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	<title>African Paper &#187; Alan Davidson</title>
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		<title>KITCHEN CYNICS / MARGERY DAW: This Was Tomorrow</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 05:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Surfer auf einer Muschelschale mit Gasmaske und Kontrabass – ein Covermotiv, das zugleich Rätsel und Versprechen ist. &#8220;This Was Tomorrow&#8221;, die neue Zusammenarbeit von Kitchen Cynics und Margery Daw, bewegt sich zwischen liebevoller Verschrobenheit, feinem Humor und stiller Melancholie. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/18/kitchen-cynics-margery-daw-this-was-tomorrow/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/thiswastomorrow.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48568" title="thiswastomorrow" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/thiswastomorrow-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein Surfer auf einer Muschelschale mit Gasmaske und Kontrabass – ein Covermotiv, das zugleich Rätsel und Versprechen ist. &#8220;This Was Tomorrow&#8221;, die neue Zusammenarbeit von Kitchen Cynics und Margery Daw, bewegt sich zwischen liebevoller Verschrobenheit, feinem Humor und stiller Melancholie. Es ist ein Album, das in der Vergangenheitsform von einer Zukunft erzählt und uns so an einem Blick nach vorn teilhaben lässt, der schon wieder Erinnerung geworden ist.<span id="more-48566"></span></p>
<p>Alan Davidson, seit Jahrzehnten unter dem Namen Kitchen Cynics ein unermüdlicher Architekt einer Musik, die man vielleicht als experimentellen Folk beschreiben kann, und Margery Daw, die mit Tasten, Streichinstrumenten und elektronischen Schichten arbeitet, haben hier sechzehn Miniaturen geschaffen, die sich organisch zwischen akustischer Poesie und surrealer Klangkunst entfalten.</p>
<p>Schon das eröffnende &#8220;Viktor Buys A Kilt&#8221; legt mit glockenhellen Tönen und rückwärts eingespielten Passagen eine feine Balance aus Lieblichkeit und Rätsel an, so als würde man in einem Traum etwas Schönes hören, das man nicht ganz fassen kann. In &#8220;The Finnish Hatmaker&#8221; tauchen gespenstische Stimmen, geloopte Schellack-Schnipsel und dröhnende Geräusche auf, ein Szenario, das an die surrealen Welten von Nurse With Wound oder an einen imaginären Jan-Švankmajer-Film erinnert. Andere Stücke wie &#8220;Joie De Vivre&#8221; oder &#8220;Mary Delany&#8221; öffnen den Raum hin zu den folkigen Wurzeln der beiden und präsentieren Gitarrenpicking, das glitzert und sich mit metallischen Schlägen und sanftem Rauschen verbindet.</p>
<p>&#8220;Wenzerhaur&#8221; bricht dieses Gleichgewicht auf: infernalisch, dröhnend, fast wie Rhythm Noise – eine seltsam zwingende Intensität, die dennoch nie ins bloß Lärmende kippt. In &#8220;Fancies&#8221; zeigt sich dann endgültig die märchenhafte Seite des Duos: Tasten, Saiten und etwas, das an Flöten erinnert, entwerfen das miniaturhaftes Szenario einer detailverliebte Traumwelt: ein Ort zwischen Kindheit, Okkultismus und feinem Witz, bei dem ich an die legendäre EP der Gnostic Gnomes denken musste.</p>
<p>In der Folge entfalten sich mehrere Stücke, die das Album noch einmal auf andere Achsen stellen. &#8220;Wainscoting&#8221; wirkt fast wie ein kleines Hörspiel aus raschelnden, klirrenden und tremolierenden Schichten, ein Moment des tastenden Übergangs. &#8220;Black Cloth&#8221; greift mit seinem verfremdeten Applaus und dem Davidsons Gitarrenpicking jene melancholische Entrückung auf, die sich durch viele seiner Arbeiten zieht, während &#8220;If Not Today&#8221; mit imaginärem Hufgetrappel und einem warmen Gitarrenmotiv etwas Erdendes beisteuert. In &#8220;Whelptons Pill&#8221; und &#8220;Johnshaven&#8221; kippt die Stimmung dann wieder ins Unheimliche: quietschende, schleifende, metallene Klänge, ein kreisendes Rattern, das an eine beschleunigte Kutsche denken lässt, schaurig, verspielt, filmisch.</p>
<p>Der Schluss mit &#8220;Pleiades&#8221; wirkt wie ein poetisches Nachleuchten: zart, tremolierend, schwebend, aber auch hier nicht ohne Schatten. &#8220;This Was Tomorrow&#8221; mit seiner Mixtur aus Alltagsklängen, Saiten, Rauschen und kleinen elektronischen Interventionen ist größtenteils instrumental, aber voller imaginärer Stimmen. Das Album scheint als imaginäre Zukunftsvision weniger von Dystopie als von Ambivalenz zu handeln, vom Gleichgewicht zwischen Schrägem und Schönem, von der seltsamen Harmonie zwischen Vergangenheit und Zukunft. (U.S.)</p>
<p>Label: Cruel Nature Records</p>
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		<title>KITCHEN CYNICS / MARGERY DAW / GREY MALKIN: To The Green Round</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2025 04:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/tothegreenround.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46060" title="tothegreenround" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/tothegreenround-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die drei Schotten Alan Davidson alias Kitchen Cynics, Margery Daw und Grey Malkin sind mittlerweile fast so etwas wie ein eingespieltes Trio, und so entpuppt sich der aktuelle Longplayer &#8211; ein Tape, das das Attribut &#8220;long&#8221; tatsächlich verdient &#8211; &#8220;To The Green Round&#8221; als eine stimmige Mixtur aus avantgardistischem Folk, entrückten Klangtexturen und leiser, teils verstörender Magie, die sich über sechzehn Stücke hinweg <span id="more-46058"></span>entfaltet. Unterstützung holten sie sich bei Musikerinnen und Musikern, die verschiedene Instrumentalparts beisteuerten: Mayuko Fujino, Pat Gubler, Richard Price, Jan Stewart.</p>
<p>Stilistisch und atmosphärisch führt &#8220;To The Green Round&#8221; durchaus den Weg des <a title="KITCHEN CYNICS / MARGERY DAW / GREY MALKIN: Weeping Stones:" href="http://africanpaper.com/2024/03/23/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-weeping-stones/">im vorigen Jahr erschienenen Vorgängers</a> der drei Musiker fort. Bereits der Auftakt mit &#8220;Ghosts Walk Through You&#8221;, das behutsam beginnt und einen doch gleich in die Mitte des Geschehens zieht, markiert einen erstes Höhepunkt. Die fragile, immer leicht brüchige Stimme Davidsons entfaltet eine eigenartige Intensität, als sänge er durch kaum greifbare Widerstände hindurch. Gitarren und verschiedene folkige Klänge begleiten ihn, eine entrückte Zither setzt helle Akzente, während schicksalsschwere Basslinien eine tiefere, dramatische Schicht andeuten. Das Motiv der nach London fliegenden Vögel verleiht dem Stück eine zarte Bildhaftigkeit, bleibt aber mehr andeutendes Symbol als konkrete Erzählung. &#8220;Observations From A Window&#8221; verstärkt diese Grundstimmung noch. Tiefe, dröhnende Klangschichten und helle Psalterium- und Klarinettenverzierungen eröffnen ein Panorama, das keine Flucht ins Erhabene kennt, sondern alles umfasst: Leichtigkeit und Schwere, Licht und Staub. Margery Daws helle Stimme fügt sich dabei nahtlos ein und entfaltet eine Wirkung, die durch ihre Schlichtheit berührt.</p>
