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	<title>African Paper &#187; John Balance</title>
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		<title>Silence and Secrecy: Compilation von Zos Kia und Coil</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 05:23:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Silence and Secrecy&#8221; erscheint bei All Horned Animals eine kompakte, vollständig remasterte Zusammenstellung früher Aufnahmen von Zos Kia und Coil, die einen Einblick in die formative Phase der Musiker bietet. Die CD ist ab dem 2. April erhältlich, wurde &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/03/24/silence-and-secrecy-compilation-von-zos-kia-und-coil/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Silence and Secrecy&#8221; erscheint bei All Horned Animals eine kompakte, vollständig remasterte Zusammenstellung früher Aufnahmen von Zos Kia und Coil, die einen Einblick in die formative Phase der Musiker bietet. Die CD ist ab dem 2. April erhältlich, wurde jedoch bereits zur Spring Equinoxe erstmals veröffentlicht. Die Aufnahmen gehen auf das Jahr 1983 zurück und dokumentieren eine kurze, aber prägende Zusammenarbeit: Zos Kia formierte sich um John Gosling, John Balance und Min, zeitweise ergänzt durch Peter Christopherson. In dieser Konstellation entstanden einige der frühesten Aufnahmen, aus denen sich später die eigenständige Ästhetik von Coil entwickeln sollte.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/sas.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50545" title="sas" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/sas.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-50544"></span></p>
<p>Das Material umfasst gemeinsame Stücke ebenso wie separate Arbeiten beider Projekte und zusätzliche Kollaborationen. Live-Mitschnitte – unter anderem vom damaligen Berlin Atonal Festival und aus dem Magenta Club in London – ergänzen das Archiv. Inhaltlich und klanglich bewegt sich das Material deutlich näher an den rohen, industrial-geprägten Ursprüngen: dicht, düster und in Teilen von okkulten Referenzen durchzogen, etwa durch die Verwendung von Crowley-Samples. Als dokumentarische Veröffentlichung versteht sich &#8220;Silence and Secrecy&#8221; weniger als klassisches Album denn als historisches Zeugnis und als Rekonstruktion früher Arbeitsweisen und ästhetischer Interessen im Umfeld von Industrial, Performance und den Netzwerken um Thee Temple ov Psychic Youth. Die Edition erscheint als 6-panel Digipak mit Obi-Strip und Artwork von Austin Osman Spare.</p>
<p><a href="https://allhornedanimals.bandcamp.com/album/silence-and-secrecy"><strong>@ Bandcamp </strong></a></p>
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		<title>COIL: Black Antlers</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2025 05:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man wieder in einem Anflug des Bedauerns die Liste der nicht realisierten Coil-Projekte betrachtet, dann wird wieder klar, dass Coil Meister des Ankündigens von Projekt(nam)en waren. Beim Durchschauen der hervorragend kuratierten und gestalteten bei Timeless erschienenen Bücher „The Cupboard &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/05/coil-black-antlers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/a0575392834_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46974" title="a0575392834_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/a0575392834_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn man wieder in einem Anflug des Bedauerns die<a href="https://brainwashed.com/coil/music_unr.php"> Liste der nicht realisierten Coil-Projekte</a> betrachtet, dann wird wieder klar, dass <a href="http://africanpaper.com/tag/coil/">Coil </a>Meister des Ankündigens von Projekt(nam)en waren. Beim Durchschauen der hervorragend kuratierten und gestalteten bei Timeless erschienenen Bücher <a href="http://africanpaper.com/2023/12/05/the-cupboard-under-the-stars-a-peek-into-the-john-balance-notebooks/">„The Cupboard Under The Stairs“ </a>und <a href="https://www.timeless-shop.com/product/the-universe-is-a-haunted-house-coil-through-their-art-archives/?v=5f02f0889301">„The Universe Is A Haunted House</a>“ (letzteres leider nicht mehr lieferbar) kann man sehen, wie Textzeilen, Titel, Ideen teils nach Jahren (wieder) aufgegriffen wurden.<span id="more-46973"></span></p>
<p>All dies spiegelt sich auch in der Coil&#8217;schen Discography wider, die ein manchmal schwer durchschaubares rhizomatisches Geflecht ist. „Coil historiography can often be complex and impenetrable, a confusing warren of CDRs, alternate versions, live recordings and so on“, hieß es jüngst noch in einer<a href="https://thequietus.com/quietus-reviews/reissue-of-the-week/coil-black-antlers-reissue-review-dais-records/"> Rezension</a> von „Black Antlers“. Man kann sich etwa fragen, was man zu den „regulären“, „offiziellen“ Alben zählt, gehören dazu (auch) die, die in den 90ern unter<a href="http://africanpaper.com/2017/09/16/time-machines-time-machines/"> verschiedenen Projektnamen</a> erschienen, was ist mit „Queens Of The Circulating Library“, das einzige ohne Sleazy entstandene Album?  Und was hat das alles mit „Black Antlers“ zu tun?</p>
<p>Nachdem sich Coil mit Hilfe Thighpaulsandras als Liveband neu (er-)fanden, hatte jede Tour eine andere Setlist, eine andere musikalische Ausrichtung: &#8220;From 1999 to 2003, Coil was &#8216;like a snake shedding its skin,&#8217; transforming every six months into something &#8216;completely different.&#8217;&#8221;, <a href="https://coilofficial.bandcamp.com/album/black-antlers">heißt </a>es von Labelseite. Auf diesen Touren verkauften Coil CD-Rs mit neuem Material, &#8220;The Remote Viewer&#8221; oder eben &#8220;Black Antlers&#8221;, das 2004 während der sogenannten „Even An Evil Fatigue“-Tour, die durch sechs Städte führte, erhältlich war. Der Verfasser dieser Zeilen erinnert sich noch, wie er im (ursprünglichen) Londoner Rough Trade-Shop am Nachmittag vor dem Auftritt Coils im Ocean Club, ein Exemplar des Albums fand und mit einem Freund das bis dahin unbekannte Material, das die Basis des Auftritts bilden sollte, hörte.</p>
