Die Komponistin und Geigerin Silvia Tarozzi, bekannt vom Ensemble Dedalus sowie von zahlreichen Kollaborationen und eigenen Arbeiten, bringt mit “Lucciole” ein neues, stark kollaborativ ausgerichtetes Album bei Unseen Worlds heraus. Das auf “Mi specchio e rifletto” sowie auf die Zusammenarbeit mit Deborah Walker folgende Werk ist trotz des auch diesmal wieder kollektiven Ansatzes – beteiligt sind u.a. ein Bläserensemble nd ein Kinderchor – stark persönlich gefärbt und reflektiert Themen der
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ASMUS TIETCHENS / THORSTEN SOLTAU: Lichthöfe
Zuletzt hatte uns der Hamburger Asmus Tietchens mit der jünsgten Veröffentlichung seines anagrammatischen Projekts Statische Musen begeistert und wir attestierten, er erschaffe „Musik, der man durchaus das Attribut wunderschön verleihen kann.“
Im Laufe seiner langen Karriere hat Tietchens neben seinen zahlreichen Soloalben auch immer wieder mit anderen zusammengearbeitet, deren Klangmaterial er be- und verarbeitete. Weiterlesen
CHI HIM CHIK / AQUILES HADJIS: Burnt Sand Learning to Sing
Unberechenbarkeit wird oft als Mangel an Ordnung empfunden, als etwas, das sich der Kontrolle entzieht. Zugleich kann sie aber auch eine willkommene Voraussetzung für Aufmerksamkeit sein: Wo Verläufe offen bleiben, entsteht eine besondere Form von Spannung, die nicht auf Auflösung drängt, sondern auf Wahrnehmung. An diese Art von Spannung fühlt man sich erinnert, wenn man sich auf Weiterlesen
IRA HADŽIĆ: Geographies Of Sleep
Schlaf als Zustand zwischen Bewusstsein und Auflösung, zwischen Kontinuität und Bruch – dieses Spannungsfeld steht im Zentrum von Ira Hadžićs Album “Geographies Of Sleep”. Die aus Sarajevo stammende Berliner Künstlerin versteht ihre Arbeit als eine Art akustische Kartografie: Resonanzen, die sich in konzentrischen Kreisen ausbreiten, Strukturen, die sich von innen her verschieben, minimale Bewegungen, die dennoch ein Maximum an Aufmerksamkeit erfordern. Weiterlesen
Loop Of Sloop: Neues von It Dockumer Lokaeltsje auf Makkum Records
Am 6. Februar erscheint mit “Loop Of Sloop” ein neues Album von It Dockumer Lokaeltsje als LP und CD bei Makkum Records. Vierzig Jahre nach ihrem Debüt knüpft die friesischsprachige Punkband bewusst an die rohe Arbeitsweise ihrer Anfangszeit an, wählt diesmal jedoch, wie es vom Label heißt, den umgekehrten Weg, indem zunächst ein Album aufgenommen und dieses erst danach in zehn Stücke gefasst wurde.
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Club Transmediale: Noémi Büchi, Daniel Brandt u.a. in der Berliner Volksbühne
Am 31. Januar präsentieren Noémi Büchi und Daniel Brandt im Rahmen der CTM neue audiovisuelle Arbeiten in der Berliner Volksbühne. Büchi zeigt mit “Exuvie”, dessen auditive Seite in einigen Wochen als Album erscheinen wird, eine Uraufführung, in der sie ihre Auseinandersetzung mit Körper, Transformation und Erinnerung fortsetzt und diese mit gefilmter Choreografie, orchestralen und elektroakustischen Elementen sowie Einflüssen aus populären Musikformen verbindet. Im Zentrum steht die Idee dessen, was nach einer Verwandlung zurückbleibt, wobei Büchi selbst von der “quiet resonance of what is no longer, yet still vibrates” spricht. Mehr dazu bald auch auf diesen Seiten.
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Marathon: Neuer Longplayer von Maria BC
Die im kalifornischen Oakland lebende Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin Maria BC kündigt mit “Marathon” ihr drittes Studioalbum und so ihre zweite Veröffentlichung bei Sacred Bones an. Das Album ist, wie man im Begleittext erfährt, aus einem Gefühl von Dringlichkeit, Durchhaltewillen und Erschöpfung entstanden und beschäftigt sich mit Widerstand, dem Willen zum Überleben und dem Weitermachen unter widrigen Bedingungen. Musikalisch verbindet “Marathon” raue Schwere und entschlossene Dynamik mit teilweise fast ätherisch anmutenden Vocals.
