STONE BREATH/MIKE SEED WITH THE LANGUAGE OF LIGHT: The Aetheric Lamp

„Before the many, there were the few“ schreibt Jeanette Leech in Seasons They Change – ihrer Abhandlung über die Geschichte des Acid- und Psychedelicfolk – im Kapitel, das sich den drei Bands widmet, die lange bevor Free/Weird/Wyrdfolk ein Thema der Mainstreammedien werden sollte, Musik spielten, die von der Incredible String Band und Comus beeinflusst war, nämlich Stone Breath, In Gowan Ring und The Iditarod. B’ee hat sich nach vier Alben als In Gowan Ring mit Birch Book stärker am amerikanischen Folk orientiert und drei hervorragende Alben veröffentlicht, wird aber immer noch primär von denen rezipiert, Weiterlesen →

LISA O PIU: Behind The Bend

Kein Jahr nach ihrem Debüt „When This Was The Future“ legt die schwedische Folkband um LISA ISAKSSON nun mit dem als Minialbum konzipierten „Behind the Bend“ nach. Fallen einem Unterschiede ins Auge, so betreffen diese wohl zunächst den visuellen Rahmen – dort zeichnet sich nämlich eine noch stärkere Abkehr von zivilisatorisch konnotierten Bildmotiven ab. Die Wegweiser zeigen in Richtung Natur, ebenso sehr in Richtung eines neuromantischen bis äthetizistischen Retro-Jugendstils. Weiterlesen →

BEE (Birch Book/In Gowan Ring) – Interview

1994 veröffentlichte Bobin Eirth, der sich B’eirth oder Bee nennt, sein erstes Album (“Love Charms”) unter dem Namen IN GOWAN RING. Dort – wie auch auf den beiden folgenden Studioalben – verknüpfte er fragile, sicherlich europäisch beeinflusste Folkmusik mit meditativen, psychedelischen Drones. 2002 erschien das vierte und bislang letzte (Vollzeit-)Album “Hazel Steps Through A Weathered Home”, das das songorientierteste Album war und acht zerbrechlich-melancholische Stücke enthielt, die mit zum Ergreifendsten gehören, das in den letzten Jahren veröffentlicht wurde. Weiterlesen →

BIRCH BOOK: Vol. III. A Hand Full Of Days

BOBIN EIRTH alias B’EE ist längst eine feste Größe in der Folkszene, sein Name ist sicher jedem schon einmal untergekommen, der sich für derartige Musik begeistern kann. In den 90ern bereicherte der örtlich meist ungebundene Amerikaner mit seiner Band IN GOWAN RING das Neofolk-Genre um einen urtümlichen Klang und eine Komponente des Fragilen. Mit filigranem Gitarrenspiel und einer Art zu singen, die meditativ und verträumt klingt, wusste er von Beginn an zu begeistern. Weiterlesen →

BIRCH BOOK: Fortune and Folly

Trotz unüberhörbarer Gemeinsamkeiten ist es durchaus konsequent, die hier versammelten Aufnahmen nicht unter IN GOWAN RING zu veröffentlichen, denn im Gegensatz zu den zerbrechlichen, immer auch leicht transzendenten Folkweisen (die auf dem bisher letzten Album “Hazel Steps…“ zu Perfektion gereift waren) ist der Klang (und auch die Thematik) von BIRCH BOOK – wenn man so will – erdiger. Weiterlesen →