<p>„Black Antlers“ ist verglichen mit Alben wie<a href="http://africanpaper.com/2020/11/28/coil-musick-to-play-in-the-dark/"> „Musick To Play In The Dark“</a> wesentlich weniger glatt produziert und dem Material haftet durchaus ein Moment des Unfertigen an. Jonathan Dean stellte damals auf<a href="https://brainwashed.com/common/htdocs/discog/coilcdr4.php?site=coil08"> Brainwashed</a> fest: „In fact, the barebones packaging and low-fidelity recording of Black Antlers leads me to suspect that it is nothing but a glorified concert rehearsal captured on record. According to various sources, Coil have plans to re-record and re-mix this material, and will eventually give it an official release. Therefore, I should probably withhold final judgment on these songs. However, it&#8217;s hard not to notice the under-produced, impromptu nature of the music and vocals.“  Auch nach der neu abgemischten und leicht veränderten Wiederveröffentlichung als reguläre (Doppel-)CD im Jahr 2006 betonte ein Rezensent den <a href="https://www.compulsiononline.com/coil_black_antlers.htm">„low key status“</a>.</p>
<p>Das Album beginnt mit „The Gimp (Sometimes)“, das eine Überarbeitung eines <a href="https://www.youtube.com/watch?v=icXhcrzmLdg&amp;ab_channel=JohnFare">Stücks </a>ist, das Coil ursprünglich zu einem<a href="https://www.discogs.com/release/224453-People-Like-Us-Hate-People-Like-Us?srsltid=AfmBOopKEBeXOEmH_Y4P9zrbpaPvggkry3-zwIFYEHlCoY2RZGCHupae"> People Like Us-</a>Album beigesteuert hatten. Zu an- und abschwellenden minimalistischen elektronischen Passagen spricht Balance Zeilen wie „Sometimes I hurt myself/Sometimes I hate myself“, die schon damals in all ihrer Offenheit beklemmend waren. Am Ende des Stücks hört man ihn eine leicht dissonante Melodie auf einem Eierschäler spielen. Überhaupt gelang es Coil in den letzten Jahren ihrer Existenz fast mühelos Elektronik und akustische Elemente zu verschmelzen. Das zentrale Stück des Albums ist sicherlich „Sex With Sun Ra (Part One-Saturnalia)“, eine Beschreibung einer (fiktiven) Begegnung mit dem großen Exzentriker: „Sun Ra was here in his element/He invited me back for a ride/I smiled, agreed, and we left for the place/That is full of the reasons for time and for space/He said he was leaving last tide“. Zu den reduzierten elektronischen Passagen kommt die von Tom Edwards gespielte Marimba hinzu. Die prophetische oder einfach nur sachlich korrekte Aussage „Most accidents occur at home“ lässt einen natürlich erschauern. Das an den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=WWOGgiszelM">alten Freund Marc Almond anspielende</a>„Wraiths And Strays“ hieß ursprünglich „Radio Weston“ (wie auf der Ansage auf dem „Live In Porto“-Bootleg zu hören ist), weil Sleazy damals viele Sachen aus dem Radio aufnahm und verwendete. &#8220;Wraiths And Strays&#8221; basiert dann auch auf einem  Sample von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=63W2Hq4ivxw&amp;ab_channel=RileyELFuk">King Of Woolworths</a>. Dem weitgehend instrumentalen Stück, live in Paris aufgenommen (die CD-R enthielt eine Version aus Montreal), haftet etwas Mysteriöses, Unheimliches an und ist das vielleicht atmosphärischste Stück des Albums. Coils nur aus Gesang, Marimba und etwas dissonanter Elektronik am Ende bestehende Interpretation von „All The Pretty Little Horses“ ist verglichen mit<a href="http://africanpaper.com/tag/current-93/"> Current 93s</a> Version skelettierter und reduzierter. Die neue Version von „Teenage Lightning&#8221; setzt im Gegensatz zu der Ursprungsversion auf <a href="http://africanpaper.com/2021/11/27/coil-loves-secret-domain/">&#8220;Love&#8217;s Secret Domain&#8221;</a> weniger auf Rhythmus und hat fast schon einen Folkcharakter. Etwas aus dem Rahmen fällt das treibende Titelstück, eine Coverversion <a href="https://www.discogs.com/master/164267-Bam-Bam-Wheres-Your-Child">eines Stücks von Bam Bam</a>. Die drei Bonusstücke sind Remixe, Collagen, die Sleazy mit Danny Hyde abgemischt hat.</p>
<p>Trotz den angesprochenen Momenten des Unfertigen kann man vielleicht &#8220;Sex With Sun Ra&#8221; zitierend sagen: &#8220;I dream of colour music/And the intricacies of the machines that make it possible&#8221;. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.daisrecords.com/">Dais Records</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=353774843/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>The Cupboard Under The Stars: A Peek into the John Balance Notebooks</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 07:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der seit 1997 aktive Verlag Timeless aus Frankreich veröffentlicht am 11. Dezember unter dem Titel „The Cupboard Under The Stars: A Peek into the John Balance Notebooks“ ein über 400 Seiten umfassendes Buch.“The Cupboard under the Stars” has been compiled &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/05/the-cupboard-under-the-stars-a-peek-into-the-john-balance-notebooks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der seit 1997 aktive Verlag Timeless aus Frankreich veröffentlicht am 11. Dezember unter dem Titel „The Cupboard Under The Stars: A Peek into the <a href="http://africanpaper.com/tag/john-balance/">John Balance</a> Notebooks“ ein über 400 Seiten umfassendes Buch.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/the-cupbord-regular-1119x1536.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38751" title="the-cupbord-regular-1119x1536" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/the-cupbord-regular-1119x1536.jpg" alt="" width="1119" height="1536" /></a><span id="more-38749"></span>“The Cupboard under the Stars” has been compiled from Balance’s notebooks, it features a near comprehensive selection of lyrics for COIL often in various stages of development plus a second part of unused lyrics, essays, research and rants, outlines for videos, magazines and books which were never completed.</p>
<p>The book is almost entirely in Balance’s own beautiful handwriting with several mostly rare photos and unseen artworks included as well. There is a lot to discover here for old and new fans of the band. The book was compiled and sequenced by Claus Laufenburg, a friend and long-time fan of Balance and Sleazy.“</p>
<p>&#8220;The Cupboard Under The Stars&#8221; erscheint in drei Versionen:</p>
<p><a href=" https://www.timeless-shop.com/product/the-cupboard-under-the-stars-standard-edition/">Standardausgabe</a></p>
<p><a href="https://www.timeless-shop.com/product/the-cupboard-under-the-stars-special-edition/">Special Edition </a></p>
<p><a href="https://www.timeless-shop.com/product/tcutc-collector-b/">Collectors&#8217; Edition </a>(ausverkauft)</p>
