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	<title>African Paper &#187; Drone Records</title>
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		<title>INADE / TROUM: To Pan Eon</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/04/18/inade-troum-to-pan-eon/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 04:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Inade und Troum kommen zwei Droneduos auf einer 10&#8221; zusammen, über die es in der Labelmitteilung heißt, sie würden sich schon „seit Jahrzehnten“ bewundern. Es gibt zahlreiche Verbindungen. So veröffentlichten etwa Drone Records schon 1995 mit „The Axxiarm Plains“, einer Hommage &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/18/inade-troum-to-pan-eon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/a3702822448_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50885" title="a3702822448_10" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/a3702822448_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit Inade und <a href="https://africanpaper.com/tag/troum/">Troum</a> kommen zwei Droneduos auf einer 10&#8221; zusammen, über die es in der Labelmitteilung heißt, sie würden sich schon „seit Jahrzehnten“ bewundern. Es gibt zahlreiche Verbindungen. So veröffentlichten etwa <a href="https://africanpaper.com/tag/drone-records/">Drone Records</a> schon 1995 mit „The Axxiarm Plains“, einer Hommage an den russischen Futuristen Wladimir Majakowski, die erste Inade-Single.<span id="more-50884"></span></p>
<p>Das ostdeutsche Duo komponierte für die Doppel-CD<a href="https://africanpaper.com/2018/11/24/v-a-troum-transformation-tapes/"> „Troum Transformation Tapes“</a>, auf dem Künstler Troum mit „remixes, deconstructions, and reconstitutions“ Tribut zollten, auf der Basis eines Troumloops „<a href="https://troum.bandcamp.com/track/inade-the-innermost-sun">einen Track</a> von sakraler Größe“, wie man hier lesen konnte.</p>
<p>Natürlich gibt es auch thematische Schnittmengen zwischen den Projekten, haben sich doch beide Duos über die Jahre hinweg immer wieder mit dem beschäftigt, was man im weitesten Sinne als Mythologie bezeichnen kann. Troum etwa setzten bei der „Tjukurrpa“-Trilogie dem Konzept der Traumzeit der australischen indigenen Völker ein klangliches Monument. Inade nannten bezeichnenderweise zwei Zusammenstellungen ihres Materials <a href="https://loki-found.bandcamp.com/album/audio-mythology-one">„Audio </a><a href="https://loki-found.bandcamp.com/album/audio-mythology-two">Mythology“</a>.</p>
<p>Die vier Stücke auf „To Pan Eon“ entstanden in den Jahren 2017-2025, als Motto kann man auf der Rückseite der Hülle lesen: „Dreams are the language of the soul, guiding us through unseen realms. Through dreams, rituals, and acts of consciousness, this collaboration finds its source – dedicated to the eternal cycles that weave through human experience and the cosmos alike.“ Außerdem wird diese Veröffentlichung beschrieben als „sonic rite“, bezogen auf das griechische Konzept, das der 10&#8221; ihren Namen gibt und das mit „The All, The Eternal“ übersetzt werden kann,</p>
<p>Der Titel des Openers „Mnemosynon Pelagos“ verweist auf die Tochter von Uranos und Gaia, die die Erinnerung verkörpert (vor einigen Jahren benannten <a href="https://africanpaper.com/tag/dead-can-dance/">Dead Can Dance</a>, ebenfalls ein Duo, <a href="https://deadcandance.bandcamp.com/album/mnemosyne">eine Sammlung von Songtexten</a> nach eben dieser). Das Stück setzt behutsam, langsam ein, dann ist da ein Pochen und es setzen diese melodischen flächigen Sounds ein, die Troum über die Jahre perfektioniert haben. „Self-Realization of Matter“ besitzt auch diese melodischen Flächen, im Verlauf des Tracks kommen aber Momente des Dissonanten dazu, ganz so, als dröhnten plötztlich archaische Instrumente . &#8220;Echoes Of Imagined Rituals“ enthält Stimmen, die an andere Aufnahmen Inades denken lassen, es gibt vereinzelte dumpfe Schläge und Sounds, die dröhnen, als wolle man an <a href="https://africanpaper.com/tag/lustmord/">Lustmords „</a>Heresy“-Album anspielen.  Der letzte Track „Ontic Drift“ begeistert mit seinen an- und abschwellenden Passagen. Dieses Wellenhafte illustriert vielleicht das &#8220;Zirkuläre&#8221; der in Träumen zu findenden Prozesse.</p>
<p>Auch wenn diese Aufnahmen über einen relativ langen Zeitraum entstanden sind, wirken sie unglaublich kohärent. Die erzeugten &#8220;kosmischen Atmosphären&#8221; dieser (in beiderlei Wortsinn zu verstehenden) traumhaften Musik versetzen den Hörer in Welten, die letztlich kaum greifbar sind. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://dronerecords.de/">Drone Records</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3718891729/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TZESNE: Receptores</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/04/12/tzesne-receptores/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2025 03:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Die zweite neue Veröffentlichung der letzten Wochen, die in Drones Sym-Reihe erscheint, hat als Motto auf der Rückseite „A tribute to what should not be heard“. Verglichen mit dem jüngst noch hier besprochenen Album von N und Bund des dritten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/12/tzesne-receptores/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/SYM-07_Tzesne_1000px_square.