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	<title>African Paper &#187; Young God Records</title>
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		<title>SWANS: Birthing</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2025 05:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es dürfte wenige Bands geben, die nach ihrer Reformierung, oder – wie es Michael Gira damals formulierte – „reconstitution“ so aktiv wie die Swans waren/sind. Zuerst mag man Giras Insistieren auf der Begrifflichkeit als semantische Spitzfingerei abgetan haben, aber die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/05/31/swans-birthing/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/SWANS-BIRTHING.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46404" title="SWANS-BIRTHING" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/SWANS-BIRTHING-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es dürfte wenige Bands geben, die nach ihrer Reformierung, oder – wie es <a href="http://africanpaper.com/tag/michael-gira/">Michael Gira</a> damals formulierte – „reconstitution“ so aktiv wie die <a href="http://africanpaper.com/tag/swans/">Swans</a> waren/sind. Zuerst mag man Giras Insistieren auf der Begrifflichkeit als semantische Spitzfingerei abgetan haben, aber die Jahre seit dem Erscheinen von „My Father Will Guide Me up a Rope to the Sky“ im Jahr 2010 waren beeindruckend &#8211; <span id="more-46402"></span>nicht nur, was die Anzahl der Alben anbelangt, sondern auch bzgl. des Umfangs: Das waren oftmals Mammutwerke, die sich teilweise nur noch auf zwei CDs oder drei Vinylscheiben pressen ließen. Die Stücke entwickelten sich und wurden entwickelt während der zahlreichen Touren und Auftritte, die in ihrer Wucht Band wie Publikum einiges abverlangten.</p>
<p>Vor der Veröffentlichung von<a href="http://africanpaper.com/2019/10/26/swans-leaving-meaning/"> „Leaving Meaning“ </a>(2019) hatte Gira angekündigt, die Band als lose(re)s Kollektiv weiterführen zu wollen, jetzt wurde vor Veröffentlichung von „Birthing“ eine weitere Änderung <a href="https://younggodrecords.com/collections/frontpage/products/birthing-preorder">angesprochen</a>: Das Album sei „my final foray (as producer / impresario) into the all-consuming sound worlds that have been my obsession for years. We’ll do a final tour in this mode towards the end of 2025, then that’s it. After that, Swans will continue, so long as I’m able, but in a significantly pared down form.“ Vielleicht sind ja die beeindruckenden Soloshows, die Gira mit Kristof Hahn jüngst spielte, Indikatoren für mögliche künftige Konstellationen.</p>
<p>Das neue, insgesamt 17., Album, das heftiger ausgefallen ist als &#8220;Leaving Meaning&#8221;, wird eröffnet von „The Healers“ und wenn Gira jüngst in einem<a href="https://www.thevinylguide.com/episodes/ep498-birthing-the-end-closing-a-chapter-of-swans-with-michael-gira"> Interview</a> sagte, dass er künftig die Crescendos vermissen werde, die in der bisherigen Bandkonstellation für Euphorie sorgten, dann passt das gut zu diesem knapp 15-minütigen Opener. Wie sich dieser Track nach einer langen getragenen Passage nach und nach verdichtet, nach den Soundflächen zu Beginn in Minute 8 Schlagzeug hinzukommt, Gira plötzlich in Stimmen, in Zungen spricht, Unverständliches verkündet, das ist wieder einmal beeindruckend. Das ist ein Sichaufbäumen, mit Instrumenten, die wie Sirenen tönen. Zeilen wie „The wolves are swimming in our harbor/Our lungs are breathing in black water/The heavens rain down knives of silver/To kiss our bodies in the river“ sind in Verbindung mit der Musik Momente des Transzendierens. Die vorab veröffentlichte Single „I am a Tower“ beginnt ebenfalls ruhig mit leicht flirrenden Sounds und weiblicher Stimme. Erst nach vier Minuten setzt Gira ein und sprechsingt: „With thin boneless fingers and pink polished nails/I am searching for truth in the fat folds of your blunder/Speak up, Dick! Bring wonder, bring plunder/Bring your fish-headed fixer to whisper my ear “, während eine wilde Klangorgie im Hintergrund dröhnt, bis dann auch hier wuchtiges Schlagzeug einsetzt. Gegen Ende hört man dann das megalomanische „I am a kingdom of one, behold what I have become/Down in the belly of earth, I hereby nullify your birth/Now everything is mine, I am the end of time“. Das 20-minütige Titelstück klingt nach 12 Minuten ab, es ist so, als setze ein Song im Song ein. Zu dezenten Pianopassagen erinnert Gira fast schon an seine Angels Of Light-Aufnahmen, die dann aber wieder in Crescendos untergehen. Dann folgt mit „Red Yellow“ ein (im Kontext dieses Albums) relativ kurzes Stück, auf dem Gira dämonisch klingt: „It’s in us, red dust/Licking your fingers your butter your shadow your belly is pregnant with plaster and sawdust and lust/“, um zur Schlussfolgerung zu kommen: „It’s in us/Lust: is in us/Lust: is disgust“ und ein Saxophon dröhnt an der Grenze zur Dissonanz. „Guardian Spirit“ ist ein wuchtiges, schleppendes Stück mit seltsamer Flöte und Momenten, in denen man Angst bekommen kann: „In an ocean of mud/In a city in flames/Down deep in your brains/I am lifting you up/I am eating your head/Now feed me my find/My life is your death“. Der Track endet mit einer langen instrumentalen Coda. „The Merge“ beginnt mit einer Kinderstimme, die „I love you mummy“ spricht und entwickelt sich dann zu einer wilden Jazznummer, zwischendurch zählt Gira auf Deutsch, um am Ende nur begleitet von Akustikgitarre und ein paar Sounds das Stück zu beenden. Abgeschlossen wird das Album von zwei Stücken, die musikalisch positiver klingen. &#8220;The Merge&#8221; ist ein melodisches Postrockstück, das in das folkige &#8220;Away&#8221; übergeht, in dem einigen verstorbenen Weggefährten gedacht wird.</p>