<p>Mit &#8220;Spoon Ra&#8221;, das mich wegen des Titels an Coils &#8220;Sex With Sun Ra&#8221; denken ließ, tauchen die drei in eine deutlich surreale Klangwelt ein. Blubbernde, organisch anmutende Klänge und ein zunehmend hektischer werdender Aufbau lassen eine zwiespältige Atmosphäre entstehen, die sowohl Abenteuerlust als auch eine kaum greifbare Beklemmung transportiert. Hier blitzt eine Ästhetik auf, die an frühe Werke der Kitchen Cynics erinnert. &#8220;Wayland&#8217;s Smithy&#8221; gehört zu den besonders anrührenden Momenten des Albums. Eine sanfte Gitarrenmelodie, begleitet von Möwenrufen und cinematischen Synthieschichten, bereitet den Boden für Margerys Gesang. Der Song, der sich thematisch auf die Legende von Wieland dem Schmied bezieht, entfaltet eine fragile Schönheit mit mehr als nur vagen rituellen Untertönen.</p>
<p>&#8220;Jock Sheep&#8221; knüpft an diese melancholische Stimmung an: Davidsons Stimme, sanft begleitet von elektrischer Gitarre, bleibt brüchig und verletzlich, während unterschwellige Klangverdichtungen eine zunehmende Dunkelheit heraufbeschwören. &#8220;Bridport Bells&#8221; ist eine weitere Wegmarke des Albums. Aus einem sakral eingefäbten Auftakt mit schwerem Glockenläuten entwickelt sich langsam eine elektroakustische Struktur, die Assoziationen an die deutsche Avantgarde der 70er weckt. Margery Daws melancholisch eingefärbte Verse verzaubern das Stück irgendwann und lassen einen kurzen Moment des Glücks aufscheinen, das sich &#8211; auch &#8211; in den heller bimmelnden Glöckchen offenbart. Eine komplette Inversion von E. A. Poes berühmten Gedicht &#8220;The Bells&#8221; geschieht hier dennoch nicht, denn in den hellen Glöckchen ist der schwere Sound ihres dunkleren Pendants immer noch herauszuhören. Das textlich auf Geoffrey Chaucers &#8220;Knight’s Tale&#8221; basierende &#8220;Consumption&#8221; arbeitet erneut mit verfremdeten Klängen: Wellenartig anrollende, brandende Elemente voll verzaubertem Bimmeln und eine Anne Clarke-Erinnerungen wachrufende Rezitation Margery Daws lassen eine gespenstische Szene entstehen, die ein Bild von verborgener Gefahr unter scheinbarer Schönheit heraufbeschwört.</p>
<p>Im Mittelteil des Albums sorgen Stücke wie &#8220;Chalkpit&#8221; und &#8220;A Solitary Whooper Swan&#8221; für verträumt-verschwommene, impressionistische Momente. Letzteres, komponiert von Gastmusikerin Mayuko Fujino, bietet eine feingliedrige Klangtextur, die jedoch kleine dramatische Wellenbewegungen enthält, für jene, die aufmerksam hören. &#8220;Line Or Threshold&#8221;, ein weiterer hervorstechender Moment, zeigt in minimalistischer Besetzung mit Piano, Flöte und Alan Davidsons Stimme eine fast kammermusikalische Kunstlied-Qualität, bevor sich das Stück mit dem Einsatz des Psalteriums weiter öffnet.</p>
<p>Mit &#8220;Who&#8217;s Calling?&#8221; wird die Atmosphäre spürbar verwunschener: Seltsame, geisterhafte Stimmen und ein verwobenes Klanggewebe schaffen einen Zustand zwischen Traum und Spuk. &#8220;Jack Stagg&#8221; wiederum lässt mit dunklen, entrückten Tönen und elektrischer Gitarre fast die Stimme eines Geistes sprechen &#8211; aber wer weiß, vielleicht sind diese spukhaften Assoziationen auch nur Projektionen des Rezensenten, genährt durch den lose auf einen Roman von Arthur Machen referierenden Albumtitel oder durch die Erinnerung <a title="GREY MALKIN / KITCHEN CYNICS: We Are All Ghosts" href="http://africanpaper.com/2024/02/24/grey-malkin-kitchen-cynics-we-are-all-ghosts/">an frühere gemeinsame Aufnahmen v.a. von Malkin und Cynics</a>? Die traditionelle Music Hall-Ballade &#8220;She Was Poor&#8221; wird von Margery in einer lakonisch-bitteren Weise interpretiert. Die dissonanten Klänge unterstreichen die grausame, bizarre Ungerechtigkeit, die der Geschichte einer verstoßenen jungen Frau, der die Affäre mit einem reichen Mann zum Verhängnis wurde, zugrunde liegt.</p>
<p>Das folgende &#8220;Karvansara&#8221; ist eine kurze, aber einprägsame Klangminiatur mit Glocken, Summen und schalmeiartigen Elementen, die eine tatsächlich &#8220;orientalische&#8221; Assoziation aufkommen lassen. Zum Abschluss kehrt &#8220;Balgarrie&#8221; mit seinem pastoralen Fingerpicking und entrückter Traurigkeit noch einmal deutlicher zur schottischen Tradition zurück bietet einen stillen, dunklen Ausklang für ein Album, das bei aller Vielheit stilistischer und lyrischer Details ein nie disparat wirkendes Bild eines letztlich mehr imaginären denn geografischen Raumes, seiner durchlässigen Strukturen und seiner ganz eigenen Geschichten von Magie, Kostbarkeit, Dunkelheit, Verlust und Unbeständigkeit zeichnet. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cruel Nature Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=737366316/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ALISON O&#8217;DONELL / GAYLE BROGAN: A Colloquy of Birds</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 05:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Vogelwelt ist ein wesentlicher Bestandteil der Mythen der britischen Inseln, und es würde überraschen, wenn dies sich nicht auch im Kosmos folkig angehauchter, bisweilen abseitiger Musik abzeichnen würde, und einige Bespiele aus diesem Motivkomplex &#8211; Songs wie &#8220;The Cuckoo&#8221; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/22/alison-odonell-gayle-brogan-a-colloquy-of-birds/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/acolloquyofbirds.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45013" title="acolloquyofbirds" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/acolloquyofbirds-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Vogelwelt ist ein wesentlicher Bestandteil der Mythen der britischen Inseln, und es würde überraschen, wenn dies sich nicht auch im Kosmos folkig angehauchter, bisweilen abseitiger Musik abzeichnen würde, und einige Bespiele aus diesem Motivkomplex &#8211; Songs wie &#8220;The Cuckoo&#8221; oder &#8220;The Cutty Wren&#8221; &#8211; haben längst ihren Weg über England und Schottland hinaus gefunden. &#8220;A Colloquy of Birds&#8221;, das bereits vor einigen Jahren entstandene <span id="more-45012"></span>gemeinsame Album von Alison O’Donnell und Gayle Brogan, bietet eine tiefe Auseinandersetzung mit den reichhaltigen Vogelmythen der Inseln. Die beiden Musikerinnen – O’Donnell, bekannt aus Mellow Candle, und Brogan, die als Pefkin für rituell anmutende Klangwelten geschätzt wird – haben sich ausgiebig mit alten Legenden rund um Vögel beschäftigt. Ihre Recherchen stützen sich auf eine Vielzahl von Quellen, darunter literarische Werke u.a. zur keltischen Folklore. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Songs, die sich oft miniaturhaft zwischen filigranem Folk und atmosphärischen Soundscapes bewegen.</p>
