Improved Sequence bringen Mitte Dezember die beiden ersten EPs der mittlerweile aufgelösten Band Father Murphy heraus. “When We Were Young, The World Wasn’t In Your Hands” und “I Saw Seven Horns Rising From The Sea, When A Rooster Sang For The Third Time”, die 2004 und 2006 beim Kultlabel Madcap Collective herauskamen und lange vergriffen sind, repräsentieren die Band in Ihrer ersten Inkarnation als Trio, bei dem Chiara Lee und Freddie Murphy von Drummer Vittorio Demarin unterstützt wurden.
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Archiv der Kategorie: News
Ab Intra setzt seine Henosis-Reihe fort
Radosław Kamiński bringt ein neues Ab Intra-Album heraus und setzt damit die vor gut vier Jahren begonnene Henosis-Reihe fort. Das Album enthält fünf weitere teils episodische Electronica-Stücke zwischen tanzbarer Clubmusik, über klassischen Ambient-Scores und lärmenden Passagen und erzeugt eine emotionale Intensität, die auch vom fast durchgehenden Großraumhallenpathos nicht geschmälert wird. “Henosis VI-XI” erscheint auf dreihundert CDs im schlicht-eleganten Digipack bei Zoharum.
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Animal électrique: Gemeinsames Album von Reinhold Friedl und Eryck Abecassis
Reinhold Friedl und Eryck Abecassis bringen ein gemeisames Album heraus. Die ersten Ideen zu “Animal électrique” enstanden bereits vorbeinahe zehn Jahren, nachdem zeitkratzer-Gründer Friedl und der französische Soundartist erstmal in dessen Heimatstadt Marseille aufeinander trafen – ein Ort, der als “Schmelztigel der Kulturen, der Klänge und des Lärms” den Grundstein zu einer gemeisamen Arbeit legte, bei der Friedls als lärmende Soundmaschine fungierendes Klavier und Abecassis analoger Synthesizer eine raue Synthese eingehen. Vollendet wurde das Projekt erst, als die beiden zum Akousma Festival 2019 von Radio France in Paris eingeladen wurden. Das Album ist digital bereits erhältlich, die LP erscheint im November bei Editions Mego.
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Zoharum bringen Rapoons Dust of Souls neu heraus
Das nur noch schwer erhältliche Rapoon-Album “Dust of Souls” (Ultra Mail Prod. 2019) wird beu Zoharum wiederveröffentlicht. “Dust of Souls” zählt zu den rhythmischeren Veröffentlichungen des :zoviet*france:-Mitbegründers. Wegen der Verwendung zahlreicher elektronischer und auch akustischer (Piano, Saiteninstrumente etc.) Klanquellen
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Strom|morts mit neuem Album bei Midira
Strom|morts, ein Duo bestehend aus Musikern der schweizer Post Metal-Acts Knut und Abraham bringen mit “Coronal Mas” ein neues Dronealbum heraus, dessen zwei minimalischt gestaltete und trotzdem schwergewichtige Longtracks primär auf modularen Synthies und Gitarren basieren. Das Album erscheint Anfang September als Doppel-CD bei Midira Records.
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Kofū: Meitei mit drittem Teil seiner Trilogie über das traditionelle Japan
Mit dem neuen Longplayer “Kofū” (“古風”) schließt der in Hiroshima lebende Klangkünstler Daisuke Fujita alias Meitei seine mit “Kwaidan” und “Komachi” begonnene Trilogie ab. Wie auf den vorangegangenen Alben oder seinem Beitrag zur Geographic North-Compilation widmet sich “Kofū” mit verspielter, von klassischen Pianopassagen, alten japanischen Instrumenten und verfremdeten Vocals durchzogener Musik den emotionalen Befindlichkeiten einer traditionellen japanischen Kultur, die im Laufe des 20. Jahrhunderts immer mehr in der Versenkung verschwunden ist.
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Meadowsilver mit Expanded Edition ihres Debüts
Die aus Sängerin Gayle Brogan (Pefkin), Grey Malkin (Widow’s Weeds, The Hare and the Moon) und Stephen Stannard (The Rowan Amber Mill) bestehende Psych Folk-Supergroup Meadowsilver bringen eine erweiterte Version ihres vor einem Jahr erschienenen Debütalbums neu heraus. Das Album, das diesmal in einer Metallbox mit visuellem Bonusmaterial herauskommt, enthält die komplette “Singles”-EP. Die Veröfffentlichung wird einmal mehr von einem John William Waterhouse-Motiv geziert, diesmal von einer Bearbeitung seines Gemäldes “The Crystal Ball” von 1902.