<p>Während jemand wie Nick Cave durchaus noch immer gute Alben veröffentlicht und sich in seiner Rolle als Kommentator bei The Red Hand Files als überaus intelligenter und differenzierter Chronist des Allzumenschlichen zeigt, so ist die Musik, sind die oft religiös grundierten Texte in den letzten Jahren versöhnlicher geworden. Gira hingegen präsentiert in seiner Musik und insbesondere in seinen Texten (noch immer) Landschaften der Gewalt. Vor Jahren <a href="https://magazine.tank.tv/issue-51/talk/michael-gira">schrieb </a>jemand über die Swans, die Alben enthielten „X-rated themes of self-loathing, despair and depravity“. Ich selbst habe Gira vor vielen Jahren in einer Besprechung von <a href="http://africanpaper.com/2012/10/04/swans-the-seer/">„The Seer“</a> als Haruspex bezeichnet und die Zukunft lässt sich wahrscheinlich tatsächlich nur aus Eingeweiden (ab-)lesen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://younggodrecords.com/">Young God Records</a> / <a href="https://mute.com/">Mute Records</a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/SYkjVGrO5Ug?si=rqEIF8YRXQpzC_gp" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Birthing: Neues Swans-Album im Mai</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/02/27/birthing-neues-swans-album-im-mai/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 04:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Michael Giras Swans veröffentlichen am 30. Mai ihr neues, insgesamt siebzehntes Studioalbum „Birthing“, dessen acht Songs weitgehend auf der Tour 2023/2024 entstanden. Wie schon auf den vorherigen Alben komponierte Gira Stücke auf der Akustikgitarre, die dann von der Band weiter &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/02/27/birthing-neues-swans-album-im-mai/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Giras Swans veröffentlichen am 30. Mai ihr neues, insgesamt siebzehntes Studioalbum „Birthing“, dessen acht Songs weitgehend auf der Tour 2023/2024 entstanden. Wie schon auf den vorherigen Alben komponierte Gira Stücke auf der Akustikgitarre, die dann von der Band weiter instrumentiert und orchestriert wurden. Die Aufnahmen fanden dann in Berlin statt. Das Album, das auf Doppel-CD, Dreifach-LP und als Download erscheint, markiert das Ende einer Ära, sollen Swans mit ihrer Erforschung von &#8220;all-consuming sound worlds&#8221; danach doch in deutlich abgespeckterer Version weitermachen.<br />
<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/SWANS-BIRTHING_grande.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45226" title="SWANS-BIRTHING_grande" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/SWANS-BIRTHING_grande.jpg" alt="" width="600" height="600" /></a><span id="more-45225"></span></p>
<p>SWANS BIRTHING ALBUM CONTRIBUTORS: <strong>Michael Gira </strong>– acoustic guitar, voice, producer; <strong>Phil Puleo </strong>– drums, hammer dulcimer, flute, melodica, percussion; <strong>Kristof Hahn </strong>– lap steel guitar, electric and acoustic guitars, loops, backing vocals; <strong>Dana Schechter </strong>– lap steel guitar, bass guitar, loops; <strong>Christopher Pravdica </strong>– bass guitar, Taishogoto, loops, sounds, keyboards; <strong>Larry Mullins </strong>– Mellotron, keyboards, piano, synthesizer, drums, vibraphone, percussion, backing vocals; <strong>Norman Westberg </strong>– electric guitar, loops&#8230; <strong>Guest Musicians</strong>: <strong>Jennifer Gira </strong>– backing vocals, cameo vocals; <strong>Laura Carbone </strong>and <strong>Lucy Kruger </strong>– backing vocals; <strong>Andreas Dormann </strong>– soprano saxophone; <strong>Timothy Wyskida </strong>– drums on The Merge; <strong>Little Mikey </strong>– cameo vocals.</p>
<p><strong><em>Birthing</em></strong> was produced by<strong> Michael Gira</strong>. Recorded at <strong>Soundfabrik Berlin</strong>, recording engineer <strong>Ingo Krauss</strong>, assisted by <strong>Kiron Gaudi, </strong>and mixed at <strong>Candy Bomber Studio, Berlin</strong> by <strong>Ingo Krauss. </strong>Mastered by <strong>Doug Henderson</strong> at <strong>Micro-Moose</strong>, Berlin.</p>
<p><strong><em>Birthing 2CD+Bonus DVD tracklisting:</em></strong></p>
<p><strong>CD1: </strong>The Healers</p>
<ol>
<li>I Am a Tower</li>
<li>Birthing</li>
</ol>
<p><strong>CD2: </strong>Red Yellow</p>
<ol>
<li>Guardian Spirit</li>
<li>The Merge</li>
<li>Rope: <em>Instrumental</em></li>
<li>Away</li>
</ol>
<p><strong>BONUS DVD included with initial pressing:</strong></p>
<ol>
<li>M. Gira/I Wonder if I’m Singing What You’re Thinking Me to Sing (Live Solo 2022)</li>
<li>Swans/(Rope) The Beggar (Live 2024)</li>
</ol>
<p><strong><em>Birthing 3LP+ Bonus DVD tracklisting:</em></strong></p>
<p><strong>Side A </strong>The Healers</p>
<p><strong>Side B </strong>I Am a Tower</p>
<p><strong>Side C </strong>Birthing</p>
<p><strong>Side D </strong>Red Yellow / Guardian Spirit</p>
<p><strong>Side E </strong>The Merge</p>
<p><strong>Side F </strong>Rope: <em>Instrumental / </em>Away</p>
<p><strong>BONUS DVD included with initial pressing:</strong></p>
<ol>
<li>M. Gira/I Wonder if I’m Singing What You’re Thinking Me to Sing (Live Solo 2022)</li>
<li>Swans/(Rope) The Beggar (Live 2024)</li>
</ol>
<div>@ <a href="https://younggodrecords.com/collections/frontpage/products/birthing-preorder">Young God Records</a></div>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/SYkjVGrO5Ug?si=0E12GqqpHkqtXuow" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>SWANS: The Beggar</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/07/01/swans-the-beggar/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/07/01/swans-the-beggar/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2023 02:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Angels of Light]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Wucht, mit der die Swans 2010 mit &#8220;My Father Will Guide Me up a Rope to the Sky&#8221; nach ihrer selbst so betitetelten „reconstitution“ wiederkehrten, beeindruckte und wer die darauf folgenden (Doppel-)Alben „The Seer“, „To Be Kind“ und  &#8220;The &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/07/01/swans-the-beggar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/a3082583285_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36303" title="a3082583285_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/a3082583285_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> Die Wucht, mit der die <a href="http://africanpaper.com/tag/swans/">Swans </a>2010 mit &#8220;My Father Will Guide Me up a Rope to the Sky&#8221; nach ihrer selbst so betitetelten „reconstitution“ wiederkehrten, beeindruckte und wer die darauf folgenden (Doppel-)Alben <a href="http://africanpaper.com/2012/10/04/swans-the-seer/">„The Seer“</a>, <a href="http://africanpaper.com/2014/05/24/swans-to-be-kind/">„To Be Kind“</a> und  <a href="http://africanpaper.com/2016/06/25/swans-the-glowing-man/">&#8220;The Glowing Man“ </a>und die Konzerte  erlebte, die abseits der Lautstärke in ihrer schieren physischen Präsenz, Exzessivität und Überschreitung Band wie  Zuschauer an ihre Grenzen führten und dabei (auch) deutlich machten, was Musik noch immer kann, dem war klar, dass ein Ende irgendwann da sein würde und wenn auch nur aufgrund des fortschreitenden Alters der Beteiligten.<span id="more-36301"></span></p>
