Spiritually Unemployed: Neues Album von Ak’chamel, The givers Of Illness

Am 04. April erscheint passend zur Europatournee das neue Album Ak’chamels auf dem französischen Label Akuphone, auf dem auch die letzten drei Vinylveröfentlichungen der Amerikaner erschienen sind. Die sich selbst als „Fourth World Post-Colonial Cultural Cannibalists Circumcising The Foreskin of Enlightenment“ bezeichnende Band hat in den letzten Jahren auf zahlreichen Veröffentlichungen (neben Vinyl auch eine ganze Reihe von Tapes und CD-Rs) und Auftritten eine wilde und aufregende Musik gespielt, die wir hier kürzlich als „eine eigenwillige postapokalyptische Psychedelik mit schamanistischen Ritualen und dunklem Lo-Fi-Folk“ bezeichnet haben.

Weiterlesen

Ak’chamel und Maud The Moth in der Berliner Galiläakirche

Am Samstag, dem 25. April6, findet in der Galiläakirche in Berlin ein Doppelkonzert mit Ak’chamel, die gerade auf Europatour sind, und Maud the Moth statt. Die obskuren Ak’chamel, die vor gut einem Jahr ihr Album “Rawskulled” herausgebracht haben, haben sich in zahlreichen Veröffentlichungen und als prägnantes Bühnenprojekt einen Namen gemacht und es geschafft, in der 4th World Community ebenso Anklang zu finden wie in den Musiknischen der Occulture. In Kostümen, die an die Wilden Männer zahlreicher archaischer Kulturen erinnern, und mit halluzinatorisch angelegten Aufführungen verbinden sie eine eigenwillige postapokalyptische Psychedelik mit schamanistischen Ritualen und dunklem Lo-Fi-Folk. Ak’chamel touren regelmäßig und waren auf großen Festivals in Europa und Nordamerika vertreten. Weiterlesen

AK’CHAMEL: Rawskulled

Die Texaner von Ak’chamel haben in den letzten Jahren auf zahlreichen Tapes und der nun dritten Vinylveröffentlichung unter verschiedensten Beinamen agiert, so z.B. The Giver of Illness, The Divinatory Monkey And The Sovereign Plumed Serpent oder The Crazed and Sunchalked Bones of the Vanished Herds. Sie schafften es sogar mal in die Top Ten der schlimmsten Bandnamen. Weiterlesen

Rawskulled: Neues Album und Europatour von Ak’chamel

Die obskure Band Ak’chamel, bekannt für ihre urige Mischung aus Desert Psychedelia, post-apokalyptischem Schamanismus und bizarrer Ritual-Folklore, kündigt spannende neue Aktivitäten an. Ihr kommendes Album “Rawskulled”, das auf das vor anderthalb Jahren erschienene “A Mournful Kingdom of Sand” anknüpft, wird Ende November 2024 beim Stammlabel Akuphone veröffentlicht und verspricht ein surreales Klangmosaik aus unheimlichen Prozessionen, analogen Effekten und intensivem Oud-Passagen. Oder wie es beim Label heißt: “A surreal mosaic of Weiterlesen

Ak’chamel auf Europatour im November

Die aus Texas stammende, stets maskiert auftretende “Psychedelic Desert Music”-Gruppe Ak’chamel, vielen mit dem Beinamen The Giver of Illness bekannt und derzeit unter den Zusätzen The Cheek and Jowl Swollen Lymph Nodes und The Crazed and Sunchalked Bones of the Vanished Herds unterwegs, brechen im November zu einer Europatour auf, bei der sie auf sieben Bühnen in sechs mitteleurpäischen Ländern zu sehen sind. Mit dem Frankfurter Xenox Exotique am 12.11. und der Berner Rossli Bar am 15.11. stehen auch zwei Termine im deutschsprachigen Raum auf dem Kalender. Interessant für Reisefreundige wären auch der Termin im Amsterdamer Occii am 9.11. und der Auftritt beim Le Guess Who? Festival am 10.11. in Utrecht. Dort sind u.a. auch The Necks, Sunn o))), Stereolab, Bitchin Bajas, Bill Orcutt, African Head Charge, Randall Dunn und Attila Csihar zu sehen. Weiterlesen