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The Dollmaker Tales: Raoul Sinier mit neuem Longplayer
Auf seinem eigenen Label bringt der Musiker, Illustrator und Animationsfilmer Raoul Sinier in Kürze sein mittlerweile zehntes Album “The Dollmaker Tales” heraus: eine Mixtur aus Rock, Jazz, Funk und sogar Hiphop, bei der eine dunkel-melancholische Grundierung aus Pianoparts und hypnotischer Elektronik trotz allem einen roten Faden bilden – ebenso sehr wie der hochemotionale Grundtenor, der von aufgewühlter zu geerdeter Stimmung, von Wehmut bis Euphorie eine ganze Palette an Emotionen auslotet und nur die durchgehende Intensität beibehält.
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Forever: Debüt von The Wide Eye
Das schwedische Synthie Wave-Projekt The Wide Eye, das unseren Lesern von dem Remix für Gloria de Oliveira bekannt ist, bringt nach rund zwei Jahrzehnten musikalischer Aktivität den ersten Longplayer heraus – “Forever” enthält neben acht melancholischen und gleichsam tanzbaren Kopfhängersongs in der Tradition des Wave und New Romantic der frühen 80er zusätzliche Remixe von vier Songs des Albums. Neben Evil Dust, Paradox Obscur und Atomsomn hat sich Du Oliveria diesmal mit einem Mix revanchiert. Das Album erscheint bei Lake Spirit Records.
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James Rushford mit Federico Mompou-Interpretationen und eigenen Stücken
Unseen Worlds bringen ein Album mit Soloarbeiten für Klavier von James Rushford heraus, das aus zwei separaten Teilen besteht. Auf dem ersten, “Musica Callada” betitelten Teil interpretiert der Pianist und Improvisationsmusiker Rushford Kompositionen des französisch-katalanischen Komponisten Federico Mompou aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die stark vom Impressionismus und von Komponisten wie Erik Satie beeinflussten Arbeiten inspirierten Rushford
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A (w)HOLE night: Bob Rutman, Alex Dorsch, Munsha und Triebaufschub im Berliner Loophole
Am Donnerstag, den 15. Oktober, ist Stahlcellist, Sänger und Soundartist Bob Rutman wieder im Berliner Loophole zu sehen und zu hören. Am zweiten Steel Cello begleitet ihn sein Weggefährte Alex Dorsch, Munsha macht das Trio am klassischen Cello komplett. Eröffnet wird der Abend von dem Quartett Triebaufschub. Aufgrund der aktuellen Zugangsbeschränkungen – nur 30 Personen dürfen sich zeitgleich im Loophole aufhalten – werden beide Sets zweimal aufgeführt. Die erste Runde beginnt um 19 Uhr, die zweite um 21 Uhr.
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Live Performances In Your Home: ODA veranstalten Shows u.a. mit Terry Riley, Ka Baird und Drew McDowall
Der New Yorker Boxen-Hersteller Oda veranstaltet über die nächsten Monate eine umfangreiche Serie an Online-Konzerten, bei deren Übertragung aufgrund des räumlichen Charakters und diverser paramusikalischer Sounds eine dem echten Konzerterlebnis recht nah kommende Atmosphäre angestrebt wird. In der kommenden Staffel, die vom 21. Dezember 2020 bis zum 21. Juni 2021 reicht nehmen renommierte Klangkunst-Acts wie Terry Riley, Drew McDowall, Pauline Anna Strom, Larry Gold, Jessica Pratt, Angel Bat Dawid und Ka Baird teil.
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Neue Halloween-Compilation von Geographic North
Unter dem Titel „A Little Night Music: Aural Apparitions from the Geographic North“ erscheint bei dem in Atlanta ansässigen Label eine umfangreiche Compilation anlässlich des anstehenden 31. Oktobers.
Rain, Ghosts, One Dog and Empty Woodland: Soloalbum von Gianmaria Aprile
Der italienische Musiker, Verleger und Publizist Gianmaria Aprile, der selten solo auftritt und dafür umso häufiger in Combos wie Luminance Ratio, Pipeline 3, Pipeline 8 und Ultraviolet Makes Me Sick spielt, hat seinen ersten Longplayer in Eigenregie aufgenommen. “Rain, Ghosts, One Dog and Empty Woodland” ist eine psychedelisch angehauchte Nachwanderung durch eine imaginäre Waldlandschaft und zieht seine atmosphärische Tiefe aus den unprätentiösen Klängen der Gitarre und der Guqin oder Qin, einer in der traditionellen chinesischen Musik verbreitete Zitherart. Das Album erscheint als LP, CD und Download bei We Insist! Records.