<p>Als Gira dann die Beendigung der Swans als feste Band verkündete, um sie als lose(re)s Kollektiv weiterzuführen, zeigte <a href="http://africanpaper.com/2019/10/26/swans-leaving-meaning/)">„Leaving Meaning“</a>  dann auch ein Zurückfahren des Eruptiven zu einem  etwas kontemplativeren Sound, u.a. mit fantastischen Gastbeiträgen von den Necks oder Baby Dee.</p>
<p>Der Nachfolger „The Beggar“, dessen Aufnahmen, wie in den letzten Jahren üblich geworden, Gira mit Vorabveröffentlichungen akustischer (Demo-)Aufnahmen der Stücke finanzierte, knüpft zum Teil daran an, erweitert das Klangbild aber auch.</p>
<p>„The Parasite“ beginnt mit ein paar Tönen der akustischen Gitarre, dazu Giras getragener Gesang: „Here I am, just empty skin“, hört man da und dann fordert er fast dämonisch flüsternd: „Come to me. Feed on me“ und leitet damit den zweiten Teil des Songs ein, der den Gesang mit Drones kombiniert und fast schon <em>uplifting </em>klingt. Auf „Paradise Is Mine“ wird mit repetetivem Bass und Schlagzeug eine dichte Soundwand kreiiert. Gira singt: „Learn to speak. Learn to fuck“ und stellt dann die zentralen Fragen: „Is there really a mind? “ […] Am I ready to die?“ <iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/HgtGHp2kfPQ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe>„Los Angeles: City of Death“ hätte mit seinem druckvollen Schlagzeug und leicht hymnischen Charakter vielleicht auch gut auf <a href="http://africanpaper.com/2017/08/12/swans-the-great-annihilator-inkl-michael-gira-drainland/">„The Great Annihilator“ </a>gepasst. Gira entwirft hier eine apokalyptische Vision: „Here I am&#8230;Sucking colors from the root, of the syphilis fruit, flattening this land, scattering the sand, burning every tree, burning every book, pulverizing the ruins of the city that he shook“. „Michael is done“ legt durch Titelgebung eine autobiographische Lesart nah: „When Michael is gone, some other will come“: Die Thematisierung des Weiterreichens des Stabes oder die ewige Wiederkehr. Stücke wie „Unforming“, „No More Of This“ oder „Ebbing“ erinnern an Giras zurückhaltendere von Americana geprägte Arbeiten als Angels of Light. Das Titelstück ist eine dämonische Intonation: „I am the slaughter at your alter“ [sic]. Zwischendurch hört man Schreien und Gurgeln und wuchtiges Schlagzeug, Gitarre und Bass. „Why Can&#8217;t I have What I Want Any Time That I Want?“ beendet die erste CD mit Glocken und Drones. Dass Gira laut eigener Aussage hier versuchte, wie Chris Isaak in „Wicked Game“ zu singen, dabei aber scheiterte (vgl. auch den <em>signature tune</em> „Failure“ auf <a href="http://africanpaper.com/2015/12/05/swans-white-light-from-the-mouth-of-infinity-love-of-life/">&#8220;White Light From The Mouth Of Infinity&#8221;</a>), ist durchaus amüsant. Die zweite CD wird fast komplett eingenommen von „The Beggar Lover (Three)“, einem 43-minütigen Monster (das auf der LP-Version nur als Download verfügbar ist), auf dem Elemente von „The Glowing Man“, „Leaving Meaning“ und „The Beggar&#8221; collagiert werden. Das letzte Stück „Memorious“ ist ein druckvoller, rabiater Song mit Sprechgesang und unheimlichen Schreien &#8211; ein letztes Aufbäumen vor dem Ende.</p>
<p>Ob man daraus <a href="https://www.spiegel.de/kultur/musik/swans-todessehnsuechte-eines-toxikers-abgehoert-album-der-woche-a-56efb861-d322-45b8-abc3-867463fde6a8">„Todessehnsüchte eines Toxikers“</a> erkennt, wie kürzlich im Spiegel zu lesen war, sei dahingesellt. Giras Thematisierung von menschlichen Grenzerfahrungen, von Leiden, Vergeblichkeit, Schmerz und dem Batailleschen Heterogenen scheint für ihn offenbar einen kathartischen Charakter zu haben, wie er noch jüngst in einem <a href="https://glidemagazine.com/292896/swans-michael-gira-seeks-out-ghost-notes-and-offers-supplication-for-the-beggar-interview/">Interview </a>bemerkte: &#8220;I think a lot about abjection, and shame, and humiliation, and I’ve come to the conclusion that they are ultimately healthy states of mind, in that they act as a scalpel on one’s illusory sense of self.&#8221; Das ist vielleicht auch nicht die schlechteste Beschreibung dieses Albums. (MG)</p>
<p>Label:<a href="https://younggodrecords.com/"> Young God Records </a>/ <a href="https://mute.com/">Mute Records </a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1716561523/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=611506183/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>The Beggar: Neues Swans-Album im Juni</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/03/24/the-beggar-neues-swans-album-im-juni/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Mar 2023 05:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kristof Hahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Mute Records]]></category>
		<category><![CDATA[Swans]]></category>
		<category><![CDATA[Young God Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23. Juni erscheint mit „The Beggar“ der Nachfolger des letzten Swans-Albums „Leaving Meaning“. „The Beggar“ wurde in Berlin in der Besetzung Michael Gira, Kristof Hahn, Larry Mullins, Dana Schechter, Christopher Pravdica, Phil Puelo und Ben Frost aufgenommen. Gira schreibt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/03/24/the-beggar-neues-swans-album-im-juni/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. Juni erscheint mit „The Beggar“ der Nachfolger des letzten<a href="http://africanpaper.com/tag/swans/"> Swans</a>-Albums <a href="http://africanpaper.com/2019/10/26/swans-leaving-meaning/">„Leaving Meaning“</a>. „The Beggar“ wurde in Berlin in der Besetzung Michael Gira, Kristof Hahn, Larry Mullins, Dana Schechter, Christopher Pravdica, Phil Puelo und Ben Frost aufgenommen.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/BeggarCoverDigital2_grande.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34664" title="BeggarCoverDigital2_grande" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/BeggarCoverDigital2_grande.jpg" alt="" width="600" height="600" /></a></p>
