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	<title>African Paper &#187; Baby Dee</title>
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		<title>LITTLE ANNIE: With</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2025 03:23:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Betrachtet man die Karriere Little Annies, die irgendwann in den späten 70ern mit der halbobskuren Punkband Annie and the Asexuals begann, dann fallen v.a. zwei Dinge besonders ins Auge, nämlich ihre niemals chamäleonhaft wirkende Fähigkeit, sehr unterschiedliche musikalische Stile zu &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/29/little-annie-with/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/with.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45393" title="with" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/with-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Betrachtet man die Karriere Little Annies, die irgendwann in den späten 70ern mit der halbobskuren Punkband Annie and the Asexuals begann, dann fallen v.a. zwei Dinge besonders ins Auge, nämlich ihre niemals chamäleonhaft wirkende Fähigkeit, sehr unterschiedliche musikalische Stile zu absorbieren und in ihre eigene stilistische DNA zu verwandeln, sowie ihre Freude an der Zusammenarbeit mit anderen Musikerinnen und Musikern, meist mit <span id="more-45391"></span>solchen, die selbst für ihre ganz eigenen musikalischen Visionen bekannt sind. Auf vielen ihrer Veröffentlichungen, die stilistisch zwischen Dub, Electronica sowie in Jazz und Chanson getauchten Torch Songs rangieren, haben Größen wie Anohni, Kid Congo Powers, Joe Budenholzer, Andrew WK oder Will Oldham ihre Auftritte, sie selbst war u.a. bei Marc Almond, Coil, Swans, Larsen, Andrian Sherwood, Current 93 und The Wolfgang Press zu hören, ihre Alben mit Baby Dee, Paul Wallfisch, Hiro Kone und anderen sind ein weiteres Kapitel. Mit der lakonisch &#8220;With&#8221; betitelten Compilation erschien nun eine Sammlung, die einige der bemerkenswertesten Kollaborationen von Little Annie aus über drei Jahrzehnten präsentiert und ihrer stilistischen Bandbreite Rechnung trägt.</p>
<p>Einige der hier vertretenen Songs gelten für Fans bereits als Klassiker, so etwa das live mit Marc Almond aufgenommene Duett „Yesterday When I Was Young“, eine wehmütige Interpretation des Stücks von Charles Aznavour, das beide bereits separat interpretiert hatten und die Annies Vorliebe für melancholische, zeitlose Torch Songs unterstreicht. Oder das komplett anders geartete, von der Stimmung her eher sarkastische &#8220;Things Happen&#8221;, ein dunkles, von House-Elementen durchzogenes Stück aus <a title="COIL: Love’s Secret Domain" href="http://africanpaper.com/2021/11/27/coil-loves-secret-domain/">Coils &#8220;Love’s Secret Domain&#8221; </a>(1991), dessen Lyrics ein fragmentiertes, fiebriges Szenario entwerfen, in welchem Erinnerungen, Alltagsbanalitäten und eine diffuse Bedrohung ineinanderfließen. Für viele war dieser dramatische Monolog die erste Begegnung mit Annies unverkennbarer, oft rauer und zugleich verletztlicher Stimme, die jedem Stil, jeder Instrumentierung ihren ganz eigenen Stempel aufdrückt.</p>
<p>Auch ihre Zusammenarbeit mit Kid Congo Powers dem 2005er Pink Monkey Birds-Album &#8220;Philosophy and Underwear&#8221; zählt zu ihren besten Duetten &#8211; &#8220;The Weather The War&#8221; zeigt, dass Annies eindringliche Melancholie auch in bluesig-verwegener Gewandung nichts an Intensität einbüßt. &#8220;Isle of Weeping Ladies“ vom Album <a title="Digitales Album von Little Annie und Paul Wallfisch" href="http://africanpaper.com/2020/08/01/digitales-album-von-little-annie-und-paul-wallfisch/">&#8220;A Bar Too Far&#8221; (2020) mit Paul Wallfisch</a> ist hingegen ein Paradebeispiel für Annies Talent als Interpretin tragischer, beinahe filmisch wirkender Songs von schummriger Beleuchtung. Die klagende, von einem Hauch Tom Waits inspirierte Stimmung verrauchter Bars zieht sich durch das gesamte Stück, dessen Stil auch auf in dieser Sammlung nicht berücksichtigen Alben wie &#8220;Songs from the Coalmine Canary&#8221;, &#8220;When Good Things Happen to Band Pianos&#8221; oder <a title="LITTLE ANNIE &amp; PAUL WALLFISCH: Genderful" href="http://africanpaper.com/2011/09/01/little-annie-paul-wallfisch-genderful/">&#8220;Genderful&#8221;</a> zu finden war. In diese Richtung geht auch <a title="LITTLE ANNIE AND BABY DEE: State of Grace" href="http://africanpaper.com/2012/11/24/little-annie-and-baby-dee-state-of-grace/">&#8220;State of Grace“, der Titelsong der gleichnamigen Zusammenarbeit mit Baby Dee (und Gastsänger Bonnie „Prince“ Billy</a>). Hier stehen Annies und Wills brüchige Stimmen im Vordergrund, begleitet von Dees klar gespieltem Klavier. Das Stück entwickelt sich von einer intimen, fast zerbrechlichen Atmosphäre zu einer eruptiven Eskalation.</p>
