THE DOOMED BIRD OF PROVIDENCE: Meteoric Heralds of Danger

Marcus Clarkes 1874 erschienener Roman For the Term of His Natural Life erzählt vom Schicksal des zu Unrecht verurteilten Rufus Dawes, der als Sträfling nach Australien deportiert wird und dort Gewalt, Willkür und die unmenschlichen Bedingungen der britischen Strafkolonien erlebt. Das Meer und die australische Landschaft werden dabei zu ebenso bedrohlichen wie unberechenbaren Kräften. Ausgehend von Weiterlesen →

Stay A Moment More: Neue Single von Simon Finn

Simon Finn, der auf seiner Bandcampseite lapidar über sich schreibt „60s Psych-folk artist – still living“, hat gerade auf seinem kleinen Label 10 to 1 Records seine neue Single „Stay A Moment More“ als Download veröffentlicht. „Stay A Moment More“ enthält zwei Stücke: das melancholische und getragene „The Distance Between Stones“, auf dem Finn von Maja Elliott am Klavier und Joolie Wood an der Flöte unterstützt wird, und das spärlich instrumentierte und vom Ticken einer Uhr durchzogene „Counting“mit Wood am Xylophon. Weiterlesen →

Simon Finn mit Aufnahmen aus dem Café Oto

Simon Finn bringt ein digitales Live-Album mit ausgewählten Songs heraus, die im Sommer letzten Jahres während zweier Konzerte im Londoner Café Oto gespielt wurden – die Stücke stammen aus verschiedenen Phasen seiner Karriere als Sänger und Gitarrist, wobei Songs aus seiner zweiten und bis heute anhaltenden Schaffensphase eindeutig überwiegen. Weiterlesen →

Strict, Straight & Gorgeous: Neues Livealbum von Simon Finn

Simon Finn bringt über Bandcamp eine Konzertaufnahme heraus, die 2012 im spanischen Santiago de Compostela mitgeschnitten wurde. Finn ist ein seit den späten 60ern aktiver Sänger und Gitarrist, dessen von originellen kompositorischen Ideen und zum Teil bissigen, existenzialistischen Texten geprägte Musik unter Begriffen wie Folk oder Psychedelic nur unzureichend erfasst wird. Nach einem kurzen, aber vielbeachteten Karriereauftakt zog sich Finn für mehr als zwei Jahrzehnte fast ganz aus der Musikwelt zurück, erst um die Jahrtausendwende kam es Weiterlesen →

SIMON FINN – Through Stones

Es mag diejenigen, die etwas mit Simon Finns Werk und Werdegang vertraut sind, nicht überraschen, dass er den Titel des Abschlusstracks „A Bad Plan is Better Than None“ in den Linernotes als Motto seiner Lebensphilosophie bezeichnet, denn in den Jahrzehnten seit Finn sein Debüt „Pass the Distance“ veröffentlichte, schien er zumindest partiell vom Pech verfolgt zu sein: Wegen unklarer Rechtslage verschwand das Album kurz nach Erscheinen recht schnell wieder aus den Regalen, seiner Tätigkeit als Biobauer in Kanada, wo er seit Anfang der 70er lebte, kam er zu einem Zeitpunkt nach, als die Zeit noch nicht reif Weiterlesen →

SIMON FINN – Interview

Ende der 60er nahm Simon Finn ein Acidfolk-Album namens “Pass The Distance“ auf, das aus verschiedenen rechtlichen Gründen relativ schnell aus den Regalen genommen wurde und im Lauf der Jahr(zehnt)e einen ziemlichen Kultstatus erlangte. Nachdem David Tibet das Stück “Jerusalem“ – noch heute im Liverepertoire zu finden und in seiner Intensität beeindruckend – gehört hatte, setzte  er sich mit Simon Finn in Verbindung und vor einigen Jahren erschien das nur von Simon Finn mit Hilfe von Joolie Wood eingespielte Album “Magic Moments“. Weiterlesen →

JOOLIE WOOD: 45 Birds

In Zeiten, in denen nahezu jeder musikalische Gehversuch in irgendeiner Form an die Öffentlichkeit gerät, sind Künstler wie JOOLIE WOOD eine wertvolle Seltenheit – Künstler, welche die Resultate ihres Schaffen lange heranreifen lassen und keine Eile haben, erst nach und nach aus dem Schatten bekannterer Bands herauszutreten und mit einer eigenen Karriere ernst zu machen. Rund zwanzig Jahre stellte Joolie ihre Künste an diversen Instrumenten in den Dienst anderer, erst 2006 erschien ihr Debüt “Tales Of Colour And White”. Soeben ist ihre zweite, diesmal audiovisuelle, EP erschienen. Weiterlesen →

SIMON FINN: Rats Laugh Mice Sing

Betrachtet man den Werdegang von Englands Folkveteran SIMON FINN, so kann man schnell dem Eindruck eines unsteten Lebenskünstlers erliegen. Die wenigen Berichte, die es über ihn gibt, erzählen von einer Auswanderung von Großbritannien nach Kanada und zurück, berichten von Tätigkeiten als Biobauer, Vertreter, Karatelehrer und ganz nebenbei auch Romanautor. Bleibt als einer der interessantesten Punkte natürlich die Musik zu nennen, mit der er bereits vor vierzig Jahren begann, wenngleich das Output des Sängers und Gitarristen überschaubar ist. Weiterlesen →

SIMON FINN: Accidental Life

War der nach einer jahrzehntelangen Pause veröffentlichte Nachfolger von “Pass The Distance” namens “Magic Moments“ ein im Hotel2tango aufgenommenes Album in kleiner Besetzung (Simon Finn, Joolie Wood) und nur etwa eine halbe Stunde lang, ist der Nachfolger opulenter ausgefallen – zumindest was  Zahl der Beteiligten und eingesetzte Instrumente betrifft. Da gibt es wieder die  melancholischen Songs wie “Blood And Bone“ oder “Neutered Air“ oder das großartige Titellied Weiterlesen →