<p>Schon der Titel des Albums weckt Assoziationen – er erinnert an das persische mystische Epos A Conference of the Birds, das ebenfalls in musikalischen Kontexten, etwa bei der Band OM, als Inspiration diente. Die Musik von O’Donnell und Brogan jedoch greift nicht nur spirituelle Motive auf, sondern vermittelt ebenso die enge Verbindung zwischen Naturbeobachtung und menschlicher Vorstellungskraft. Viele der Stücke entfalten sich schrittweise und lassen organische Strukturen entstehen, in denen sich akustische Instrumente mit subtil eingesetzter Elektronik verweben &#8211; eine Seite des Albums, die auch durch die Mitwirkung illustrer Gäste, namentlich Alan Davidson (Kitchen Cynics), Grey Malkin (Brogans Kollaborateur in Medaowsilver) und David Colohan, gewinnt.</p>
<p>Der eröffnende Titel &#8220;Nocturnal Raptor in Silent Flight&#8221; macht gleich deutlich, worum es über weite Strecken des Albums geht: Die beiden Stimmen &#8211; forsch, heiter und aufgeweckt &#8211; setzen a cappella ein, bevor sich Gitarrenfiguren und weitere Instrumente hinzugesellen. Die Texte erzählen von Vögeln als Zeichenleser und Vermittler verborgener Botschaften. &#8220;Egg on a Silver Platter&#8221; hebt sich, nach dem besinnlicheren &#8220;Superior Upon The Air&#8221; durch die warme, dröhnende Klangfläche eines Harmoniums hervor, über welcher der von einem anrührenden lockenspiel akzentuierte Gesang, wie in einigen weiteren Passagen, fast musicalhaft erscheint, jedoch ohne jede Künstlichkeit. Und wie in vielen der Lyrics wird hier in kleinen Szenen eine Welt eschrieben, die oft übersehen wird. Besonders hypnotisch gelingt &#8220;The Blessed Stain&#8221;, das mit einem flirrenden Flötenton verzaubert, in den sich bald ein mehrstimmiger, fast chorartiger Gesang fügt und eine entrückt, beinahe trancehafte Atmosphäre mit viel Kolorit entstehen lässt. Ähnlich eindrücklich und eindringliche ist das bereits vorab veröffentlichte &#8220;In May You Sing All Day&#8221;, das sich um den Kuckuck und seine symbolische Bedeutung dreht. Die Melodie wirkt verträumt und überweltlich, während der Text ein altes Kinderreim-Schema aufgreift, das den zyklischen Jahresverlauf des Vogels nachzeichnet.</p>
<p>Mit &#8220;Life Within the Cold Shell’s Exterior&#8221; nimmt das Album eine unerwartete Wendung. Hier steht die Elektronik stärker im Vordergrund, der Gesang wird von Brogan zunächst allein getragen, bevor sich beide Stimmen kunstvoll wie ein Zopf ineinander verschlingen. Streicher verstärken die melancholische Aura des Songs. „The Pages of St Bride“, eines der Stücke, die eine Seefahrerthematik anklingen lassen, kombiniert trillernde Effekte mit Gitarren und sanftem Keyboard-Fundament, was eine filmische Wirkung entfaltet und einen der Höhepunkte des Albums entstehen lässt. Auch „Raised By Toad and Frog“ folgt einem eher spielerischen, theatralischen Ansatz, bleibt dabei aber im typisch cinematischen Klangbild verhaftet. Gegen Ende wird es noch einmal vielschichtig: &#8220;Winged Sages&#8221; setzt einen ruhigen, liebevollen Akzent, während der Text düstere Vorzeichen beschreibt. &#8220;Crow Before the Lowering of the Sun&#8221; erzählt vom Schicksal eines Hahns zum St. Martinstag und wird von wogenden Harmoniumklängen getragen, aus der krautige Elektronik spriest. Den Abschluss bildet &#8220;The Lonely Cry of Lost Souls at Sea&#8221;, ein melancholisches, aber tröstendes Seefahrerlied mit eleganter Gitarrenbegleitung. Hier treten erstmals auch die männlichen Gastmusiker gesanglich in Erscheinung, wodurch das Album mit einer sanften, vielstimmigen Note ausklingt.</p>
<p>„A Colloquy of Birds“ ist ein in seiner Vielschichtigkeit beeindruckendes Werk, das sich seinem Thema auf poetische Weise nähert und zwischen archaischen Klängen und feinsinniger Klanggestaltung oszilliert. Die Kombination aus traditionellen Folkelementen, experimentellen Arrangements und einer erlesenen Instrumentierung macht es zu einem eindrucksvollen, atmosphärischen Album, das mit jedem Hören neue Facetten entdekcen lässt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Sonido Polifonico</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3869304903/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>As Those Gone Before: Neues Tape von Kitchen Cynics und Margery Daw</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 04:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Cruel Nature erscheint am 27. September ein neues Tape des mittlerweile gut eingespielten schottischen Duos Alan Davidson alias Kitchen Cynics und Margery Daw, deren Zusammenarbeit mit einem anderen schottischen Musiker &#8211; Grey Malkin  &#8211; wir hier ausführlich besprochen haben. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/09/09/as-those-gone-before-neues-tape-von-kitchen-cynics-und-margery-daw/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Cruel Nature erscheint am 27. September ein neues Tape des mittlerweile gut eingespielten schottischen Duos Alan Davidson alias Kitchen Cynics und Margery Daw, deren Zusammenarbeit mit einem anderen schottischen Musiker &#8211; Grey Malkin  &#8211; wir hier ausführlich besprochen haben. &#8220;As Those Gone Before&#8221; enthält vierzehn Stücke, bei denen filigrane akustische Folkklänge in variationsreicher Instrumentierung mit Rezitation und vulnerablem Gesang zusammenkommen, in einer gewissen hörspielartigen Abstrahiertheit ihren Kontrapunkt finden, die sich in dezenter, aber surreal anmutender Elektronik, Samples und zittrigen Effekten, die an Davidsons Frühwerk erinnern, Ausdruck verschafft. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/asthosegonebefore.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42509" title="asthosegonebefore" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/asthosegonebefore.jpg" alt="" width="1200" height="1199" /></a><span id="more-42508"></span></p>