<p>&#8220;Lefrak City Limits&#8221; von Larsens &#8220;La Fever Lit&#8221;-Album (2008) zeigt eine andere Facette und offenbart sich als Stück mit cembaloartigen elektronischen Sounds, das sich langsam aufbaut, bis es in ein kraftvolles, fast cinematisches Arrangement mündet – einer von Annies großen Momenten, in welchem wuchtige Drums dominieren, ohne ihre Stimme aus dem vorderen Bühnenbereich zu drängen. &#8220;The Soul of August&#8221;, ein weiterer Track mit Paul Wallfisch, reiht sich in die Reihe der angejazzten Torch Songs ein, für die Annie im neuen Jahrtausend bekannt wurde. Zum Abschluss hält die Sammlung mit &#8220;Some Things&#8221; (ursprünglich &#8220;Some Things We Do&#8221;) von <a href="http://africanpaper.com/2014/05/24/swans-to-be-kind/">Swans’ &#8220;To Be Kind&#8221;-Album (2014)</a> ein paar besonders intensive Momente parat. Annie und Michael Gira listen darin menschliche Handlungen auf, vom Alltäglichen bis zum Grausamen (Annie scheint diese panoramahaften Aufzählungen zu lieben und hat sie in dem Song &#8220;Freddie and me&#8221; bereits zum Exzess gesteigert), und lassen sie in einem wachsenden Strudel von Klangflächen, hibbeligen Pizzicati und verstörenden Cellostrichen kulminieren. Der Song verdichtet die menschliche Existenz in einer kargen, fast beängstigenden Weise, und selbst dass die Liebe darin das letzte Wort hat, entbehrt nicht einer gewissen Ambiguität.</p>
<p>Damit endet eine gelungene Zusammenstellung, die einen guten Einblick in eine von stilistischen Vielfalt geprägte Seite in Annies Werk bietet &#8211; oder genau genommen in zwei Seiten, denn <a title="Meditation in Chaos: Bildband von Little Annie bei Timeless Ed." href="http://africanpaper.com/2016/12/29/meditation-in-chaos-bildband-von-little-annie-bei-timeless-ed/">die Künstlerin, die auch als Malerin aktiv</a> ist, hat einmal mehr auch das Artwork beigesteuert. Dass &#8220;With&#8221; theoretisch auch als Sammlung auf zwei Scheiben erscheinen könnte, wenn man auch die ersten Torch Song-Alben auf Durtro Jnana und einige der anderen oben genannten Kollaborationen berücksichtigt hätte, sollte nicht als Wermutstropfen gelten, und wer weiß, vielleicht gibt es ja wirklich irgendwann mal einen zweiten Teil. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cold Spring</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2976120386/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Fabulous Aesop: Texte und Bilder von Baby Dee und vielen anderen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 03:48:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Baby Dee, über deren Musik wir immer wieder ausführlich berichtet haben, hat eine Anthologie zusammengestellt, auf der zahlreiche Künstlerinnen und Künstler literarische und visuelle Neuinterpretationen der berühmten Fabeln des Aesop beigesteuert haben. Eine zentrale Idee war die Frage, wie die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/07/fabulous-aesop-texte-und-bilder-von-baby-dee-und-vielen-anderen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Baby Dee, über deren Musik wir immer wieder ausführlich berichtet haben, hat eine Anthologie zusammengestellt, auf der zahlreiche Künstlerinnen und Künstler literarische und visuelle Neuinterpretationen der berühmten Fabeln des Aesop beigesteuert haben. Eine zentrale Idee war die Frage, wie die Fabeln und v.a. die heute etwas angestaubt wirkende Moral der Texte wohl aussähen, wenn sie in unserer Zeit entstanden wären. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/fabulousaesop.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28617" title="fabulousaesop" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/fabulousaesop.jpg" alt="" width="1040" height="697" /></a><span id="more-28616"></span></p>
<p>Zu den Beitragenden zählen einige bekannte Namen wie Little Annie, Michel Faber, Ania Goszczyńska, David Tibet, Andrew Liles, Jordan Hunt, Dawn McCarthy, Alex Neilson, Rosalie Parker, Fabrizio Modonese Palumbo, Anh Vu und natürlich Dee selbst &#8211; Namen, die in der einen oder anderen Form bereits auf diesen Seite -meist im Zusammenhang mit Musik &#8211; Thema waren. Das Buch erscheint im Frühjahr in drei verschiedenen Editionen beim Verlagshaus Zagava.</p>
<p><a href="https://www.zagava.de/shop/fabulous-aesop-classic-tales-revisited?edition=19"><strong>Alles Weitere @ Zagava</strong></a></p>
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		<title>SWANS: Leaving Meaning</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Oct 2019 03:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer ursprünglich glaubte, Michael Giras Insistieren, dass es sich bei der Wiederbelebung der Swans vor knapp zehn Jahren nicht um eine Reunion, sondern um eine „reconstitution“ handele, sei bloß eine semantische Spitzfindigkeit, den sollten die in den letzten Jahren entstandenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/26/swans-leaving-meaning/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/Swans_LeavingMeaning_artwork1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19183" title="Swans_LeavingMeaning_artwork" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/Swans_LeavingMeaning_artwork1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer ursprünglich glaubte, Michael Giras Insistieren, dass es sich bei der Wiederbelebung der Swans vor knapp zehn Jahren nicht um eine Reunion, sondern um eine „reconstitution“ handele, sei bloß eine semantische Spitzfindigkeit, den sollten die in den letzten Jahren entstandenen Alben und insbesondere die Auftritte eines Besseren belehrt haben: Das erste Album der neuen <span id="more-19180"></span>Formation „My Father Will Guide Me Up A Rope To The Sky“ basierte auf Songs, die Gira ursprünglich für sein Folk/Americana-Projekt Angels of Light geschrieben hatte und auch wenn das eine beeindruckende und wuchtige Rückkehr war, so bewegte man sich weitgehend noch im herkömmlichen Songformat. Die darauf folgenden drei Doppelalben <a href="http://africanpaper.com/2012/10/04/swans-the-seer/">„The Seer“</a>, <a href="http://africanpaper.com/2014/05/24/swans-to-be-kind/">„To Be Kind“</a> und <a href="http://africanpaper.com/2016/06/25/swans-the-glowing-man/">„The Glowing Man“</a>, die sich durchaus als Trilogie verstehen lassen, lösten sich mit ihren eruptiven Stücken, die auch schon einmal eine halbe Stunde lang sein konnten, davon und auf den dazugehörigen Touren verzichtete man weitgehend darauf altes Material zu spielen. Die zwei bis drei Stunden dauernden Auftritte waren eine für Band wie Publikum physische Erfahrung bis an die Grenze zur Erschöpfung und es dürfte wohl kaum jemanden gegeben haben, der davon unberührt geblieben wäre.