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45798" title="SYM-07_Tzesne_1000px_square" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/SYM-07_Tzesne_1000px_square-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die zweite neue Veröffentlichung der letzten Wochen, die in Drones Sym-Reihe erscheint, hat als Motto auf der Rückseite „A tribute to what should not be heard“. Verglichen mit dem jüngst noch hier <a href="http://africanpaper.com/2025/03/29/n-118-bund-des-dritten-auges-13">besprochenen </a>Album von N und Bund des dritten Auges, das von der Apollo 13-Mission inspiriert war, ist „Receptores“ des baskischen Künstlers Tzesne (der vor zwei Jahren ein Album mit N auf Denovali Records herausgebracht hat) dann auch dem Motto angemessen musikalisch anders ausgerichtet.<span id="more-45797"></span> Das Label <a href="https://dronerecords.de/album.view.html?album=22444 ">schreibt:</a>  &#8220;Receptores explores what remains hidden in static, white noise, and interference, using them as the core of its sonic approach. Drawing from lost signals and out-of-range transmission residues, the album reveals the subtle sonic textures that emerge as waves fade away. More than just an experiment, Receptores reclaims noise as the main subject, shaping an erratic and unpredictable soundscape. A work designed for those seeking textures beyond the conventional.&#8221;</p>
<p>Diese Herangehensweise jenseits des Konventionellen manifestiert sich gleich im Opener mit dem unaussprechlichen Titel „mAkinAzikinA“ als Rauschen, Kratzen, Feedback, <em>white noise</em>, Dissonanz. Das ist ein dynamisches Stück, das sich im weiteren Verlauf dem Noise (an-)nähert. Der kürzere zweite Track mit seinen rauschig klingenden Loops lässt kurzzeitig an frühe NON denken, „_GhostPulse“: knüpft mit seinen geloopten Passagen daran an, wobei diese nach und nach abebben und dann ruppige Dissonanzen im Äther tönen. Dagegen ist „ZETA“ anfangs minimalistischer, reduzierter, dann aber nach und nach dichter und lauter werdend und der Track entwickelt sich innerhalb von 11 Minuten zu einem Klangmonstrum. „Spoken Liminal“ hat etwas Zirkuläres und man meint, man befinde sich in einem Trockner.  Der Abschlusstrack &#8220;LFQuietCRASH_band&#8221; ist wahrscheinlich das unheimlichste Stück auf diesem Album: Seltsame Stimmen murmeln in der Ferne Unverständiches.</p>
<p>Von den bisher veröffentlichten Alben in der Sym-Reihe ist &#8220;Receptores&#8221; wahrscheinlich das insgesamt krachigste und diese Hommage an das, was nicht gehört werden sollte, sollte unbedingt gehört werden. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://dronerecords.de/index.html">Drone Records</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4190726928/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>N (118) / BUND DES DRITTEN AUGES: 13</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/03/29/n-118-bund-des-dritten-auges-13/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2025 03:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[B*Tong]]></category>
		<category><![CDATA[Bu.d.d.A.]]></category>
		<category><![CDATA[Bund des Dritten Auges]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Emerge]]></category>
		<category><![CDATA[Hellmut Neidhardt]]></category>
		<category><![CDATA[N]]></category>

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		<description><![CDATA[In der  Sym-CD-Reihe von Drone Records wurde just eine Deutsch-Schweizer Zusammenarbeit veröffentlicht: Der Dortmunder Hellmut Neidhardt hatte uns schon vor Jahren mit dem Projekt Multer begeistert und ist schon lange als N solo aktiv. Die auf den ersten Blick kurios betitelten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/29/n-118-bund-des-dritten-auges-13/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/SYM-08_N118_2000px_square.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45628" title="SYM-08_N118_2000px_square" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/SYM-08_N118_2000px_square-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der <a href="https://www.dronerecords.de/news.article.html?item=238"> Sym-CD-Reihe </a>von <a href="http://africanpaper.com/tag/drone-records/">Drone Records</a> wurde just eine Deutsch-Schweizer Zusammenarbeit veröffentlicht: Der Dortmunder <a href="http://africanpaper.com/tag/hellmut-neidhardt/">Hellmut Neidhardt</a> hatte uns schon vor Jahren mit dem Projekt Multer begeistert und ist schon lange als <a href="http://africanpaper.com/tag/n/">N </a>solo aktiv. Die auf den ersten Blick kurios betitelten Bu.d.d.A. (Bund des dritten Auges) sind ein aus Emerge und B*tong bestehendes Duo, dessen Musik in der Vergangenheit laut Label als &#8220;TROUM meets EARTH together with ENO&#8221; <a href="https://www.facebook.com/story.php?story_fbid=1207921088003480&amp;id=100063567997988&amp;_rdr">beschrieben</a> worden ist. <span id="more-45627"></span></p>
<p>Wie auch andere Veröffentlichungen im Rahmen der Sym-Reihe ist das Album konzeptionell ausgerichtet, wird der Blick doch auf die Apollo 13-Mission gerichtet, die 1973 aufgrund eines zerstörten Sauerstofftanks nicht mehr auf dem Mond landen konnte. Dass man Weltraumreisen momentan bedauerlicherweise eher mit megalomanischen Autoverkäufern verbindet, die gerne Leatherfaces <em>tool of choice </em>schwingen, ist ein anderes Thema. Auf dem Album heißt es (nicht nur) bezogen auf die fehlgeschlagene Mission: „The universe is a vast and cold and very lonely place/It dwarves any human ambition/nevertheless space is the place&#8221;. Diese im Innern der CD abgedruckten Worte zeigen die Weiten des Alls in all ihrer Ambivalenz.</p>