<p>Dem Titel entsprechend eröffnen die Stücke immer wieder verschiedene Blicke auf Vergangenes, auf Geister und die geisterhafte Aura alter Stoffe und wie im Fall von Dave Evans’ &#8220;Grey Lady Morning&#8221; ganz unmittelbar auf einen alten Song, dessen Umsetzung mit Stimme, Melodika und Klarinette zu den Höhepunkten es Albums zählt. Auf der Basis von Gitarren, Bouzouki, Zither, Geige, Theremin, Flöten, einem Kinderpiano und einigem mehr entsteht im Verlauf eine Variationsbreite, die jedem Stück seine eigenen musikalischen Charakteristika geben, ähnliches klingt für das immer die Balance zwischen Tragik und Exzentrik haltende Storytelling der Texte. Beim Label heißt es: &#8220;Kitchen Cynics und Margery Daw werden für ihre stimmungsvolle und experimentelle Folkmusik gefeiert. Ihre gemeinsamen Werke zeichnen sich durch poetische Texte aus, die reich an Natur, Folklore und Mythen sind. Ihre Musik wurde an Orten wie Aberdeen und Montrose aufgenommen und enthält einzigartige Klänge von Instrumenten wie Konzertina, Mundharmonika und Akustikgitarre. Die atmosphärischen Kompositionen des Duos werden zusätzlich durch natürliche Klänge und Umwelteinflüsse bereichert, wodurch ein eindringliches und eindringliches Hörerlebnis entsteht&#8221;. Das Album eist neben dem limitierten Tape auch digital erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1354309748/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>KITCHEN CYNICS / MARGERY DAW / GREY MALKIN: Weeping Stones:</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Mar 2024 04:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erst vor wenigen Wochen haben die beiden schottischen Undergroundgrößen Grey Malkin und Alan Davidson alias Kitchen Cynics eine Compilation ihrer in den vergangenen Jahren gemeinsam eingespielten Geisterballaden unter dem Titel &#8220;We Are All Ghosts&#8221; herausgebracht. Wenn man die übliche Betriebsamkeit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/23/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-weeping-stones/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/weepingstones.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40231" title="weepingstones" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/weepingstones-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Erst vor wenigen Wochen haben die beiden schottischen Undergroundgrößen Grey Malkin und Alan Davidson alias Kitchen Cynics eine Compilation ihrer in den vergangenen Jahren gemeinsam eingespielten Geisterballaden unter dem Titel <a title="GREY MALKIN / KITCHEN CYNICS: We Are All Ghosts" href="http://africanpaper.com/2024/02/24/grey-malkin-kitchen-cynics-we-are-all-ghosts/">&#8220;We Are All Ghosts&#8221; </a>herausgebracht. Wenn man die übliche Betriebsamkeit und Veröffentlichungsfrequenz der beiden kennt, wundert man sich kaum, dass nun bereits ein weiteres Release ins Haus steht. Und ist man im <span id="more-40225"></span>Bilde über die Lust an immer wieder neuen Kollaborationen, dann wundert einem ebenso wenig, das auf dem Tape &#8220;Weeping Stones&#8221; eine weitere Person als gleichberechtigte Interpretin mit ins Boot geholt wurde.</p>
<p>Es handelt sich um die ebenfalls aus Schottland kommende Margery Daw, deren Name vermutlich auf den alten englischen Kinderreim &#8220;Sea Saw Margery Daw&#8221; Bezug nimmt, und die bereits an mehreren Arbeiten der beiden – im vorigen Jahr erschien ein gemeinsames Album mit Davidson, auf &#8220;We Are All Ghosts&#8221; hatte sie ebenfalls einen Gastauftritt – beteiligt war. In letzterem war bereits ihre Spoken Word-Rezitation zu hören, die sich auch auf dem vorliegenden Album als charakteristisch erweisen wird.</p>
<p>&#8220;Weeping Stones&#8221; ist ein ähnlich düsterromantisches Werk wie &#8220;We Are All Ghosts&#8221;, doch scheint der thematische Rahmen hier noch um einiges weiter zu sein insofern dass die einzelnen Songs von einer ganzen Reihe an märchenhaften, mythischen und historischen Entitäten bevölkert sind, die den geisterhaften und wiedergängerischen Rahmen merklich erweitert, gleichwohl die damit verbundene Atmosphäre auch hier immer wieder spürbar ist. &#8220;Changeling&#8221;, ein Song über einen wildäugigen kindlichen Wechselbalg, eröffnet den Reigen mit sanftem Glockenbimmeln und kreisenden Drones, zu denen sich bald eine melierte Mixtur weiterer folkiger Instrumente mit deutlicher Malkinsignatur gesellt. All dies bildet die lebendig scheinende Kulisse für Daws spröde Stimme, die ihre irritierende Kunde über das seltsam unirdische Kind zum Besten gibt und vor dem mysteriösen Trommelabschluss die Frage nach dem ursprünglichen Kind in Elfenhand in den Raum stellt.</p>
<p>Die herbstliche Melancholie, die ein Fischerdorfszenario und die Körper seiner Bewohner bis in die kleinsten Fasern erfüllt, der gehörnte alte Gott, der im Wald herumschleicht. Mystische, zum Teil allegorische Tiergeschichten über schwarze Böcke und ebensolche Raben, Erntefeste und an die berühmte Geschichte vom Wickerman erinnernde Opferungen an eine, wieder allegorische, pagane Femme Fatale. Zwielichtige historische Figuren, Grabsteine. Aber auch süße Blüten als Zeugen romantischer Begegnungen und immer wieder das Land und seine abgelegenen Orte. Das Album ist voll von in den Farben aller Jahreszeiten gemalten Schauplätzen, Figuren und Ereignissen und zeichnet sie mit den unterschiedlichsten, aber stets aprobaten Mitteln einer feinsinnigen Kunst. Ein toller Sopran vor orchestraler Kulisse, der sich in unprätentiöse Rezitation wandelt, strömende Akkordeonspuren. Davidsons dunkel-trockene Stimme vor feierlichem Gitarrenstrumming. Spannende Ambientsounds mit hohen Pfeiftönenen und summende Streicher, in die Daws Stimme gewebt ist, bis sie erneut zu einem beinahe an Anne Clarke erinnernden Textvortrag ansetzt.</p>
<p>Elektrifizierte Gitarren, die mit etwas, das wieder an ein Akkordeon erinnert, Kuhglocken und der Musik alter Platten zu einer Melange verschmilzt, abgelöst von der schwindelerregenden nächtlichen Jagd voller Glissandi und prasselnder Becken. Quietschig surreale Psychedelik, bei der wie in einigen Frühwerken von Kitchen Cynics die Elektronik zu überwiegen scheint und Assoziationen zu urzeitlich quakenden Fröschen aufkommen, die auch im Werk Alan Trenchs und Rebecca Loftiss&#8217; eine gute Figur machen würden. Nette, fast gemütliche Pickingpassagen und besinnlicher Gesang zur Mundharmonika &#8211; ein Szenario, das von einem subtilen Kratzen und Schreien im Untergrund gestört wird, und am Ende ein dunkles Glockengeläut. Zittrige Streicher und Rasseln und undefinierbare Sounds, die einen an ein echtes Bestiarium erinnern. An Ideen sind die &#8220;Weeping Stones&#8221; alles andere als arm, und auch wenn man das Tape mehrere Male gehört hat, sind immer wieder neue Details zu entdecken.</p>
