Improvisationsmusikers Erwan Keravec unter dem Titel “Whitewater”. Für den Musiker, der seit den Neunzigern zwischen bretonischer Tradition, Neuer Musik und improvisatorischen Ansätzen vermittelt und in der jüngeren Vergangenheit sehr auf größere Ensembleprojekte fokussiert war, markiert dieses Werk eine Rückkehr zu einem persönlicheren Umgang mit seinem Instrument.
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Covers: Gemeinsames Album von CoH und Wladimir Schall
Ivan Pavlov alias CoH und Wladimir Schall veröffentlichen am 21. Dezember das Album “Covers” bei Hallow Ground. Ausgangspunkt des Werks sind Klavierstücke, die durch digitale Bearbeitung und elektronische Verarbeitung verfremdet werden – dabei wird, wie es auch im Begleittext hervorgehoben wird, die gängige Idee von Coverversionen merklich erweitert.
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The Celesta Incident: Gemeinsames Album von Jad Atoui und Jawad Nawfal
Gerade erscheint beim Beiruter Label VV-VA das Album “The Celesta Incident” von Jad Atoui und Jawad Nawfal. Die vier kollagenhaften Stücke bestehen aus vibrierender Elektronik mit z.B. subtil ambienter Grundierung. Sie sind detailreich, stets in Bewegung – teils mit unmittelbarer Dynamik, teils in Form eines zaghaften Vortastens, das starke Spannung erzeugt.
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My Studio Compilation: Neue Anthologie auf Petroglyph Music
Das norwegische Netlabel Petroglyph Music veröffentlicht den Sampler “My Studio Compilation” als kostenlosen Download. ie von Labelbetreiber Øystein Q. Jørgensen kuratierte Sammlung kompiliert Beiträge aus den Bereichen Ambient, Drone, Experimental, Noise und Avantgarde sowie v.a. deren interessante Mischformen. Zu den Beteiligten gehören Cousin Silas, der bereits im Post Orientalism erschienene RDKPL, Ivan Black, autonomaton, Ramón Sánchez, Wilfried Hanrath, Ian Craig, el_masmore, Noise Cluster, Sonvol, Interzona, Deborah Fialkiewicz, Ambi Case, Steven Leak, Substak, CCJmusic und Øystein Q. Jørgensen selbst.
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Windmills: Konzertaufnahme von Lubomyr Melnyk auf LP
“Windmills for Solo Piano” von Lubomyr Melnyk erscheint als LP und digital bei Jersika Records. Das Album umfasst ein rund 45minütiges Werk, das der Komponist vollständig in seiner Technik des Continuous Music entwickelt und erstmals vor gut zwölf Jahren auf den gleichnamigen Studioalbum in drei Stücken zugänglich gemacht hat. Er selbst agiert gleichsam als ausführender Pianist.
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Tear: Neues von Rushab Nandha bei Dragon’s Eye Recordings
Just erscheint bei Dragon’s Eye Recordings das neue Album “Tear” des in Nairobi arbeitenden Künstlers und Produzenten Rushab Nandha. Die Veröffentlichung versteht sich nicht nur als Sammlung von Tracks, sondern als konzentrierte Auseinandersetzung mit den Formen und Brüchen musikalischer Gestaltung.
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