</p>
<p>Als Gira vor Veröffentlichung von „The Glowing Man“ verkündete, die Swans in dieser festen (Band-)Form aufzulösen und auf künftigen Veröffentlichungen mit einem losen Kollektiv von Musikern zu arbeiten, mag das nur konsequent gewesen sein, denn ähnlich wie man sich Ende der 90er fragen konnte, was nach dem monumentalen, fragmentierten und fragmentarischen <a href="http://africanpaper.com/2018/08/18/swans-soundtracks-for-the-blind-die-tur-ist-zu/">„Soundtracks for the Blind“</a> kommen solle/könne, schien auch nun ein Stadium erreicht worden zu sein, das nicht mehr zu halten war und nicht mehr überboten werden konnte.</p>
<p>Verglichen mit den letzten drei Doppelalben ist „Leaving Meaning“  (zumindest partiell) etwas zurückhaltender, weniger eruptiv, was schon mit dem kurzen Intro „Hums“ deutlich wird. „Annaline“ ist mit seinen vereinzelten Pianotönen ein ruhiges nachdenkliches Stück, bei dem Giras Gesang und die ganze Stimmung an seine Arbeit mit Angels of Light erinnern. Dagegen knüpft das treibende und repetetive „The Hanging Man“ &#8211; nicht nur aufgrund des Titels – mit seinem Zusammensiel von Perkussion und Bass an die letzten Alben an. Gira ruft (an): „Healer, come here soon“ und lässt den 11-Minüter mit den fast homophonen Ausrufen „NOT! SHOT. NOT. THOUGHT. KNOT! NOT! “ enden. Ursprünglich auf „Love Of Life“ veröffentlicht und für „Leaving Meaning“ neu arrangiert und instrumentiert, ist „Amnesia“ ein ruhiges von Akustikgitarre dominiertes Stück mit hymnischen Backing Vocals von Anna and Maria von Hausswolff. Auf dem Titelstück erschaffen die Australier von The Necks eine ruhige, leicht angejazzte Klangfläche, zu der Gira „I can see it / but not see it. I can feel it / but not keep it. I can touch it / but not hold it. I can be it / But not know it. I can reach it / But won’t touch it“ intoniert, um am Ende dann aber die Aufforderung zu geben: „Let’s go! Glorious“. Das drastisch betitelte, zehnminütige „Sunfucker“ reiht sich in die lange Liste der Stücke mit Sonnenmetaphorik ein und erinnert mit seiner unruhigen, dichten Klanglandschaft, zu der ab der Hälfte wuchtige Perkussion dazukommt, an die letzten Aufnahmen und wenn es heißt:„Surrender, surrender, go under bright water. The flooding is coming, give up to Sun Fucker. The naked, the crawling &#8211; they become us while burning “, dann kann man das fast als Beschreibung der Auftritte der Swans der letzten Jahre sehen. Selbst in seiner <a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=10&amp;v=8gjKazkHqZg">Demoversion</a> ist das Stück irritierend. Einen Moment des Innehaltens gibt es auf „Cathedrals Of Heaven“. Auf dem 12-minütigen „The Nub“, wieder mit The Necks, entsteht eine melancholische Klangfläche, &#8220;expansive soulscape&#8221;, heißt es auf dem neuen Album, zu der Baby Dee hypnotisch singt. „What Is This“ könnte man sich auch auf einem Angels Of Light-Album vorstellen. Beendet wird das Album von dem harschen und von karger Perkussion durchzogenen „My Phantom Limb“, auf dem die <em>spoken words</em> von Gira fast schon programmatisch klingen: &#8220;The imbecile is sacred. My spit in the dust is sacred.Your lover&#8217;s sentient hand is sacred. Fucking is sacred. Music is sacred.To give up is sacred. Silence is sacred. Mindlessness is sacred.&#8221;</p>
<p>Wenn als<a href="https://www.slantmagazine.com/music/review-swans-leaving-meaning-depicts-a-grim-and-unrelenting-hellscape/"> Kritikpunkt</a> gegen dieses Album vorgebracht wird, die Welt, die Gira in seinen Texte beschreibe, sei keine schöne, dann sagt das vielleicht mehr über den Rezensenten als über die Qualität dieses Doppelalbums und vielleicht mag man sagen, dass das neue Album<a href=" http://www.riffmagazine.com/album-reviews/swans-leaving-meaning/"> „verdaulicher“</a> als die letzten ist, aber die wohlwollend attestierte<a href=" https://www.sueddeutsche.de/kultur/popkolumne-oh-mama-halt-mich-aus-1.4650839"> „fast beschwingte Geisterbeschwörung.“</a> trifft es nicht, denn dafür ist &#8220;Leaving Meaning&#8221; im positivsten Sinne zu ver-störend.  (MG)</p>
<p><strong>Label:<a href="https://younggodrecords.com/"> Young God Records</a> (USA) / <a href="http://mute.com/">Mute</a></strong></p>