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		<title>Wiederveröffentlichung von Coils Moon&#8217;s Milk (In Four Phases) auf Dais Records</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 01:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dais Records setzt die Wiederveröffentlichung essentieller Coilaufnahmen mit „Moon&#8217;s Milk (In Four Phases)“ fort. Als Doppel-CD mit Artwork von Steven Stapleton erschien „Moon&#8217;s Milk&#8230;“ erstmalig 2002 und versammelte das Material der vier EPs, die Coil 1998 anlässlich der Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/11/30/wiederveroffentlichung-von-coils-moons-milk-in-four-phases-auf-dais-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/tag/dais-records/">Dais Records</a> setzt die Wiederveröffentlichung essentieller Coilaufnahmen mit „Moon&#8217;s Milk (In Four Phases)“ fort. Als Doppel-CD mit Artwork von <a href="http://africanpaper.com/tag/steven-stapleton/">Steven Stapleton </a>erschien „Moon&#8217;s Milk&#8230;“ erstmalig 2002 und versammelte das Material der vier EPs, die <a href="http://africanpaper.com/tag/coil/">Coil </a>1998 anlässlich der Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen veröffentlicht hatten. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/a0333648882_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38651" title="a0333648882_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/a0333648882_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-38648"></span>Mit diesen EPs begann die starke Phase des Spätwerks der Band. Alben wie &#8220;Astral Disaster&#8221; und die <a href="http://africanpaper.com/2020/11/28/coil-musick-to-play-in-the-dark/">beiden Teile</a> von <a href="http://africanpaper.com/2022/04/30/coil-musick-to-play-in-the-dark%c2%b2/">&#8220;Musick To Play In The Dark&#8221;</a> sollten folgen. In der Besetzung Balance, Sleazy, Drew McDowall und William Breeze aufgenommen &#8211; bei zwei Stücken wirkte Rose McDowall mit &#8211; sind die Aufnahmen geprägt von Breezes elektrischer Geige. Ein paar Jahre später erschien eine von Balance, Sleazy und Thighpaulsandra eingespielte<a href="http://brainwashed.com/common/htdocs/discog/coilcdr1.php?site=coil08"> Bonus-CD-R</a> mit drei Stücken. Dieses Material sowie das Stück „Bankside“, das erstmalig im Ramen der <a href="https://www.discogs.com/release/13635450-Coil-Copal">Threshold Archives</a>-Serie veröffentlicht wurde, sind auch auf der Dais-Version zusätzlich enthalten.</p>
<p>Am 15. März 2024 erscheinen die Aufnahmen als Doppel-CD und als Dreifach-Vinyl (in verschiedenen Farben).</p>
<p>&#8220;Recorded primarily at their home studio in Chiswick, London on the eve of a permanent relocation to the small seaside town of Weston-Super- Mare, the collection has long loomed as a pivotal and pinnacle work in the group&#8217;s discography, but has never been officially reissued, or repressed on vinyl. Time has only ripened its tapestry of regal strangeness.</p>
<p>Arranged sequentially in tribute to the equinoxes and solstices, &#8216;Moon&#8217;s Milk&#8217; captures Coil at a revelatory crossroads, leaning deeper into improvisation, spontaneity, and sound design. &#8220;Moon&#8217;s Milk or Under an Unquiet Skull&#8221; initiates the proceedings on &#8216;Spring Equinox&#8217;, a two-part netherworld organ séance woven from vocal drones, cathedral keys, seasick strings, and opiated undertow. From there, &#8216;Summer Solstice&#8217; skews lighter but no less incantational, with Balance embracing his voice- as-instrument across lucid dream torch songs (&#8220;Bee Stings&#8221;), purgatorial spoken word (&#8220;Glowworms/Waveforms&#8221;), sultry chamber pieces (&#8220;Summer Substructures&#8221;), and falsetto ravings (&#8220;A Warning From The Sun (For Fritz)&#8221;).</p>
<p>&#8216;Autumn Equinox&#8217; exudes more of a pensive and twilit mood, from the Rose McDowall-sung neofolk ballad &#8220;Rosa Decidua&#8221; (&#8220;I hear your voice sing near to me / I&#8217;ve put away the poisoned chalice (for now) / And lie down amongst the flowerbeds&#8221;) to hall-of-lords hallucination &#8220;The Auto- Asphyxiating Hierophant” to the liminal string-plucked classic &#8220;Amethyst Deceivers,&#8221; featuring excellent alien guitar by Breeze layered with Balance’s oft-quoted couplet: &#8220;Pay your respects to the vultures / For they are your future.&#8221;</p>
<p>The album’s final chapter, &#8216;Winter Solstice&#8217;, is its most swooning, remote, and ceremonial. Opener &#8220;A White Rainbow&#8221; stirs strings, layered choral vocals, and shivering rhythm into an imploding burial hymn. &#8220;North&#8221; oscillates bleakly, a ghost in the machine murmuring opaque prophecy (&#8220;This black dog has no owner / This black dog has no odour&#8221;), while &#8220;Magnetic North&#8221; is its inverse, a guided meditation of gently flickering software and surreal chakra poetics (&#8220;Red rose filling the skull / Yellow cube in the lower pelvis / Silver moon crescent below the navel&#8221;). The suite fades to grey with a traditional English carol (&#8220;Christmas Is Now Drawing Near&#8221;), rendered like an executioner&#8217;s song by Rose McDowall’s doomed, beautiful voice.</p>
<p>The Dais box set includes the entirety of the rare &#8216;Moon&#8217;s Milk Bonus Disc&#8217; CD-R / 2019 Threshold Archives Copal CD, which includes three collaborations with Thighpaulsandra. This material is as rich and intoxicating as the previous four phases, ranging from electro-acoustic singing bowl rituals (&#8220;Copal&#8221;) to dissonant electronic recitations of visionary Angus Maclise poetry (&#8220;The Coppice Meat&#8221;) to ominous classical melancholia (&#8220;Bankside&#8221;). Once again, Coil confirm the vastness of their confounding, infinite alchemy, explored and refined across decades of experimentation – both sonic and bodily. From post-industrial to post-everything, theirs is an art untethered, in the wilds of its own design.</p>
<p>~~~<br />
Audio remastered by Josh Bonati under supervision from Drew McDowall, William Breeze and Thighpaulsandra<br />
Original artwork restored by Steven Stapleton&#8221;</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4247265853/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>THIS IMMORTAL COIL: The World Ended A Long Time Ago</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2023 04:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stian Westerhus]]></category>
