Am Freitag den 8. März wird das Berliner Urban Spree von “riot dictator electronics for musick wreckers” erfüllt sein, oder anders ausgedrückt: Die fränkischen Power Electronics-Krankpopper Thorofon werden die Ohren und die Selbstbeherrschung der meist stoischen, bei besonderen Gelegenheiten aber doch pogowütigen Berliner Post Industrial-Community mit einem kraftvollen Auftritt strapazieren. Vorgestellt wird dabei u.a. das vor einigen Monaten bei Ant-Zen erschienene Album “Angor”, über das es im Programmtext heißt: “ANGOR weaves a haunting tapestry of musical genres, threading together industrial power electronics, minimal electro and haunting dark ambient. this journey into the depths of sound evokes an unsettling sense of foreboding, as the atmosphere oscillates between icy, clinical disquiet and aggressive, heart-rending crescendos that drive the forceful lyrics straight into the core of your being”.
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Archiv der Kategorie: News
Zea und Freunde mit neuem Dub Remix-Album
Makkum Records bringen in einigen Tagen zusammen mit dem Kölner Krachladen-Label ein Dub Remix-Abum zu aus verschiedenen Zeiträumen stammenden Stücken von Arnold de Boer alias Zea unter dem Titel “Wat Ik Dacht Toen Ik Lag” heraus. Neben de Boers The Ex-Weggefährten Andy Moor sind verschiedene Producer aus dem deutschsprachigen Raum beteiligt, namentlich Desmond Denker, Phanton, Yürke, Dubby King Knarf a.k.a. Knarf Rellöm, Istari Lasterfahrer und Begritty. Das Album ercheint als LP und zum Download.
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Sonorystyka No.1: Longplayer des Dream House Ensemble
Auf Noise à Noise erscheint in den nächsten Tagen der erste Longplayer einer geplanten Reihe von Interpretationen iranischer Komponisten unter dem Titel “Sonorystyka No.1″. Die Werke der Komponisten Nader Mashayekhi, Ali Radman und Idin Samimi Mofakham, drei wichtige Repräsentanten zeitgenössischer Musik, werden von einer Reihe an Musikern – Soheil Shirangi (Dirigenz, künstlerische Leitung), Parsa Sotoudeh (Bass), Sina Jabari (Bariton), Ali Moghadam (E-Gitarre, Melodica), Siavash Demirian (Piano), Hossein Abdalahi (Flöte), Ali Hashemi (E-Gitarre), Shayan Sephermand (Melodica) – umgesetzt, die sich 2018 unter dem namen Dream House Ensemble zusammengeschlossen haben, um weniger bekannte Arbeiten der Neuen Musik aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufzuführen und so eine Plattform zu geben.
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Imerro: Neues von C. Diab auf Tonal Union
Dieser Tage erscheint unter dem Titel “Imerro” das mittlerweile fünfte Album des kanadischen Streichgitarristen und Mehrfachinstrumentalisten C. Diab auf Tonal Union. Die Tracks “Lunar Bridge”, “The Escuse of Fiction” und “Quatsino Sound” – benannt nach einem Ort der Region, dessen Name auf die Sprache einer der dort heimischen First Nations zurückgeht – sind bereits streambar. Die Soundscapes auf dem Album sind inspiriert von der spektakulären Wildnis im Norden der vor der Westküste des Landes gelegenen Vancouver-Insel, auf der Caton Diab aufgewachsen ist und beziehen experimentelle Muster, folklastige Obertöne und Tapemanipulationen ein, das Resultat klassifiziert Diab als „postklassischen Grunge“. Das Album erscheint als LP und zum Download.
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Pornografia: Neue Tape-Edition des Klassikers von Templegarden’s
Ankündigung: Raubbau bringen in den nächsten Tagen den 1997 erschienenen Longplayer “Pornografia” von Templegarden’s in einer limitierten Tape-Edition heraus. Das Release erschien seinerzeit beim hauseigenen Label Fich-Art und den britischen Collapse Music im gleichen Medium und erlebte bislang nur eine Wiederveröffentlichung zwei Jahre darauf auf CDr. Die Band, die in den vorliegenden Aufnahmen in der Inkarnation Andreas Schramm, Andrea Börner und Leigh Hunt auftritt, entstammt einem produktiven musikalischen Biotop mit Zentrum in der Region um Bielefeld, das seit den Jahren um 1990 verschiedene, sich personell überschneidende Acts aus verschiedenen Randbereichen des experimentelle(re)n Industrial hervorbrachte wie Ars Moriendi, Asche (ein Namenskürzel von Andreas Schramm), Monokrom und das später auch szeneübergreifend bekannter gewordene Rhythm Noise-Duo Synapscape. Schnell entstand eine bis heute bestehende Brücke zum Ant-Zen-Kosmos, in welchem viele Arbeiten der genannten Künstler erscheinen sollten.
