Am Freitag, den 28. Juni präsentiert die deutsch-argentinische Post Punk-Band Mueran Humanos ihr drittes Album “Hospital Lullabies” (Cinema Paradiso) mit einem Release-Konzert im Berliner Urban Spree. Ebenfalls wird der gleichnamige Experimentalfilm von Carmen Burguess, der weiblichen Hälfte der Band, erstmals gezeigt. Eröffnet wird das Konzert von den Berliner Bands Operant und Eyes Gone, nach dem Auftritt sogen die DJs Philipp Strobel (Aufnahme + Wiedergabe) und Sam de la Rosa (Mannequin Records, ex Led Er Est) für tanzbare Unterhaltung.
Archiv der Kategorie: News
Blurred Edges 2019: Ditterich von Euler-Donnersperg und The Pond im Hamburger Oberfett
Am 11. Juni pünktlich um 20 Uhr präsentiert der Hamburger Kunstraum Oberfett im Rahmen der Blurred Edges-Reihe einen der eher raren Abtritte von Ditterich von Euler-Donnersperg, geplant ist eine knarzbrettuntermalte Lesung. Den Auftakt macht das Voice- und Elektroakustik-Duo The Pond, hinter dem Namen stecken die in Berlin ansässigen Künstler Elisabetta Lanfredini und Nicolas Wiese.
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Bruital Force Nights VII: DuChamp, Greta Christensen, Mat Pogo, Dr. Nexus u.a. im Loophole, Berlin
Zur Finanzierung des umfangreichen Bruital Furore-Festivals auf der in Hamburg vor Anker liegenden MS Stubnitz veranstalten die Macher schon seit einiger Zeit kleinere Konzertabende in vertrauter Umgebung, wobei “klein” durchaus ein abendfüllendes Programm mit sechs Acts zwischen Noise, Drone, Improv, Voice Performance und Turntablism bedeuten kann. Bei Bruital Force Nights VII am 1. Juni treten im Neuköllner Loophole mit AA..LL, dem Sound- und Vokalkünstler Marty Byrne, der Turntable-Virtuosin Greta Christensen, das Duo Mat Pogo/Dr. Nexus, die Dröhnerin DuChamp und der Drummer Marcello S. Busato auf.
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Puce Mary im Roten Salon der Volksbühne
Seit 2013 produziert die Dänin Frederikke Hoffmeier unter ihrem Soloprojekt Puce Mary und in diversen Kollaborationen dissonante Elektronik, mit der sie musikalisch wie thematisch immer wieder in Extrembereiche vordringt. Zu ihren jüngsten Erzeugnissen zählt die bei Dais Records erschienene LP “Trials and Tribulations”, die sie zusammen mit Jesse Sanes unter dem Projekt JH1.FS3 herausbrachte, sowie ihr jüngstes Album “The Drought” bei Pan. Bei all dem versteht sie auch die Kunst des Spagats, sowohl in den verruchten (und zugleich etwas festgefahrenen) Nischen des Noise und Industrial als auch in den vergleichsweise stubenreinen Sphären eines progressiven Kunstpublikums präsent zu sein, was u.a. ihre Veröffentlichungen auf recht unterschiedlichen Labels und ihre Ressonnanz in etablierten wie subkulturellen Medien belegt. Was für die einen Ausverkauf und Verhipsterung, ist für die anderen eine lange überfällige Placierung transgressiver Topoi in Bereichen, in denen diese ausnahmsweise einmal nicht erwartbar sind. Am 31. Mai ist Hoffmeier mit einem aktuellen Programm im Roten Salon der Berliner Volksbühne zu sehen.
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Jozef van Wissem im Arkaoda, Berlin
Jozef van Wissem ist mit seiner renaissanceinspirierten Lautenmusik, der er immer wieder unorthodoxe, experimentelle Ideen abgewinnen konnte, bereits ein routinierter Konzertsolist, die Zahl seiner Auftritte übersteigt schon lange die Tausend. Am 23. Mai gastiert er im Berliner Arkaoda-Konzertclub.