		<category><![CDATA[This Immortal Coil]]></category>

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		<description><![CDATA[Es dürfte wenig Bands geben, denen so häufig wie Coil Tributealben gewidmet worden sind, wobei die Resultate und Intentionen oftmals mehr als nur fragwürdig waren. Waren manche der nach Balances Tod erschienenen Würdigungen noch durch Beiträge von z.B. Thighpaulsandra oder &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/01/07/this-immortal-coil-the-world-ended-a-long-time-ago/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/a1624549536_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-33193" title="a1624549536_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/a1624549536_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es dürfte wenig Bands geben, denen so häufig wie <a href="http://africanpaper.com/tag/coil/">Coil </a>Tributealben gewidmet worden sind, wobei die Resultate und Intentionen oftmals mehr als nur fragwürdig waren. Waren manche der nach Balances Tod<a href="https://www.discogs.com/de/release/595436-Various-It-Just-Is-In-Memoriam-Jhonn-Balance"> erschienenen</a> <a href="https://www.discogs.com/de/release/679711-Various-X-Rated-The-Dark-Files">Würdigungen</a> noch durch Beiträge von z.B. Thighpaulsandra oder Sleazy nobilitiert, waren viele andere wohl eher Versuche der beteiligten Künstler, die <span id="more-33191"></span>eigene oft mediokre Musik einem größeren Publikum schmackhaft zu machen, als ihnen das sonst gelungen wäre.</p>
<p>Als kürzlich Årabrot<a href="https://arabrot.bandcamp.com/track/going-up"> ihr Cover von „Going Up“</a> veröffentlichten,<a href="https://www.instagram.com/p/ClPA8V5DHqZ/?hl=de"> hieß</a> es auf ihrer Instagramseite selbstreflexiv: „One should never cover Coil. Never. It’s artistic suicide. Not even God touches Coil. Why did we do it? Well, sometimes people take crack heroin too. It’s not a good idea. You either end up as William Burroughs or dead under a bridge. I aim and hope to think we end up the former.”</p>
<p>This Immortal Coil nehmen unter den Coilinterpreten allerdings eine besondere Stellung ein. In einem <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/peter-christopherson-interview/">Interview</a>, das wir vor etlichen Jahren mit <a href="http://africanpaper.com/tag/peter-christopherson/">Sleazy</a> führten, meinte dieser: „Nach einer Sache solltet ihr später im Jahr auf jeden Fall die Augen aufhalten und das ist eine Kompilation auf einem französischen Label, die &#8216;This Immortal Coil&#8217; heißen wird, und auf der einige wirklich beeindruckende akustische Neuinterpretationen von klassischen COIL-Songs sein werden, und zwar von vielen Künstlern, von denen Jhonn selbst ein Fan war, wie z.B. Bonnie Prince Billy (Will Oldham) und viele andere mehr. Die Rohmixe, die ich gehört habe, waren umwerfend.“  Und tatsächlich hatte die Herangehensweise des mit ihrem Namen auf 4ADs Hausband anspielenden Künstlerkollektivs etwas durchaus Überzeugendes: So wurde die doch dominant elektronische Musik Coils mit rein akustischen Instrumenten (neu) interpretiert, was zum Teil zu fantastischen Resultaten führte. Oldhams Version des Coilklassikers „Ostia“ war tatsächlich eine beeindruckende wie ergreifende Neuinterpretation. Hier zeigte sich auch, dass Coil nicht nur begnadete Experementierer waren, sondern eben auch tolle Songs schreiben konnten.</p>
<p>Schaut man sich jetzt den etliche Jahre später entstandenen Nachfolger an, fallen Gemeinsamkeiten auf: Wurde der Erstling „The Dark Age Of Love“ nach dem geplanten und nie fertiggestellten Nachfolger von „Horse Rotorvator“, dem geplanten <a href="https://i.discogs.com/WZdsSkAopYJ-mmdgfOsGdR4QJI9OMepeoOCQ7TEExZM/rs:fit/g:sm/q:90/h:597/w:600/czM6Ly9kaXNjb2dz/LWRhdGFiYXNlLWlt/YWdlcy9SLTE5NDE4/MS0xMTc2NjcxNTkw/LmpwZWc.jpeg">„Zwilling“</a>, benannt, verweist der Name des neuen Albums auf den <a href="http://brainwashed.com/coil/music_unr.php">Titel</a>, unter dem zwischenzeitlich das „Backwards“-Material veröffentlicht werden sollte.</p>
<p>Eröffnet wird das Album von „Corybantic Ennui“,  was im Original auf „Stolen And Contamintated Songs“ lediglich ein kurzes auf der Oboe gespieltes Solo war (wie schon der <a href="http://brainwashed.com/common/images/covers/locicd4d.jpg ">Alternativtitel „Oboe Cop“</a> <span style="color: #000080;"><span>verdeutlichte</span></span>), die Version von This Immortal Coil fügt  dem Original wenig Relevantes hinzu. Das minimalistische „Where Are You“ , vom zweiten Teil von<a href="http://africanpaper.com/2022/04/30/coil-musick-to-play-in-the-dark%c2%b2/"> „Musick To Play In The Dark“</a>, bestand im Original aus digitalem Knistern, einem Loop, Rose McDowalls gesampleter Stimme und Balances Textrezitation. Hier wird der Text von Matt Elliott gesprochen, dazu kommen einige dezente perkussive Momente und getragene Cellopassagen. „Titan Arch“, das im Text Lovecraft und Kenneth Grant zitierende, auf „Love&#8217;s Secret Domain“ von Marc Almond gesungene Stück, wird hier von Kristoffer Rygg von Ulver gesungen, dazu kommen ein paar Töne Akustikgitarre und einige Sounds, die dem Stück das passend Mysteriöse bei der Beschwörung der unterirdischen Monarchen geben. Das vom gleichen Album stammende instrumentale „Dark River“ wird hier mit Hörnern, Cello und Hackbrett intoniert. Das Changieren zwischen Düsternis und Licht gelingt auch in dieser Version. Das auf einem Gebet russischer Gefangener basierende „A Cold Cell“ ist hier &#8211; wie im Original &#8211; ein getragenes trauriges Stück. Fast die komplette Winter Solstice-EP wird gecovered: „A White Rainbow“, mit Shannon Wrights melancholischem Gesang, „Magnetic North“ mit fast geflüsterter Textrezitation Elliotts und einigen E-Gitarren-Sounds, das Traditional „Christmas Is Now Drawing Near“, ursprünglich von Rose McDowall gesungen, überzeugt hier mit verwaschenen Harmoniumklängen und Ryggs Vocals. Zu „Fire Of The Mind“, mit Orgel, Cello und Hurdy Gurdy, gibt es ein etwas symbolüberfrachtetes <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ib6ALXIZh1Q&amp;t=259s&amp;ab_channel=Icid%27ailleurs">Video</a>.  Abgeschlossen wird das Album von dem oben schon erwähnten „Going Up“. Sich daran zu wagen, ist tatsächlich nicht unproblematisch, ist es doch das letzte je von Coil live gespielte Stück, das danach das posthum veröffentlichte Album „The Ape of Naples“ abschließen sollte. Es ist ein Stück, das zeigt, wie Coil aus scheinbar disparaten Elementen ihre ganz eigene, letztlich englische Musik machten: Aus dem Profanen des<a href="https://www.youtube.com/watch?v=yCgzYlHVNZ4&amp;ab_channel=Olz"> Titelstücks</a> der Sitcom &#8220;Are You Being Served&#8221;, auf dem die in den jeweiligen Etagen eines Kaufhauses zu findenden Produkte aufgezählt werden, machten Coil einen emotional aufwühlenden Klagegesang, der auch ohne das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wO9ZLxwUrgs&amp;ab_channel=TheCoilFan">Video</a> des Auftritts zu Tränen rührt. Insofern kann dieses Cover kaum dem Original gerecht werden, was aber natürlich nur bedingt gegen This Immortal Coils Interpretation spricht.</p>
