A Mournful Kingdom of Sand: Neues Album von Ak’chamel, The Divinatory Monkey and the Sovereign Plumed Serpent

Kurz nach Veröffentlichung des Tapes „Transitory Collection Vol. II” und knapp drei Jahre nach „The Totemist“ erscheint auf dem französischen Label Akuphone ein neues Album von dem texanischen Duo Ak’chamel. „Fuck your pan-drum new age music and your paramasturbatory delusions. This is some high level fuckery and a fitting soundtrack to the desertification of our world.“, schreibt die sich hinter skurrilen Masken versteckende Band. 

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Transitory Collection Vol II: Tape von Ak’chamel

Gerade ist auf dem französischen Label La Republique Des Granges ein auf 100 Exemplare limitiertes Tape von Ak’chamel erschienen. Das Projekt aus Houston, das seit Jahren mit verschiedenen Beinamen (u.a. The Giver Of Illness, The Divinatory Monkey and the Sovereign Plumed Serpent) agiert, wählt The Ibex Entrails String Band für “Transitory Collection Vol II”. 

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AK’CHAMEL, THE GIVER OF ILLNESS: The Totemist

Die hinter skurillen Masken sich versteckenden Bandmitglieder, die vielleicht irgendwann einmal ein Festival mit den Residents und Caroliner spielen sollten, haben zahlreiche Tapes veröffentlicht. Die bisherigen Aufnahmen mit ihren rituellen Gesängen waren geprägt von einem verrauschten Lo-Fi-Sound, der an frühe Nový Svět denken ließ und der dem Projekt eine Aura des Authentischen gab (ähnlich wie bei frühen Ain Soph). Weiterlesen

AK’CHAMEL: Death Chants

Rituelle Musik kann unterschiedliche Ausprägungen haben. Man denke an die flächigen, ganze Plattenseiten füllenden Soundscapes, die sich auf den frühen Alben von Current 93 oder Ain Soph fanden und dann an stärker perkussiv ausgerichtete Projekte wie Zero Kama, deren Musik vielleicht als “Technik der Ekstase“ (Eliade) zu Trancezuständen führen sollte. Natürlich ist so eine Unterteilung nie ganz trennscharf: LAShTALs auf Necrophile veröffentlichtes Album z.B. enthält Stücke, die in beide Kategorien passen. Weiterlesen

AK’CHAMEL: Transmissions from Boshqa

Es gibt immer wieder Spezialisten, die jede leidenschaftliche Hinwendung zu ungewohnten Kulturpraktiken aus geografisch fernen Ecken generell als Exotismus betrachten. Das ist natürlich ebenso klug wie zu behaupten, Industrial sei generell dystopisch und Folk generell konservativ. In Wirklichkeit ist Exotismus erst dann gegeben, wenn das Interesse auf naiven Projektionen, auf der fantasiegesteuerten Aneignung des Fremden mit den Augen des Völkerschaubesuchers beruht. In diesem Fall geht es auch nur Weiterlesen