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Munsha, Nadja und Uochi Toki in der Berliner B.L.O. Kantine
Am Donnerstag, den 26. Februar, findet in der B.L.O. Kantine in Berlin ein Doppelkonzert statt, laut Ankündigung “an evening of high sonic, lyrical and emotional density with some cult acts that have been generously contributing in shaping the sound of the international noisy underground over the last two decades”.
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Bernhard Hammer und Matija Schellander debütieren als Parajekt
Am 23. Januar erscheint mit Parajekt das selbstbetitelte Debütalbum des Wiener Duos Parajekt bei Palazzo Recordings. Parajekt besteht aus Bernhard Hammer, bekannt unter anderem durch Elektro Guzzi, und Matija Schellander, die seit mehr als einem Jahrzehnt gemeinsam an diesem Projekt arbeiten. Die Musik entsteht ausschließlich mit elektronischen Mitteln wie Drum Machines, Samplern, modularen Synthies, Effekten und einer Bandmaschine, deren klangliche und technische Eigenheiten den Produktionsprozess maßgeblich mitbestimmen.
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Alliance Rose Croix: Gemeinsames Debüt von Magpie Corsa und Dylan Desmond
Bei Cruel Nature Records erscheint am 30. Januar das gleichnamige Albumdebüt des Duos Alliance Rose Croix als Tape und als Download. Das Projekt vereint Dylan Desmond (Bell Witch) und Magpie Corsa (Nonconnah), die hier erstmals gemeinsam arbeiten. Freunde von Dronedoom, Postmetal und kosmischen Ansätzen sollten gleichermaßen die Ohren spitzen.
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Tube V: XII Sound erkundet die Londoner U-Bahn
Unter dem Titel “Tube V” erscheint in den kommenden Tagen eine neue Veröffentlichung von XII Sound, dem Projekt der Londoner Komponistin und Klangkünstlerin Alice DeVille. Das stark samplingbasierte Werk ist Teil der neuen Reihe SITE, einer konzeptuellen Kollaboration von Driftworks und Audiobulb Records, die sich mit der Beziehung von Klang und Ort auseinandersetzt. Die Veröffentlichung erscheint digital bei Audiobulb.
Tube V nimmt die London U-Bahn nicht nur als Aufnahmeort, sondern als klanglichen und psychischen Erfahrungsraum ernst. Ausgangspunkt ist, wie DeVille selbst beschreibt, ihre ambivalente Beziehung zu dem Verkehrsmittel, die von zunehmender Angst, zugleich aber auch von tiefer Vertrautheit geprägt ist. Field Recordings aus Zügen, Tunneln, Durchsagen und Gesprächen verbinden sich mit Gesang, elektronischer Bearbeitung und subtilen Klangschichtungen. Industrielle Geräusche werden mit Naturklängen wie Vogelstimmen, Regen oder Meeresrauschen verwoben, sodass die Grenzen zwischen mechanischen, menschlichen und organischen Klängen bewusst verschwimmen.
Alice DeVille ist ausgebildete Opernsängerin und Flötistin und war unter anderem an Häusern wie dem Royal Albert Hall, der Wigmore Hall und Glyndebourne zu hören. Neben ihrer kompositorischen Arbeit ist sie als Stimm- und Kommunikationstrainerin tätig. Ihr aktuelles künstlerisches Interesse gilt der Verbindung von urbanen und natürlichen Klangräumen sowie Fragen von Heilung, Wahrnehmung und ökologischer Entfremdung.
Langeleik: Gemeinsames Album von Joe Harvey-Whyte und Geir Sundstøl
Mit “Langeleik” legen der Londoner Pedal-Steel-Gitarrist Joe Harvey-Whyte und der norwegische Multiinstrumentalist Geir Sundstøl ein gemeinsames Album vor, das aus einer über Jahre gewachsenen musikalischen Verbindung hervorgegangen ist. Die Veröffentlichung erscheint Ende Januar bei Hubro auf LP, CD und digital. Ausgangspunkt der Zusammenarbeit war eine Kontaktaufnahme im Jahr 2016, nachdem Harvey-Whyte auf Sundstøls Debüt “Furulund” gestoßen war. Es entwickelte sich ein fortlaufender Austausch, der schließlich zu Studioaufenthalten in Oslo und London führte.