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		<title>Swans auf Abschiedstour in Deutschland mit Little Annie und Baby Dee als Support (22. &#8211; 28. Oktober)</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jun 2017 08:48:13 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten touren die Swans nach ihrem Album &#8220;The Glowing Man&#8221; in verschiedenen Ländern, um sich &#8211; zumindest in ihrer jetzigen Konstellation &#8211; von ihren Fans zu verabschieden. Im Oktober werden sie nun auch in Deutschland halt machen und sind in Heidelberg, Dresden, Bremen und zweimal in Berlin zu sehen. Zur Einstimmung spielen bei den jeweiligen Konzerten entweder Little Annie oder Baby Dee.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/06/Event-2051-61d7c9660eb18e530a44bcad895312f5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13896" title="Event-2051-61d7c9660eb18e530a44bcad895312f5" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/06/Event-2051-61d7c9660eb18e530a44bcad895312f5.jpg" alt="" width="900" height="581" /></a><span id="more-13895"></span><br />
Photo by Nrico Horz</p>
<p><strong><a href="http://www.eventim.de/tickets.html?affiliate=GMD&amp;doc=erdetaila&amp;fun=erdetail&amp;erid=1931752">Tickets und Konzertplan @ Eventim</a></strong></p>
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		<title>Meditation in Chaos: Bildband von Little Annie bei Timeless Ed.</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2016 10:45:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Buch wie dieses ist seit langem überfällig. Versucht man einen Überblick über die vielen Aktivitäten der jüngst von New York nach Miami gezogenen Künstlerin zu geben, dann fallen ihre Gemälde oft etwas unter den Tisch. Bekannter sind ihre musikalischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/12/29/meditation-in-chaos-bildband-von-little-annie-bei-timeless-ed/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Buch wie dieses ist seit langem überfällig. Versucht man einen Überblick über die vielen Aktivitäten der jüngst von New York nach Miami gezogenen Künstlerin zu geben, dann fallen ihre Gemälde oft etwas unter den Tisch. Bekannter sind ihre musikalischen Werke, entweder solo, oder zusammen mit Musikern von Crass, Current 93 und Coil über Adrian Sherwood und DJ Khan bis zu Marc Almond, Larsen, Swans, Baby Dee, Paul Wallfisch und vielen mehr. Auch ihre beiden Bücher, die Autobiografie „You Can&#8217;t Sing The Blues While Drinking Milk“ und das ebenfalls autobiografische Erzählgedicht „Sing, Don&#8217;t Cry“ sorgten für Resonnanz. Little Annie a.k.a. Annie Bandez malt bereits seit den 90ern, dennoch gab es nur wengie Ausstellungen, und erst jetzt erscheint mit „Meditation in Chaos“ ihr erster Bildband, der neben zahlreichen Gemälden auch einige Fotoarbeiten enthält.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/meditationinchaos1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13182" title="meditationinchaos1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/meditationinchaos1.jpg" alt="" width="793" height="595" /></a><span id="more-13181"></span></p>
<p>Es fällt nicht leicht, Annies meist farbenprächtige Bilder mit gängigen Kategorien zu beschreiben, auch wenn Einflüsse der Folk Art, des Kubismus und mexikanischer Traditionen erkennbar scheinen. Einzelne Motive wiederholen sich allerdings in zuverlässiger Regelmäßigkeit: monolitische Stadtlandschaften, starre, starrende Skylines, deren dystopische Ausstrahlung aber durch die vitale Farbgebung ebenso durchbrochen wird wie durch die bunte Vegetation, die Spuren eines paradisieschen Urzustandes inmitten der urbanen Wüste hinterlassen. An ihrer Statt kann auch die buchstäbliche Wüste des amerikanischen Südwestens mit ihren bizarren Felsen den Schauplatz bilden. Heiligenfiguren in einem eigenen ikonenartigen Stil tauchen all dies in eine Atmosphäre empathievoller Gelassenheit. Ein durchweg spiritueller Zug prägt ihre Arbeiten, fast jedes ihrer Sujets zeigt mehr oder weniger deutlich gelungene Transformationen. Annie bezeichnete einmal Gott als das A und O ihres Werks.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/meditationinchaos2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13183" title="meditationinchaos2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/meditationinchaos2.jpg" alt="" width="806" height="595" /></a>In unserem vor fünf Jahren geführten Interview betonte sie ihren autodidaktischen Hintergrund und ihr spontanes Arbeiten: „Mein Haupteinfluss sind Formen. Deshalb male ich gerne Gebäude und Felsformationen. Und dann sind da meine Heiligen, sie kommen einfach zu mir. Ich beginne einfach zu malen, ohne etwas Bestimmtes im Hinterkopf. Ich habe das Glück, überhaupt keine Ausbildung zu haben, so weiß ich es nicht einmal, wenn ich die Regeln breche“. „Meditation in Chaos“ gibt auf 84 Seiten einen Einblick in diesen Kosmos.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/meditationinchaos3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13184" title="meditationinchaos3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/meditationinchaos3.jpg" alt="" width="797" height="595" /></a></p>
