Anton Toorell veröffentlicht just das Album “Solos II” als LP auf Thanatosis. Der schwedische Gitarrist verdichtet darauf seine Arbeit mit akustischen Gitarren und offenen Stimmungen und spielt auf den drei Stücken “Volta”, “Cripta” und “Scala” zwei Gitarren gleichzeitig, wobei eine Hand auf dem Griffbrett mit Hammer-ons und Pull-offs agiert und die andere überwiegend offene Saiten anstößt.
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Archiv der Kategorie: News
New Age Music Vol. 2–3: Neuer Longplayer von Hora Lunga
Mit “New Age Music Vol. 2–3″ legt das in Zürich ansässige Projekt Hora Lunga eine Veröffentlichung vor, die sich bewusst der klassischen Albumlogik entzieht: 22 kurze Stücke, die weniger als abgeschlossene Kompositionen denn als flüchtige Skizzen, Songfragmente und zwischen abrupten Brüchen und tastenden Übergängen separierten Momentaufnahmen erscheinen. Das Album, an dem zahlreiche Gäste mitwirken, erscheint am 17. April als limitierte CD-R bei New Age Music.
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Vestibule: Neues von Ed Cooper auf Thanatosis
“Vestibule” von Ed Cooper erscheint am 8. Mai bei Thanatosis. Eingespielt wurde das Werk von Ben Finlay, Jack Adler-McKean und dem Octandre Ensemble. Die fünf Stücke folgen einer verschachtelten Anlage aus längeren und kürzeren Arbeiten. In den zentralen Kompositionen fungieren Herzschläge als variable Taktungen, die das musikalische Geschehen strukturieren, ohne es allzu strikt festzulegen.
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Devotion: Neuer Longplayer von Temple Of Clear Light
Mit “Devotion” legt Temple Of Clear Light – das Projekt des in Bukarest ansässigen Dan Serbanescu, der auch mit Tanz Ohne Musik und Alone In The Hollow Garden aktiv ist – dieser Tage ein neues Album vor, das die auf dem Vorgänger “Communion” angelegte, rituell geprägte Post-Industrial-Ausrichtung konsequent weiterführt. Die sieben Stücke beziehen sich zum großen Teil auf Motive des Thelema und sind als Anrufungen rund um die Figur der Babalon und das Konzept des “Abyss” angelegt. Das Material ist geprägt von metallischem Pulsieren, repetitiven Perkussionsstrukturen, kraftvollen Synthies und punktuellem Lärm, ergänzt durch markante Stimmarbeit.
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Aska, Mode In Gliany und Desolation Colony im Bunker Dresden
Für Kurzentschlossene empfehlen wir noch das am heutigen 3. April im Bunker Dresden stattfindende Konzert von Aska, Mode In Gliany und Desolation Colony, das sich zwischen dunkler Elektronik und postindustrieller Radikalität bewegt. Aska, das Projekt des isländischen Künstlers Kristófer Páll, verbindet Sprache und Klang zu einer dichten, dunkel-melancholischen Einheit. Seine isländischen Texte stehen im Zentrum eines reduzierten, zugleich vielschichtigen Gefüges aus analogen Synthies, maschinellen Rhythmen und Lärm. Sein Album “Út Við Sundin Grá” erschien 2021 bei Galakthorroe, in Berlin wird er bald mit Pharmakon auftreten.
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Disquiet: Erster Teil der Berliner Reihe mit Cedrik Fermont, Nour Sokhon, Yara Mekawi und Magdalena Härtelova
Mit Disquiet #1 startet im Berliner Morphine Raum eine von Time Emotion Studies kuratierte neue Reihe, die sich experimentellen Positionen zwischen Klangkunst, lärmigen Ansätzen und elektroakustischer Praxis widmet. Der Auftaktabend versammelt drei Solobeiträge, die auf unterschiedliche Weise mit Materialität, Raum und erzählerischen Aspekten im Klang arbeiten.