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Bob Rutman and Friends im Berliner Eschschloraque
Zu seinem 88. Geburtstag lädt der Berliner Künstler Bob Rutman zu einer „Noise Show“ im Eschschloraque, wo er mit seinem aus Stahlcello und Bow Chime bestehenden Instrumentarium in einen kreativen Dialog mit dem Gitarristen und Performer KAI treten wird. JRI & MissVergnügen runden das Program am Plattenteller ab. Für Kurzentschlossene gibt es noch einen interessanten Auftakt in der Schöneberger Zwitschermaschine: Dort interpretieren die Musiker Rex Jostwig und Zam Johnson unter dem Motto „Bob Rutman in the Mix“ einige Arbeiten Rutmans.
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Carolina Lee, Penelope Gkika, Samin Son und Mi Ho im Rahmen der Konzertreihe Stille Kammer
Die in der Neuköllner Adresse Donau115 stattfindende Konzertreihe Stille Kammer hat zwar einen folkigen Schwerpunkt, setzt aber bei der Auswahl ihrer Acts zugleich auf Vielfalt und Variation. Bei ihrer fünften Folge erwartet das Publikum ein internationaler und genreübergreifender Mix zwischen Folkpop, Psychedelic und elektroakusticher Soundart.
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OM touren im Juli und August in Europa
Die aus der Formation Sleep hervorgegangenen OM werden meist dem Doom- und Stoner-Metal zugeordnet, und doch gibt es in ihrer Musik einen der Instrumentierung und der Repetition geschuldeten Minimalismus, der diese seit jeher aus allen Genrestandards heraushebt und auch für ein szeneübergreifendes Publikum interessant macht. Auch die meist aus dem vorderasiatischen Raum stammenden Folkinstrumente, die auf den letzten Alben “Good is Good” (2009) und “Advaitic Songs” (2012) einen immer größeren Raum einnahmen, und das Interesse an spirituellen Aspekten verschiedener Weltreligionen bilden einen Kosmos für sich. Seit ihrer letzten Studioarbeit sind Al Cismeros, Emil Amos und Mitstreiter wie Tyler Trotter oder Robert “Lichens” Lowe mehrfach getourt, und auch 2019 stehen Konzerte ins Haus.
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B’ee und Fågelmoln im Hamburger MUT! Theater
Den heute in Leipzig lebenden Musiker B’ee, der seit über fünfundzwanzig Jahren solo und in Begleitung feinsinnigen Folk spielt, braucht man den meisten Lesern unserer Seite sicher nicht mehr vorstellen, seine Projekte In Gowan Ring und Birch Book werden immer wieder in Rezensionen und Interviews vorgestellt. Dennoch sind seine Konzerte vergleichsweise rar, und so ist sein kommendes Konzert in Hamburg mehr als eine Erwähnung wert. Den Support für seinen “Symbolist Folk” bestreitet seine langjährige Mitmusikerin Gunhild Andersen mit ihrer Band Fågelmoln.
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C-drik Fermont und Marie Takahashi bei Les Tomates Amplifiées im Petersburg Art Space Berlin
Am 25. April spielen C-drik Fermont und Marie Takahashi ein Duo für Bratsche und Elektronik im Petersburg Art Space in Berlin-Moabit. Der Auftritt findet im Rahmen der Veranstaltung Les tomates amplifiées statt, bei der außerdem der Reel to Reel-Tape-Musiker Auguste Vickunaite, das Gitarren- und Trombone-Duo Thorsten Töpp und Christofer Varner sowie Eric B. & Kamil an Tapes und Modular Synth zu sehen sind.