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Endless Struggles: Tape von Dosis Letalis auf Grubenwehr Freiburg
Bei Grubenwehr Freiburg erscheint dieser Tage das Tape “Endless Struggles” von Dosis Letalis. Das aus Serbien stammende Projekt arbeitet mit pedalgetriebenen Harsh Noise Walls, umgesetzt als rohes, oftmals nd auch hier wieder betont unberechenbar strukturiertes Gebruzzel. Dosis Letalis veröffentlicht seit längerer Zeit kontinuierlich Material, alle Aufnahmen entstehen dem Projekt zufolge in einem Take, ohne Overdubs und Nachbearbeitung.
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GREY MALKIN: Haunted Lives (A Retrospective)
Bedenkt man, wie vielfälltig und umfangreich das Werk des schottischen Musikers, Klangkünstlers, Folkforschers und Geistersuchers Grey Malkin – zunächst mit dem frühen Projekt The Hare & The Moon, dann mit verschiedenen Bands, Kollaborationen und gelegentlich auch solo – ist, dann muss einem die vorliegende Retrospektive als lange überfällig erscheinen. “Haunted Lives”, dessen Titel die Inhalte seiner Arbeiten wunderbar zusammenfasst, versammelt als Weiterlesen
ILLUSION OF SAFETY: Cancer
Das um Dan Burke gruppierte Projekt Illusion Of Safety hat auf vielen Veröffentlichungen in den letzten Jahrzehnten verschiedenste Formen des Postindustrials gespielt: von einem rabiaten, äußerst unangenehmen von Sprachsamples durchzogenen Album wie „Bad Karma“, das damals und heute vielleicht noch viel mehr eine angemessene Musik zur Zeit war bzw. ist, bis hin zu dem verhalteneren „New Rules, Same Game, Less Instruction“ auf Drone vor ein paar Jahren. Weiterlesen
Solaris: Bühnensoundtrack von Jannis Anastasakis als digitales Release
Am 23. Januar erscheint das neue Album “Solaris” von Jannis Anastasakis. Die Komposition entstand ursprünglich 2022 im Rahmen einer Bühnenadaptation von Stanisław Lems “Solaris”, inszeniert von Thodoris Abazis in einem stillgelegten Trakt des Athener Asylo Aniaton. Der schmale, langgestreckte Korridor des ehemaligen Krankenhauses, die Close-ups und Natalia Mantas Bühnenbild prägten, wie man aus den Liner Notes des Komponisen erfährt, die Atmosphäre, in der sich Klang, Raum und Bewegung gegenseitig durchdrangen.
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Here & Now: Neue CD von Palais Ideal
In den nächsten Tagen bringen Dark Vinyl das neue Album der aus John Edwards (Gesang, Gitarre, Synths) und dem u.a. auch von Phallus Dei und als Cut Worms bekannten Richard van Kruysdijk (Bass, Schlagzeug, Synths, Backing Vocals) bestehenden Combo Palais Ideal heraus. “Here & Now” bündelt Einflüsse des 80er-Post-Punk und New Wave zu einem eigenen, ebenso eingängigen wie markanten Stil.
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Cairn: Zusammenarbeit von Paul Beaudoin und Ümlaut
Das gemeinsame Album “Cairn” von Paul Beaudoin und Jeff Düngfelder alias Ümlaut, erscheint dieser Tage bei Audiobulb. Wie es aus dem Umfeld der Künstler heißt, treffen auf “Cairn” zwei unterschiedliche, aber komplementäre Arbeitsweisen aufeinander. Paul Beaudoin beschäftigt sich in seinem Beitrag mit Zeit, Erinnerung und der Frage, wie sich Bedeutung im Hören formt und wieder auflöst. Düngfelder legt seinen Schwerpunkt auf anhaltende Texturen aus Feldaufnahmen und elektronischen Elementen, die weniger auf Entwicklung als auf Wahrnehmung und Verweilen zielen.
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Ferrum Sidereum: Neues Studioalbum von Zu
Das italienische Trio Zu legt mit “Ferrum Sidereum” ein ausladendes Doppelalbum vor, das den treibenden Stil früherer Veröffentlichungen aufgreift und gleichsam weiterentwickelt. Die aus den auch in anderen Projekten aktiven Paolo Mongardi (Schlagzeug), Luca T Mai (Baritonsaxophon, Synth, Keyboards), Massimo Pupillo (Bass, Gitarre) bestehende Band, so heißt es beim aktuellen Label House of Mythology, verbindet hier
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