<p>Um auf obiges Zitat zurückzukommen: This Immortal Coil befinden sich mit diesem Album sicher näher am<a href="https://www.youtube.com/watch?v=bToir-o2sNk&amp;ab_channel=CarlosBuchan"> Mann in Tangier</a>, am <a href="https://en.qantara.de/content/william-s-borroughs-naked-lunch-american-literature-from-morocco">&#8220;hombre invisible&#8221;</a> als an einer Leiche unter einer Brücke.</p>
<p><strong>Label:<a href="https://icidailleurs.fr/en/home/"> Ici d&#8217;Ailleurs </a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3566335457/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Wiederveröffentlichung von Coils Album „Queens Of The Circulating Library“</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/10/27/wiederveroffentlichung-von-coils-album-%e2%80%9equeens-of-the-circulating-library%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 04:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Coil]]></category>
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		<category><![CDATA[Dorothy Lewis]]></category>
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		<description><![CDATA[Mitte Januar wird auf Dais Records ein weiteres Album von Coil wiederveröffentlicht: „Queens Of The Circulating Library“ erschien erstmalig im Jahr 2000 im pinken C-Shellcase und ist das einzige Coilalbum, an dem Peter Christopherson nicht beteiligt war. Eingespielt wurde der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/27/wiederveroffentlichung-von-coils-album-%e2%80%9equeens-of-the-circulating-library%e2%80%9c/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte Januar wird auf Dais Records<a href="http://africanpaper.com/2017/09/16/time-machines-time-machines/"> ein </a><a href="http://africanpaper.com/2022/09/03/coil-constant-shallowness-leads-to-evil/">weiteres</a> <a href="http://africanpaper.com/2020/11/28/coil-musick-to-play-in-the-dark/">Album</a> <a href="http://africanpaper.com/2022/04/30/coil-musick-to-play-in-the-dark%c2%b2/">von Coil</a> wiederveröffentlicht: „Queens Of The Circulating Library“ erschien erstmalig im Jahr 2000 im pinken C-Shellcase und ist das einzige Coilalbum, an dem Peter Christopherson nicht beteiligt war. Eingespielt wurde der knapp 50-minütige Drone-Track von John Balance und Thighpaulsandra. Dorothy Lewis, die Mutter des Walisers, trägt den von Balance geschriebenen Text vor. Wie auch schon bei den letzten Wiederveröffentlichungen auf Dais erscheint das Album als Download, CD und in zahlreichen Vinylversionen.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/a1290093179_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31932" title="a1290093179_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/a1290093179_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-31930"></span>„Queens Of The Circulating Library stands alongside Time Machines and Nurse With Wound’s Soliloquy For Lilith as a post-industrial pinnacle of sensory-warping long-form drone. Crafted by the distilled duo of Thighpaulsandra and John Balance, the 49-minute piece unfurls in swirling, cyclical waves, tidal as much as textural, channeling the spirit of levitational minimalism pioneered by La Monte Young. Touted as the first part in &#8216;a continually mutating series of circulating musickal compositions&#8217; upon its initial release in 2000, the album remains a compelling case study in Coil’s exceptional capacity for mutation and extremes.</p>
<p>The theatrical introductory monologue delivered by Thighpaulsandra’s mother – a career opera singer, in her 80’s at the time of recording – sets the stage for a grandiose ascension. Written by Balance, the text is declamatory but dreamlike, refracted through megaphone echo: &#8216;Return the book of knowledge / Return the marble index / File under &#8216;Paradox&#8217; / The forest is a college, each tree a university.&#8217; As her voice fades, the lulling synthetic infinity deepens, congealing into transient crests of volume and haze, like slow-motion surf misting in moonlight. Thighpaulsandra describes their aesthetic intention as a &#8216;bliss out,&#8217; static but shape-shifting, an amniotic drift towards an eternal vanishing point. A supreme sonic embodiment of the slogan on the sleeve of Time Machines, two years prior: &#8216;Persistence is all.&#8217;</p>
<p>Dais-exclusive Lenticular Limited Editions : Come in lenticular plastic jacket that animates when tilted, using frames of projections from Coil&#8217;s live performances during the era.&#8221;</p>
<p><strong>@ <a href="https://www.daisrecords.com/">Dais Records</a></strong></p>
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		<title>The World Ended A Long Time Ago: Zweites Album von This Immortal Coil</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2022 06:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aidan Baker]]></category>
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		<category><![CDATA[Massimo Pupillo]]></category>
