Am 31. Januar präsentieren Noémi Büchi und Daniel Brandt im Rahmen der CTM neue audiovisuelle Arbeiten in der Berliner Volksbühne. Büchi zeigt mit “Exuvie”, dessen auditive Seite in einigen Wochen als Album erscheinen wird, eine Uraufführung, in der sie ihre Auseinandersetzung mit Körper, Transformation und Erinnerung fortsetzt und diese mit gefilmter Choreografie, orchestralen und elektroakustischen Elementen sowie Einflüssen aus populären Musikformen verbindet. Im Zentrum steht die Idee dessen, was nach einer Verwandlung zurückbleibt, wobei Büchi selbst von der “quiet resonance of what is no longer, yet still vibrates” spricht. Mehr dazu bald auch auf diesen Seiten.
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To The Moon And Back: Tribute für Ryuichi Sakamoto
Ryuichi Sakamoto ist Anfang des Jahres 70 geworden und anlässlich dieses runden Geburtstags erscheint am 2. Dezember auf Milan Records eine Zusammenstellung, auf der insgesamt 13 Künstlerinnen und Künstler Stücke Sakamotos neu interpretiert haben.
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Hildur Guðnadóttir präsentiert ihren Score zu Chernobyl live auf der CTM
An zwei Abenden Ende Januar wird die isländische Cellistin und Komponistin Hildur Guðnadóttir ihren Score zu Craig Mazins Serie Chernobyl, die sich mit der Reaktorkatastrophe von 1986 befasst, live im Rahmen der Berliner CTM 2020 aufführen. Der mit einem Emmy gekrönte Soundtrack, der als Tonträger in diesem Jahr über Deutsche Grammophon herauskam, basiert auf Instrumentalspuren und Feldaufnahmen, die teils am Ort des Geschehens, teils in einem anderen Kernkraftwerk gesammelt wurden. Die beiden Aufführungen, bei denen Guðnadóttir von Sam Slater und Chris Watson musikalisch und von Theresa Baumgartner visuell (Vorsicht Stroboskop!) begleitet wird, finden in der Betonhalle unterhalb des Silent Green statt.
29./30.01.2020
Beginn jeweils 19 Uhr
Silent Green
Gerichtstraße 35
13347 Berlin
JÓHANN JÓHANNSSON: Prisoners O.S.T.
Einen Soundtrack zu besprechen, ohne den Film gesehen zu haben, ist eine ähnliche Aufgabe wie die Beurteilung eines Remixes in Unkenntnis der Originalmusik – sie ist eben bedingt sinnvoll, und das am ehesten dann, wenn das „sekundäre“ Werk auch ohne den ursprünglichen Zusammenhang funktioniert. Auf Jóhann Jóhannssons Musik zu Denis Villeneuves Thriller „Prisoners“ trifft dies m.E. zu, weshalb Spekulationen anhand von Trailern und Filmkritiken auch nicht zur Diskussion stehen sollen. Weiterlesen
HILDUR GUDNADOTTIR: Leyfdu Ljósinu
Es passiert immer wieder, dass im Grunde kreative Musiker durch den starken Einfluss anderer vom eigenen künstlerischen Weg abgebracht werden. Die isländische Cellistin Hildur Guðnadóttir demonstrierte jedoch bereits mit ihren beiden ersten Alben „Mount A“ und „Without Sinking“, dass die zahlreichen Zusammenarbeiten, an denen sie sich Jahr für Jahr beteiligt, ihre eigene musikalische Sprache keineswegs verwässert haben. Ob múm oder Pan Sonic, ob Hauschka oder Throbbing Gristle, die stets unterschiedlichen, aber auch immer interessanten Kollaborationen scheinen Weiterlesen