<p>Die Stimme und das poetische Charisma Margerie Daws verträgt sich dabei ziemlich gut mit dem schon seit Jahren eingeübten Soundduett der beiden Kollegen, so dass eine oder am besten gleich mehrere Weiterführungen des gemeinsamen Projektes absolut wünschenswert sind. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cruel Nature Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3940556190/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>GREY MALKIN / KITCHEN CYNICS: We Are All Ghosts</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Feb 2024 06:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine der zuverlässigen musikalischen Konstanten der alles in allem nicht gerade von Stabilität geprägten zurückliegenden Jahre waren die gemeinsamen Singles, auf denen die beiden Schotten Grey Malkin, ehemals The Hare And The Moon, und Alan Davidson alias Kitchen Cynics in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/02/24/grey-malkin-kitchen-cynics-we-are-all-ghosts/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/cover.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-39730" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/cover-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine der zuverlässigen musikalischen Konstanten der alles in allem nicht gerade von Stabilität geprägten zurückliegenden Jahre waren die gemeinsamen Singles, auf denen die beiden Schotten Grey Malkin, ehemals The Hare And The Moon, und Alan Davidson alias Kitchen Cynics in verlässlicher Regelmäßigkeit ihrem Faible für spukhafte Folkballaden nachgehen &#8211; Liedern über verwunschene Orte und  <span id="more-39727"></span>mysteriöse Geistererscheinungen, die oft einen historischen Kern, manchmal aber auch einen literarischen Hintergrund haben. Dass die alten Stoffe dabei ihren Weg in neue sprachliche und musikalische Gewandungen finden, ist nur einer der vielen Faktoren, mit denen Malkin und der Küchenzyniker Traditionen dieser Art wirklich am Leben zu erhalten versuchen, anstatt ihnen ein nur museales Nachleben zu bescheren. Ihre bisweilen experimentelle Herangehensweise, die die Resultate auch z.B. für Freunde dunkler Ambientmusik interessant macht, und die völlige Abwesenheit von jedwedem nostalgischen Kitsch fällt dabei ebenso stark ins Gewicht.</p>
<p>Das Projekt nahm vor knapp vier Jahren seinen Anfang in der Single mit den beiden Songs &#8220;Babby&#8217;s Ghost&#8221; und &#8220;An Encounter by Moonlight&#8221;, zwei eigens verfasste Stücke, bei denen einmal ein historisch verbriefter Stoff über ein gemeinsam verunglücktes Ehepaar &#8211; hier begegnen sich Motive des Liebestodes und des Widergängers &#8211; umgesetzt wurde, während auf der zweiten Seite eine stark vom Sound Grey Malkins geprägte songhaft entrückte Interpretation einer Geschichte von Arthur Machen entstand.</p>
<p>Mit Davidsons fragiler und immer etwas spröde wirkender Stimme und einer ganzen Reihe an Blas-, Saiten- und anderen Instrumenten kam im darauffolgenden Jahr eine weitere 7&#8243; heraus, einer der Songs transformierte den Stoff von Algernon Blackwoods vielleicht bekannteste Novelle &#8220;The Willows&#8221; in ein von zittrig tremolierendem Dröhnen geprägtes surreales Märchen voll lieblich ornamentaler Saitenklänge. Über den anderen Song &#8220;The Melancholy Ghost of Powis House&#8221; <a title="KITCHEN CYNICS / GREY MALKIN: s/t 7″" href="http://africanpaper.com/2021/06/05/kitchen-cynics-grey-malkin-st-7/">hieß es auf unseren Seiten</a>: &#8220;Der Song [...] ist der Inbegriff des Verwunschenen – entspanntes Gitarrenpicking mit einer nur leicht wehmütigen Schlagseite und brüchig fragiler Gesang werden von cinematischen Synthies scheinbar in eine Dimension mit anderen Gesetzmäßigkeiten gerückt, die das passende Setting darstellt für die melancholische Reflexion über das Verblassen einer Erinnerung, die den umherirrenden Geist am Leben hält&#8221;. 2022 nahmen sich die beiden wieder einen historischen Stoff, wieder einen mysteriösen Unfall zum Thema, es geht um einen jungen Royal Flying Corps-Offizier, der (und dessen Maschine) nach seinem Absturz nahe des schottischen Dundee von vielen gesehen worden sein soll. Mit verhuschte Glöckchen und einigem mehr versetzen die beiden den Stoff &#8220;in eine surreale Parallelwelt, in der verwaschene Formen eiernde Bewegungen vollziehen und wieder in der sepiafarbenen Kulisse verschwinden, in der keine auch nur halbwegs scharfen Konturen Orientierung geben&#8221;, hieß es dazu <a title="KITCHEN CYNICS / GREY MALKIN: The Montrose Air Station Ghost / What Shall I Say 7″" href="http://africanpaper.com/2022/06/25/kitchen-cynics-grey-malkin-the-montrose-air-station-ghost-what-shall-i-say-7/">in unserer Besprechung</a>. Das in seiner lieblichen Verträumtheit keineswegs betuliche &#8220;What Shall I Say&#8221; auf der gleichen Single &#8220;referiert auf Szenen eines Filmklassikers, nämlich Jack Claytons auf Motiven von Henry James basierenden <em>The Innocents</em> von 1961, bei dem das Wiedergänger-Motiv mit dem der Besessenheit zu einem schaurigen Psychodrama verquickt wurde&#8221;. Im vorigen Jahr dann brachten die beiden <a title="KITCHEN CYNICS / GREY MALKIN: New Ghost in Town 7″" href="http://africanpaper.com/2023/09/16/kitchen-cynics-grey-malkin-new-ghost-in-town-7/">zwei ebenso schaurige Graveyard Poetry-Balladen </a>heraus, eine davon ist eine von Malkin textlich stark modifizierte Version des bekannten &#8220;Sweet William&#8221;-Stoffes auf einem Teppich hypnotisch geschrammelter Gitarren und spukhaftem Glockengebimmel.</p>
<p>Mein im Rahmen der Besprechung dazu geäußerter Wunsch, dass irgendwann ein umfangreiches Songbook vorliegen mag, um noch mehr Facetten dieses Motivkomplexes Rechnung zu tragen, ist vor kurzem wahr geworden, denn unter dem Titel &#8220;We Are All Ghosts&#8221; haben die beiden nun erstmals ein Album bzw. eine Compilation zu diesem Thema herausgebracht. Zwar fand ich es ein bisschen schade, dass neben den Stücken der Singles nur zwei neue Tracks vorliegen, doch &#8211; abgesehen von der Freude derer, die die bisherigen Veröffentlichungen verpasst haben &#8211; kommt die atmosphärische Vielgestaltigkeit ebenso wie der rote Faden der Veröffentlichung(en) auf Albumlänge besonders gut zur Geltung. Und ganz nebenbei lohnen auch die beiden neuen Songs selbst.</p>