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		<category><![CDATA[This Immortal Coil]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9. Dezember erscheint das zweite Album des losen Kollektivs This Immortal Coil, das – wie schon auf dem 2009 erschienenen Debüt „The Dark Age Of Love“ – Stücke von Coil mit akustischen Instrumenten neu interpretiert. Während nach dem Ende &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/08/the-world-ended-a-long-time-ago-zweites-album-von-this-immortal-coil/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. Dezember erscheint das zweite Album des losen Kollektivs This Immortal Coil, das – wie schon auf dem 2009 erschienenen Debüt „The Dark Age Of Love“ – Stücke von Coil mit akustischen Instrumenten neu interpretiert.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/a1624549536_161.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31557" title="a1624549536_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/a1624549536_161.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-31556"></span>Während nach dem Ende Coils zahllose oft eher weniger gelungene Tributes erschienen, war „The Dark Age Of Love“ eine beeindruckende Zusammenstellung. In einem Interview, das wir vor vielen Jahren mit Peter Christopherson führten,<a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/peter-christopherson-interview/"> sagte</a> dieser: &#8220;Nach einer Sache solltet ihr später im Jahr auf jeden Fall die Augen aufhalten und das ist eine Kompilation auf einem französischen Label, die ”This Immortal Coil” heißen wird, und auf der einige wirklich beeindruckende akustische Neuinterpretationen von klassischen COIL-Songs sein werden, und zwar von vielen Künstlern, von denen Jhonn selbst ein Fan war, wie z.B. Bonnie Prince Billy (Will Oldham) und viele andere mehr. Die Rohmixe, die ich gehört habe, waren umwerfend.&#8221;</p>
<p>Von Titelgebung knüpft das neue Album etwas an den Vorgänger an: War &#8220;The Dark Age Of Love&#8221; der Titel des Albums, das urspünglich auf &#8220;Horse Rotorvator&#8221; folgen sollte, sein <a href="https://i.discogs.com/WZdsSkAopYJ-mmdgfOsGdR4QJI9OMepeoOCQ7TEExZM/rs:fit/g:sm/q:90/h:597/w:600/czM6Ly9kaXNjb2dz/LWRhdGFiYXNlLWlt/YWdlcy9SLTE5NDE4/MS0xMTc2NjcxNTkw/LmpwZWc.jpeg">&#8220;Zwilling&#8221;</a>, verweist &#8220;The World Ended A Long Time Ago&#8221; auf einen der vielen Arbeitstitel des &#8220;Backwards&#8221;-Materials. Die Auswahl der Titel, die interpreteiert werden, reicht von &#8220;Love&#8217;s Secret Domain&#8221; (&#8220;Titan Arch&#8221;, &#8220;Dark River&#8221;) über &#8220;Stolen and Contaminated Songs&#8221; (&#8220;Corybantic Ennui&#8221;) bis hin zu einer Reihe von Stücken aus der Spätphase Coils: So findet man fast alle Stücke der &#8220;Winter Solstice&#8221;-EP  (&#8220;A White Rainbow&#8221;, &#8220;Magnetic North&#8221;, &#8220;Christmas Is Now Drawing Near ), &#8220;Where Are You?&#8221; und mit &#8220;Going Up&#8221;, das letzte Stück, das Coil je live spielten.</p>
<p>Das Album wird als Download, auf CD und Vinyl in einer Reihe von Versionen erscheinen. Am Album beteiligt waren Shannon Wright, David Chalmin, Matt Elliott, Christine Ott, Aho Ssan, Gaspar Claus, Aidan Baker, Franck Laurino, Kristoffer Rygg, Ole Alexander Halstensgård, Stian Westerhus, Massimo Pupillo, Mattia Cipolli, Elisa Bognetti, Stefano Michelotti, Francesco Bolognini, Márton Csókás, Ivan Chiossone, Eric Aldéa.</p>
<p><a href="https://thisimmortalcoil.bandcamp.com/album/the-world-ended-a-long-time-ago?fbclid=IwAR1NaZUtGlg_YnVlvG_OlqDmayvFStKDppOpNCkVp6Hhd7JG6iWZHVyB_vo">@ Bandcamp</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3566335457/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>COIL: Constant Shallowness Leads To Evil</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/09/03/coil-constant-shallowness-leads-to-evil/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2022 04:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dais Records versuchen seit einigen Jahren mit einer Reihe von Veröffentlichungen etwas Ordnung in das – vorsichtig formuliert – Veröffentlichungschaos Coils, das durch die ungeklärte Rechtesituation nach Balances und Sleazys Tod enstanden ist &#8211; eine wahre „chaostrophy“ &#8211; zu bringen. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/09/03/coil-constant-shallowness-leads-to-evil/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/09/a3491746681_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-31123" title="a3491746681_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/09/a3491746681_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dais Records versuchen seit einigen Jahren mit einer Reihe von Veröffentlichungen etwas Ordnung in das – vorsichtig formuliert – Veröffentlichungschaos<a href="http://africanpaper.com/tag/coil/"> Coils</a>, das durch die ungeklärte Rechtesituation nach Balances und Sleazys Tod enstanden ist &#8211; eine wahre<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wQey6qyKVl8&amp;list=RDwQey6qyKVl8&amp;start_radio=1&amp;rv=wQey6qyKVl8&amp;t=4&amp;ab_channel=Coil-Topic"> „chaostrophy“</a> &#8211; zu bringen. <span id="more-31122"></span></p>
<p>„Constant Shallowness Leads To Evil“, ein etwas holpriger Titel, der aber – auch ohne allzu sehr das Rad des Kulturpessimismus&#8217; drehen zu wollen – heute wohl angesichts hypertropher Flachheit und Verflachung  noch wahrer als vor 20 Jahren ist.  Insofern ist das 2000 erstmalig veröffentlichte Album zumindest konzeptionell-thematisch noch aktuell. Damals hieß es von Bandseite „This new album by Coil deals with the threat of lavishness and responds with noise. It&#8217;s trial by musick.“ Balance meinte: „Everything feels really Karaoke now. It&#8217;s celebrity versus integrity and individuality“. Als Referenzen<a href="(http://brainwashed.com/common/htdocs/discog/eskaton24.php?site=coil08)"> listete</a> man „Lou Reed&#8217;s Metal Machine Music, Can, LaMonte Young, Flipper, Butthole Surfers, Supermarket Sweep“. “ Thighpualsandra <a href="https://coilofficial.bandcamp.com/album/constant-shallowness-leads-to-evil">spricht </a>von „an exercise in brutality”.</p>