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KRAFFT: Komposition für Orchester von Reinhold Friedl
Reinhold Friedl bringt eine Studioversion von Krafft, seiner 2016 entstandenen Komposition für Orchester, heraus. Das Werk, das mit Hilfe der von Friedl entwickelten Software TTM komponiert und vom Solistenensemble zeitkratzer und dem französischen Ensemble 2e2m interpretiert wurde, entstand als staatliche Auftragsarbeit in Frankreich und wurde unter der Leitung von Dirigent Pierre Roullier in Paris und Marseille uraufgeführt. Die vorliegende Aufnahme basiert auf der Pariser Aufführung und erscheint bei zeitkratzer productions.
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Smaller Sad: Susanna Gartmayer und Christof Kurzmann mit erster gemeinsamer CD
Susanna Gartmayer und Christof Kurzmann, die beide bereits auf langjährige Karrieren in den Grenzländern zwischen Jazz, Improv, neuer musik und experimenteller Elektronik zurückblicken, bringen ihr erstes gemeinsames Album heraus. “Smaller Sad”, bei dem Gartmayers Bassklarinette mit Kurzmanns Gesang und diversen klangerzeugenden Objekten einen originellen Dialog eingehen, erscheint als CD und Download bei Klanggalerie.
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NOK 2020: Wiederveröffentlichung von Ulrich Troyers Debüt
Ulrich Troyer bringt eine erweiterte Version seiner 2000 erschienenen Debüt-EP “NOK” (Editions Mego) neu heraus. Das Mini-Album, in Troyers Worten ein “soundtrack for an imaginary cartoon”, verband seinerzeit hohe und niedrige Frequenzen mit organischen Sounds zu einem polyrhythmischen Kontinuum. Die neue, auf der Basis der Original-DAT-Tapes gemasterte Version, enthält unveröffentlichte Aufnahmen aus der Zeit sowie Remixe von Christian Fennesz und Stefan Németh und erscheint somit als Longplayer bei 4Bit Productions.
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Globes and Ledges: Neue LP von Mykel Boyd und Drekka auf Sominmage Corporation
Michael Anderson alias Drekka und der Chicagoer Producer Mykel Boyd bringen eine überarbeitete Liveaufnahme eines im vorigen Sommeraufgeführten gemeinsamen Sets heraus. Die zwischen rituellem Soundscape und trancehafter Elektronik rangierende Aufnahme erscheint dreißigmal mono als einseitiges Lathe Cut und stereo als Download.
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The Tiger Lillies mit neuem Album und Live aus Athen
Anstelle des geplanten Konzertes im Athener Freiluft-Theater Herodion spielen Martyn Jacques und Adrian Stout alias The Tiger Lillies am frühen Morgen des 1. Oktober von Athen aus ein Online-Konzert. Im Gepäck befindet sich ihr aktuelles Album “Lemonaki”, eine Sammlung klassischer Rembetika der 30er Jahre in Tiger Lillies-typischer Interpretation. Mit ihrem Mix aus punkigem Kabarett, Clownskostümen, Polka, Musical, kompromissloser Gesellschaftskritik, Falsettgesang und bissig-satirischen Texten hat die in London gegründete Band seit den späten 80ern eine ganz eigene musikalisch-theatralische Handschrift kultiviert. The Tiger Lillies sind zudem leidenschaftliche Kollaborateure, die mit Musikern aus unterschiedlichen Bereichen in Dialog treten, so fanden Arbeiten mit Kollegen wie Alexander Hacke, Contrastate und dem Kronos Quartett statt.
Rembetika (im Singular Rembetiko) entstanden im frühen 20. Jahrhundert im griechischen Arbeiter-Millieu und avancierten schnell zur musikalischen Sprache der Marginalisierten und wurden als griechische Version des Blues betrachtet. International wird die Musik aufgrund ihrer Instrumentierung u.a. mit Bouzouki, Gitarre und Akkordeon meist dem Folk- und Weltmusik-Bereich zugeordnet, eine einseitige Zuschreibung, gleichwohl Rembetika zahlreiche Elemente traditioneller griechischer und auch osmanischer Musik weiterverarbeiten. Während Martyn Jacqus während der Pandemie eine längere Zeit in Berlin zubrachte, lebte Andrian Stout seit einiger Zeit in Athen – über die räumliche Entfernung entstand in diesem Zeitraum bereits das zweiteilige Album “Covid 19″. Ein engerer Geriechenland-Bezug besteht bei den Tiger Lillies seit längerem, während der Proteste 2011 spielten sie ein Konzert auf dem Syntagma-Platz. Aufgrund der verschiedenen europäischen Zeitzonen findet die Live-Übertragung der “Lemonaki”-Show in Nordeuropa bereits um 22.30 Uhr und in Mitteleuropa um 23.30 Uhr statt.