<p>„Nowadays terms like &#8216;legendary&#8217; and &#8216;star&#8217; have all but lost their meaning, nevertheless Editions Timeless are proud to present the first ever artbook by a truly stellar legend, the original dub diva: Little Annie Anxiety Bandez! Little Annie is loved and adored for decades of inimitable torch singing, the list of her collaborators reads like the who’s who of out-there music. Annie has been painting and taking photos for years, her motifs include iconic religious imagery, the brooding skyscrapers of her former home NYC and intricate floral compositions.&#8217;Meditation In Chaos&#8217; presents a glimpse at all of these and much more. The book features an introduction by her friend Penny Rimbaud of Crass and several stunning portraits of Annie herself.Apart from the standard hardbound version of the book there are three limited art sub-editions featuring original art presented in a ribboned folder.“<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/meditationinchaos4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13185" title="meditationinchaos4" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/meditationinchaos4.jpg" alt="" width="803" height="595" /></a></p>
<p>Published by Timeless Ed. &#8211; 2016 &#8211; France<br />
21 x 29 cm &#8211; 84 pages in colours &#8211; Hardcover</p>
<p><strong><a href="http://www.timeless-shop.com/prod/meditation-in-chaos-little-annie-2358,105.html">Meditation in Chaos @ Timeless Ed. </a></strong><br />
<strong><a href="https://www.facebook.com/Meditation-in-Chaos-Little-Annies-artbook-1829852527272579">Meditation in Chaos @ Facebook </a></strong><br />
<strong><a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/little-annie-interview/">Interview</a></strong></p>
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		<title>Skipping to Armageddon. Fotoband über Current 93 bei Strange Attractor Press</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 06:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aus Östereich stammende Fotografin Ruth Bayer avancierte in den 80er Jahren zu einer profilierten Dokumentatorin der englischen Post Punk-Szene und hat zahlreiche Musiker porträtiert und Szenen aus ihrem Alltag festgehalten. Unter anderem knüpfte sie Mitte der 80er Kontakt zu den Musikern des World Serpent-Umfeldes, von denen in der Folge zahlreiche Aufnahmen entstanden. Unter dem Titel &#8220;Skipping To Armageddon. The Ultimate Hallucinatory Photograph Book Of C93 &amp; Friends&#8221; erscheint im August ein 192-seitiger Fotoband über Current 93, der den Werdegang der Band über einen langen Zeitraum abdeckt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/skippingtoarmageddon.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-12386" title="skippingtoarmageddon" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/skippingtoarmageddon.png" alt="" width="292" height="395" /></a><span id="more-12385"></span></p>
<p>&#8220;Bringing together, for the first time, the music photography of Ruth Bayer, who has documented key players in the English musical post-punk underground since the mid 1980s.</p>
<p>With unprecedented access and intimacy, Ruth has photographed luminaries and legends including Marc Almond, Little Annie, John Balance, Peter Christopherson, Shirley Collins, Cyclobe, Baby Dee, Steven Stapleton, David Tibet, Tony (TS) McPhee, Norbert Kox, Tiny Tim, and many others, in a career spanning three decades.</p>
<p>This is a unique collection, featuring over one hundred timeless and iconic images of some of the most influential, eccentric and sometimes controversial musicians of their times.</p>
<p>Ruth Bayer is an Austrian photographer, based in London, whose work has been exhibited at galleries all over the world. Her photographs have appeared in numerous music and style magazines over the past two decades and most recently in the book &#8216;The Play Goes On: The Rituals of the Rainbow Bridge by Zachary Cox and Jean M Williams&#8217;.&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://strangeattractor.co.uk/news/skipping-to-armageddon/">Strange Attractor Press</a></strong></p>
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		<title>BABY DEE: I Am A Stick</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2015 06:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Baby Dee hatte sich in den letzten Jahren – zumindest im Studio – stimmlich etwas zurückgenommen. War ihr letztes Album „Regifted Light“ zum Großteil instrumental, überließ sie auf „State of Grace“, ihrer Zusammenarbeit mit Little Annie, dieser weitgehend das Mikrofon, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/05/30/baby-dee-i-am-a-stick/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/05/Baby-Deeurl.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10319" title="Baby Deeurl" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/05/Baby-Deeurl-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Baby Dee hatte sich in den letzten Jahren – zumindest im Studio – stimmlich etwas zurückgenommen. War ihr letztes Album<a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/baby-dee-regifted-light/"> „Regifted Light“</a> zum Großteil instrumental, überließ sie auf<a href="http://africanpaper.com/2012/11/24/little-annie-and-baby-dee-state-of-grace/"> „State of Grace“</a>, ihrer Zusammenarbeit mit Little Annie, dieser weitgehend das Mikrofon, um schließlich, ganz unter<a href="http://africanpaper.com/2014/10/25/the-big-bumble-bees-st/"> Pseudonym</a> versteckt (was vielleicht ein Grund dafür war, dass das Album kaum medialen Widerhall erfuhr), die Orgel spielte, während Eliot Bates seine Oud zupfte.<span id="more-10317"></span></p>
