Nachdem der Name Last Dominion Lost ursprünglich rückwirkend für Aufnahmen verwendet wurde, die John Murphy, Jon Evans und Dominic Guerin Anfang der 90er gemacht hatten, wurde in den letzten Jahren aus Last Dominion Lost eine aus Murphy, Evans sowie Julian Percy bestehende und in Berlin ansässige Band, die eine durchaus an den Ursprüngen des Industrials orientierte Geräuschmusik spielte, aber dem 21. Jahrhundert klanglich angemessen agierte. Weiterlesen
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V.A.: Epicurean Escapism III
Von Anfang an waren die Epicurean Escapism-Festivals und die dazugehörigen Veröffentlichungen nie rein musikalisch ausgerichtet und auch wenn das Adjektiv schon lange sehr inflationär verwendet wird, kann man durchaus von einem multimedialen Ansatz sprechen, in dem Musik, Film und Bild gleichwertige Rollen spielen. Weiterlesen
EPICUREAN ESCAPISM FESTIVAL in Berlin mit Sutcliffe Jügend, Dave Phillips, Last Dominion Lost, Nikolas Schreck, Skin Area u.v.a.
Am 27. und 28. Mai dieses Jahres veranstaltet das Label The Epicurean zum vierten mal das für dunklen, meist experimentell ausgerichteten Industrial bekannte Epicurean Escapism Festival, Veranstaltungsort ist diesmal das Tiefgrund in der Nähe des Berliner Ostkreuzes. Neben Konzerten von Sutcliffe Jügend, Skin Area, Nikolas Schreck, Last Dominion Lost, Gerechtigkeits Liga und anderen werden Video-Arbeiten von Dave Phillips und Kristian Olsson gezeigt.
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KRANK / THE GRIMSEL PATH: Verdant Hum
Betrachtet man den Werdegang des gebürtigen Australiers John Murphy, so hat man den Eindruck, dass alle Bands/Projekte, bei denen er musikalisch/konzeptionell federführend ist/war und nicht nur eine helfende Hand, einen gewissen rituellen Charakter besitzen, sei es das nun wieder aktivierte Projekt Krank, die leider nicht mehr aktiven Knifeladder, Last Dominion Lost, deren jüngst veröffentlichtes Album “Towers of Silence” sicher zu den Höhepunkten postindustrieller Musik des Jahres 2014 gehört oder aber The Grimsel Path. Rituell sollte aber natürlich bezogen auf das auf 100 Exemplare limitierte „Verdant Hum“-Tape nicht allzu eng gefasst werden. Weiterlesen
GERECHTIGKEITS LIGA: Dystopia
GERECHTIGKEITS LIGA veröffentlichten Anfang der 80er eine Reihe von Tapes und eine 12″ bevor ihr erstes Vollzeitalbum auf GRAEME REVELLS Label Side Effects veröffentlicht wurde: „Hypnotischer Existenzialismus“ und die Auftritte waren gekennzeichnet von tribaler Perkussion, die weniger vom Futurismus (wie etwa VIVENZA, der sich explizit auf Marinetti berief) beeinflusst war, sondern vielmehr von der Rhythmik in „Primitive Culture[s]“, um einen Titel des ersten Albums zu zitieren – nicht im Sinne eines westlich-herablassenden Blicks, sondern beeinflusst von Eliades Band „Schamanismus und archaische Ekstasetechnik“. Weiterlesen