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Julia Bünnagel, Harald Sack Ziegler, Asmus Tietchens, Ditterich von Euler-Donnersper und DJ Zipo in Leverkusen
Am 4. April findet mit “Struppiges Knarzen” im Leverkusener Kulturausbesserungswerk eine Folge der Reihe “Struppig Tanzen” mit Fokus auf experimentelle Klangkunst und performative Ansätze statt. Der Abend versammelt mehrere Acts aus Musik und (Klang-)Kunst, die sich in ihren bisherigen Arbeiten u.a. zwischen strukturierter Komposition, improvisierter Praxis und installativem Arbeiten bewegen.
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Poulaine: Wiederveröffentlichung des Albums von Celer
Am 24. April wird “Poulaine” von Celer über Room40, erstmals erschienen 2009 auf Students of Decay, neu zugänglich gemacht. Die Arbeit geht auf eine Auftragskomposition für eine Ausstellung mittelalterlicher Manuskripte zurück, bei der einzelne Stücke spezifischen Exponaten zugeordnet waren. Entstanden aus der Zusammenarbeit von Will Long und Danielle Baquet, verbindet das Material
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Blanco: Neues Studioalbum von King Midas
Mit “Blanco” melden sich die norwegischen Underground-Veteranen King Midas nach langer Pause zurück. Das siebte Studioalbum des Osloer Duos erscheint am 17. April bei Fysisk Format und folgt mehr als ein Jahrzehnt nach dem Grammy-prämierten Vorgänger “Rosso”. Seit ihrer ersten Veröffentlichung Mitte der 90er bewegen sich King Midas zwischen Indie, experimenteller Elektronik und einer betont artifiziellen Popästhetik.
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Impartation: Neuer Longplayer von David Åhlén
Mit “Impartation” meldet sich David Åhlén nach vierjähriger Pause zurück – und legt auf Atrium Artists ein Werk vor, das sich ihm zufolge weniger als Album denn als Form spiritueller Übertragung versteht. Die neun Stücke entstehen, wie es im Begleittext heißt, aus einer Phase der Erschöpfung und inneren Neuorientierung und entfalten sich als reduzierte, kontemplative Klangräume zwischen Ambient, Neoklassik und elektroakustischer Abstraktion.
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Black Jacket: Gemeinsamer Longplayer von Chessie und Contriva
Chessie und Contriva veröffentlichen am 10. April mit “Black Jacket” ein gemeinsames Album. Die Zusammenarbeit zwischen der Berliner Band Contriva und Chessie aus Washington, D.C., ist das Ergebnis einer über zwei Jahrzehnte gewachsenen Verbindung, die 2001 bei einem gemeinsamen Konzert ihren Anfang nahm. Was damals aus gegenseitigem Interesse entstand, mündet nun in ein Doppelalbum, das die weitgehend instrumentalen Klangwelten beider Gruppen zusammenführt.
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Florida Man: Neues Album von John The Silent
Mit “Florida Man” erscheint dieser Tage das neue Album von John the Silent auf Somewherecold Records. Die Stücke entstanden, wie es vom Label heißt, in einem mobilen, fragmentierten Arbeitsprozess, komponiert und aufgenommen in Hotelzimmern, Kneipen und Flughäfen in Florida. Wie schon in früheren Veröffentlichungen nutzt der Künstler das Projekt, um persönliche Erfahrungen klanglich zu verarbeiten.
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Variations for Light Waves: Neue LP von Linnéa Talp
Am 10. April erscheint bei Thanatosis mit “Variations for Light Waves” das neue Album der schwedischen Komponistin Linnéa Talp. Die Veröffentlichung knüpft an die konzentrierte, reduzierte Arbeitsweise ihres Solo-Debüts “Arch of Motion” an und vertieft deren Fokus auf Pfeifenorgel, Atem, Luft und eine ganz eigene Technik des Hörens.