<p>Das an den Anfang gesetzte &#8220;Mess John&#8221; ist mit seiner zwiespältig einlullenden Melodie und dem pastoralen Picking, durch dessen Gewebe die anrührenden Klänge von Flöten und Keyboard dringen, eines der eingängigsten Stücke des Duos. In diesem besingt Donaldson die Geschichte eines Priesters, eines alten Eiferers und Stänkerers, dessen Geist mit der gleichen Verbittertheit seinem Spuk nachgeht, mit der sein früheres Selbst auf alle irdischen Enttäuschungen reagierte. Durch einen interviewartigen Vortrag, bei dem die Gastmusikerin Margery Daw Erinenrungen an die fiktionale Figur wiedergibt, werden beide Sphären verknüpft. Ob es sich dabei um einen historischen Stoff handelt und inwiefern ein Bezug zu einem gleichnamigen, aber motivisch anders gearteten Gedicht von James Hogg besteht, ist mir nicht bekannt. Den Abschluss macht der Titelsong &#8220;We Are All Ghosts&#8221;, in dem beängstigendes Wolfsgeheul wie vom Wind verwehte Sirenen den Raum für angeregte Streicher öffnet &#8211; den sublimen Hintergrund für einen ergriffenen, hochtönend-klagenden Gesang, der abgeklärte Worte über den Tod, die einzige wirkliche Verpflichtung der Wesen und zugleich der konsequenteste Agent der Gleichbehandlung. Dass wir Geister sind, ist kein Privileg und auch kein Fehlen eines solchen, es ist universell. Schicksalsschwere Detonationen setzen zum Abschluss markante Ausrufezeichen hinter den Song und das ganze Album.</p>
<p>Derart finale musikalische und textliche Statements am Schluss eines Albums könnten auch den Abschluss eines Projektes implizieren, aber natürlich müssen sie das nicht. Die vorliegende Sammlung jedenfalls zeigt, wie viele kreative Möglichkeiten in derartigen Stoffen liegt, und das Malkin und Donaldson eine gute Hand dafür haben, die Geister sowohl in den Texten als auch in der Musik erscheinen zu lassen<span style="font-weight: 300;">. Vielleicht hat sich auch schon herumgesprochen, dass die beiden mit besagter Margery Daw ein weiteres Album aufgenommen haben, doch dazu mehr in nicht allzu ferner Zukunft. (U.S.)</span></p>
<p><strong>Label: Fenny Compton</strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/vWj-iAMVw9E?si=4chGrTW9Mgf7JHg3" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=947605844/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>KITCHEN CYNICS / GREY MALKIN: New Ghost in Town 7&#8243;</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Sep 2023 06:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ob intendiert oder nicht, das am Leben erhalten überlieferter Songs, ihrer Stoffe, Motive und Stimmungen und deren Übertragung in neue Gewänder ist einer der wesentlichen Verdienste folkorientierter Musik. Dabei sollte man vor allem die experimentierfreudigeren Formen hervorheben, da sich ihr &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/09/16/kitchen-cynics-grey-malkin-new-ghost-in-town-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/greykitchencynicsmalkin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-37327" title="greykitchencynicsmalkin" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/greykitchencynicsmalkin-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ob intendiert oder nicht, das am Leben erhalten überlieferter Songs, ihrer Stoffe, Motive und Stimmungen und deren Übertragung in neue Gewänder ist einer der wesentlichen Verdienste folkorientierter Musik. Dabei sollte man vor allem die experimentierfreudigeren Formen hervorheben, da sich ihr Bemühen gemeinhin nicht in Nostalgie erschöpft, sondern der Bewegung und Neuschöpfung Rechnung trägt.<span id="more-37320"></span></p>
<p>Die beiden Schotten Gray Malkin und Alan Davidson alias Kitchen Cynics gehen einer solchen Beschäftigung schon länger vermutlich aus schierem Interesse an alten Stoffen nach und veröffentlichen in gewissen Abständen Singles mit jeweils zwei Songs, die dann entweder Traditionals sein können oder Eigenkompositionen, die alten Balladen und Geschichten nachempfunden sind. Gerade für Malkins Verhältnisse sind diese Arbeiten überraschend songorientiert, und auch für Davidson, dessen Musik von Beginn an nicht nur eine folkige, sondern ebenso eine surreal-soundscapige Seite offenbarte, steht letzteres wohl, wenn hörbar, eher im Dienste des ersteren.</p>
<p>Auf ihrer neuesten gemeinsamen Veröffentlichung gibt es zwei eigene Songs (einmal als Davidsons Feder, einmal von Malkin verfasst) zu hören, doch einer davon ist eng an einen bekannten Stoff, nämlich an den von Sweet William und Lady Margaret, angelehnt. Eine wesentliche Klammer findet sich im Schauplatz der Songs, denn beide sind &#8211; auch wenn ich hier bewusst einen Begriff aus dem späten 18. Jahrhunderts zweckentfremde &#8211; Graveyard Poetry im besten Sinne.</p>
<p>&#8220;New Ghost in Town&#8221; erzählt die Geschichte eines Friedhofs, auf dem Verstorbene recht unterschiedlichen Temperaments und Charakters gebettet sind, Personen, die in ihrem irdischen Leben wohl einen großen Bogen um einander gemacht hätten. Das lyrische Ich kontempliert nun über die Konflikte, welche die Geister wohl austragen und fantasiert über seine eigene Rolle, sollte er je selbst hier einziehen. Der Song ist ein interessantes Gegenstück zu der rauschenden Party, die Lon Milo DuQuette in seinem &#8220;Club Pere la Chaise&#8221; mit all den großen Geistern der Pariser Totenstadt feiert, und entsprechend gibt sich das Stück auch eher schwermütig bis weltentrückt. Eine andersweltliche Flöte aus einem geheimnisvollen Hochland eröffnet das Ambiente Szenario, in dem gesempelte Frauen Chöre ebenso ihren Raum haben wie pastorale Gitarren und die typisch spröde und nie zu frohsinnige Stimme Davidson, die immer eine gewisse exzentrische Schrägheit mitbringt. Diese wirkt dann auch wie ein perfekter Gegenpart zu den diffus gehauchten Stimmen des Chors, die wie ein Tuch im Wind flattern und dabei ganz beiläufig etwas liturgisches anklingen lassen.</p>
<p>Die berühmte traditionelle Ballade, die von der Dreiecksgeschichte zwischen Lady Margaret, Sweet William und dessen neuer Geliebter erzählt, und bei der mindestens eine der Figuren den Tod findet, wird in der von Malkin verfassten Version stark modifiziert, aber ist und bleibt auch hier ein intensiver geisterhafte Song mit viel Tragik und &#8211; trotz einer deutlich spürbaren Feierlichkeit &#8211; ohne jede Melodramatik. Auch dieses Szenario wird von hellen Flöten eröffnet, zu denen sich bald spukhafte liebliche Glöckchen gesellen und ein hypnotisches Gitarrenstrumming als Kulisse für Davidsons diesmal ungemein ergriffenes Falset, aus dem etwas beinahe erschrockenes herauszuhören ist.</p>