<p>Letzterer hat das neue Album „I Am a Stick“ gemastered, ein Album, das man (zumindest bedingt) als einen partiellen Rückgriff auf die Frühphase lesen kann: Das getragene „Up Tree River Down“ mit der Akkordeonkoda „Wilhelmus“, die instrumentale Klavierballade „Hymn“ oder „But in My Dream“ erinnern sowohl musikalisch als auch von der Stimmung an die Stücke der ersten Alben. Im Zentrum stehen ganz klar das Klavier und Dees Stimme. Bei anderen Songs hört man die Band (Alex Neilson am Schlagzeug, Joe Carvell am Bass, Victor Hererro -Mann von Josephine Foster und auch als Solokünstler aktiv- an der Gitarre, Colin Stetson am Saxophon sowie Jordan Hunt, Marie Anne Bruccheri, Sophie Broadbent und Laura Moody an Geige, Bratsche und Cello) -etwas- deutlicher. Beim Titelstück streicht Neilson sein Becken, setzt ab und zu einen Perkussionstupfer, auf „Sky of Loving Arms“ hört man vereinzelt die E-Gitarre, die gegen Ende recht verzerrt und dissonant ist, aber auch hier bleibt diese eher im Hintergrund. Überhaupt fällt auf, dass die Band sich zurückhält: Da, wo kurz Streicher auftauchen („Up Tree River Down“), dominieren sie das Klangbild nicht so wie auf Dees kammermusikalischer Neueinspielung ihres Albums<a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/baby-dee-a-book-of-songs-for-anne-marie/"> „A Book of Songs for Anne Marie“</a>. Das autobiographisch geprägte „Whose Rough Hands“ erinnert dagegen an einige Stücke auf <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/baby-dee-safe-inside-the-day/">„Safe Inside the Day“</a>. Auf diesem Album, das ihr bis dato vielleicht bekanntestes Werk ist, hatte sie erstmals die getragenen, ernsten Stücke ihrer ersten Veröffentlichungen mit den teils grotesken Vaudevillestücken, die sie seit Jahren im Liveprogramm (von denen die Grizzlys, die die Untermäsche von Mormonen schätzen, leider noch keinen Weg auf einen Tonträger gefunden haben) hatte, kombiniert. „Tokyo“, das die Repetitio als stilistisches Mittel (wie auch schon auf „Regifted Light“ bei „The Pie Song“) ad absurdum führt oder das beschwingte „Bendy Bus“, das man sich auch in irgendeinem Saloon im Westen vorstellen kann und das mit völlig absurden Zeilen wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=g8udzYOTvFU">„A bendy straw is a thing of mystery/because a bendy straw is like a bendy bus/ except instead of being a bendy bus/ It&#8217;s a bendy straw“</a> irritiert, knüpfen daran an. Schließlich endet das Album mit „Road of Eyes that See“, das mit Zeilen beginnt, die unverkennbar nach Baby Dee klingen: „There is a road that we can walk/where sunlit winds teach trees to talk in tongues of love“. Denn wie auch auf früheren Alben durchzieht eine (überhaupt nicht abgegriffene) Naturmetaphorik das Album und es wird erneut deutlich, dass Dee eben abseits allen skurrilen Humors eine begnadete Songschreiberin ist. Dass Künstler wie Marc Almond Dees Stücke <a href="https://www.youtube.com/watch?v=bHuDOgkFCEs">interpretiert</a> haben, überrascht überhaupt nicht.</p>
<p>Auf „As Morning Holds a Star“ von „A Book of Songs for Anne Marie “ sang Dee „No more sad songs“. Auf dem neuen Album heißt es „I am a stick and I am happy&#8221; und an anderer Stelle: „And in the eyes of every tree/on that road of eyes that see/Determined to remain a child of joy/A child of joy/I am determined to remain a child of joy“.</p>
<p>(M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.tinangelrecords.co.uk/">Tin Angel Records</a></strong></p>
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		<title>ANDREW LILES: Cover Girls</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2015 07:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/COVER_GIRLS_LILES-300x300.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10037" title="COVER_GIRLS_LILES-300x300" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/COVER_GIRLS_LILES-300x300-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Vergleich zu Steven Stapleton, den Liles seit Jahren sowohl live als auch im Studio unterstützt, ist letzterer sicher stärker am Song orientiert, an Songs interessiert und hat sich im Verlauf der Jahre an verschiedensten Genres/Musiken abgearbeitet, z.B.<a href="http://www.andrewliles.com/discography/andrew-liles-schmetaling-monster-of-rock/"> Metal</a>. Dabei ist man bei seinen (Re-)Interpetationen vielleicht versucht von Dekonstruktionen zu sprechen, wobei da der semantische Resonanzraum vielleicht zu groß ist. Aber dazu später mehr.<span id="more-10033"></span></p>
<p>Insgesamt 11 Sängerinnen lässt Liles auf „Cover Girls“ Stücke verschiedenster Epochen und Stile interpretieren. Auf „Morning Has Broken“ singt Katie Oswell den Text a capella mit glasklarer Stimme, bevor dann im weiteren Verlauf kristalline Drones dazukommen, die sich gegen Ende in atonale Fragmente verwandeln &#8211; kaputte Elektronik. „I Touch Myself”, die Masturbationshymne der australischen Divynyls, verwandelt sich von einer öden glattpolierten Rocknummer in ein düsteres, von Keyboardflächen und dezentem Pochen untermaltes Stück, auf dem Gena Netherwood den Text rezitiert. In den frühen 90ern hätte damit auch gut die eine oder andere Schwarzkitteltanzfläche beschallt werden können. Baby Dees Interpretation ihres eigenen „So Bad“ &#8211; auf ihrem zweiten Album eine melancholisch-traurige Ballade &#8211; überzeugt hier nicht ganz, zu disparat klingt das Stück, zu wenig scheinen Stimme und die musikalische Untermalung durch Akustikgitarre zueinander zu passen. Aus Tina Turners „Acid Queen“ wird eine Billigdisconummer, wobei Jess Roberts&#8217; Organ dem von Tina Turner in