<p>Die Begeisterung für und gleichzeitig das Erschauern wie Erschaudern angesichts der unendlichen Weiten wird auf diesem beeindruckenden Album auf vier langen Stücken umgesetzt und einige der wellenartigen melodischen Drones lassen dann auch partiell an das Bremer Duo <a href="http://africanpaper.com/tag/troum/">Troum </a>denken.</p>
<p>„As Into Space It Vents“ beginnt mit Sprachsamples vom Start der Rakete, dazu dann kommen anfangs dräuende Drones, es setzen nach einer Weile Gitarrenpassagen ein, während im Hintergrund die melodischen Drones an- und abschwellen. Dann aber wird diese vermeintliche Harmonie (auf-)gebrochen, nach gut zehn Minuten werden die Sounds lauter, dissonanter, bedrohlicher, um dann gegen Ende des 15-minütigen Stücks langsam zu verklingen. Der Titel „Falling Apart“ weist schon auf das Kommende hin. Musikalisch umgesetzt wird das durch dunklere Drones, dazu Geräusche, die an einen Geigerzähler denken lassen und insgesamt ein dezentes Moment der Bedrohung hervorrufen. Im Verlauf des Tracks verdichtet sich das Stück und endet mit Dissonanzen und verfremdeten Stimmen (?) wahrlich unangenhem. Auf dem nächsten Stück folgt dann die Konsequenz aus dem technischen Versagen: „Face The Darkness“, heißt es, wobei diese Dunkelheit im Stück weniger düster klingt, vielmehr sind in die rauschigen Klangflächen einzelne Gitarrentöne eingewoben, die eine leicht melancholische Stimmung erzeugen. Später hört man wieder Stimmsamples und dann wird der Lautstärkelevel erneut angezogen. Das lapidar betitelte „Meanwhile Back On Earth“ beendet das Album. Der Track beginnt leise, kaum vernehmbar, reduziert, dunkel. Um oben erwähntes Zitat zu plagiieren und variieren: 13 is the album. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.dronerecords.de/index.html">Drone Records</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1610433518/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>META MEAT: Paths</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/03/22/meta-meat-paths/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 05:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Meta Meat]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Von]]></category>
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		<description><![CDATA[„Paths“ ist die neueste Veröffentlichung in Drones &#8220;Substantia Innominata&#8221; -10&#8221;-Reihe &#8211; „inspired by or related to &#8216;the Unknown&#8217; around or within us“ -, von denen schon eine ganze hier besprochen wurden. Der wortspielerische Name des französischen Projekts ist nicht reiner &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/22/meta-meat-paths/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/sub31b-webcover-1500px.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45553" title="sub31b-webcover-1500px" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/sub31b-webcover-1500px-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Paths“ ist die neueste Veröffentlichung in Drones <a href="http://africanpaper.com/tag/substantia-innominata/">&#8220;Substantia Innominata</a>&#8221; -10&#8221;-Reihe &#8211; „inspired by or related to &#8216;the Unknown&#8217; around or within us“ -, von denen schon eine ganze hier besprochen wurden. Der wortspielerische Name des französischen Projekts ist nicht reiner Selbtszweck, sondern will verstanden werden, als Verbindung von <a href="https://dronerecords.de/album.view.html?album=22432">„the source of flesh (meat) with its passage beyond (meta)“</a>.<span id="more-45552"></span> Die zwei Franzosen Somekilos und Phil Von (u. a. bei Von Magnet) liefern mit „Paths“ sicher eine der rhythmischsten Veröffentlichungen ab, die in einer der zahlreichen Reihen bei Drone Records erschienen sind.</p>
<p>Auf vier Tracks kommen<a href="https://dronerecords.de/album.view.html?album=22432"> „ethnic voices, handplayed drums, exotic instruments and advance electronic sounds“</a> zusammen. Das erste Stück „Outward“ beginnt mit einer verfremdeten Stimme (vielleicht wird man kurz an <a href="http://africanpaper.com/tag/peter-christopherson/">Peter Christophersons</a> Threshold HouseBoys Choir erinnert), dann setzt wuchtige Perkussion ein, während im Hintergrund dichte Sounds dröhnen. Zwischendurch ein Innehalten und dann ein erneuter Einsatz von Rhythmen, die im Verlauf immer treibender werden. „Surroundings“ ist durchzogen von Handperkussion, Atmen, flächigen Sounds, Sprachsamples, Gesängen, die dann abebben. Dieser Track ist etwas schleppender und atmosphärischer. Die B-Seite beginnt mit dem langen „Crossed“: auch hier wieder Perkussion, dann Stimmsamples, eine Frau rezitiert, spricht, man hört Lachen oder Weinen, der Track wird hektischer, treibend, Das kürzere „Distant“ ist etwas dunkler. Ein „trip like a shamanistic healing ceremony“, beschreibt es das Label durchaus nicht falsch und das von SALT designte Cover mit einen geschröpften Mann passt sicher  ganz gut zur Konzeption. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://dronerecords.de/">Drone Records</a><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/2024614384&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true&amp;visual=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="300"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Drone Records" href="https://soundcloud.com/drone-records" target="_blank">Drone Records</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="META MEAT-Surroundings" href="https://soundcloud.com/drone-records/meta-meat-surroundings" target="_blank">META MEAT-Surroundings</a></div>