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CCCP in DDDR: Zusatztermin und Themenabend in Berlin
Dass die italienische Punkband CCCP – bzw. mit vollem Namen CCCP – Fedeli alla Linea, was linientreu bedeutet und die Combo gleichsam von der deutschen Synthieband ähnlichen Namens unterscheidbar macht – nach langer Pause wieder zurück auf die Bühnen kommt und am 24. und 25. Februar zwei Konzerte im Berliner Astra Kulturhaus angekündigt hat, hat sich gewiss längst herumgesprochen. Nachdem der zweite Termin mittlerweile ausverkauft ist, haben die Veranstalterinnen und Veranstalter kurzerhand einen Zusatztermin am 26. des Monats am gleichen Ort anberaumt.
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Mine To Give: Neues Album von Tekla Peterson auf Feeding Tube Records
Taralie Peterson, eine Hälfte von Spires That In The Sunset Rise, hat in den letzten Jahren vermehrt als Solokünstlerin gearbeitet: Unter dem Namen Louise Bock hat sie Cello- und Saxophonmusik veröffentlicht, Tekla Peterson hingegen ist ihr so selbst bezeichnetes „pop music alter ego“. 2022 erschien mit „Heart Press“ das Debüt auf Geographic North, „Mine To Give“, der Nachfolger mit insgesamt 15 Stücken wird auf Feeding Tube Records veröffentlicht.
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Experimentik: Einundsiebzigster Teil der Reihe mit Peter Cusack, Kaffee Matthews und DuChamp
Am 21. Februar findet zum 71. Mal eine Folge der Konzertreihe Experimentik im Berliner Theater im Kino statt, zu sehen sind diesmal der Klangkünstler und-Dokumentator Peter Cusack, der vor knapp fünf Jahren ein beeindruckendes Album über die ökologischen und gesellschaftlichen Veränderungen in der Region des Aralsees herausbrachte, mit einem Set für Fieldrecordings und Gitarre. Außerdem
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Lures: Velmuh debütiert bei No Rent
Vor einigen Tagen erschien mit “Lures” ein beeindruckendes Albumdebüt auf No Rent. Die aus Richmond, Virginia, stammende Amber Bouchard, die ihr Soundartprojekt Velmuh nennt, hat mit harmonischem Gesang, Samples, Field Recordings und mit zahlreichen Effekten bearbeiteten Sounds akustischer und elektronischen Ursprungs etwas geschafften, das vom Label als neue Art der Americana bezeichnet wurde und das viele musikgeschichtliche Traditionen anklingen lässt.
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Allysen Callery in Dortmund, Hannover und Oberhausen
Anfang Mai ist die amerikanische Ghost Folk-Sängerin Allysen Callery für drei Konzertabende im westdeutschen Raum unterwegs. Die vom Gruselthon-Label organisierte kleine Tour startet am Freitag, dem 3. Mai in der Dortmunder Musikbar Subrosa, wo sie sich die Bühne mit dem Gitarristen Sarg Usuk teilen wird. Am nächsten Abend ist die Sängerin mit einem Solokonzert im Hannoveraner Kino Koki zu sehen. Ein besonderes Finale gibt es dann am 5. Mai im Alten Café des Zentrums Druckluft in Oberhausen – dort steht Callery zusammen mit dem Dortmunder Doom Metal-Trio Mother Bear auf der Bühne, wo die beiden Acts erstmals ihre gemeinsame EP “Witch’s Hand” (und vermutlich einige Zugaben) live präsentieren werden.