nichts nachsteht. David Essex&#8217; „Rock On“ interpretiert Cosey Fanni Tutti sinnlich kühl, während es im Hintergrund pocht und pluckert. Liles&#8217; Frau Melon trägt den Text von „Video Killed The Radio Star“ mit somnambuler Stimme vor verrauschter Klangkulisse vor, das exaltiert-hysterische „Oh-a oh“ des Originals (er)klingt nur als fernes Echo in einem Klangnebel und das Beklagen des Verlusts der Relevanz des Radios – heute fast schon wieder ein Anachronismus – bekommt hier eine ganz andere Stimmung. Dr Johns „I walk On Guilded Splinters“, nur sehr spärlich instrumentiert, klingt durch Lavina Blackwalls Sprechgesang leicht bedrohlich. „Zerstörte Zelle“ der Einstürzenden Neubauten ist musikalisch gar nicht so weit vom Original entfernt, wobei Miranda Kinkelaar den Text mit sehr starkem Akzent vorträgt, was durchaus als Verfremdungseffekt lesbar ist. Alizees „Moi&#8230; Lolitta“ ist unter Liles Ägide kein unbeschwerter französischer Pop mehr: Aus der treibenden glatten Oberfläche des Originals machen simple Klavierfolgen und der Vortrag von Alexandra Jako kein (unreflektiertes) Nabokovspiel, sondern hier erklingt eine erwachsene Frau in der Rolle der souveränen Femme fatale – das Original lässt Liles nur kurz am Ende aus dem Äther auftauchen. Vor karger Instrumentierung (Bass, Perkussion) macht Comus&#8217; Bobbie Watson aus dem treibenden „Rock Bottom“ von UFO ein sinnlich-schwüles Stück. „Lust For Death“ von Foetus (ver)wandelt sich von dem Übersteigerten, dem latent Hysterischen des Originals in eine von Jess Roberts vorgetragene Rock &#8216;n&#8217; Roll-Nummer. Hatte Liles sich schon<a href="http://www.andrewliles.com/discography/andrew-liles-murderers-maniacs-madmen-monsters"> an anderer Stelle</a> an den Sisters of Mercy mit seiner „Phantom“-Interpretation versucht, so wählt er auf &#8220;Cover Girls&#8221; „Never Land“, allerdings nicht in der regulären, das „Floodland“-Album abschließenden Version, deren Untertitel „A Fragment“ ist, sondern er orientiert sich an der erst vor einigen Jahren sicher ohne Eldritchs Zustimmung erschienenen vollständigen Version. Liles behält die reduzierte Instrumentierung des Originals weitgehend bei, während Elisabeth Oswell den Txet zurückhaltend und unterkühlt vorträgt.</p>
<p>Die Sisters-Interpretation führt uns zum Anfang des Textes zurück, denn inzwischen hat Liles anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von „First And Last And Always“ das Debüt der nach einem Leonard Cohen-Stück benannten Band vollständig als instrumentales elektronisches Album neu eingespielt, was bei den Fans nur <a href="https://www.myheartland.co.uk/viewtopic.php?t=24673">bedingt goutiert wurde</a> und er<a href="http://www.andrewliles.com/discography/first-monster-last-monster-always-monster/"> schreibt</a> auf seiner Website: „My version to some may be a travesty, deemed a novelty recording, even considered sacrilege by others, the devil may care but I don’t mind, those opinions do not concern me. This is my heartfelt homage to a moment in time and a wonderful album.“ Das illustriert ganz gut die Ambivalenz, die einer ganzen Reihe von seinen Arbeiten innewohnt: nämlich, dass man sie sie sowohl als verquere Hommage oder aber als augenzwinkernde Verballhornung lesen kann. (M.G.)</p>
<p><strong>Label:<a href="http://www.dirterpromotions.com/"> Dirter</a></strong></p>
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		<title>THE BIG BUMBLE BEES: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2014 05:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Baby Dee und Eliot Bates, die sich vor einigen Jahren im Line-up von Current 93 kennen lernten, ein gemeinsames Album herausbringen, stellen sich einige Erwartungen ein. Eine der naheliegendsten Vorstellungen wäre eine anrührende Sammlung von diesmal orientalisch anmutenden Torch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/10/25/the-big-bumble-bees-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/thebigbumblebees.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9473" title="thebigbumblebees" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/thebigbumblebees-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn Baby Dee und Eliot Bates, die sich vor einigen Jahren im Line-up von Current 93 kennen lernten, ein gemeinsames Album herausbringen, stellen sich einige Erwartungen ein. Eine der naheliegendsten Vorstellungen wäre eine anrührende Sammlung von diesmal orientalisch anmutenden Torch Songs, bei denen Bates dezente Figuren auf dem Instrument, das er in Theorie und Praxis studiert hat, der Oud, spielt, während Dee dazu schmachtvolle Verse im brüchigen Falsett anstimmt. Eventuell könnten noch andere Akteure beteiligt sein, Dee könnte gelegentlich auf die Klaviertasten hämmern und die Sache von Song zu Song etwas karnevalesker angehen.<span id="more-9472"></span></p>
