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	<title>African Paper &#187; Cashen&#8217;s Gap</title>
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		<title>CURRENT 93: Sketches Of My Nightmares And Dreams Occurring</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Oct 2024 02:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neben den regulären Studioalben „The Light Is Leaving Us All“ und „If A City Is Set Upon A Hill“, die sicher zum stärksten Material Current 93s  seit Jahren zählen, erschienen immer wieder weniger songorientierte Veröffentlichungen, wie etwa „If A Star &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/26/current-93-sketches-of-my-nightmares-and-dreams-occurring/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/00552063.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-43302" title="00552063" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/00552063-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Neben den regulären Studioalben <a href="http://africanpaper.com/2018/11/03/current-93-the-light-is-leaving-us-all/">„The Light Is Leaving Us All“</a> und <a href="http://africanpaper.com/2022/04/02/current-93-if-a-city-i-set-upon-a-hill/">„If A City Is Set Upon A Hill“</a>, die sicher zum stärksten Material <a href="http://africanpaper.com/tag/current-93/">Current 93</a>s  seit Jahren zählen, erschienen immer wieder weniger songorientierte Veröffentlichungen, wie etwa <a href="https://current931.bandcamp.com/album/if-a-star-turns-into-ashes">„If A Star Turns Into Ashes“ </a>oder auch die <a href="http://africanpaper.com/2021/04/17/david-tibet-ferelith-fontelautus/">zwei Soloalben</a> Tibets. Diese waren geprägt von somnambulen Klanglandschaften, die weitgehend auf Text/Vocals verzichteten. Auch die massive 7CD-Box <a href="https://brainwashed.com/common/htdocs/discog/dprmbx167.php?site=c93">„The Long Shadow Falls“</a> knüpfte von der Stimmung her daran an.<span id="more-43301"></span></p>
<p>Über „Sketches Of My Nightmares And Dreams Occuring“ <a href="https://www.shinybeast.nl/product/current-93/sketches-of-my-nightmares-and-dreams-occurring/552063">schreibt</a> Tibet: „These scribbles in sound and spellings, trying to make senses of nonsenses that followed the clouds at teatimes, were recorded during the creation of Current 93&#8242;s 2025 album“. Das Album, neun unbetitelte Stücke enthaltend, erstmalig auf der kurzen <a href="https://cdn.shopify.com/s/files/1/0189/7982/files/FB-EVENT-SCANDINAVIA_copy.jpg?v=1716976079">Skandinavientour</a> der Band verkauft und nun regulär erhältlich, beginnt mit leicht sakralen Loops, dann scheint jemand immer und immer wieder einen Würfel zu werfen. Nach etwa einer Minute setzt Tibets Stimme ein, die wenig Frohes verkündet: Er singtspricht von „futile endings“, verkündet „I&#8217;m so weary of it all“. Der zweite Track beginnt mit Ballroommusicsamples; hier heißt es zwar auch „the end is drawing nigh“, aber insgesamt ist das Stück eine Liebeserklärung: „I shall love you till I die“. Glocken läuten, am Ende kann man eine Spieluhr hören. Track 3 ist eine Kaskade aus Stimmen und Geräuschen. Das vierte Stück beginnt mit Jahrmarktmusik. „Let us despair pathologies“, hört man da (an Leonard Cohen anspielend), eine E-Gitarre dröhnt im Hintergrund , die Stimme klingt verzerrt und dann geht alles im Fiepen des Feedbacks unter. Im weiteren Verlauf des Albums hört man dramatische Streicher (Track 5),  so etwas wie angestrengtes Atmen (6), Tibets Stimme im Schrei endend (8) Der siebte Track enthält die Feststellung: „if hearts could only be content with love and sympathy/how sweetly we could live/we both of us have so much love to give/no matter how our minds conspire imprisoned by our own desire/we are not free to choose what love we gain/what love we lose“. Im Vergleich zu den großen kosmischen Entwürfen, die man auf vielen Current 93-Veröffentlichungen findet, wirkt dieses Album eher auf das (Allzu)Menschliche fokussiert. Erst im letzten Track wird es wieder größer: &#8220;in the beginning six faces fell from the unmade sky/no name for this and no face for that&#8221;. All das ist untermalt von einer verzerrten E-Gitarre.</p>
<p>Das ist ein fragmentarisches (&#8220;Sketches&#8221;), einer (Alp-)Traumlogik folgendes Album. „These Fragments I Have Shored Against My Ruins“ konnte man erstmalig vor weit über hundert Jahren in Eliots &#8220;The Waste Land&#8221; lesen und vielleicht ließe sich dies auch unter dieses Album schreiben. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.cashensgap.com/">Cashen&#8217;s Gap </a></p>