<p><span id="more-34662"></span>Gira<a href="https://younggodrecords.com/collections/frontpage/products/the-beggar"> schreibt </a>über die Entstehung des Albums: <strong>„</strong><em>After numerous pandemic-induced cancellations of tours for the previous Swans album </em><strong>leaving meaning</strong><em>, and an apparent bottomless pit of waiting, waiting, waiting, and the strange disorientation that came with this sudden but interminable forced isolation I decided it was time to write songs for a new Swans album and forget about everything else. They came relatively easily, always informed by the suspicion that these could be my last. When I finally was able to travel, songs in hand, to Berlin to work with my friends recording this record, the feeling was akin to the moment in The Wizard of Oz when the film changes from Black and White to Color. Now I’m feeling quite optimistic. My favourite color is pink. I hope you enjoy the album.”</em><strong> </strong><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/HgtGHp2kfPQ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Das Album wird als Doppel-CD und Doppel-LP bei Young God Records (USA) und Mute (Europa) erscheinen.</p>
<p><em>The Beggar 2CD tracklisting</em></p>
<p><strong>CD1:</strong></p>
<ol>
<li>The Parasite (8:27)</li>
<li>Paradise is Mine (9:23)</li>
<li>Los Angeles: City of Death (3:29)</li>
<li>Michael is Done (6:08)</li>
<li>Unforming (5:55)</li>
<li>The Beggar (10:15)</li>
<li>No More of This (6:55)</li>
<li>Ebbing (11:04)</li>
<li>Why Can&#8217;t I Have What I Want Any Time That I Want? (7:38)</li>
</ol>
<p><strong>CD2:</strong></p>
<ol>
<li>The Beggar Lover (Three) (43:51)</li>
<li>The Memorious (8:38)</li>
</ol>
<p><em>The Beggar 2LP tracklisting</em> The Beggar Lover (Three) included on download card</p>
<p><strong>Side A</strong></p>
<ol>
<li>Paradise is Mine (9:23)</li>
<li>The Beggar (10:15)</li>
</ol>
<p><strong>Side B</strong></p>
<ol>
<li>Los Angeles: City of Death (3:29)</li>
<li>The Parasite (8:27)</li>
<li>The Memorious (7:53)</li>
</ol>
<p><strong>Side C</strong></p>
<ol>
<li>Michael is Done (6:08)</li>
<li>Why Can&#8217;t I Have What I Want Any Time That I Want? (7:41)</li>
<li>Unforming (6:10)</li>
</ol>
<p><strong>Side D</strong></p>
<ol>
<li>Ebbing (11:25)</li>
<li>No More of This (6:55)</li>
</ol>
<div>@ <a href="https://younggodrecords.com/collections/frontpage/products/the-beggar">Young God Records </a></div>
<div>@ <a href="https://mutebank.co.uk/collections/swans">Mute Records</a></div>
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		<title>Public Castration is a Good Idea: Wiederveröffentlichung des Livealbums der Swans</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 07:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chris Liebing]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf Young God Records in den USA und Mute in Europa erscheint das urspünglich 1986 als „official bootleg“ erschienene Livealbum mit dem konfrontativen Titel „Public Castration Is A Good Idea“. Das Album enthält im Frühjahr 1986 gemachte Aufnahmen von verschiedenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/30/public-castration-is-a-good-idea-wiederveroffentlichung-des-livealbums-der-swans/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://africanpaper.com/tag/young-god-records/">Young God Records </a>in den USA und<a href="http://africanpaper.com/tag/mute/"> Mute</a> in Europa erscheint das urspünglich 1986 als „official bootleg“ erschienene Livealbum mit dem konfrontativen Titel „Public Castration Is A Good Idea“. Das Album enthält im Frühjahr 1986 gemachte Aufnahmen von verschiedenen Auftritten in England, während die <a href="http://africanpaper.com/tag/swans/">Swans</a> ihre Alben „Holy Money“ und &#8220;Greed&#8221; tourten.  Das damalige Lineup bestand aus Michael Gira, Jarboe, Norman Westberg, Algis Kizys and Ronaldo Gonzalez. Die Aufnahmen zeigen die Band in ihrer damaligen beeindruckenden monotonen Wucht und Wut.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/a0826052457_10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32551" title="a0826052457_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/a0826052457_10.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-32550"></span>Neben den acht Stücken des ursprünglichen Albums (&#8220;Money is Flesh&#8221;, &#8220;Fool&#8221;, &#8220;A Screw&#8221;, &#8220;Anything for You&#8221;, &#8220;Stupid Child&#8221;, Another You&#8221;) gibt es auch noch drei Remixe (&#8220;Vervet&#8221; Chris Liebing, &#8220;Capuchin&#8221; von Jlin, &#8220;Mandrill&#8221; von MoReVoX).</p>
<div>@ <a href="https://younggodrecords.com/products/public-castration-is-a-good-idea">Young God Records</a></div>
<div>@ <a href="https://mutebank.co.uk/products/swans-public-castration-is-a-good-idea-double-vinyl-mut">Mute Records</a></div>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2862562743/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Is there a mind? Fundraiser für neues Album der Swans</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2022 15:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Michael Gira]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es im Vorfeld der Aufnahmen für das neue Album der Swans einen Fundraiser zur Finanzierung. Unter dem Titel „Is There a Mind?“ werden zehn von Michael Gira eingespielte Akustikversionen künftiger Swansstücke als handgemachte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/01/07/is-there-a-mind-fundraiser-fur-neues-album-der-swans/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es im Vorfeld der Aufnahmen für das neue Album der Swans einen Fundraiser zur Finanzierung. Unter dem Titel „Is There a Mind?“ werden zehn von Michael Gira eingespielte Akustikversionen künftiger Swansstücke als handgemachte CD veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/271450449_10159503731534597_3310400888045405660_n.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28268" title="271450449_10159503731534597_3310400888045405660_n" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/271450449_10159503731534597_3310400888045405660_n.jpg" alt="" width="843" height="865" /></a><span id="more-28266"></span>Gira sagt zur Genese der Songs: „The songs for the new album were written over the last year or so in the midst of the seemingly endless pandemic, in which, at the time of this writing, we still somehow find ourselves. We had planned an extensive tour for the last album, <em>Leaving Meaning</em>, but it was cancelled, and then rescheduled again several times before we finally and abjectly conceded defeat and decided to wait it out. After a period of deep and dulled depression stemming primarily from the inability to move forward, I finally decided to abandon plans for that tour entirely and to instead write new songs for a new album. The result is the 10 songs now available here. As is usual in the process, these are simple versions of the songs performed at home with acoustic guitar and my voice. Though the performances here stand on their own these recordings will also act as a template for the coming work with other musicians.“</p>