<p>Das gemeinsame Projekt Malkins und Davidsons ist eine interessante und ästhetisch lohnenswerte Möglichkeit, den Kosmos der Folkballaden (und Kunstballaden) der britischen Inseln kennenzulernen, und auch gerade die Balance zwischen Traditionellem und eigenen Schöpfungen gibt dem Konzept dabei etwas sehr Lebendiges. In den bisherigen Singles wurden immer wieder andere Facetten dieses Kosmos umgesetzt und es wäre zu hoffen, dass die beiden noch lange damit fortfahren und dass irgendwann ein umfangreiches Songbook vorliegt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship / Future Grave</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3567474112/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ÚATH: s/t</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/04/22/uath-st/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Apr 2023 05:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adam Geoffrey Cole]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich zum ersten Mal das Debütalbum von Úath hörte, hatte ich die ganze Zeit die Assoziation, dass es hier um eine Schöpfungsgeschichte geht, um das gewaltsame Entstehen von etwas Großem. Dass der Bandname in einer alten Variante des Irischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/22/uath-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/Úath.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35127" title="Úath" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/Úath-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als ich zum ersten Mal das Debütalbum von Úath hörte, hatte ich die ganze Zeit die Assoziation, dass es hier um eine Schöpfungsgeschichte geht, um das gewaltsame Entstehen von etwas Großem. Dass der Bandname in einer alten Variante des Irischen allerdings so etwas wie Furcht oder Angst bedeutet, tat diesen Eindruck keinen Abbruch, denn das Erwachen einer Form aus einem chaotischen Urgrund kann sich oft wie <span id="more-35122"></span>sein Gegenteil und somit durchaus brachial und furchteinflößend anfühlen bzw anhören.</p>
<p>Doch gehen wir der Reihe nach vor: Úath ist eine neue Combo, deren feste Mitglieder der unseren Lesern allseits bekannte schottische Geistersucher Grey Malkin und der etwas obskurere irische Klangkünstler Ruairi O&#8217;Baoighill sind. Auf dem Debüt wirken allerdings noch eine ganze Reihe an Gästen mit, die am Ende fast auf ein Who is Who der Grey Malkin-Kollaborateure der letzten Jahre hinauslaufen: <a title="ADAM GEOFFREY COLE / ANTHONY CORNISH: The Cellophane Sea" href="http://africanpaper.com/2023/03/25/adam-geoffrey-cole-anthony-cornish-the-cellophane-sea/">Adam Geoffrey Cole (ehemals Trappist Afterland)</a> ist kurzzeitig an der Drehleier zu hören, während <a title="Fractured Memories: Neues Tape von Kitchen Cynics" href="http://africanpaper.com/2023/01/09/fractured-memories-neues-tape-von-kitchen-cynics/">Alan Davidson alias Kitchen Cynics</a> bei einem Song als buchstäblicher Whistleblower in Erscheinung tritt. <a title="WIDOW’S WEEDS: Long Lankin" href="http://africanpaper.com/2021/08/20/widows-weeds-long-lankin/">Daughters of Grief</a> und <a title="THE BLACK SWAN TRIAD: Symbiosis" href="http://africanpaper.com/2021/10/02/the-black-swan-triad-symbiosis/">Menaleah</a> steuern unter anderem Gesang bei, und an diversen Effekten ist in einem Track <a title="SEDNA CHRONICLES: Sedna Chronicles" href="http://africanpaper.com/2022/06/18/sedna-chronicles-sedna-chronicles/">Andy Sharp (Englisch Heretic)</a> zu hören. Ein etwas neuerer Name ist die in einem Stück zu hörende Sängerin und Bassistin Amaya Lopez-Carromero alias Maud the Moth.</p>
<p>Vielleicht war es der kurze Opener &#8220;The Awakening of Pan&#8221; mit seinem frühlingshaften Vogelzwitschern und seiner stimmungsvollen Drehleier, der diesen durchgängigen Eindruck einer Kosmogenese bewirkt hat. Hier mischt sich in das angenehme Szenario über perkussive Elemente gleich etwas Stürmisches ein, dass nicht nur in den kraftvollen Pauken zu spüren ist, sondern auch in einer gewissen &#8220;kaputten&#8221;,  aufgekratzten Klangbeschaffenheit, die schon diesem Stück etwas furioses verleiht.</p>
<p>An das Stürmende knüpft dann auch das folgende Stück schon in seinem Titel an: &#8220;Our Lady of the Storms&#8221; umgarnt das Ohr mit einem trügerisch schönen Schwebeambientsound, in dessen Melange eine weibliche Stimme gemischt ist, die sich bald als sanft gehauchter Gesang herauswindet. Doch von Beginn an haftet dem schwebenden Klang auch etwas schwindeliges an, und während die Sängerin ihren immer noch zur Hälfte mit dem restlichen Sound vermischten Gesang anklingen lässt, zeichnet sich immer mehr Rumpeln und raues Reiben unter der Oberfläche ab, das wahrscheinlich von einer E-Gitarre stammt. Einzelne Verse dringen ans Ohr, künden von Vögeln, die auf den Zweigen eines Baumes eine liebliche Melodie anstimmen. Sie sind allerdings schwarz, was vielleicht auch symbolisch zu verstehen ist, und überhaupt klingt der Song durchgehend, als wolle irgendetwas ausbrechen wie ein Vulkan, und manchmal fühlt es sich an, als sei man gerade eine Sekunde von diesem Moment entfernt.</p>
<p>Eine heidnisch okkult anmutende Grundstimmung zieht sich vom ersten bis zum letzten Klang durch dieses pangälische Werk, und in einigen Stücken zeichnet es sich besonders ab. Da wäre das von den hier im Grunde fast allgegenwärtigen Pauken dynamisierte &#8220;The Singing Stones&#8221; mit seiner evokativen Rezitation, das animistische Vorstellungen schon in seinem Titel anklingen lässt. Oder &#8220;The Green King Drinks from the Gold Cup&#8221;, das in seinem kurzen stürmischen Knarren, in das zahlreiche hochtönende Details gemischt sind, eine geheimnisvolle Transformation anzudeuten scheint. Doch was verwandelt sich hier in was?</p>
<p>Etwas fatales, von einer endzeitlichen Spannung durchzogenes ist eine weitere Säule der Atmosphäre dieser Musik, bei der durchaus ein Begriff wie Gothic fallen darf, wenn man diesen weit und eher in seinem klassischen Sinne benutzt. Dies gilt für strudelhafte Collagen wie &#8220;Dreads and Drolls&#8221; und &#8220;The Malice of Inanimate Objects&#8221;, aber auch für Szenarien wie &#8220;The Fenstanton Witch&#8221; &#8211; dieses entfaltet über fast zehn Minuten hinweg die Stimmung einer Trauerprozession, wie sie in der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xuCER4Bz2f8">gleichnamigen (zu seinen Lebzeiten unveröffentlichten) Geschichte</a> von M.R. James geschildert wird, in der es um ein missglücktes magisches Experiment auf einem nächtlichen Friedhof und einen monströsen Angriff geht. &#8220;Cold Blows The Wind&#8221;, das mit seinem schleppenden Takt und den fast noisig knarrenden Bässen einen dunklen Clubhit abgeben könnte, hat ein ähnliches Setting, es ist eine Variation der Folkballade &#8220;The Unquiet Grave&#8221; über die exzessive Trauer eines jungen Mannes am windumtosten Grab seiner verstorbenen Geliebten. Auch &#8220;My Son Davie&#8221;, bei dem kindliches und liturgisch anmutendes, evokative Rezitation und in luftige Höhen schwebender Gesang miteinander verschwimmen, ist eine traditionelle Ballade und in einer anderen Version auch als &#8220;Edward&#8221; bekannt.</p>