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		<title>V.A.: Drone-Mind // Mind-Drone Vol. 9</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/09/21/v-a-drone-mind-mind-drone-vol-9/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Sep 2024 00:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adriano Zanni]]></category>
		<category><![CDATA[Are Mundal]]></category>
		<category><![CDATA[Daina Dieva]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Living Temples]]></category>

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		<description><![CDATA[Den achten Teil der seit 2011 bestehenden „Drone-Mind // Mind-Drone“-Reihe von Drone Records, die unter dem Motto „This series is dedicated to the Drones of the World, and the Drones of our Mind“ steht, hatten wir hier Ende 2021 besprochen, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/09/21/v-a-drone-mind-mind-drone-vol-9/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/Drone-Mind-vol9_front-_web.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42671" title="Drone Mind vol9_front _web" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/Drone-Mind-vol9_front-_web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Den achten Teil der seit 2011 bestehenden „Drone-Mind // Mind-Drone“-Reihe von <a href="http://africanpaper.com/tag/drone-records/">Drone Records</a>, die unter dem Motto „This series is dedicated to the Drones of the World, and the Drones of our Mind“ steht, hatten wir <a href="http://africanpaper.com/2021/11/20/v-a-drone-mind-mind-drone-vol-8/">hier</a> Ende 2021 besprochen, gerade ist der neunte Teil erschienen, auf dem erneut vier verschiedene Künstler ihre Version des, ihre Herangehensweise an den Drone zeigen.<span id="more-42670"></span> Bezüglich des achten Teils hieß es hier: „Drone kann den Aufbau einer Musik gestalten, ihre Materialität prägen, eine Musik hypnotischer machen und ihr Rückgrad verleihen, und immer besteht eine starke Wechselbeziehung zwischen dem Dröhnen und dem suchenden, repziperenden und interpretierenden Geist. Dies unter der Formel &#8216;Drone-Mind // Mind-Drone&#8217; zu vereinen, ist auch beim achten Teil ein starkes Argument gegen alle, die behaupten, Drone hätte sich über die Jahre totgedröhnt.“ Gleiches lässt sich nun über Teil 9 sagen.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/tag/daina-dieva/">Daina Dieva</a> stammt aus Litauen und wurde auf diesen Seiten u.a. als Gastsängerin von Ô Paradis und als Mitglied des Projekts Calitys, das letztes Jahr auf <a href="http://africanpaper.com/tag/cyclic-law/">Cyclic Law</a> debüttierte, wahrgenommen. Dieva ist mit zwei eigentlich recht unterschiedlichen Stücken vertreten: „My Eyes Become Night“ besteht aus rauschigen, ziemlich dunklen Drones. „Budesiu“ scheint anfangs daran anzuknüpfen, entwickelt sich aber schnell zu einem deutlich melodischeren Stück, auf dem Dievas Gesang eine zentrale Rolle zukommt, der von so etwas wie Harmoniumdrones untermalt wird. Von der erzeugten Atmosphäre erinnert das Stück entfernt an getragenere Stücke von <a href="http://africanpaper.com/tag/dead-can-dance/">Dead Can Dance</a>. Living Temples sind mit einem anlässlich der Frühlingstagundnachtgleiche live im Studio aufgenommenen Stück vertreten: „The Slaying Of The Serpent“ ist ein langer, sich langsam entwickelnder Track aus melodischen Flächen und in der Ferne rumpelnden und schabenden Sounds, die sich immer stärker perkussiv verdichten (passenderweise heißt es in den Credits „archaic shamanic instruments“ seien zum Einsatz gekommen). Adriano Zanni aus Italien arbeitet u.a. mit Feldaufnahmen, was besonders beim ersten Stück deutlich wird: „Melissophobia Hypnotherapy“ beginnt mit dem zunehmenden Summen von Insekten und dunkel hallenden Drones. „Exercise In Listening“ hat Passagen, auf denen man meint, eine E-Gitarre komme zum Einsatz, es gibt melodische flächige Sounds, die im Rahmen dieser Veröffentlichung fast schon bombastisch klingen. Das norwegische Projekt Are Mundal wird von Labelseite mit „surrealistic, phantasmagoric drones“ beschrieben, was sicher nicht falsch ist, beginnt das lange „Rustic Movement For An Accordeon“ mysteriös, dunkel-dröhnend, man hört einen Loop eines seltsamen Geräuschs, das eine Stimme sein könnte. In den Credits gibt es noch den Hinweis neben elektrischer Violine, bearbeitetem Klavier und einigem mehr seien „other curiosities“ zum Einsatz gekommen. Mit all diesen Kuriositäten erzeugt Mundal eine im doppelten Wortsinne unheimlich atmosphärische Musik, auf der im letzten Teil auch mal plötzlich seltsame, kaum zu lokalisierende Stimmen auftauchen können. Das ist vielleicht mein Favorit auf dieser an starken Tracks nicht armen Veröffentlichung. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://dronerecords.de/">Drone Records</a><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1896318990&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true&amp;visual=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="300"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Drone Records" href="https://soundcloud.com/drone-records" target="_blank">Drone Records</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="DAINA DIEVA - Budesiu" href="https://soundcloud.com/drone-records/daina-dieva-budesiu" target="_blank">DAINA DIEVA – Budesiu</a></div>