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		<title>DAVID TIBET: Ferelith / Fontelautus</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 03:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als in der Prä-Coronazeit, die sich inzwischen Äonen entfernt anfühlt, David Tibet zwei (von insgesamt fünf) Soloalben ankündigte, da war man schon etwas erstaunt, denn zum einen ist jedes Projekt, an dem Tibet beteiligt ist, durch seinen Vortrag, seine Texte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/04/17/david-tibet-ferelith-fontelautus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/Ferelith3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25011" title="Ferelith" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/Ferelith3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als in der Prä-Coronazeit, die sich inzwischen Äonen entfernt anfühlt,<a href="http://africanpaper.com/tag/david-tibet/"> David Tibet</a> zwei (von insgesamt fünf) Soloalben ankündigte, da war man schon etwas erstaunt, denn zum einen ist jedes Projekt, an dem Tibet beteiligt ist, durch seinen Vortrag, seine Texte und Konzepte enorm stark von ihm geprägt, zum anderen benötigte er von Anfang an immer (musikalische) Partner, um seine Visionen klanglich umzusetzen.<span id="more-25010"></span> Das war zu Beginn, als die Stücke oft „a side long“ waren, wie es in den<a href="https://current931.bandcamp.com/album/emblems"> Linernotes einer frühen Compilation</a> hieß, <a href="http://africanpaper.com/tag/steven-stapleton/">Steven Stapleton</a> (eine Rolle, die in den letzten Jahren von <a href="http://africanpaper.com/tag/andrew-liles/">Andrew Liles</a> übernommen worden ist) und später dann die Reigen der Gitarristen, Pianisten etc., am konstantesten wohl in den 90ern<a href="http://africanpaper.com/tag/michael-cashmore/"> Michael Cashmore</a>, von dem im nächsten Monat ebenfalls ein Soloalbum bei<a href="http://africanpaper.com/tag/house-of-mythology/"> House of Mythology </a>erscheinen wird.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/Fontelantus.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25012" title="Fontelantus" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/Fontelantus-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist es durchaus sinnvoll, die beiden Alben gemeinsam zu besprechen, denn sowohl ästhetisch als auch musikalisch haben die beiden viel gemeinsam, sind insofern Zwillnge.</p>
<p>Ursprünglich erschienen „Ferelith“ und „Fontelatus“ 2020 auf Tibets eigenem kleinen Label <a href="https://www.cashensgap.com/">Cashen&#8217;s Gap</a> in je zwei limitierten Fassungen: Insgesamt wurden von jedem Album 170 Kopien veröffentlicht. Nun kommen die Alben bei House of Mythology als Vinyl und CD (und leicht verändertem Artwork) neu heraus.</p>
<p>Für Tibet war(en) Sprache(n) enorm wichtig, seine Beschäftigung mit alten und/oder untergegangen Sprachen wie dem Koptischen, Sumerischen oder Akkadischen prägten die Alben der letzten Jahre, in seinen Texte, die immer umfangreicher wurden, gab es immer wieder Verweise auf „grammar“, auf den Logos und insofern erstaunt es um so mehr, dass die beiden Soloalben fast komplett instrumental sind, zumindest Tibets Stimme absent ist. Sucht man Anknüpfungs- und Referenzpunkte bei den <a href="http://africanpaper.com/tag/current-93/">Current 93</a>-Arbeiten der letzten Jahren, dann vielleicht noch am ehesten bei den weniger songorientierten Alben, wie z.B. der letzten Veröffentlichung „If A Star Turns Into Ashes“. Infomationen, wer außer Tibet noch beteiligt war, fehlen, aber<a href="http://www.andrewliles.com/discography/"> offensichtlich </a>wurde er von Andrew Liles unterstützt.</p>
<p>Das Artwork mit seinen verschwimmenden und sich im Äther auflösenden Figuren und einem <a href="https://img.discogs.com/om488uNItFoyL_UsFX5j_fFpYWI=/fit-in/300x300/filters:strip_icc():format(jpeg):mode_rgb():quality(40)/discogs-images/R-15762641-1597332976-6439.jpeg.jpg">Ektoplasma ausströmenden</a> Tibet geben einen guten Hinweis auf die geisterhafte, somnambule Atmosphäre, die die jeweils zwei Stücke,<a href="https://www.discogs.com/David-Fontelautus/release/15762978"> „there is no Side A and no Side B—both sides are Side A and both sides are also Side B“</a>, durchziehen. „Ferelith“ verweist (wahrscheinlich) auf gleichnamigen (Schauer-)Roman von Lord Kilmarnock, dem Mark Valentine <a href="https://www.amazon.de/Ferelith-English-Lord-Kilmarnock-ebook/dp/B07CMNDG8Q/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=ferelith&amp;qid=1618578926&amp;sr=8-1&amp;asin=B07CMNDG8Q&amp;revisionId=&amp;format=2&amp;depth=1">attestierte</a> „one of the strange great visions in the library of the Gothic“ zu sein und in dem es um die Liebe zu einem Geist geht. Man hört geisterhaft-entrückte Stimmen, denen ein Moment des Sakralen innewohnt, vielleicht läuten irgendwo im Nebel Glocken. Das ist nicht notwendig düstere Musik, aber sie ist kaum greifbar. Das andere Stück wird von einem an- und abschwellenden Melodieloop durchzogen. Der Name „Fontelantus“ entstammt eventuell Jonas Dennis&#8217; <a href="https://www.goodreads.com/book/show/41745544-subversion-of-materialism-by-credible-attestation-of-supernatural-occur?from_choice=false&amp;from_home_module=false"><em> Subversion of Materialism, by Credible Attestation of Supernatural Occurrences</em></a>. Hier findet man ähnlich flächige Sounds, kristallin und verschwommen, irgendwo meint man eine Geige zu hören und von der Stimmung ist das nicht ganz so weit entfernt von dem <a href="http://africanpaper.com/2020/11/21/william-basinski-lamentations/">letzten Album</a> William Basinskis. Ansonsten fallen einem The Caretaker ein, Begriffe wie Hauntology. Vielleicht ist das Ektoplasma-Musik, gechannelt aus dem Zwischenreich von Leben und Tod und bei der die Erzeuger abwesend zu sein scheinen. Musik, die in Anlehnung an Mark Fishers Studie <em>The Weird And The Eerie</em> insofern tatsächlich „eerie“ ist. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.houseofmythology.com/">House Of Mythology</a></strong></p>
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