<p>Nach mehrmaligem Hören fällt immer mehr auf, wie viele Facetten dieses Debüt trotz deutlicher Leitmotive aufweist, ein Facettenreichtum, aus dem so mancher Musiker gleich mehrere Alben gemacht hätte. Aber das sollte bei Grey Malkin und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern dennoch optimistisch stimmen, denn bislang wurde in diesem Dunstkreis fast jedes einmal angefangene Projekt fortgesetzt. Gerade bei Úath würde sich das definitiv lohnen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.cursedmonk.com/">Cursed Monk</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1323788512/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Fractured Memories: Neues Tape von Kitchen Cynics</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 04:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alan Davidson]]></category>
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		<description><![CDATA[Cruel Nature Records bringen das neue Album des aus Aberdeen stammenden experimentell ausgerichteten Psych Folk-Projektes Kitchen Cynics heraus. Hinter den Küchenzynikern verbirgt sich, trotz des Plurals, primär der Sänger, Künstler und Mehrfachinstrumentalist Alan Davidson, der Lesern unserer Seiten auch von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/01/09/fractured-memories-neues-tape-von-kitchen-cynics/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cruel Nature Records bringen das neue Album des aus Aberdeen stammenden experimentell ausgerichteten Psych Folk-Projektes Kitchen Cynics heraus. Hinter den Küchenzynikern verbirgt sich, trotz des Plurals, primär der Sänger, Künstler und Mehrfachinstrumentalist Alan Davidson, der Lesern unserer Seiten auch von seiner Mitwirkung bei Widow&#8217;s Weeds, Trappist Afterland oder United Bible Studies her bekannt sein sollte. Ein gängiges Narrativ über seine Musik ist, dass in seinen frühen Alben surreale Soundscapes, basierend auf Tapeloops und Effekten, eine zentrale Rolle spielten, wohingegen später eingängige, besinnliche Folksongs ins Zentrum rücken. Dies mag als ungefähre Tendenz stimmen, doch letztlich hat sich diese Entwicklung <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/fracturedmemories.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33254" title="fracturedmemories" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/fracturedmemories.jpg" alt="" width="1192" height="1200" /></a><span id="more-33253"></span><br />
keineswegs linear vollzogen und auf vielen Veröffentlichungen, wie auf auf dieser, harmonieren beide Seiten seiner Arbeit. Das Label benennt die wesentlichen Merkmale seiner Musik und ihrer Entwicklung: &#8220;Kitchen Cynics is the musical project of Alan Davidson from Aberdeen, Scotland. Active since the late 80s, with over a hundred releases, Alan is a prolific and talented songwriter whose work draws on his own experiences as well as the characters and history of Aberdeen. Full of charm, his albums are tender, bittersweet, packed with a dry wit and an ear for a melody that can pluck your heartstrings, whilst the words resonate deep within&#8221; (zitiert nach Simon Lewis in Terrascope 2005). Das Album erscheint auf 75 Tapes und digital. Eine neue Split-7&#8243; mit Grey Malkin ist ebenfalls geplant.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2753631931/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Roses In The Voltage: Doppel-Tape von United Bible Studies</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2022 02:37:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das britische Label Pariah Child bringt ein neues Doppel-Tape von United Bible Studies heraus. &#8220;Roses In The Voltage&#8221; versammelt vier einzelne EPs, die in den vergangenen Jahren digital erschienen sind und einen guten Überblick gibt über die Mixtur auf Folk, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/12/02/roses-in-the-voltage-doppel-tape-von-united-bible-studies/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das britische Label Pariah Child bringt ein neues Doppel-Tape von United Bible Studies heraus. &#8220;Roses In The Voltage&#8221; versammelt vier einzelne EPs, die in den vergangenen Jahren digital erschienen sind und einen guten Überblick gibt über die Mixtur auf Folk, Drone, Gospel, Psychedelisches, elektroakustisch untermalte Rezitationen und lärmende Momente, für die das in unterschiedlicher Besetzung auftretende Kollektiv bekannt ist und die von EP zu EP immer variert. Auf der vorliegenden Veröffentlichung sind Alan Davidson, Alison O&#8217;Donnell, David Colohan, Dom Cooper, Gayle Brogan, Graeme Lockett, Grey Malkin und James Rider zu hören. Weitere Informationen finden sich auf den jeweiligen Bandcamp-Seiten, auf denen die ursprünglichen Releases nach wie vor digital erhältlich sind. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/rosesinthevoltage.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32592" title="rosesinthevoltage" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/rosesinthevoltage.jpg" alt="" width="535" height="537" /></a><span id="more-32590"></span></p>
<p>&#8220;Combining four EPs from the lockdown era into a double cassette double album, the students were knee deep (or deeper) in forest folk. Beautiful singing meets haunting dirge on a small boat hugging the bygone shores of Summerilse. Eerie. Eloquent. All may not be what it seems. Bang the witch drum now. Those who took delight in either “West Kennet Ascension” from their “Cave Hill” trilogy or Alison O’Donnell’s “Hark The Voice…” solo album will find welcome faces and recurring themes here. If indeed those Pagan masks are discarded before the burning finale.&#8221; (Pariah Child)</p>
<p><a href="http://www.pariahchild.co.uk/united-bible-studies-roses-in-the-voltage-double-cassette/"><strong>@ Pariah Child</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1911091539/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3097271765/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1926536795/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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