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		<title>MOLJEBKA PVLSE: Topography Of Frequency And Time</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Apr 2024 05:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Josefson]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Album „Topography Of Frequency And Time“ erscheint eine weitere Veröffentlichung im Rahmen von Drones auf CD erscheinender Sym-Serie – vergangene Woche hatten wir hier schon Contrastates hervorragendes Album „Life Without Agriculture“ hier besprochen. Seit etwa 25 Jahren – &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/20/moljebka-pvlse-topography-of-frequency-and-time/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/Moljebka-Pvlse-Topography.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40757" title="Moljebka Pvlse-Topography" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/Moljebka-Pvlse-Topography-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit dem Album „Topography Of Frequency And Time“ erscheint eine weitere Veröffentlichung im Rahmen von <a href="http://africanpaper.com/tag/drone-records/">Drones </a>auf CD erscheinender Sym-Serie – vergangene Woche hatten wir hier schon Contrastates hervorragendes Album „Life Without Agriculture“ <a href="http://africanpaper.com/2024/04/13/contrastate-life-without-agriculture/">hier</a> besprochen. Seit etwa 25 Jahren – das erste nicht selbst veröffentlichte Album erschien im Jahr 2000 bei Eibon Records in Italien– unter diesem Projektnamen aktiv,<a href="http://www.moljebka.com/"> sagt </a>der Schwede <a href="http://www.mathiasjosefson.com/">Mathias Josefson</a> über sein Projekt <a href="http://africanpaper.com/tag/moljebka-pvlse/">Moljebka Pvlse </a>„The group works with both electronic and acoustic instruments, as well as with field recordings and found sounds“. <span id="more-40755"></span></p>
<p>Konzeptionell wird „Topography Of Frequency And Time“<a href="https://dronerecords.de/album.view.html?album=22014"> beschrieben</a> als „an expedition through expansive sonic landscapes that stretch beyond our daily awareness. It serves as an open invitation to transcend the visual confines of physical space, encouraging a deep dive into the unexplored realms of sound and time. This album seeks to chart the uncharted territories of our auditory experience, intricately mapping the intersections of three-dimensional space within the frequency and time domains.&#8221;</p>
<p>Genau 70 Minuten dauert der eine Track, aus dem das Album besteht. Das Stück beginnt kaum hörbar, um sich dann nach und nach in eine dunkle, aus vielen Schichten zu bestehende Dronelandschaft zu entwickeln. Es gibt Momente, die zeitweise metallisch schabend klingend – vielleicht ließ das den unermüdlichen Frans de Waard in seiner <a href="https://www.vitalweekly.net/number-1425/">Besprechung </a>einen Vergleich zu Organum ziehen. Was hier auffällt, ist die Dichte und Verdichtung der einzelnen Sounds und Klangschichten, und auch wie es gelingt, melodische Passagen in diesen Klangsud zu integrieren. Man fragt sich zwischendurch: Sind das akustische Instrumente irgendwo in der Ferne? Etwa Blasinstrumente? Dann wieder gibt es Augenblicke der Zurückhaltung, nach gut 20 Minuten ebbt der Track etwas ab, die Lautstärke wird reduziert.</p>
<p>Dem gesamten, nie beliebig klingenden und atmosphärisch dichten Stück wohnt durchgängig ein Moment des Seltsamen, des Mysteriösen und der Unruhe inne und es passiert viel auf diesen 70 Minuten. Die die CD zierenden collagierten Bilder sind in ihrer leichten grobkörnigen Unschärfe eine durchaus passende Illustration dieser nicht ganz greifbaren Musik. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://dronerecords.de/">Drone Records </a><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1746884397&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true&amp;visual=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="300"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Drone Records" href="https://soundcloud.com/drone-records" target="_blank">Drone Records</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="MoljebkaPvlse - TopographyOfFrequencyAndTime (excerpt)" href="https://soundcloud.com/drone-records/moljebkapvlse-topographyoffrequencyandtime-excerpt" target="_blank">MoljebkaPvlse &#8211; TopographyOfFrequencyAndTime (excerpt)</a></div>
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		<title>CONTRASTATE: Life Without Agriculture</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Apr 2024 02:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Contrastate]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Grieve]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen J. Pomeroy]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephen R. Meixner]]></category>

