Am 15. März findet im “White Room” der Berliner Ölbergkirche ein Konzertabend mit der Musikerin Jina O King und dem Duo Mzima statt. Veranstaltet wird der Abend von Orange ‘Ear mit Unterstützung von 20nine30. Jina O King präsentiert zunächst ein Solo-Set. Die Künstlerin arbeitet mit E-Gitarre, Effektpedalen, sowie verschiedenen Objekten und Materialien.
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Nerve Cell Threads Electronics: Neuer Longplayer von Jarl
Gerade erscheint mit “Nerve Cell Threads Electronics” das neue Album von Jarl. Die Veröffentlichung knüpft inhaltlich an die frühere Trilogie Erik Jarls über neuronale Themen an und versteht sich als lose vierte Fortsetzung jener Werkreihe, in der Themen wie Neurotransmitter, Rezeptoren und Synapsen im Mittelpunkt standen.
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EmphasYs: Neues Album von Troum
Troum veröffentlichen Ende April “EmphasYs”, ein Album, das auf einem einzelnen Kerninstrument pro Stück basiert und dessen spezifische Klänge zu Texturen und Klangfarben verdichtet – letztere zeichnen sich auch in den Titeln der Stücke ab. Die Veröffentlichung erscheint als CD, 2LP und digital bei Cyclic Law und Transgredient Records. “EmphasYs” zeichnet sich durch eine fokussierte Vertiefung bestimmter Sounds aus, die verwendeten und in ihren klanglichen Dimensionen bearbeiteten Instrumente sind E-Gitarre, Akustikgitarre, Cello, Akkordeon, Didgeridoo, Zither und Saxophon, was in den meisten Fällen in einer atmosphärischen und melodischen Dröhnung resultiert.
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Raoul Eden und Last Days of Burden im Essener Café Mundgerecht
Am 29. Mai spielen Raoul Eden und Last Days of Burden im Café Mundgerecht in Essen. Raoul Eden hat eine eigenständige Spielweise auf der 12-saitigen Akustikgitarre entwickelt, in der repetitive, ekstatische Texturen und fragile, helle Melodien ineinandergreifen und eine dichte, hypnotische Wirkung entfalten. Eden ist neben seinen Soloarbeiten auch Mitglied der Band An Eagle in Your Mind.
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Perfect Honey (Temptation): Remixprojekt mit Marc Almond
“Perfect Honey (Temptation)” von Luv Foundation (UK) x Ruff Loaders feat. Marc Almond erscheint als Remixalbum als LP und CD bei Elastic Stage. Hinter Luv Foundation (UK) steht DJ Mark Loverush, der kurz nach der Jahrtausendwende die Idee zu dem trance-beeinflussten, hypnotischen und verspielten Dancetrack “Perfect Honey” entwickelte und
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Trondheim Jazz Orchestra: Neues Album mit Marianna Sangita Angeletaki Røe
Das Trondheim Jazz Orchestra und Marianna Sangita Angeletaki Røe präsentieren Ende des Monats ihr erstes gemeinsames Album “Spiti/Home”. Das mit insgesamt vierzehn Personen eingespielte Live-Album, dessen Titel auf Norwegisch und Englisch “Zuhause” bedeutet, entstand zwischen Oslo World, Tromsø World, Skien World und Molde Mundo und ist als Feier von Zugehörigkeit, Erbe, Sprache und Harmonie über Grenzen hinweg gedacht.
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Dispersion: Zweites Album von Loom & Thread
Am 17. April erscheint “Dispersion” von Loom & Thread bei Macro. Das Trio mit Tom Schneider an Piano und Sampler, Tobi Fröhlich am Kontrabass und Daniel Klein an Schlagzeug und Percussion knüpft an die erweiterte Form des Klaviertrios an und verschiebt einmal mehr deren Parameter. Für das zweite Studioalbum, so heißt es beim Label, wurden Improvisationen von Saxofon- und Vibrafonspielern als klangliches Material einbezogen, nicht als zusätzliche Stimmen auf der Bühne, sondern als Quelle für Sampling und Weiterverarbeitung.
