Konzertankündigung: Sieben und Golden Apes am 20.06. in der Friedenskirche Charlottenburg

Am Samstag, dem 20. Juni, ist Matt Howden alias “The Mighty Sieben” erstmals auf einer Berliner Bühne zu sehen. Der britische Geiger, Sänger und Komponist begeistert seit rund zwei Jahrzehnten sein Publikum mit einer primär auf Loops basierenden Musik und seiner raumgreifenden Stimme. Trotz Wurzeln im Dark Folk bildet seine oft melancholisch anmutende Musik längst ein kleines Genre für sich. Mit der Friedenskirche in Charlottenburg,

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ATZMANN ZOUBAR: Aut Sperma In Terram Effundit

In den letzten Jahren ist das Wort “Ritual” in einschlägigen Musikszenen seltener gefallen. Allgemein ist man sich einig, dass die genrebildenden Werke in den 80ern und frühen 90ern aufgenommen wurden – in einer Zeit, als die Idee, durch repetitive Musik und geheimnisvolle Symbole Türen in unerforschte Räume der Psyche zu öffnen, noch unverbraucht war. Ain Soph mit ihren frühen Aufnahmen sollten eine der ersten Referenzen sein, natürlich auch die berühmte Bonusplatte zum Erstling von Psychic TV. Weiterlesen

GERECHTIGKEITS LIGA: Dystopia

GERECHTIGKEITS LIGA veröffentlichten Anfang der 80er eine Reihe von Tapes und eine 12″ bevor ihr erstes Vollzeitalbum auf GRAEME REVELLS Label Side Effects veröffentlicht wurde: „Hypnotischer Existenzialismus“ und die Auftritte waren gekennzeichnet von tribaler Perkussion, die weniger vom Futurismus (wie etwa VIVENZA, der sich explizit auf Marinetti berief) beeinflusst war, sondern vielmehr von der Rhythmik in „Primitive Culture[s]“, um einen Titel des ersten Albums zu zitieren – nicht im Sinne eines westlich-herablassenden Blicks, sondern beeinflusst von Eliades Band „Schamanismus und archaische Ekstasetechnik“. Weiterlesen