Donnerstag, 25.04.2019
Beginn: 20 Uhr
Kaiserin-Augusta-Allee 101
Berlin, Germany 10553
Massimo Farjon Pupillo präsentiert sein erstes Soloalbum im Berliner Arkaoda
Bei Oltrarno Recordings erscheint dieser Tage das erste Soloalbum des Bassisten und Komponisten Massimo Pupillo, der neben seiner Stammband ZU bereits eine ganze Reihe an Kollaborationen vorzuweisen hat. Am 25. April stellt Pupillo seine neuen Arbeiten im Berliner Arkaoda vor. Eingerahmt ist das Konzert, das Pupillo zusammen mit Visuals des Multimedia-Künstlers Lillevan Recherche bestreiten wird, in einen üppigen Rahmen aus Sound- und Tanz-Performances (Stefano Meucci und Teo Vlad), DJ-Sets (Matteo Tagliavini, Guido of Oltrarno) und dem Support-Act Contagious. Unter dem Namen präsentieren die Berliner Musikerinnen Mieko Suzuki, Sabine Ercklentz und Andrea Neumann tanzbare experimentelle Musik.
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Bruital Furore: Industrial-Festival auf der MS Stubnitz Hamburg
Anemone Tube, Mono No Aware, Munsha, Lolita Terrorist Sounds, DuChamp, Greta Christensen, Dr. Nexus, Marcello S. Busato, DJ Vertigo Neogama u.v.a. – die Namen sind so vielfältig wie das Programm, dass die Macher von Fraction.Bruit und des ehemaligen Primal Uproar-Festivals für den 26. und 27. Juli zusammengestellt haben. An diesem Wochenende verwandelt sich einmal mehr der in Hamburg vor Anker liegenden Hochseefischverarbeiter MS Stubnitz in ein postindustrielles Endzeitszenario. An Bord zu sehen sind mehr als zwei Dutzend Konzerte von Drone und Improv bis Rhythm Noise und Industrial, die v.a. jene Ansprechen, denen allzu enge Szenebeschränktheiten egal sind, hinzu kommen Kunstperformances, DJ-Sets und Filmscreenings.
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Martina Bertoni und The Strange Encounters im Space Meduza, Berlin
Martina Bertoni ist eine klassisch ausgebildete Cellistin, deren Weg mit der Zeit zur eher soundorientierten, experimentellen Musik führte, die sie neben ihren Studioaufnahmen immer wieder in multimediale Zusammenhänge einbringt, ihre Kompositionen tauchten bereits mehrfach in Soundtracks für Filme, Serien und Performances auf. Ein weiteres Standbein sind Livekonzerte, Bertoni trat bereits zusammen mit Teho Teardo und jüngst mit Munsha auf. Ihren Auftritt am 13.04. im Kreuzberger Space Meduza dagegen bestreitet sie allein, supportet vom Berliner Folk/Rock’n'Roll-Duo The Strange Encounters.
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Mute Swimmer und Zukunft und die Lichter beim Abgesang auf die Rue Bunte
Guy Dale a.k.a. Mute Swimmer ist im April und Mai v.a. in England auf Tour, als Auftakt spielt er jedoch zwei Konzerte in seiner Wahlheimat Berlin. Neben einem Auftritt am 14.04. im Privatclub ist er am 12. in der neuköllner Bar Rue Bunte zu sehen, wo er sich die Bühne mit der Hausband Zukunft und die Lichter teilen wird. Geboten wird eine Mischung aus Songs der aktuellen Alben “Old Love” und “Air Itself”, neuen Stücken und einigen Klassikern.
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Wada Mambo a.k.a. Makoto Wada am 9. April in Berlin
Der japanische Gitarrist und Sänger Wada Mambo a.k.a. Makoto Wada spielt seit rund zwanzig Jahren einen von Jazz, karibischer und afrikanischer Musik geprägten Stil und hat neben einem Soloalbum bereits drei Longplayer mit seiner Band CaSSETTE CON-LOS herausgebracht. Am 9. April ist der Musiker im Berliner Club Ziegrastraße 11 (im Dreieck zwischen Marina, Estrell und Griesmühle nahe S-Bahnhof Sonnenallee, Name und Adresse sind identisch) zu sehen.