Verwendet wurden Aufnahmen von Victor Fox am Tenorsaxofon, Asger Nissen am Altsaxofon, Volker Heuken am Vibrafon sowie von Daniel Klein am Vibrafon. Die so gewonnenen Klangpartikel wurden zerlegt, in ihren Einschwingvorgängen, Obertönen und Abklingphasen untersucht und in die interne Struktur des Trios integriert. Wie schon auf dem Debüt, so heißt es weiter sinngemäß, spielt Live-Sampling eine zentrale Rolle, doch wird das System hier um eine zusätzliche Ebene ergänzt. Fremdes Improvisationsmaterial wird aus seinem ursprünglichen Kontext gelöst und als formbares Element neu eingesetzt.
Akustische Erinnerung und elektronische Bearbeitung sind dabei letztlich kaum voneinander zu trennen. Das Album erscheint als LP und zum Download.
Foto: Lukas Diller
Armold Dreyblatt mit neuem Werk für Orgel
Bei Unsounds Records erscheint gerade in Zusammenarbeit mit dem Echonance Festival “Descendants: Music for Four Pipe Organs in One Space”, ein neues Werk von Arnold Dreyblatt, veröffentlicht als CD. Die Komposition wurde eigens für den großen Saal des Orgelpark Amsterdam geschrieben und ist für vier historische und zeitgenössische Pfeifenorgeln im selben Raum konzipiert.
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Farzanegan: Digitale Single von Shahab Jafari
Dieser Tage erscheint mit “Farzanegan: The Last Minutes of the Road” die neue One-Track-Single des iranischen Komponisten Shahab Jafari digital bei aNoise. Das Werk für Streichquartett erinnert an die letzten Minuten eines tragischen Busunglücks nahe dem Ort Sirch auf der Strecke zwischen Shahdad und Kerman, bei dem mehrere Schülerinnen der Farzanegan High School ums Leben kamen.
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Zola Jesus und VÍZ im Heimathafen Neukölln
Am 10. März 2026 kommt Zola Jesus für ein besonderes Doppelkonzert in den Berliner Heimathafen Neukölln. Im Mittelpunkt steht eine eigens entwickelte Piano-Show, an der sie seit mehreren Jahren arbeitet. Ohne elektronische Elemente konzentriert sich der Abend ganz auf ihre markante, wandlungsfähige Stimme und den Flügel. In dieser reduzierten Form wirken die zum Großteil bekannten Songs unmittelbarer, verletzlicher und zugleich intensiver.
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Brilliance of a Falling Moon: Neuer Longplayer von Dälek
Am 27. März erscheint mit “Brilliance of a Falling Moon” das neue Album von dälek via Ipecac Recordings. Das Experimental-Hip-Hop-Projekt um Will Brooks aka MC Dälek und Mike Mare knüpft damit an seine lange Geschichte zwischen Hardcore Hip-Hop, Noise und radikalem Sounddesign an. Der Titel bezieht sich auf eine Passage aus Erik Larsons Roman “In The Garden of Beasts”. Wie man vom Label erfährt, zeichnet das Album das Bild eines Lebens in einem faschistischen Amerika und greift dabei die politische Gegenwart direkt auf.
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Eon: Karoline Wallace und Ensemble mit neuer LP
Auf Sauajazz erscheint am 20. März mit “Eon” das neue Album der Sängerin und Komponistin Karoline Wallace. In ihren von ungewöhnlichen Melodien und Grooves geprägten Stücken verbindet sie Elemente des Jazz, Folkansätze und zeitgenössische Musik zu einer elektro-akustischen Klangwelt, die von Texten in norwegischer Sprache getragen wird.
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My Days of 58: Neuer Longplayer von Bill Callahan
Bill Callahan veröffentlicht dieser Tage mit “My Days of 58″ sein achtes Album. Die zwölf Stücke entstanden laut Label mit der eingespielten Besetzung der letzten Tour, deren Zusammenspiel laut Callahan so belastbar war, dass er ihnen “alles zuwerfen” konnte. Er betont den Reiz von Unvorhersehbarkeit und sagt: “A lot of the best parts of a recording are the mistakes — making them into strengths”.