<p>Nun, wenig davon ist eingetreten, schon weil das selbstbetitelte Album der beiden „Big Bumble Bees“, die sich ganz obskur Igbum und Bigbum nennen, rein instrumental ausgefallen ist – abgesehen von einer kurzen dreckigen Lachsalve zum Auftakt des clownesken „Roller Skate Under Water“. Womit ein zentrales Stichwort gefallen ist: Dee und Eliot – pardon, Igbum und Bigbum – spielen eine skurrile Jahrmarktsmusik, die den Geist alter amerikanischer Volksfeste aus der Mitte des 20. Jh. aufleben lassen. Unbeschwert und frohsinnig schunkeln die Walzertakte auf eingängigen Melodien daher, und doch trieft das Bizarre aus allen Ritzen, man fühlt sich vielleicht an die Szene im verlassenen Vergnügungspark in „Carnival of Souls“ erinnert und erwartet jeden Moment, dass fragwürdige Spaßmacher wie Pogo und Pennywise von hinten angeschlichen kommen, und ein jugendlicher Anton LaVey um die Ecke schielt und sich köstlich über unseren Schreck amüsiert. So entstehen amerikanische Mythen, aber vielleicht ist es auch nur die von dem Hummeln angefixte Fantasie des Rezensenten, der gleich noch die fabulous monsters und criminal lovers aus Marc Almonds sideshow of excess vorbeiziehen sieht.</p>
<p>Rein instrumentell basiert die Musik aus den Komponenten Orgel und Oud, wobei Dee mit dem Wabern ihrer elektronischen Vintage-Orgel den Ton angibt, Bates dagegen ein untypisches Kolorit beimengt, das man nicht einmal auf Anhieb als vorderasiatisch erkennt. Meist unterscheidet sich sein Spiel nicht von seinen sonstigen Aufnahmen, selbst wenn er die tiefen Saiten im tangoartigem „Wonky Bonky“ wie einen Bass knarren lässt, doch der eher lautenuntypische Kontext lässt eine ungewöhnliche Färbung entstehen. Dees Melodien sorgen für einen angenehmen Groove, und auch diesmal lebt ihr Beitrag von ihrem Händchen für ungewöhnliche Melodien und von ihrer eigentümlichen Stilmischung aus Renaissance-Anleihen und Kleinkunst.</p>
<p>Ein kurzweiliger Spaß und durchaus gut, auch wenn zwei oder drei Stücke mit Gesang sicher auch nicht schlecht gewesen wären – ach ja, und fast wäre das unter den Tisch gefallen: Wer dieses Album hört, wird glücklich, und sein ganzes Leben wird sich vor lauter Lachen und Jubilieren komplett auf den Kopf stellen. So sagen es jedenfalls die Hummeln, man sollte es drauf ankommen lassen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.tinangelrecords.co.uk/">Tin Angel Records</a></strong></p>
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		<title>THE BRICOLEUR: First Matter</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2014 07:41:35 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/thebricoleurfirstmatter.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8194" title="thebricoleurfirstmatter" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/thebricoleurfirstmatter-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vom visuellen Eindruck her ist „First Matter“, das Solodebüt des Briten Michael Lawrence, von einer fast unscheinbaren Eleganz, und könnte schon deswegen so manchen Freunden dunkler, sakraler Klangwelten entgehen – denn dass solche auch ohne Gargoyles und okkulte Symbole auskommen können, gerät bisweilen in Vergessenheit. Wer sich jenseits des Plakativen orientiert, kann bei The Bricoleur eine Musik entdecken, die nicht nur finster und urtümlich dröhnt, sondern auch sehr ausgereift wirkt, denn „First Matter“ ist nicht nur ein Erstling, sondern auch der Abschluss einer längeren Zeit des Experimentierens und Kollaborierens, bei der sich Lawrence Wege mit Musikern wie<span id="more-8193"></span> Richard Moult, Andrew Liles oder auch David Tibet kreuzten.</p>
<p>Dem Namen entsprechend verfolgt Lawrence tatsächlich einen an der musique concrète geschulten Bricolage-Ansatz, wobei der fast etwas trockene Begriff die vielfäligen Legierungen der verwendeten Klänge unterschlägt &#8211; auf „First Matter“ wird nicht nur gesamplet und montiert, viele Komponenten werden zur Unkenntlichkeit verfremdet und durchmischt. Was dabei zu einer dröhnenden Substanz verschmilzt, ist ausgesprochen düster. Die Tonfolgen, die anfangs durch das metallische Dröhnen und Rauschen wie durch eine massive Decke dringen, könnte den tieferen Tasten eines Klaviers entstammen, besser zu erkennen sind die choralartigen Gesangsspuren, die mehreren Stücken einen sakralen Ton beimengen. Ähnlich wirkungsvoll sind die Orgelbeiträge des primär als Thereminspieler bekannten Armen Ra. Lichtere Momente mit Soprangesang schaffen kurzzeitig etwas, das einer Song-Atmosphäre nahe kommt und mit kernigen, statischen Noise-Passagen kontrastiert.</p>
<p>Was nun, wie leider oft, in Effekthascherei ausarten könnte, gerät unter Lawrence&#8217; sensiblen Bastlerhänden zu einer subtilen Sache, deren Tiefe man erst bei voller Aufmerksamkeit registriert. Was einen dann erwartet ist eine dunkle, meditative Musik, die beim Hörer eine gewisse emotionale Leidensfähigkeit voraussetzt und niemals zum regressiven Wegdösen einläd. Bei entsprechendem musikgeschichtlichen Interesse hat man längst Assoziationen parat – mehr noch als die (lauteren und schrilleren) Current 93 der Anfangsjahre fallen mir die frühen, rituellen Arbeiten Ain Sophs ein. Der Current 93-Bezug ist dennoch nicht wegzudenken, denn kein Geringerer als David Tibet bereichert eines der Stücke mit einem beschwörenden, fragmentiert wirkenden Monolog und bedankt sich so auch für Lawrence&#8217; Beitrag zu Myninerest.</p>
<p>Die schlechte Nachricht: „First Matter“ ist schon eine ganze Weile draußen, und ob von den nacheinander erschienenen Releases auf Vinyl, Tape oder Lathe noch Exemplare erhältlich sind, ist fraglich. Man sollte es beim Label versuchen, ansonsten sind eine Neuauflage und natürlich eine Fortsetzung mehr als erwünscht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://bladudflies.com">Bladud Flies</a>!</strong></p>
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