Diese Zivilisation ist ein Gefängnis, ein Zoo: Interview mit dem experimentellen Noisemusiker und Aktivisten Dave Phillips

Meine erste Begegnung mit dem Werk des experimentellen Noise-Musikers Dave Phillips fand während einer Autofahrt mit einem Freund durch den Hoh-Regenwald in Washington statt. Der Innenraum meines Wagens füllte sich mit einer brutalen, organischen Klanglandschaft aus Brüllen und Jaulen, unpassenden Pausen, dem Schlagen von Gegenständen und Geräuschen aus tiefen Erdhöhlen, Bienenstöcken und Kehlen. Sie enthüllte Weiterlesen

This Civilization is a prison, a zoo: An interview with experimental noise musician and activist Dave Phillips

A forward. I was first introduced to the work of experimental noise musician Dave Phillips during a drive through the Hoh Rainforest in Washington with a friend. The inside of my car became teemed with a cruel biological soundscape of bellows and yelps, inappropriate silences, slamming objects, sounds from the deep cavities of earth, hives and throat. It unveiled a story for the mystery of the woods that we drove by. Weiterlesen

Mizuki Ishikawa, Lun Ario, Cate Hops u.v.a. bei FEM*NOISE in der Berliner B.L.O.-Kantine

Am Samstag, den 25. Oktober, kehrt die Konzertreihe FEM*NOISE in die B.L.O.-Kantine auf dem Gelände der B.L.O.-Ateliers zurück. Das feministische Netzwerk für experimentelle Musik bleibt seiner Linie treu und veranstaltet nicht nur einen weiteren Konzertabend fern aller Genrekonventionen, sondern auch so etwas wie einen Raum gemeinsamer Erfahrung und klanglicher Selbstermächtigung. Weiterlesen

Konzertabend in Berlin u.a. mit Munsha, Marta Masternak, Ilia Gorowitz, JD Zazie

Am 20. Januar findet in Fußweite des Schlesischen Tors in Berlin-Kreuzberg ein Konzert- und DJ-Abend hauptsächlich mit verschiedenen Duos in bislang meist noch unbekannten Konstellationen statt. Zu sehen sind u.a. Munsha und Junction als Ibiza Move (non-authorised disassembly of grooves in consolidation), Nuuk und Weiterlesen

PETER KASTNER: Bastard 1-5

Der Bastard – einst der Spross einer Verbindung, die nicht sein durfte, quasi der kleine Bruder des „Mischlings“. Heute dagegen ist er der große Bruder des missratenen Sohnes. Man nennt ihn beim Namen, ohne dabei allzu vulgär sein zu müssen, und kann dabei sogar noch einen Funken Bewunderung mit anklingen lassen – the lucky bastard u.s.w. Peter Kastner hat sich, wenn er gescheit ist, zu all dem keine allzu tiefgreifenden Gedanken gemacht, als er vor einiger Zeit die fünf in New York gezeugten Bastarde in die Welt gesetzt und auf LP hat pressen lassen. Er betrachtet sie als Weiterlesen