Ak’chamel, The Cheek and Jowl Swollen Lymph Nodes: “Transitory Collection Vol 3“

Ursprünglich als lediglich auf Tour erhältliche CD-R verfügbar, machen Ak’chamel, die nun den Beinamen The Cheek and Jowl Swollen Lymph Nodes tragen, die knapp einstündige Aufnahme kurzzeitig als Download bei Bandcamp verfügbar. Wie schon auf dem Vorgänger geht es in der “Transitory”-Reihe um die Vergänglichkeit des Menschen auf der Erde: “it will eat you, and even the earth will eat you; like an ignorant man, like a man easily deceived…”Verglichen mit den Aufnahmen auf den letzten regulären Alben, löst sich der meditative Track “Hash” von einem Songformat: „Like a ‘perpetual stew’ that can simmer for decades if properly maintained, this slow tempo piece can go on for hours with the percussion and the Moroccan ceremonial bass (Guimbri) nourishing the fire while a variety of other instrumental flavorings replenish and deplete as needed.

Transitory Collection Vol 3 is an hour long, slow-tempo piece reminiscent of The Necks, Earth and North African/Middle Eastern music. Good for long night drives, painting, or whatever gets you into that hypnotic flowstate.”

@ Bandcamp

Jac Berrocal, Damo Suzuki, Ak’chamel, Fuji-Yuki u.v.a. auf Jahresrückblick von Akuphone

Das französische Akuphone-Label feiert das Jahr 2022 mit einer Compilation oder Playlist auf Soundcloud. Der “Aku Sampler #4″ enthält je einen Track aus einem der veröffentlichten Alben des Jahres. Dazu zählt der Song “The Great Saharan-Chihuahuan Assimilation” aus dem jüngsten Ak’chamel-Album “A Mournful Kingdom Of Sand” Weiterlesen

A Mournful Kingdom of Sand: Neues Album von Ak’chamel, The Divinatory Monkey and the Sovereign Plumed Serpent

Kurz nach Veröffentlichung des Tapes „Transitory Collection Vol. II” und knapp drei Jahre nach „The Totemist“ erscheint auf dem französischen Label Akuphone ein neues Album von dem texanischen Duo Ak’chamel. „Fuck your pan-drum new age music and your paramasturbatory delusions. This is some high level fuckery and a fitting soundtrack to the desertification of our world.“, schreibt die sich hinter skurrilen Masken versteckende Band. 

Weiterlesen

Transitory Collection Vol II: Tape von Ak’chamel

Gerade ist auf dem französischen Label La Republique Des Granges ein auf 100 Exemplare limitiertes Tape von Ak’chamel erschienen. Das Projekt aus Houston, das seit Jahren mit verschiedenen Beinamen (u.a. The Giver Of Illness, The Divinatory Monkey and the Sovereign Plumed Serpent) agiert, wählt The Ibex Entrails String Band für “Transitory Collection Vol II”. 

Weiterlesen

AK’CHAMEL, THE GIVER OF ILLNESS: The Totemist

Die hinter skurillen Masken sich versteckenden Bandmitglieder, die vielleicht irgendwann einmal ein Festival mit den Residents und Caroliner spielen sollten, haben zahlreiche Tapes veröffentlicht. Die bisherigen Aufnahmen mit ihren rituellen Gesängen waren geprägt von einem verrauschten Lo-Fi-Sound, der an frühe Nový Svět denken ließ und der dem Projekt eine Aura des Authentischen gab (ähnlich wie bei frühen Ain Soph). Weiterlesen

AK’CHAMEL: Death Chants

Rituelle Musik kann unterschiedliche Ausprägungen haben. Man denke an die flächigen, ganze Plattenseiten füllenden Soundscapes, die sich auf den frühen Alben von Current 93 oder Ain Soph fanden und dann an stärker perkussiv ausgerichtete Projekte wie Zero Kama, deren Musik vielleicht als “Technik der Ekstase“ (Eliade) zu Trancezuständen führen sollte. Natürlich ist so eine Unterteilung nie ganz trennscharf: LAShTALs auf Necrophile veröffentlichtes Album z.B. enthält Stücke, die in beide Kategorien passen. Weiterlesen

AK’CHAMEL: Transmissions from Boshqa

Es gibt immer wieder Spezialisten, die jede leidenschaftliche Hinwendung zu ungewohnten Kulturpraktiken aus geografisch fernen Ecken generell als Exotismus betrachten. Das ist natürlich ebenso klug wie zu behaupten, Industrial sei generell dystopisch und Folk generell konservativ. In Wirklichkeit ist Exotismus erst dann gegeben, wenn das Interesse auf naiven Projektionen, auf der fantasiegesteuerten Aneignung des Fremden mit den Augen des Völkerschaubesuchers beruht. In diesem Fall geht es auch nur Weiterlesen