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		<description><![CDATA[Von all den weitgehend dem Postindustrial entstammenden Projekten gehören die (inzwischen zum Trio angewachsenen) Contrastate sicher zu den interessantesten, bewegten sie sich in den (von einer Pause unterbrochenen) Jahrzehnten musikalischen Schaffens immer wieder außerhalb all zu enger Genregrenzen. Zuletzt waren &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/13/contrastate-life-without-agriculture/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/Contrastate-Life-without-CD.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40604" title="Contrastate-Life without CD" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/Contrastate-Life-without-CD-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Von all den weitgehend dem Postindustrial entstammenden Projekten gehören die (inzwischen zum Trio angewachsenen) <a href="http://africanpaper.com/tag/contrastate/">Contrastate</a> sicher zu den interessantesten, bewegten sie sich in den (von einer Pause unterbrochenen) Jahrzehnten musikalischen Schaffens immer wieder außerhalb all zu enger Genregrenzen.<span id="more-40602"></span> Zuletzt waren Contrastate auf diesen Seiten mit der 10&#8221; <a href="http://africanpaper.com/2022/12/03/contrastate-35-project/">„35 Project“</a> besprochen worden, die auf <a href="http://africanpaper.com/tag/stephen-r-meixner/">Stephen Meixners</a> Label <a href="http://africanpaper.com/tag/black-rose-recordings/">Black Rose Recordings</a> erschien. Dort veröffentlicht Meixner regelmäßig anspruchsvolle Geräuschmusik verwandter Künstler.</p>
<p>Jetzt erscheint im Rahmen von<a href="http://africanpaper.com/tag/drone-records/"> Drones</a> CD-Serie „Sym“ das von Meixner, Jonathan Grieve und Stephen J. Pomeroy eingespielte Vollzeitalbum „Life Without Agriculture“. Konzeptionell geht es um die Auseinandersetzung mit den Orten und Daten, die für einige der vielen „-ismen“ des 20. Jahrhunderts relevant waren: <a href="https://dronerecords.de/album.view.html?album=22013">„An album &#8216;re-imagining&#8217; some of the dadaist, futurist, and surrealist clubs of the 20th century, from Moscow 1918 over Tehran 1966 to Münster 1997“. </a></p>
<p>Manche der Orte und Jahreszeiten sind sehr leicht zu dekodieren, &#8220;Zurich 1916&#8243; verweist natürlich auf das Gründungsjahr des Cabaret Voltaire, bei anderen ist es schwieriger und vielleicht nicht immer ganz eindeutig. Für das kommende Bad Alchemy hat R. Dittmann eine offenbar weitgehend korrekte Entschlüsselung<a href="https://www.facebook.com/contrastate/"> vorgenommen</a>. Was auffällt, ist dass die einzelnen Tracks abseits der Titel nur sehr eingeschränkt ganz eindeutige Bezugnahmen erkennen lassen. Auf „Strasbourg 1928 “gibt es immer wiederkehrende Momenete, eine Frau erzählt etwas („He was a storyteller, he was a magician, he didn&#8217;t really wanna give the answers. I also thought he was a trickster and then there&#8217;s a moment when you&#8217;ve been tricked“). Es kommen leiernde Sounds hinzu, ein kurzer Bruch, flirrende Passagen. „Moscow 1918“ beginnt mit dissonanten Momenten, aber dann sind auch melodische Augenblicke zu hören, etwas erinnert an eine Sirene, dann scheinen Streicher zu erklingen, man hört Wasserrauschen. „Rome 1921“ ist dagegen mit seinen dröhnend-dräuenden Sounds wesentlich düsterer. „Berlin 1968“ setzt mit dunklem Dröhnen ein, Blubbern, Quietschen, vielleicht ist da irgendwo ein Orchestersample. „London 1912“ ist von der Stimmung anders, beginnt mit melancholischen Klavierpassagen, Stimme, Metal wird geschlagen, eine Stimme intoniert wortlos.  Auf „Zurich 1916&#8243; erzählt jemand, eine Frau lacht, sagt „a woman is made of pork chops“, jemand anderes spricht, nennt den „Mulholland Drive“, beklagt „I&#8217;m limited to doing indoor exercises“. Diesem Sprachsample entstammt dann auch der Titel des Albums. „Münster 1997“, auf Contrastates Auftritt  im Müsterer Cuba verweisend, kombiniert Knirschen, Schritte, vielleicht zupft jemand einen Bass oder eine Stahlfeder, kurzzeitig tauchen orientalisch klingende Stimmen auf. „Tehran 1966“ schließlich beendet das Album. Der Track beginnt lärmig, es gibt metallisch klingendes dissoanntes Dröhnen, eine verfremdete Stimme sagt: „you never shall return“.</p>
<p>Contrastate gelingt es, durch dieses Kollagieren, Zusammenfügen und Konstrastieren von scheinbar Disparatem dann vielleicht letztlich doch eine Brücke zu den Zeiten und Orten zu schlagen, an denen radikale Herangehensweisen an die Kunst und das Leben zu finden waren. (MG)</p>
<p>Label: <a href="www.dronerecords.de">Drone Records </a><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/ACZmOWEB8Eo?si=wvc9htllAdTv1KCX" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Taumel live in Haldern, Bielefeld und Gütersloh</title>
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		<pubDate>Sat, 13 May 2023 02:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Boris Nicolai]]></category>
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		<description><![CDATA[Taumel kündigen schon jetzt drei Auftritte für Spätsommer und Herbst an. Die von Jakob Diehl (Piano) und Sven Pollkötter (Schlagzeug) gegründete Band, in deren Line-up Boris Nicolai (Gitarre) und Manuel Viehmann (Trompete, Flügelhorn) eine weitere Konstante darstellen, sind am 10. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/13/taumel-live-in-haldern-bielefeld-und-gutersloh/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Taumel kündigen schon jetzt drei Auftritte für Spätsommer und Herbst an. Die von Jakob Diehl (Piano) und Sven Pollkötter (Schlagzeug) gegründete Band, in deren Line-up Boris Nicolai (Gitarre) und Manuel Viehmann (Trompete, Flügelhorn) eine weitere Konstante darstellen, sind am 10. September in der Haldern Bar im niederrheinischen Rees (bekannt auch als Hauptquartier des Haldern Pop Festival) zu sehen, ferner dann am 12.09. im Bielefelder Bunker Ulmenwall und am 2. November in der Weberei Gütersloh. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/taumelwebereigütersloh.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35629" title="taumelwebereigütersloh" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/taumelwebereigütersloh.jpg" alt="" width="572" height="502" /></a><span id="more-35627"></span></p>