<p>Ursprünglich im<a href="http://brainwashed.com/common/htdocs/discog/eskaton24.php?site=coil08"> gleichen pinken C-shell case</a> wie das ebenfalls 2000 herausgekommene „Queens Of The Circulating Library“ (das einzige ohne Peter Christopherson entstandene Coilalbum) veröffentlicht, knüpft es z.B. bei dem Opener „Higher Beings Command“ (vielleicht auf <a href=" http://artistsbooksandmultiples.blogspot.com/2020/07/sigmar-polke-higher-beings-command.html ">Sigmar Polke </a>verweisend) an dessen Dronecharakter an, arbeitet aber noch stärker mit Dissonanzen, mit – wie oben schon angesprochen – brachialeren Tönen. Der zweite Track „I Am The Green Child“ beginnt mit kurzem Synthgefiepe, bevor dann das ganze Stück durchziehende ethnoartige perkussive Elemente hinzukommen, zu denen Balance mit verfremdeter Stimme und mit irrem Gelächter u.a. vorträgt: „We&#8217;re swimming in a sea of occidental vomit“. Zeilen wie „Name and shame/Driven insane/By this game of shame“ ließen sich entweder anachronistisch oder visionär als Bescheibung zeitgenössischer Verirrungen lesen. Die nächsten Stücke „Beige“, „Lowest Common Abominator“ und „Free Base Chakra“ gehen nahtlos ineinander über und bereiten auf den Abschluss, das fast halbstündige „Tunnel Of Goats“ vor: eine wahre Kakophonie aus Fiepen, Synthgeblubber und zähflüssigen Drones. Weitgehend instrumental, hört man Balance auf dem urspünglich auf CD in 18 Sektionen unterteilten Track kurzzeitig recht melodisch in einem Stream of Consciousness singen: „I will step across an ocean, a lagoon of fish/Fly with suicidal birds/I&#8217;m so tired of the seasons and the breeze and the river/Wasps pollinating sores/In their Altered States of American Death/Want to go under&#8230; “ Die letzte Hälfte des Albums  formte die Basis für das Stück <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ulF3ivgtUHo&amp;ab_channel=TheCoilFan">„Constant Shallowness Leads To Evil“</a>, das auf der gleichnamigen Tour gespielt wurde und u.a. auf „Live Two“ auf Tonträger verewigt ist. Dieses Album, das exzessiv Gebrauch von Stereoeffekten macht und seinen Ausgang bei einem Patch von Thighpaulsandras modularem Serge Sytnthesizer nahm, klingt gut 20 Jahre nach Erscheinen auch musikalisch noch erstaunlich frisch.</p>
<p>&#8220;Constant Shallowness Leads To Evil&#8221; erschien zu einem Zeitpunkt, als Coil nach langen Jahren des Umherirrens, des Auslotens und Experimentierens, mit den <a href="http://africanpaper.com/2022/04/30/coil-musick-to-play-in-the-dark%c2%b2/">beiden Teilen </a>von <a href="http://africanpaper.com/2020/11/28/coil-musick-to-play-in-the-dark/">„Musick To Play In The Dark“</a> ihr stärkstes Studiomaterial seit Jahren herausbrachten und sich als Liveband neu fanden wie erfanden, was letztlich aber vor dem Hintergrund von Balances Alkoholismus vielleicht von Anfang an nicht unproblematisch war. Am Ende von „Tunnel Of Goats“ heißt es: „There is no wrong, so we go on“. Wir wissen leider, dass sich das nicht bewahrheiten sollte. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.daisrecords.com/">Dais Records</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3751431285/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Everything Keeps Dissolving: Conversations With Coil auf Strange Attractor Press</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/08/19/everything-keeps-dissolving-conversations-with-coil-auf-strange-attractor-press/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 07:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende des Jahres erscheint ein neues Buch über Coil, das  Nick Soulsby editiert hat. &#8220;Everything Keeps Dissolving: Conversations with Coil&#8221; legt &#8211; wie der Titel schon verdeutlicht &#8211; den Fokus klar auf Gespräche, die über die Jahre mit verschiedenen Interviewern &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/08/19/everything-keeps-dissolving-conversations-with-coil-auf-strange-attractor-press/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende des Jahres erscheint ein neues Buch über Coil, das  Nick Soulsby editiert hat. &#8220;Everything Keeps Dissolving: Conversations with Coil&#8221; legt &#8211; wie der Titel schon verdeutlicht &#8211; den Fokus klar auf Gespräche, die über die Jahre mit verschiedenen Interviewern geführt wurden und enthält  zahlreiche (teils unveröffentlichte Fotos und Zeichnungen). Auf insgesamt 580 Seiten erzählen Coil ihre Geschichte:</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/89136232580054.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-30995" title="89136232580054" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/89136232580054.jpeg" alt="" width="500" height="500" /></a><span id="more-30993"></span><br />
„Accompanied by their various collaborators, Coil describe the fertile eruption of ideas, inspirations, and stray tangents that informed their lyrical and musical visions—as well as those dead paths and castoff concepts that didn&#8217;t take root. Not only a worm&#8217;s eye view of Coil, these interviews provide insight into the late twentieth century&#8217;s evolving British cultural underground as channeled through two of its most astutely mercurial minds.“</p>
<p>Das Buch wird in zwei Versionen erscheinen: einmal als Taschenbuch, dann als Hardcover, dem Postkarten mit Artwork von John Balance sowie ein 16-seitiges Chapbbok namens „Having Fun with Gods: The Quotable Coil“ beiliegen.</p>
<p>Nick Soulsby hat in den letzten Jahren zahlreiche Bücher veröffentlicht, u.a. über Swans und Lydia Lunch.</p>
<p><a href="https://strangeattractor.greedbag.com/">@ Strange Attractor Press</a></p>
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		<title>COIL: Musick To Play In The Dark²</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2022 04:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Dais Records]]></category>
		<category><![CDATA[Drew McDowall]]></category>
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		<category><![CDATA[Rose McDowall]]></category>
		<category><![CDATA[Thighpaulsandra]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gutes Jahr nachdem Dais Records „Musick To Play In The Dark“ wiederveröffentlicht haben, wird nun ein weiteres zentrales Album des imposanten Coil&#8217;schen Spätwerks wieder verfügbar gemacht. Die in „England&#8217;s Hidden Reverse“ nachzulesende Einschätzung David Keenans, der zweite Teil der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/04/30/coil-musick-to-play-in-the-dark%c2%b2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/a2258188040_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-29563" title="a2258188040_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/a2258188040_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein gutes Jahr nachdem Dais Records <a href="http://africanpaper.com/2020/11/28/coil-musick-to-play-in-the-dark/">„Musick To Play In The Dark“</a> wiederveröffentlicht haben, wird nun ein weiteres zentrales Album des imposanten Coil&#8217;schen Spätwerks wieder verfügbar gemacht. Die in „England&#8217;s Hidden Reverse“ nachzulesende Einschätzung David Keenans, der zweite Teil der „Musick To Play In The Dark“-Serie „feels like an afterthought“ geht m. E. total an der Sache vorbei, <span id="more-29561"></span>denn natürlich verweist der Titel auf die Verwandtschaft mit dem Vorgänger und natürlich beziehen sich die Stücke &#8211; zumindest partiell &#8211; aufeinander (dazu später mehr), aber das ist nicht redundant oder derivativ zu verstehen. In der Rezension des ersten Teils konnte man <a href="http://africanpaper.com/2020/11/28/coil-musick-to-play-in-the-dark/">hier </a>lesen: „Im Jahr 2000 veröffentlichten Coil einen zweiten Teil, auf dem Ideen des Vorgängers wieder aufgegriffen wurden ohne auch nur einen Moment abgegriffen zu klingen“. Man möchte sich auch dem Rezensenten auf brainwashed anschließen, der beim Erscheinen des Albums im Jahr 2000 hoffte, es handele sich um eine <a href="https://brainwashed.com/common/htdocs/discog/graal004.php?site=coil08">„neverending series“</a>.</p>
