Nonclassical bringen in den nächsten Tagen ein Album von Nneka Cummins heraus. Das im vergangenen Jahr uraufgeführte und preisgekrönte “Finding Gills [when they try to drown you]” ist ein großformatiges Werk für Kammerorchester und feste Elektronik. Aus Fragmenten früherer Arbeiten entwickelt Cummins, wie es beim Label heißt, eine Musik des Zerfalls und der Verwandlung, in der sich strahlende Streicher und spiralförmige Melodien allmählich aus einem zunächst bedrängenden Klanggeschehen herauslösen.
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Sequence Three: Comeback von Light Conductor
Fünf Jahre nach ihrer ersten Albumtrilogie veröffentlichen Light Conductor in Kürze einen neuen Longplayer. Auf “Sequence Three” führen Jace Lasek und Stephen Ramsay ihre charakteristische Verbindung aus analogen Synthies, Elektronik und psychedelischer Dröhnung weiter, wobei die zunächst minimal wirkenden Stücke immer wieder überraschend weit in den Raum ausgreifen.
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Communique: Album von Salford Electronics auf Cold Spring
Trevor Ward war in den letzten Jahren unter dem Projektnamen Salford Electronics sehr aktiv und hatte über seine Bandcampseite zahlreiche nur als Download verfügbare Zusammenstellungen unter den durchnummerierten Titeln „Communique“ veröffentlicht. Nun erscheint auf Cold Spring eine auf 300 Exemplare limitierte LP, die Material dieser Compilations enthält. Das Artwork ist minimal und das Label beschreibt die Musik nicht unpassenderweise als „lo-fi electronic urban nightmares spiralling through Industrial decay, rain-drenched dark ambient, abrasive loops, brooding noise, and shards of scintillating electronics“.
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Baby Ghost: Albumdebüt der Kontrabassistin und Vokalistin Jordan Sand
Mit “Baby Ghost” veröffentlicht die Kontrabassistin und Sängerin Jordan Sand ihr Debütalbum bei Hallow Ground und entwickelt darauf eine ungewöhnliche Verbindung von Stimme und Instrument, bei der gestrichene Obertöne und Subharmonien des Kontrabasses mit wortlosem Gesang zu einer Einheit verschmelzen.
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TROUM: EmphasYs
Das seit 1997 aktive Bremer Duo Troum hat in all den Jahrzehnten auf akustischen Instrumenten basierende Musik gespielt, die (auch) immer wieder Bewusstseinszustände (ver-)ändern sollte und hat auf zahlreichen Veröffentlichungen eine wahre Klangmythologie erschaffen. Das geschah auch in Zusammenarbeit mit anderen (etwa mit Martyn Bates oder Nadja) – Weiterlesen
HUI: Zerbricht Fels
Hui, namentlich Johannes Schebler und Sven Fritz, hatten bereits vor gut einem halben Jahr mit einer ersten EP eindrücklich demonstriert, wie begeistert und ideenreich sich die beiden zwischen verspielter Elektronik, kleinteiliger Tüftelei und einem vermeintlichen (und vielleicht bisweilen auch tatsächlichen) Chaos bewegen. Schebler, bekannt von seinen Projekten Baldruin, Gryke Püye, Yayoba und Freundliche Kreisel, und Fritz alias Ervin Omsk, Mitglied von Like A Stuntman und zudem als visueller Künstler tätig, fanden Weiterlesen
TRISTAN DA CUNHA: Maris Stella
Maris Stella – Stern des Meeres – ist einer der ältesten Ehrennamen der Jungfrau Maria. Seit Jahrhunderten steht dieses Bild für Orientierung in der Dunkelheit, für Hoffnung in Zeiten der Verlassenheit und für einen Leitstern auf den oft unruhigen Gewässern des Lebens. Die italienische Combo Tristan da Cunha, deren Werke sich zwischen Drone, Neoklassik und minimalistischer Weiterlesen
Ignis: Neues Album von Schröttersburg
Mit “Ignis” veröffentlicht die polnische Band Schröttersburg ihr siebtes Studioalbum und führt ihren tranceartigen Sound noch weiter in lärmdruchdrungene Gefilde. Kraftvoll und monumental, ohne sich in reiner Brachialität zu verlieren, entwickeln sich die Stücke aus kreisenden Dröhnungen, treibenden Rhythmen und schrillen Lärmmomenten.
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Dew: Neues Album von Orkun O. auf FUU Records
Mit “Dew” veröffentlicht der türkische Elektronikmusiker Orkun A. am 25. September sein neues Album bei FUU Records. Die in der Südosttürkei entstandene Arbeit bewegt sich zwischen elektronischer Abstraktion, Naturbeobachtung und flüchtigen Erinnerungen. Im Zentrum steht laut Label der frühe Morgen als Moment des Neubeginns, ein Zustand, in dem Gedanken und Wahrnehmungen erst langsam Gestalt annehmen.
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Experimentik: 96. Folge mit Glauco Salvo und Ipek Odabasi
Am 16. September findet die 96. Folge der Reihe ExperimenTiK in Berlin statt – hier treffen zwei Solo-Performances aufeinander: Glauco Salvo arbeitet mit Field Recordings, Elektronik und Tapes, während Ipek Odabasi elektronische Klänge und Playback-Geräte einsetzt.