<p>Taumel spielen eine Art Musik, die immer wieder mit Begriffen wie Ambient, Dark- oder Doomjazz umschrieben wurde, worauf meist der berechtigte Hinweis auf den letztlich ungreifbar genreüberschreitenden Charakter ihrer dunklen, oft cinematischen Soundscapes folgt. In unserer Besprechung zu ihrer 10&#8243; <a title="TAUMEL: In Pieces Vol. One" href="http://africanpaper.com/2021/09/04/taumel-in-pieces-vol-one/">&#8220;In Pieces Vol. One&#8221; (Drone Records, Substantia Innominata)</a> wurde auf die Traumlogik ihrer Musik hingewiesen, auf den &#8220;assoziativen, fragmentarischen Charakter [...], denn im Traum bzw. in dessen inhärenter Logik</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/taumelhaldernbar.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35630" title="taumelhaldernbar" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/taumelhaldernbar.jpg" alt="" width="571" height="491" /></a></p>
<p>sind Überginge zwischen Orten, Handlung(sträng)en, Perspektiven (von erster Person, die teilnimmt, zu einem Beobachtenden) fließend, (Ver-)Änderungen erscheinen ganz normal – erst wenn es einem beim Aufwachen gelingt, Momente der flüchtigen Träume kurzzeitig im Bewusstsein zu (er)halten, wird einem klar, dass fortwährend Grenzen und Schwellen überschritten wurden&#8221;. Ebenfalls bei uns vorgestellt wurde das Album <a title="TAUMEL: now we stay forever lost in space together" href="http://africanpaper.com/2022/03/05/taumel-now-we-stay-forever-lost-in-space-together/">&#8220;Now we stay forever lost in space together&#8221; (Tonzonen Records)</a>.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/taumelbunkerulmenwall.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35631" title="taumelbunkerulmenwall" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/taumelbunkerulmenwall.jpg" alt="" width="457" height="517" /></a></p>
<p>&#8220;taumel is the music formation comprising sven pollkötter and jakob diehl.<br />
the sound is drums, guitar, piano/keys, voice and electronics, but depending on the project it is reduced or extended by additional musicians. „taumel“ does not distinguish<br />
convention from experiment. composition and concept stand side by side with free improvisation and chaos&#8221;. (aus dem Bandcamp-Profil der Band).</p>
<p><strong>Taumel @ <a href="https://www.taumel.net/">Taumel</a> |<a href="https://www.instagram.com/taumelofficial/"> Instagram</a> | <a href="https://taumel.bandcamp.com/music">Bandcamp</a> | <a href="https://www.facebook.com/taumelofficial/">Facebook</a></strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/RwbpXNk2P1M" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>JOE COLLEY: Acting As If</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/02/25/joe-colley-acting-as-if/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2023 06:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Crawl Unit]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
		<category><![CDATA[Francisco López]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Colley]]></category>
		<category><![CDATA[Meeuw]]></category>
		<category><![CDATA[Substantia Innominata]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine erste musikalische Begegnung mit Joe Colley muss ich gehabt haben, als er noch als Crawl Unit aufnahm und ich seine Ende der 90er auf Drone Records  erschienene „Tucson Mon Amour“-7&#8221; hörte. Colley hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Alben &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/02/25/joe-colley-acting-as-if/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/SUB-30-A.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-34090" title="SUB-30 A" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/SUB-30-A-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Meine erste musikalische Begegnung mit Joe Colley muss ich gehabt haben, als er noch als Crawl Unit aufnahm und ich seine Ende der 90er auf <a href="http://africanpaper.com/tag/drone-records/">Drone Records </a> erschienene „Tucson Mon Amour“-7&#8221; hörte. Colley hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Alben unter eigenem Namen veröffentlicht, letztes Jahr z.B. noch auf <a href="http://africanpaper.com/tag/total-black/">Total Black</a>. Einen knappen auditiven Überblick über sein reichhaltiges Schaffen kann man<a href="https://aftersilencepodcast.bandcamp.com/album/as-31-from-crawl-unit-to-joe-colley "> hier </a>bekommen: Das ist eine spannende elektroakustische Mischung, in der dann auch eine <a href="https://www.soundohm.com/product/trying-to-play-nothing-7">Bearbeitung eines Becketttextes </a>nicht deplatziert ist.<span id="more-34087"></span></p>
<p>Nun erscheint mit „Acting As If“ sein Beitrag zur<a href="http://africanpaper.com/tag/substantia-innominata/"> Substantia Innominata</a>  von Drone Records, die auch hier schon häufig Thema war. Von Labelseite <a href="https://dronerecords.de/album.view.html?album=21114">heißt</a> es: „His newer compositions seem always to be filled with electro-magnetic hummings, strange hissing and the pourings of metallic objects as a basis, but you never find the use real instruments, synths, or masses of effect procession. Thus a very own scent of mystery appears, as all of these radiations are not really from this planet, without any &#8216;cosmic&#8217; connotations.“</p>