<p>Eingeleitet wurde die Spätphase, in der Coil sich von ihrem solaren Fokus lösten, um die dann von ihnen als „moon musick“ bezeichnete Musik zu spielen, durch die vier „Equinox/Solstice“-EPs, auf denen endlich wieder John Balances Stimme/Texte in den Fokus rückten. Im Gegendsatz zum ersten Teil war Drew Mc Dowall nicht mehr dabei, der bzgl. der Aufnahmen zum Vorgänger schon <a href="https://www.thewire.co.uk/in-writing/interviews/drew-mcdowall-on-musick-magick-and-materiality">bemerkte</a>, dass die Zusammenarbeit dabei weniger kollaborativ als in den Jahren zuvor gewesen sei. Eingespielt wurde das Album vondem Trio  Balance, Christopherson und Thighpaulsandra.</p>
<p>„Something“, das das Album eröffnet, ist ein Stück, das man über Kopfhörer hören muss: Balances Stimme wechselt zwischen rechts und links, durchdringt den Kopf des Hörers, dann setzt wehender Wind ein, dunkle Drones kommen dazu, gegen Ende hört man Balances verfremdete Stimme, die kaum verstehebar „I know why the birdcage sings/It&#8217;s wrapped its song/Around everything“ intoniert. Bei diesem Stück hat man den Eindruck, man befinde sich auf einer winddurchzogenen Ebene und schaue hinauf zum Mond. Um auf anfangs angesprochene Verweise und Anknüpfungspunkte zurückzukommen: „Tiny Golden Books“ sieht Coil wieder ganz klar im Tangerine Dream-Modus. War das apokalyptisch betitelte „Red Birds Will Fly Out Of The East And Destroy Paris In A Night“ vom Vorgänger, das „Rubycon“ zitierte, aber weitgehend instrumental, so präsentiert der vokoderte Balance hier eine Vision, als er und Marc Almond unter dem Einfluss von MDMA eine Kreatur sahen, die ein Buch aufschlug. Auf Ray Bradbury anspielend, heißt es: „Dark they were, with golden eyes/Brought golden books from darkened skies/Every word from every world within was written down/They read it all aloud to us with silver tongues of fire“. Dagegen knüpft das von Klavier dominierte „Ether“ an „Red Queen“ an. Hier gibt es wieder die für Coil/Balance so typischen Wortspiele („It&#8217;s either ether or the other“), die Thematisierung des „responsible abuse of pleasure“ („I breathe out ether, a glass of ether“), die Anspielungen auf Frater Perdurabo („Betty May and Raoul Loveday“) und schließlich die Feststellung: „I&#8217;m going upstairs now/To turn my mind off “. Später sollte Sleazy den von Captain Beefheart entlehnten und von Balance zitierten Slogan „Please God Fuck My Mind For Good“ auf „The New Backwards“ als „Careful What You Wish For“ bezeichnen. An anderer Stelle <a href="https://threshold.greedbag.com/dept/~coil-albums-from-3/">bemerkte </a>er: „As with any Halcyon Days, over indulgence in the pleasures they offer can be dangerous.“ Auch auf dem sich dem Trip Hop annähernden „Paranoid Inlay“ thematisiert Balance seine Schwierigkeit, vom Alkohol loszukommen, auf das <a href="https://alcoholicsanonymous.com/aa-serenity-prayer/">Serenity Prayer </a>der Anonymen Alkoholiker anspielend: „Serenity is a problem/When you get this close to Heaven/But you really want to see/The wonders of the underworld “, um dann gegen Ende zu fragen: „What do I need to give up?/Crystalline ladders, shiny things, mirror-balls“. Auf dem Interludium „An Emergency“ singt Rose McDowall von Harmoniumdrones begleitet: „But I now find you here/In the darkness we share “ und man wird erinnert an das Stück „Rosa Decidua“ auf der „Autumn Equinox-EP“, auf dem Balance an Rose gerichtet sang/sprach: „Whichever stars we walk among/We both seek out the darkest red“. Eines der ergreifendsten Stücke auf dem Album ist das sehr reduzierte, primär auf einem Loop basierende „Where Are You?“, auf dem wieder das digitale Knistern eingesetzt wird und ab und zu Rose McDowalls gesamplete Vocals aus „An Emergency“ auftauchen und Balance fragt: „Is the cage you love the home you also hate?&#8221; Mit den schon <a href="https://www.timeless-shop.com/product/the-universe-is-a-haunted-house-coil-through-their-art-archives">1988 geschriebenen Worten </a>„I&#8217;ll wrap my last kiss in a bandage“ endet das Stück und als Hörer kann man (auch ohne die Kenntnis, was einige Jahre später passieren sollte) kaum unberührt davon bleiben. Das letzte, ebenfalls sehr reduzierte Stück „Batwings (A Limnal Hymn)“ lässt vor dem Wehen von Wind und minimalistischer Synthuntermalung Balance eine von  Sir Thomas Brownes <a href="http://penelope.uchicago.edu/misctracts/museum.html">&#8220;Musæum Clausum&#8221; </a>übernommene Liste mit Seltsamkeiten aufzählen. Nach etwa sieben Minuten fängt Balance an in einer Sprache zu singen, von der Sleazy <a href="https://brainwashed.com/common/htdocs/discog/graal004.php?site=coil08">sagte,</a> nur John kenne sie. Das Stück bekommt hier einen liturgisch-sakralen Charakter und beendet das Album angemessen.</p>
<p>Was lässt sich nach all den Jahre sagen? Um (zirkulär) auf den Anfang zurückzukommen: Der zweite Teil der Serie ist in der Tat weniger nachträglicher Gedanke als eine das Zyklische, Zirkuläre betonende Veröffentlichung. Wie hieß es schon im <a href="https://www.brainwashed.com/common/htdocs/publications/coil-1983-manifesto.php">Coil-Manifest</a> aus dem Jahre 1983 in einer Selbstbeschreibung: „A spell. A spiral. A serpents SHt round a female cycle. A whirlwind. A double helix&#8221;. Wenn man dieses Album wieder (und wieder) hört, dann kann man am Ende &#8211; „Tiny Golden Books“ zitierend &#8211; nur lapidar feststellen: „All space became a choir“. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.daisrecords.com/">Dais Records</a></strong></p>
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