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Perspektywy: Neue CD der RhythmSect
Das polnische Duo RhythmSect – ehemals -S- – bringt mit “Perspektywy” sein fünftes Album bei Zoharum heraus. Wo die früheren Veröffentlichungen stärker von Black- und Doom Metal geprägt waren, verdichtet sich der aktuelle Sound zu einer rohen, zugleich klar konturierten Form einer Musik, die vom Duo selbst als Dark Funk bezeichnet wird. “Perspektywy” verbindet dabei schwere, melancholische Passagen mit Groove, Trance und einer ausgeprägten Körperlichkeit.
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Wolf Eyes: Konzert im Berliner Urban Spree
Die Detroiter Noise-Combo Wolf Eyes kommt am 4. Oktober mit Cuntroaches als Support ins Berliner Urban Spree. Seit ihrer Gründung 1996 haben Nate Young und John Olson die Grenzen zwischen Noise, Industrial, Improvisation und experimenteller Musik immer wieder neu ausgelotet, ihre Musik kann ebenso verstörend wie hypnotisch sein. Statt sich lediglich auf brachiale Soundwände zu verlassen, arbeiten Wolf Eyes häufig mit
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Improvised and Experimental: Neue Folge mit Elizabeta Kostadinovska, Margaret Unknown, Marcello S. Busato und dem Mauricio Velasierra Trio
Am Mittwoch, den 4. November, lädt Hošek Contemporary erneut zu zwei improvisierten und experimentellen Klanginstallationen im Rahmen der Reihe Improvised and Experimental. Den ersten Teil gestalten Elizabeta Kostadinovska, Margaret Unknown und Marcello S. Busato, bevor anschließend das Mauricio Velasierra Trio den Abend beschließt.
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Minnets Långa Kedjor: Gemeinsames Album von Mats Erlandsson und Gus Loxbo
In Kürze bringen XKathedral mit “Minnets Långa Kedjor” ein gemeinsames Album von Mats Erlandsson und Gus Loxbo. Die beiden betracxhten das Werk als Frucht einer 25 Jahre währenden Freundschaft und eines gemeinsamen Aufwachsens in der schwedischen Region Bergslagen. Das Album bewegt sich zwischen freier Improvisation, elektroakustisch erzeugter Dröhnung und den dunkleren, schweren Klangwelten des Doom Metal.
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Solari: Neues von Maxime Corbeil-Perron alias Courant Zéro
Unter dem Namen Courant Zéro kehrt der in Montréal ansässige Künstler Maxime Corbeil-Perron nach mehreren Jahren intensiver Arbeit mit Film, Installation und audiovisuellen Projekten wieder stärker zur reinen elektronischen Musik zurück und bringt über Constellation ein neues Album heraus.
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Beyond the Emotional Flood: Neuer Longplayer von Open To The Sea
Am 16. September erscheint mit “Beyond the Emotional Flood” das siebte Album des italienischen Projekts Open to the Sea als LP bei Secret Lovers und CD bei Silentes. Enrico Coniglio (Gitarre, Synthesizer), Saverio Rosi (OP-1, Akustikgitarre) und der von Sparkle in Grey und anderen Projekten her bekannte Matteo Uggeri (Laptop, Schlagzeug, Mixing) verbinden darauf elektronische und akustische Sounds zu einer atmosphärischen Reise durch vier musikalische Akte.
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Sommes – Nous. Fous? Siebte Folge der Berliner Reihe
Zum siebten und wohl auch letzten Mal lädt Sommes – Nous. Fous? im Rahmen der Berlin Art Week zu einem Abend zwischen Sound Art, Aktion, Sound Poetry und konzeptuellem Spiel. Stories In Colours, das project von Alan Layton, verbindet Soundkollage und Text, während Ulf Mengersen sein Squier Bass VI in einer experimentellen Solo-Performance einsetzt.
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Writhe: Digitaler Longplayer von CVSY
Mit “Writhe” legt CVSY ein digitales Album vor, das einer zumeist minimalistischen Elektronik eine ungewöhnlich körperliche und zugleich kühle Dynamik verleiht. Die rhythmischen Strukturen wirken oft so beweglich und spontan wie Handdrums, während rotierende Synthies an vielen Stellen für eine unterschwellige, cinematische Spannung sorgen. Dazwischen setzen perkussive Beigaben, markante Soundsdetails, verrauschte Vocals und für Momente auch ambiente Bauformen ihre Akzente.
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Transformation ist ein Leitmotiv in meinem Leben. Ein Interview mit Daniela Bedeski von RosaRubea
Über zehn Jahre sind seit “Chrysalide” vergangen, dem bisher jüngsten Studioalbum der im Raum Mailand ansässigen Band RosaRubea. In dieser Zeit hat Daniela Bedeski, die auch als Lehrerin und in der Astrologie aktive Gründerin und Sängerin des Projektes, die Combo zu einem offenen, experimentierfreudigen Kollektiv ausgebaut, das Klang, Sprache und spirituelle Suche auf ganz eigene Weise verbindet. Nun kehrt RosaRubea mit “Biancanæve” (dt. “Schneewittchen”) zurück – ein Album, das Weiterlesen