<p>An dem neuen Album werden einige weitere Musikerinnen und Musiker mitwirken: &#8220;The core musicians slated to perform and act as the band Swans in these recordings are listed below (numerous other people will be enlisted along the way as well). As usual, their sensibility and talent will greatly help in ushering the songs into a fully realized form. My hope is that result will surprise and delight us all.</p>
<p>Kristof Hahn – Kristof will play electric guitar, lap steel and acoustic guitar.</p>
<p>Larry Mullins – Larry will play drums, orchestral percussion and keyboards</p>
<p>Phil Puleo – Phil will play drums, hammer dulcimer and other instruments</p>
<p>Dana Schechter – Dana will play bass guitar, lap steel guitar, keyboards and other instruments.</p>
<p>Christopher Pravdica – Christopher will play bass guitar, electric guitar, keyboards and electronic gizmos.</p>
<p>Ben Frost – Ben will play synthesizer, electric guitar, and generate sounds from various sources.</p>
<p>Michael Gira – Michael will play acoustic and electric guitar and sing and will produce the recordings.&#8221;</p>
<p><strong><a href="https://younggodrecords.com/collections/frontpage/products/is-there-really-a-mind"> @ Young God Records</a></strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/c395W43UoOQ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Swans mit Neuauflage von Children of God</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 06:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende erscheint die remasterte Wiederveröffentlichung des Swans-Klassikers &#8220;Children of God&#8221;, der 1987 auf Caroline Records und Product Inc. herauskam. Das Album markierte damals den Übergang vom rauen No-Wave- und Noiserock-Sound der frühen Jahre hin zu feineren klanglichen Strukturen, die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/11/12/swans-mit-neuauflage-von-children-of-god/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende erscheint die remasterte Wiederveröffentlichung des Swans-Klassikers &#8220;Children of God&#8221;, der 1987 auf Caroline Records und Product Inc. herauskam. Das Album markierte damals den Übergang vom rauen No-Wave- und Noiserock-Sound der frühen Jahre hin zu feineren klanglichen Strukturen, die Raum für klassische Instrumentierung und Songwriteransätze mit folkigen Elementen bot. Als Bonus ist das Live-Album &#8220;Feel Good Now&#8221; enthalten, das im gleichen Jahr während einer Europatour mitgeschnitten wurde &#8211; es ist als zweite Disc in der CD-Version und als DL in der LP enthalten. Die Wiederveröffentlichung erscheint bei Mute und in Nordamerika beim hauseigenen Young God-Label.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/swanscog.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23038" title="swanscog" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/swanscog.jpg" alt="" /></a><span id="more-23037"></span></p>
<p><a href="https://mutebank.co.uk/collections/swans"><strong>@ Mute</strong></a></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/ImhS-3SMGDA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>SWANS: Leaving Meaning</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Oct 2019 03:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer ursprünglich glaubte, Michael Giras Insistieren, dass es sich bei der Wiederbelebung der Swans vor knapp zehn Jahren nicht um eine Reunion, sondern um eine „reconstitution“ handele, sei bloß eine semantische Spitzfindigkeit, den sollten die in den letzten Jahren entstandenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/26/swans-leaving-meaning/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/Swans_LeavingMeaning_artwork1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19183" title="Swans_LeavingMeaning_artwork" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/Swans_LeavingMeaning_artwork1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer ursprünglich glaubte, Michael Giras Insistieren, dass es sich bei der Wiederbelebung der Swans vor knapp zehn Jahren nicht um eine Reunion, sondern um eine „reconstitution“ handele, sei bloß eine semantische Spitzfindigkeit, den sollten die in den letzten Jahren entstandenen Alben und insbesondere die Auftritte eines Besseren belehrt haben: Das erste Album der neuen <span id="more-19180"></span>Formation „My Father Will Guide Me Up A Rope To The Sky“ basierte auf Songs, die Gira ursprünglich für sein Folk/Americana-Projekt Angels of Light geschrieben hatte und auch wenn das eine beeindruckende und wuchtige Rückkehr war, so bewegte man sich weitgehend noch im herkömmlichen Songformat. Die darauf folgenden drei Doppelalben <a href="http://africanpaper.com/2012/10/04/swans-the-seer/">„The Seer“</a>, <a href="http://africanpaper.com/2014/05/24/swans-to-be-kind/">„To Be Kind“</a> und <a href="http://africanpaper.com/2016/06/25/swans-the-glowing-man/">„The Glowing Man“</a>, die sich durchaus als Trilogie verstehen lassen, lösten sich mit ihren eruptiven Stücken, die auch schon einmal eine halbe Stunde lang sein konnten, davon und auf den dazugehörigen Touren verzichtete man weitgehend darauf altes Material zu spielen. Die zwei bis drei Stunden dauernden Auftritte waren eine für Band wie Publikum physische Erfahrung bis an die Grenze zur Erschöpfung und es dürfte wohl kaum jemanden gegeben haben, der davon unberührt geblieben wäre.</p>
<p>Als Gira vor Veröffentlichung von „The Glowing Man“ verkündete, die Swans in dieser festen (Band-)Form aufzulösen und auf künftigen Veröffentlichungen mit einem losen Kollektiv von Musikern zu arbeiten, mag das nur konsequent gewesen sein, denn ähnlich wie man sich Ende der 90er fragen konnte, was nach dem monumentalen, fragmentierten und fragmentarischen <a href="http://africanpaper.com/2018/08/18/swans-soundtracks-for-the-blind-die-tur-ist-zu/">„Soundtracks for the Blind“</a> kommen solle/könne, schien auch nun ein Stadium erreicht worden zu sein, das nicht mehr zu halten war und nicht mehr überboten werden konnte.</p>