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Graphème: Fünfte Ausgabe des Periodikums für grafische Notation
“Graphème – Volume 5″ ist erschienen und ab sofort über die Plattformen von Smallest Fuctional Unit erhältlich. Wie in den vorangegangenen Ausgaben versammelt die Publikation für grafische Notation eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze, die mit Texten, Anweisungen, Diagrammen, Geometrie, Texturen, Farben, Schattierungen und Formen arbeiten. Die Beiträge bewegen sich in einem offenen Feld zwischen klar definierten Verfahren und bewusst mehrdeutigen Setzungen. Einige Komponistinnen und Komponisten formulieren präzise Systeme und Abläufe zur Verarbeitung von Informationen, Daten, Worten und Symbolen, andere setzen auf intuitivere Modelle, die Interpretierenden Raum für persönliche Entscheidungen lassen.
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Ak’chamel und Maud The Moth in der Berliner Galiläakirche
Am Samstag, dem 25. April6, findet in der Galiläakirche in Berlin ein Doppelkonzert mit Ak’chamel, die gerade auf Europatour sind, und Maud the Moth statt. Die obskuren Ak’chamel, die vor gut einem Jahr ihr Album “Rawskulled” herausgebracht haben, haben sich in zahlreichen Veröffentlichungen und als prägnantes Bühnenprojekt einen Namen gemacht und es geschafft, in der 4th World Community ebenso Anklang zu finden wie in den Musiknischen der Occulture. In Kostümen, die an die Wilden Männer zahlreicher archaischer Kulturen erinnern, und mit halluzinatorisch angelegten Aufführungen verbinden sie eine eigenwillige postapokalyptische Psychedelik mit schamanistischen Ritualen und dunklem Lo-Fi-Folk. Ak’chamel touren regelmäßig und waren auf großen Festivals in Europa und Nordamerika vertreten.
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ASMUS TIETCHENS: Conclusio
Die Stadt hatte zwischen 2003 und 2022 eine umfangreiche, aus insgesamt 18 Alben bestehende, Wiederveröffentlichungsreihe des Frühwerks Asmus Tietchens’ gemacht. Nun erscheint mit „Conclusio“ neues Studiomaterial auf dem Bremer Label. Weiterlesen
FROZEN WARNINGS: Momentum
Caira Paravel und Walker Phillips, die auch privat ein Paar sind, sind bereits seit einigen Jahren musikalisch aktiv, sowohl solo mit ihren melancholisch-mystischen Folkprojekten als auch in diversen Band wie Tabernacle, die britische Folksongs in einer metallischen Schwere neu interpretieren, und dem verrückten Psychedelic-Projekt The Partridge Family Temple. Jüngst sind sie öfter auch ganz explizit als Duo in Erscheinung getreten und haben in dem Zusammenhang eine Art Sprung, wenn man Weiterlesen
V.A.: Memorial for the Victims of Iran’s Black January Vol. 1
Im Januar erschütterten die als Black January bezeichneten Ereignisse den Iran und führten zu zahlreichen Opfern. Während unsere Medien sich auf die nächsten Headlines stürzten, initiierte die Community um das Post Orientalism-Label eine Anthologie internationaler musikalischer Beiträge, die den Opfern gewidmet ist und sich ausdrücklich dem Erinnern und der Wahrung menschlicher Würde verpflichtet. Volume One der Weiterlesen
Fata Morgana: Schntzl mit ihrem 5. Album
“Fata Morgana” von schntzl ist vor einigen Tagen bei Viernulvier Records als LP und zum Download erschienen. Das belgische Duo, bekannt für improvisationsfreudige Liveshows zwischen Jazz, Dada und 90er-Trance-Kitsch, verdichtet auf seinem fünften Studioalbum seine Affinität zu digitaler Zuspitzung und konfrontativer Energie. Während der Vorgänger stärker von kammermusikalischer Wärme geprägt war, tritt hier eine tranceartige Intensität deutlicher hervor. Trance fungiert, wie es beim Label heißt, weniger als stilistische Vorlage denn als Zustand, als energetischer Kern.
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