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Hederosgruppen veröffentlichen Konzertmitschnitt
Mit “Torsdag 24 april 2025″ legt Hederosgruppen ihr erstes Live-Album als ebenso unmittelbare wie ungeplante Momentaufnahme vor. Aufgenommen im Jazzstudion in Umeå, war das Konzert laut Label ursprünglich nicht für eine Veröffentlichung gedacht. Gerade die somit fehlende Selbstbeobachtung verleiht der Aufnahme, wie es ferner heißt, ihre besondere Intensität: Was hier hörbar wird, ist ein offener Dialog zwischen Band und Publikum.
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World Rhythms: Wiederveröffentlichung des Klassikers von Annea Lockwood
Mit “World Rhythms” erscheint pünktlich zum fünfzigjährigen Bestehen der Komposition auf Room40 eine behutsam erneuerte Fassung eines Schlüsselwerks von Annea Lockwood. Ursprünglich 1975 realisiert, zählt das Werk zu den frühen Arbeiten, die Field Recordings als eigenständiges kompositorisches Material in einem mehrkanaligen Kontext erschlossen. Im Zentrum steht dabei, wie Lawrence English in den Liner Notes ausführt, kein klassisches musikalisches Narrativ, sondern ein erweitertes Hören: eine geduldige, offene Wahrnehmung von Klang als pulsierendes Gefüge, als “Rhythmus der Welt”.
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Changing Bodies: Neue LP von Thomas Peter
Vor einigen Tagen erschien “changing bodies” von Thomas Peter als LP bei Hallow Ground. Der in Zürich lebende Komponist und Klangkünstler arbeitet auf seinem Labeldebüt mit Feldaufnahmen, Klangobjekten aus Holz, Stein und Metall sowie mit analogen und digitalen Synthies. Über einen Zeitraum von vier Jahren entstanden Tracks, in denen, wie es beim Label heißt, Resonanz und Reaktion von Objekten auf Klang im Zentrum stehen. Auch Stille erhält dabei strukturelle Bedeutung.
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Back To Dark: Neues Album von Roma Amor
In Kürze erscheint mit “Back to Dark” der neue Longplayer der italienischen Band Roma Amor. Das Album versammelt elf Stücke, die sich zwischen rauem, bewusst schlicht gehaltenem Post Punk und Goth Rock sowie langsamen, elegischen Balladen bewegen und dabei, wie es in der Ankündigung heißt, immer wieder Anklänge an Doom-Ästhetiken erkennen lassen. “Back to Dark” ist ein betont düsteres, entschleunigtes Rockalbum, das zugleich die stilistische Bandbreite der in Ravenna ansässigen Gruppe erweitert. Neben den charakteristischen Elementen ihres ganz eigenen Ansatzes zwischen Chanson, Cabaret und anderer Populärmusik öffnet sich die Band hier verstärkt Einflüssen aus den experimentierfreudigen Szenen, die in den späten 70er- und frühen 80ern aufgekommen sind.
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Kotsuage: Krzysztof Piotrowski debütiert als Meow Carpet
Mit “Kotsuage” präsentiert Meow Carpet das Debütprojekt von Krzysztof Piotrowski (u.a. Schröttersburg). Das Album ist eine zutiefst persönliche und rituell aufgeladene Veröffentlichung zwischen Erinnerung, Abschied und klanglicher Transformation. Der Titel verweist auf ein japanisches Bestattungsritual und bildet den symbolischen Rahmen für ein Album, das der verstorbenen Katze des Künstlers gewidmet ist.
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Dark Ambient: Einunddreißigster Teil der Reihe auf Sombre Soniks
Mit der einunddreißigsten Ausgabe setzt die halbjährlich auf Sombre Soniks erscheinende Compilationreihe “Dark Ambient” ihren Turnus fort und markiert zugleich das sechzehnte Jahr der kontinuierlichen Veröffentlichungstätigkeit. Die Compilation vereint dreiundzwanzig Beiträge internationaler Acts und erschien bereits zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche.
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