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No Zen Machine: Neues Tape von Brume
Gerade erscheint ein neues Albumtape des seit Mitte der 80er aktiven französischen Komponisten Brume, das sich auf zwei knapp halbstündigen, der Musique concréte nachestehenden Tracks paranormalen Phänomenen widmet. Es handelt sich dabei auch um ein echtes Comeback, denn es zusammen mit der gemeinsamen Single mit Mykel Boyd zu den ersten neuen Brume-Veröffentlichungen seit rund zehn Jahren, eine seiner letzten Arbeiten, die den vorläufigen Hiatus seines bisherigen, von zahlreichen Veröffentlichungen geprägten Werks markierte, war die Split-LP mit dem Anemone Tube-Nebenprojekt Oublier Et Mourir. Zu den dunkel-atmosphärischen Klanglandschaften, bei denen raue
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Scalpafloi: Neue LP von Werkbund
Ditterich von Euler-Donnersperg hat eine neue Veröffentlichung des seit Mitte der 80er Jahre existierenden Projektes Werkbund angekündigt. Die LP “Scaplafloi”, das erste Album seit “Neue Rungholter Tänze” (2010), soll auf 500 handnummerierten Platten beim hauseigenen Label
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Luca Venitucci, Biliana Voutchkova und Freunde im Berliner Sowieso
Am Donnerstag den 1. Februar sind in der Konzertbar Sowieso in Berlin-Neukölln zwei Quartette mit weitgehend improvisierter Musik zu sehen. Biliana Voutchkova – einmal mit Dictaphone, einmal mit Violine und beide Male mit Gesang – und Luca Venitucci – Akkordeon, Piano – treten beim
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Yuko Araki: Remixalbum zum jüngsten Longplayer
Die japanische Producerin Yuko Araki, die als Noisemusikerin zu klassifizieren zwar nicht falsch, aber sehr einseitig wäre, bringt in einigen Tagen ein Remixalbum von zwei Tracks ihres im vorigen Jahr erschienenen Longplayers “IV” unter dem Titel “IV X VI (Re:visions)” heraus, es handelt sich dabei um die Stücke “‡Magnetar” und “‡Otiron”. Sechs unterschiedliche Acts, zum teil Freunde der Künstlerin, bereiten den Originalen recht unterschiedliche Inkarnationen. Zum Zuge kommen Jonathan Snipes der amerikanischen Hiphopcombo Clipping, der DJ und
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Streitgeist: Neue LP der Shutcombo
Anfang Februar bringt das Major Label einen neuen Longplayer der 1998 von Horscht (Gesang), Christian (Gitarre/Gesang), Wolle (Bass/Gesang), Schagge (Gitarre) und Patty (Schlagzeug) im Sachsen-Anhaltinischen Bad Dürrenberg gegründeten und seitdem aktiven Shutcombo heraus. “Streitgeist”, daswährend der frühen Pandemiejahre aufgenommen wurde, enthält zehn meist ziemlich konsequent nach vorn preschende Punksongs, deren Eingängigkeit ihrer wütenden Grundhaltung keinen Abbruch tut – dies vielleicht auch deshalb, weil letztere durch die sarkastisch-abgeklärten Texte des aus den Tiefen des lärmigen Saitengedresches und der wilden Drums schmetternden Shouters dieser eine kräftige Unterstützung geben. Zu den Highlights zählen des auch als Video streambare “Kein Anschluss unter Spießer Nummer” und “Fast Allein”, bei dem Hamburgs Punkveteran Jens Rachut das Mikro übernimmt. Das Album erscheint als 180g Vinyl im Gatefold-Cover mit Download-Code, das Ganze vierhundermal in Schwarz und neunundneunzigmal in Türkis.
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Hard Copy: Neues Album von VR Sex
Das von Andre Clinco alias Noel Skum ins Leben gerufene und in den zurückliegenden Jahren zur festen Band ausgebaute Projekt VR Sex bringt in einigen Wochen einen neuen Longplayer unter dem Titel “Hard Copy” heraus. Das nach knapp zwei Jahren an den Vorgänger “Rough Dimension” anknüpfende Werk offeriert zehn kraftvoll-mitreißende und durchaus eingängige psychedelisch angehauchte (Post)-Punk-Tracks, deren warmer und immer leicht angerauhter Trademarksound immer mal eine
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Robert Alfons mit EP seines TR/ST-Projektes
Anderthalb Jahre nach dem Doppelpack der beiden “Destroyer”-Alben als 2LP bringt der kanadischstämmige Wahlkalifornier Robert Alfons eine weitere, diesmal selbstbetitelte EP seines TR/ST-Projektes, ehemals Trust. Das Release, das auch die vor einigen Wochen erschienene Single “Robrash” und das bereits von Liveshows her bekannte “Slug” enthält, markiert seinen Einstand bei Dais Records. Es enthält fünf kompakte und eingängige Synthpop-Stücke, deren Referenzarme nicht nur in Richtung neuromantischem Wave gehen, sondern auch dentlich in ein Terrain, das
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Romowe Rikoito: Neues Album der litauischen Folkband
Nach mehr als sieben Jahren und im dreißigsten Jahr ihres Bestehens bringt die litauische Dark Folk-Combo Romowe Rikoito mit “UKA” eine neue LP heraus. Mit mehrstimmigem Gesang und einer akustischen und diesmal auch dezent elektronischen Instrumentierung unternehmen die drei Mitglieder sowie ein Gast am Piano in eigenen Worten erneut “a journey on the inner path of Baltic Eternity – Prābutiskan – towards the sanctuary of Rāmawa”, der Titel des Albums referiert an die Himmelsgottheit Ukapirms. Dazu heißt es auf ihrer
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The Witching Hour: Blacklist kündigen neues Album an
In der aktuellen Inkarnation bestehend aus Joshua Strachan (Gesang, Gitarre, Synthies), Ryan Rayhill (Bass) und Glenn Maryansky (Drums) bringen die New Yorker Blacklist gerade eine neue digitale Single unter dem Titel “The Witching Hour” heraus, die als Auftakt einer Reihe an Veröffentlichungen gedacht ist, die in den nächsten Monaten in einem neuem Studioalbum kulminieren soll.
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