<p>Verglichen mit den letzten drei Doppelalben ist „Leaving Meaning“  (zumindest partiell) etwas zurückhaltender, weniger eruptiv, was schon mit dem kurzen Intro „Hums“ deutlich wird. „Annaline“ ist mit seinen vereinzelten Pianotönen ein ruhiges nachdenkliches Stück, bei dem Giras Gesang und die ganze Stimmung an seine Arbeit mit Angels of Light erinnern. Dagegen knüpft das treibende und repetetive „The Hanging Man“ &#8211; nicht nur aufgrund des Titels – mit seinem Zusammensiel von Perkussion und Bass an die letzten Alben an. Gira ruft (an): „Healer, come here soon“ und lässt den 11-Minüter mit den fast homophonen Ausrufen „NOT! SHOT. NOT. THOUGHT. KNOT! NOT! “ enden. Ursprünglich auf „Love Of Life“ veröffentlicht und für „Leaving Meaning“ neu arrangiert und instrumentiert, ist „Amnesia“ ein ruhiges von Akustikgitarre dominiertes Stück mit hymnischen Backing Vocals von Anna and Maria von Hausswolff. Auf dem Titelstück erschaffen die Australier von The Necks eine ruhige, leicht angejazzte Klangfläche, zu der Gira „I can see it / but not see it. I can feel it / but not keep it. I can touch it / but not hold it. I can be it / But not know it. I can reach it / But won’t touch it“ intoniert, um am Ende dann aber die Aufforderung zu geben: „Let’s go! Glorious“. Das drastisch betitelte, zehnminütige „Sunfucker“ reiht sich in die lange Liste der Stücke mit Sonnenmetaphorik ein und erinnert mit seiner unruhigen, dichten Klanglandschaft, zu der ab der Hälfte wuchtige Perkussion dazukommt, an die letzten Aufnahmen und wenn es heißt:„Surrender, surrender, go under bright water. The flooding is coming, give up to Sun Fucker. The naked, the crawling &#8211; they become us while burning “, dann kann man das fast als Beschreibung der Auftritte der Swans der letzten Jahre sehen. Selbst in seiner <a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=10&amp;v=8gjKazkHqZg">Demoversion</a> ist das Stück irritierend. Einen Moment des Innehaltens gibt es auf „Cathedrals Of Heaven“. Auf dem 12-minütigen „The Nub“, wieder mit The Necks, entsteht eine melancholische Klangfläche, &#8220;expansive soulscape&#8221;, heißt es auf dem neuen Album, zu der Baby Dee hypnotisch singt. „What Is This“ könnte man sich auch auf einem Angels Of Light-Album vorstellen. Beendet wird das Album von dem harschen und von karger Perkussion durchzogenen „My Phantom Limb“, auf dem die <em>spoken words</em> von Gira fast schon programmatisch klingen: &#8220;The imbecile is sacred. My spit in the dust is sacred.Your lover&#8217;s sentient hand is sacred. Fucking is sacred. Music is sacred.To give up is sacred. Silence is sacred. Mindlessness is sacred.&#8221;</p>
<p>Wenn als<a href="https://www.slantmagazine.com/music/review-swans-leaving-meaning-depicts-a-grim-and-unrelenting-hellscape/"> Kritikpunkt</a> gegen dieses Album vorgebracht wird, die Welt, die Gira in seinen Texte beschreibe, sei keine schöne, dann sagt das vielleicht mehr über den Rezensenten als über die Qualität dieses Doppelalbums und vielleicht mag man sagen, dass das neue Album<a href=" http://www.riffmagazine.com/album-reviews/swans-leaving-meaning/"> „verdaulicher“</a> als die letzten ist, aber die wohlwollend attestierte<a href=" https://www.sueddeutsche.de/kultur/popkolumne-oh-mama-halt-mich-aus-1.4650839"> „fast beschwingte Geisterbeschwörung.“</a> trifft es nicht, denn dafür ist &#8220;Leaving Meaning&#8221; im positivsten Sinne zu ver-störend.  (MG)</p>
<p><strong>Label:<a href="https://younggodrecords.com/"> Young God Records</a> (USA) / <a href="http://mute.com/">Mute</a></strong></p>
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		<title>SWANS: The Glowing Man</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/06/25/swans-the-glowing-man/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2016 04:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Richard Powers Roman The Time of Our Singing sagt der Ich-Erzähler an einer Stelle: „most people wanted from music not transcendence but simply companionship, a tune just as bound by gravity as its listeners were“. Wer die Swans bei &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/06/25/swans-the-glowing-man/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/Swans.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12359" title="Swans" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/Swans-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In Richard Powers Roman <em>The Time of Our Singing</em> sagt der Ich-Erzähler an einer Stelle: „most people wanted from music not transcendence but simply companionship, a tune just as bound by gravity as its listeners were“. Wer die Swans bei einem ihrer zahlreichen Auftritte erlebt hat, der braucht nicht einmal auf Michael Giras <a href="http://younggodrecords.com/products/the-glowing-man">Äußerung</a> zum neuen Album zu verweisen (“I’m decidedly not a Deist, but on a few occasions – particularly in live performance – it’s been my privilege, through our collective efforts, to just barely grasp something of the infinite in the sound and experience generated by a force that is definitely greater than all of us combined.”), <span id="more-12358"></span>der weiß auch so, dass die Musik, die die Swans in den letzten Jahren gespielt haben, tatsächlich weit davon entfernt ist, dem Gesetz der Gravitation zu folgen – wenn man die Metapher wieder aufgreift -, zu sehr waren die Auftritte physische wie die Songform erschöpfende Momente &#8211; vielleicht letztlich ein gigantischer Potlatch (wie ich bezogen auf den Vorgänger &#8220;To Be Kind&#8221;<a href="http://africanpaper.com/2014/05/24/swans-to-be-kind/"> schrieb</a>).</p>
<p>Insofern ist es eventuell letztlich nicht so überraschend, dass Gira einige Zeit vor Veröffentlichung des Albums davon sprach, dass „The Glowing Man“ das letzte in der jetzigen Inkarnation der Band sei, denn nach vier Alben (drei davon Doppelalben) und vielen Tourneen ist vielleicht ein Punkt erreicht, an dem ein Weitermachen in dieser Form einfach nicht mehr möglich ist.</p>