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Sangre de Muerdago: Galicischer Folk live an der FU Berlin
Wenn die im Nordwesten Spaniens gelegene Region Galicien so etwas wie einen musikalischen Botschafter in unseren Breiten hat, dann ist es Pablo C. Ursusson, ein Musiker, Künstler und Autor, der vor rund zehn Jahren noch in seiner Heimat die Band Sangre de Muerdago – Alraunenblut – gründete und irgendwann nach Deutschland zog, um die Formation mit neuen lokalen Musikern am Leben zu erhalten. Mit ihren melancholischen Gesängen im galizischen Dialekt erinnern Sangre de Muerdago an eine urtümliche und z.T. noch psychedelischere Version der Folkmusik, die man von 70er Jahre-Bands wie Pearls Before Swine, Trees oder The Incredible String Band her kennt. Im letzten Jahr erschien ihr mit Gitarren, Streichern, Flöten, Harfe und Perkussion üppig instrumentiertes Album “Noite”. Am 7. Mai tritt die Band im Rahmen einer Veranstaltung des Centro de Estudos Galegos (Zentrum für Galicische Studien) an der Freien Universität Berlin auf. Der Eintritt ist frei.
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Alessandra Eramo präsentiert “Tracing South” im Rahmen einer Lichtinstallation von Michael Vorfeld
Vom 25.-27. April ist im Friedrichshainer Liebig12 die auf verschiedenfarbigen Glühbirnen basierende, rhythmische Lichtinstallation “Kontakt” des Berliner Künstlers Michael Vorfeld zu sehen. Die Installation beginnt jeweils zum Sonnenuntergang kurz nach 20:20 Uhr. Am 27. wird die Arbeit zudem zum Schauplatz einer Performance der Stimm- und Klangkünstlerin Alessandra Eramo, die vorwiegend Material ihres neuen Albums “Tracing South” (Corvo Records) präsentieren wird. In ihren neuen Arbeiten, die sich primär dem Mittelmeer und seinen menschlichen, spirituellen und auch zeitgeschichtlichen Dimensionen widmen, trifft polyphoner Gesang auf Field Recordings, analoge Elektronik und Instrumente wie die Zampogna, eine in Süditalien verbreitete Form des Dudelsacks.
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Martina Bertoni und Munsha im Madame Claude, Berlin
Martina Bertoni und Daniela Lunelli alias Munsha sind zwei in Berlin lebende italienische Cellistinnen und Klangkünstlerinnen, die beide bereits für Film und andere Medien gearbeitet haben und Bezüge zur zeitgenössischen Avantgarde, aber auch zu populären Musikformen aufweisen. Bertoni ist einigen vielleicht über ihre Zusammenarbeit mit Teho Teardo bekannt, mit dem sie das Projekt Modern Institute betrieb. Seit einigen Jahren stehen die beiden im engen musikalischen Dialog und treten als Duo auf. In Berlin gab es gemeinsam improvisierte Konzerte u.a. im Eschloraque und bei “Noiseberg” im Atelier Äuglein. Am Montag dem 1. April sind die beiden beim eXperimontag im Kreuzberger Madame Claude zu sehen.
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Sieben und Stein im Berliner Friedrichskeller
Knapp vier Jahre nach seinem Auftritt in der Charlottenburger Friedenskirche kommt Geiger Matt Howden alias Sieben am 27. April erstmals wieder nach Berlin und bespielt die gediegenen Räume des Friedrichskellers mit einer Auswahl an Songs, die wie gewohnt nur auf Stimme, Violine und Looptechnik basieren, auch wenn sie sich bisweilen nach einer ganzen Band anhören. Auf früheren Konzerten standen meist die eingängigeren Songs von Alben wie “Each Divine Spark” im Vordergrund, die einen melancholischen, leicht folkigen Popappeal hatten. Mittlerweile sind seine Sets aber auch mit den treibenderen, z.T. punkigen Tracks seiner jüngeren Longplayer “The Old Magic” und “Crumbs” durchsetzt. Für einen stimmungsvollen Auftakt sorgt diesmal die Darkfolk-Band Stein. Auswärtige sollten zeitig anreisen, denn der Veranstaltungsort liegt im Vorortbezirk Friedrichshagen (nicht Friedrichshain!) mit einer knappen Stunde Fahrzeit vom Hauptbahnhof, der direkt benachbarte Müggelsee ist ohnehin einen Extra-Ausflug wert.
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