<p>Die erste Seite der von Meeuw gestalteten 10&#8221; beginnt kaum hörbar mit einem entfernten Brummen: „Limit // Limit“ war ursprünglich  von Francisco Lopez für die Ausstellung &#8220;Audiosphere&#8221; in Auftrag gegeben worden. Colley erzeugt ein Brummen und Dröhnen, Kratz- und Knistergeräusche, ein zirkuläres Surren und Schaben, in dem man zeitweise meint, Wassergeräusche zu hören. Im weiteren Verlauf werden die Klänge hektischer, lauter und verdichten sich, um dann plötzlich abzubrechen. Die B-Seite „Always I / Always II“ beginnt direkt etwas lauter, fast so, als solle unmittelbar an das Ende der A-Seite angeschlossen werden: Das ist eine brodelnde Klangmasse, die sich aber nach und nach zu einem in Passagen fast schon unruhigem Ambient reduziert, bevor dann wieder dissonante metallische Passagen einsetzen. Auf beiden Seiten gibt es Momente, in denen der oben angesprochene „scent of mystery“ manifest wird. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://dronerecords.de/">Drone </a><br />
<strong></strong><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1422333823&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Drone Records" href="https://soundcloud.com/drone-records" target="_blank">Drone Records</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="JOE COLLEY - Limit (edit)" href="https://soundcloud.com/drone-records/joe-colley-limit-edit" target="_blank">JOE COLLEY &#8211; Limit (edit)</a></div>
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		<title>THORSTEN SOLTAU: Gewächse im Zwielicht</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2022 06:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drone]]></category>
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		<category><![CDATA[Thorsten Soltau]]></category>

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		<description><![CDATA[Als eine weitere Veröffentlichung in Drones Sym-CD-Reihe wird das Album „Gewächse im Zwielicht“ von Thorsen Soltau veröffentlicht. Das Album besteht aus dem vierteiligen „Gewächse im Zwielicht“ und dem 23-minütigen „An End. An One Another“. Das Label spricht davon, dass auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/12/24/thorsten-soltau-gewachse-im-zwielicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/SYM-03_Soltau_1000px_square.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32988" title="SYM-03_Soltau_1000px_square" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/SYM-03_Soltau_1000px_square-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als eine weitere Veröffentlichung in Drones Sym-CD-Reihe wird das Album „Gewächse im Zwielicht“ von Thorsen Soltau veröffentlicht. Das Album besteht aus dem vierteiligen „Gewächse im Zwielicht“ und dem 23-minütigen „An End. An One Another“. Das Label<a href="https://www.dronerecords.de/album.view.html?album=21322"> spricht</a> davon, dass auf diesem Album eine Kombination von &#8220;drone-ambient and electro-acoustic elements&#8221; zu finden sei. <span id="more-32986"></span></p>
<p>Über sich selbst <a href="https://thorstensoltau.de/aboutme/">schreibt</a> Soltau: „My compositional ethic has strong ties to <em>morphosis</em>. To reflect different degrees of <em>sonic shifting / transformation / transitions </em>I apply several techniques and methods. As explained above the use of complex treatments and randomness allows for a sound that constantly shapes into an liquid and organic sculpture. The sonics I create are further exposed to imperfections and errors – like body and mind aging or perishing over time. “</p>
<p>Der erste Teil von „Gewächse im Zwielicht“ trägt den Titel „Kriekedusse“ und beginnt mit melancholisch-flächigen Passagen, zwischendurch meint man Vogelgezwitscher zu hören, verrauschte Stimmen, Choräle und gegen Ende scheint sich ein Tape aufzulösen. Auf dem sehr getragenen, leicht dunklen „Die großen Schwestern von Haff und Darss“ tauchen Frauenstimmen aus dem Äther aus, intonieren Unverständliches. „Das Begehren“ ist ein beeindruckend verrauschter Track, mit verfremdeten Stimmen, Knistern, Schaben, ein Chor scheint im Hintergrnd zu tönen, leicht sakral, dann setzt  Perkussion ein. Auf „Die Sonne verdampft in seidene Atome“ flüstert jemand: „Ich habe mich einfach treiben lassen“, an der Grenze des Dissonanten tönen Streicher (?). Das lange „An End. An One Another“, ursprünglich eine Installation für<a href="https://www.collectiedegroen.nl/nl/activiteiten/the-vault"> „The Vault“</a> in Arnheim, ist ein reduzierter Track, mit dunklen Drones, einzelnen Gitarrentönen und Feldaufnahmen.</p>
<p>Soltau meint: „Several compositions reflect situations from personal life. Thus all works can be seen as intimate and highly personal sonic artifacts.“ Diese idiosynkratische, &#8220;sehr persönliche&#8221; Herangehensweise macht ein genaues Dekodieren und konzeptionelles Nachvollziehen natürlich unmöglich, was allerdings in keiner Weise den Hörgenuss einschränkt, denn es ist beeindruckend, wie auf allen Stücken durchgängig Spannung und (im positiven Sinne) Irritation erzeugt wird. (MG)</p>
<p>Label:<a href="https://www.dronerecords.de/index.html"> Drone Records</a><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1383859627&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
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