<p>Das Album wird von dem 12-minütigen „Cloud of Forgetting“ eröffnet: Drones, zu denen eine Akustikgitarre und ein Piano hinzukommen. Dann ein Anruf Gottes „Save us“ (Gira selbst nennt das Stück „Gebet“), um am Ende dann „I am blind“ auszustoßen. Das ist ein fast meditatives Stück, das allerdings mit perkussiver Wucht ausklingt. “Cloud of Unknowing” knüpft daran an: Geigen driften ins Atonlale, erst nach sechs Minuten setzt das Schlgazeug ein. Zuerst das Changieren zwischen „Ah I am, I am NOT“, dann schließlich die Ausrufe:„Jesus feeler, Zombie sucker, Zombie healer, Monster eater&#8221;.  Das kurze „People Like Us“ weist Amerikanaeinflüsse auf, knüpft vielleicht an Angels of Light an. Hieß es schon auf &#8220;The World Looks Red / The World Looks Black&#8221;  &#8220;Follow the Sleeper&#8221;, so singt Gira hier: “People like us need a dream to escape. People like us, we need to sleep to awake”, damit dem Somnambulen einen Moment des Erkennens zuweisend. Das Drogenabusus thematisierende “Frankie M” wird von Drones eröffnet und die Stimmen Giras und Kaela Sinclairs erzeugen fast eine transzendente Atmosphäre– dass Gira Charlemagne Palestine-Fan ist und vor Jahren auf Young God Records<a href="http://younggodrecords.com/pages/palestine-coulter-mathoul"> ein Album </a>von ihm veröffentlichte, überrascht nicht. Natürlich gibt es  hier wieder Passagen, die endlos so weitergehen könnten. Überhaupt wird hier erneut stark mit Wiederholung(en) gearbeitet. Auch das Crescdendohafte der meisten Tracks knüpft an die beiden Vorgänger an. Das Titelstück enthält sogar eine Passage aus „Bring the Sun“ von „To Be Kind“. Dennoch hat man den Eindruck, dass das Album leichter/lichter als die beiden Vorgänger ist und es trotz aller Wucht Momente der Kontemplation gibt: „Cloud of Unknowing“ hat Passagen, auf denen Thor Harris‘ Perkussion fast wie Kirchengocken klingen. Textlich gibt es aber immer noch und immer wieder Momente der Gewalt, was exemplarisch an Zeilen wie „Break a glass, stab his eye, choke his neck, nothing’s left“ („Frankie M“), “The sky shows a bruise where our fingers have touched“ („Peolple Like Us“) oder „Joseph is cutting my arm on his bed“ (&#8220;The Glowing Man“) deutlich wird. Das von Giras Frau Jennifer gesungene folkige „When Will I Return?“ beschreibt offensichtlich eine Sexattacke auf sie: “When will this pig-man stop?“ singt sie, um dann aber die Kraft des Überstehens zu feiern: „Then I crawl across the road […] I’m alive“. Das Stück ist vor dem Hintergrund der Anschuldigungen Larkin Grimms sicher doppelt kontrovers. Eine <a href="http://www.tinymixtapes.com/music-review/swans-glowing-man">ganze</a> <a href=" http://thequietus.com/articles/20439-swans-the-glowing-man-album-review">Reihe</a> <a href="http://consequenceofsound.net/2016/06/album-review-swans-the-glowing-man">von</a> <a href=" http://drownedinsound.com/releases/19480/reviews/4150146">Besprechungen </a>des Albums thematisieren die Problematik des Rezensierens vor diesem Hintergrund durchaus differenziert. Dass Gira in seinem Werk (anders als z.B Cliff Richard oder Bill Cosby)  selten(st) eine heile Welt präsentiert hat, sondern sich immer mit den Schatten-,  und Nachtseiten des (Zusammen-)Existierens auseinandergesetzt hat und dabei auch schon einmal Realität und Fiktion<a href=" https://www.youtube.com/watch?v=GeNc4tI5km8"> vermischt </a>hat, macht die Sache vielleicht nicht einfacher, gleichzeitig sollten Urteile nicht von dem entfesselten Mob in den sozialen Netzwerken gefällt werden.</p>
<p>Abschließend kann man noch sagen, dass sich wieder eine Lichtmetaphorik findet, die es schon weitaus länger als erst seit den letzten Alben gibt (vgl. das ambivalente „I am the Sun“ auf „The Great Annihilator“ oder „God Damn the Sun“ auf dem von Gira gehassten Album „The Burnng World“). Auf dem Abschlusstrack „Finally, Peace“ wird die Sonne zu „A ruinous eyesore&#8221;, bevor es dann „all creation is hollow – and a picture’s a shadow“ heißt. Beendet wird das Album dann aber &#8220;friedlich&#8221; (?) mit den endlos wiederholten Worten „your glorious mind“. Sieht man das Album als Abschluss einer Trilogie, wie es einige Rezensenten getan haben, dann kommt dieser letzte Teil einem <em>happy ending </em>vielleicht nicht nahe, aber näher als e<em>s </em>den Swans je zuvor gelungen ist. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://mute.com/">Mute</a> / <a href="http://younggodrecords.com/">Young God Records</a></strong></p>
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		<title>SWANS: White Light from the Mouth of Infinity &amp; Love of Life</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2015 07:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist nicht leicht, etwas allgemein Einführendes zu den Swans zu sagen, ohne dabei Gemeinpläze zu bedienen. Ich schlage folgende Behauptung vor: Swans ist eine Band, die nicht jedem angeraten ist, ein unerfahrenes Sensibelchen mit Hang zu starker Identifikation könnte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/12/05/swans-white-light-from-the-mouth-of-infinity-love-of-life/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/Swans_WhiteLight.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11248" title="Layout 1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/Swans_WhiteLight-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist nicht leicht, etwas allgemein Einführendes zu den Swans zu sagen, ohne dabei Gemeinpläze zu bedienen. Ich schlage folgende Behauptung vor: Swans ist eine Band, die nicht jedem angeraten ist, ein unerfahrenes Sensibelchen mit Hang zu starker Identifikation könnte &#8211; weniger durch die Wucht der Musik als vielmehr durch den oft doppenbödigen, aber stets kompromisslosen Sarkasmus in Michael Giras Worten &#8211; fatal in Mitleidenschaft gezogen werden, psychisch wie physisch, und das gilt für alle Werkphasen der amerikanischen Band, die seit den Anfängen im No Wave und Power Rock der<span id="more-11247"></span> frühen 80er einige Wandlungen durchlaufen hat. Leidensfähigkeit sollte vorhanden sein und der eine oder andere Groschen über den Rite de Passage-Charakter dieser Musik muss gefallen sein, um durch die Swans im besten Fall sogar so etwas wie Heilung zu erfahren.</p>
<p>Die beiden Alben „White Light from the Mouth of Infinity“ und „Love of Life“, die in Kürze in einer Vinyl- bzw. CD-Box wieder käuflich zu erwerben sind, erschienen zu Beginn der 90er und leiteten die letzte Phase vor der einige Jahr später vollzogenen – und letztlich vorübergehenden – Trennung der Band ein, eine Phase, die von der Hinwendung zu mehr Melodik und zu einem Mix aus rauen, atonalen Elementen mit einer Vielzahl an klassischen und traditionellen Instrumental-Beiträgen geprägt war, und die im monumentalen „Soundtracks for the Blind“ ihren Abschluss fand.</p>
<p>Natürlich erfolgte diese Hinwendung nicht über Nacht und hatte einen langen Vorlauf, und man würde die Geschichte der Band nicht derart periodisieren, wenn die Entwicklung linearer und gradueller verlaufen wäre. Schon auf Alben der späten 80er wie dem berühmten „Children of God“ gab es die melodischen, leicht folkig angehauchten Elemente, diesen Touch von Weltmusik und Americana sowie den abmildernden Gegenpart von Sängerin Jarboe zur Strenge Giras. Die Geschichte der Band wollte es jedoch, dass dazwischen das rückblickend gerne stiefmütterlich kommentierte „This Burning World“-Album erschienen ist, auf dem diese Elemente nicht nur weitergeführt, sondern in ein für die Verhältnisse besonders der damaligen Swans recht glattes Gewand gepackt wurden.</p>
<p>Will man fair sein, muss man eingestehen, dass dieses unter der Produzentenhand Bill Lasswells entstandene einzige Major-Release der Band kein ganz so katastrophaler Reinfall war, aus heutiger Sicht erscheint es wie eine von vielen Facetten der Band, die ein Stück Erfahrung bereit hielt und den Bandmitgliedern nicht zuletzt auch deshalb so enttäuschend erschien, weil die neuen Aspekte von außen oktroyiert waren. Was dieses Werk, dessen vom Label erhoffter Erfolg ausblieb, allerdings bewirkte, war die Motivation, in der Folge wieder kompromisslos das eigene Ding durchzuziehen, und diese Entschiedenheit ist in jeder Sekunde von „White Light from the Mouth of Infinity“ und „Love of Life“ zu spüren.</p>
<p>Was die stilistische Schwerpunktsetzung betrifft, so führt „White Light From The Mouth Of Infinity“ tatsächlich viele Elemente von „This Burning World“ weiter, was schon deshalb nicht Wunder nimmt, da sich das Line-up der Gastmusiker durchaus überschneidet. Doch die Mischung aus schleppenden Gitarren und sakral klingenden Mandolinen, aus markantem Sprechgesang und anrührenden „Jazz“-Balladen, aus düsterer Americana, hybrider Folkmusik und der zermalmenden Monotonie einer monumentalen Drumsection gestaltet sich hier um einiges rauer und sperriger.</p>
<p>Das Baby zu Beginn des eröffnenden „Better Than You“ greint keineswegs auf enervierende Art, sondern lässt eine friendvolle Stimmung entstehen, die sich filmreif durch infernalische Trommelwirbel und die sägende Gitarren zermalmen lässt – willkommen in einer dunklen Welt, die stets durch ein undefinierbares Glühen erhellt wird, bei dem man sich fragt, ob es sich wirklich nur den klingelnden Mandolinen und Jarboes entrückten Backing vocals verdankt, oder doch das Resultat subtilerer Stimmungsmomente ist. Giras hallunterlegte Stimme nach 80er-Jahre-Art transportiert auch hier das unprätentiös Höhnische, das ihn so unerbittlich wirken lässt, und doch eine Kraft entfaltet, bei der ich dem Kollegen bei <a href="http://www.allmusic.com/album/white-light-from-the-mouth-of-infinity-mw0000676816">Allmusic nur zustimmen kann: „At once incredibly destructive and astoundingly life-affirming.“</a><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/swans3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11296" title="swans3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/swans3.jpg" alt="" width="662" height="227" /></a></p>
<p>In ähnlich gearteten Stücken wie „Power and Sacrifice“, „Love Will Safe You“, „Will We Survive?“ und „Failure“ entfalten sich apokalyptische, teilweise beinahe postindustirelle Szenarien, oder man findet sich mit galoppierendem Strumming und einer pittoresken Klapperschlange in einem nächtlichen Western-Setting wieder, gelegentlich weist die Mischung aus schleppender rhythmischer Monotonie und aufwühlender Melodik der Instrumente auf Giras Phase mit den Angels of Light und auf den Beginn der aktuellen Swans-Phase hin, und bisweilen wird jede Dynamik derart reduziert, dass man die Band förmlich durch eine Mondlanschat kriechen sieht. „Pushing the stone on the hill of failure“, wie es Gira, den Sisyphos spielend, ganz treffend ausdrückt.</p>
<p>Zu dem Mit- und bisweilen Gegeneinander von Jarboe und Gira wurde viel gesagt, und man muss die beiden sicher nicht zu Wiedergängern von Nancy und Lee oder Birkin und Gainsbourg stilisieren, doch es gibt Stücke wie „You Know Nothing“, in denen Jarboe einen aus der von Gira induzierten Wut herauszuholen versteht. Ein besonderer Torchsong ist dann das von Jarboe alleine gesungene „Song for Dead Time“, das mit betulichem Picking, collen Twangs und einem unnachahmlichen Tremolo in der Stimme die schwüle Stimmung eines ganzen schwarzen Films zu evozieren weiß.</p>
<p>Eines der auffälligsten Merkmale von „Love of Life“ ist die neue Hinwendung zu den abstrakteren Elementen, die nicht nur auf „This Burning World“, sondern auch auf „White Light“ wenig Raum hatten, was natürlich primär in den von Spoken Words, Instrumentensoli, Loops und Samples geprägten Interludien spürbar ist, die das Album in verschiedene Abschnitte unterteilen. Der songorientierte Hauptteil des Albums knüpft an den Vorgänger an und gibt sich vom Klang her meist fülliger, von der Struktur dagegen oft etwas reduzierter und primitivistischer. Nach dem Drumgefledder des Titeltracks bildet das mystisch angehauchte „The Golden Boy That Was Swallowed by the Sea“ den nächsten Höhepunkt, bei dem Gira in einem Tonfall, der müde und entschlosen zugleich anmutet, seinen Dämonen den Krieg ansagt.</p>
<p>Neben Stakkato-Nummern wie „Amnesia“, dem vor Sarkasmus nur so triefenden bitter politischen „God Loves America“ und einer Reihe an Songs, die an etwas feierlichere Wiedergänger alter Velvets-Stücke erinnern, gibt es auch hier wieder ein von Schrammeln und Bläserparts getragenes Duett in Gestalt des rauschhaften „The Other Side of the World“. Zu dem wellenartigen Dröhnen der Gitarren in „She Cries (for Spider)“ singt Jarboe wie traumversunken ihre eigenen Lyrics.</p>
<p>Für den Rezensenten fällt „Love of Life“ immer ein wenig hinter „White Light“ zurück, was natürlich eine persönliche Wertung darstellt und eine Wertschätzung der stilistischen und stimmungsmäßigen Weite zum Ausruck bringt, die das frühere Album vom immer etwas monotoneren und eindimensionaleren Folgewerk unterschiedet. Die Band oder zumindest Gira hatten für die beiden Longplayer nicht immer gute Worte übrig, erschienen Teile davon doch schon einmal unter dem Titel „Various Failures“. Die bald bei Young Gods und Mute erscheinende Box mit zwei LPs, einer CD mit Outtakes sowie neuem Atwork, die auch als reine CD-Veröffentlichung erhältlich sein wird, scheint zu implizieren, dass man mittlerweile seinen Frieden mit den Erzeugnissen dieser Zeit gemacht hat.</p>
<p>Laut Gira soll im Frühjahr das letzte Studioalbum der „aktuellen Inkarnation der Swans“ erscheinen. Selbstredend darf man darauf ebenso gespannt sein wie auf die nächste Inkarnation, zu der es hoffentlich bald Gerüchte geben wird. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Mute / Young Gods </strong></p>
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