Roman Rofalski veröffentlicht am 27. März und somit beinahe zeitgleich zu seiner aktuellen Doppelveröffentlichung das digitale Album “Ravel Reimagined” auf Puddle. In seinem Solo-Programm verbindet er akustischen Konzertflügel mit Synthies, Samples und Live-Processing und interpretiert Werke von Maurice Ravel im Spannungsfeld von Originalpassagen, freier Improvisation und elektronisch erweiterten Klangräumen neu.
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Chase the Demons Out: Neue 7″ von Martin Küchen
Mit “Chase the Demons Out” legt Martin Küchen gerade auf Thanatosis eine radikal verdichtete 7″-Arbeit vor: zwei kurze Stücke, aufgenommen ohne Overdubs, in denen Sopraninosaxophon, Handtrommeln und Metallperkussion gleichzeitig gespielt zu einer rohen, körperlichen Ausdrucksform verschmelzen. In der digitalen Version ist noch ein dritter Track enthalten.
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Wyatt The Wonder Kid: Sammlung von Rev.Nikmo
Mit “Wyatt The Wonder Kid” legt Rev.Nikmo eine neue Tape-Veröffentlichung vor, die am 27. März bei Cruel Nature Records erscheint. Hinter Rev.Nikmo steht Nick Harris, Mitbegründer der angesludgeten Lärmrocker Pound Land, die er 2020 gemeinsam mit Adam Stone während der Pandemie ins Leben rief. Zuvor spielte Harris Bass und Rhythmusgitarre bei den Psychedelikern Dead Sea Apes.
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Venalism und Silken Heart: Labelabend in der Berliner Villa Kuriosum
In der Berliner Villa Kuriosum versammelt sich Mitte April ein internationales Line-up aus dem Umfeld der Labels Venalism (Edinburgh) und Silken Heart (Essen) sowie lokale Positionen der Berliner Noise- und Avantgarde-Szene(n). Mit dabei sind u. a. Stable aus Edinburgh, deren druckvoller verzerrter Post-Industrial-Sound, wie es im Programmtext heißt, zwischen psychischer Anspannung, Alltagswahnsinn und klanglicher Eskalation oszilliert und deren neues Album “The Venal Body” hier erstmals live präsentiert wird. Ferner smr.tni und Rhizome Weaver aus Essen mit verschiedenen rohen, körperlichen Power-Electronics- und Ambient-Ansätzen sowie das Glasgower Trio Taupe, das freie Improvisation, No-Wave-Referenzen und doomige Schwere in ein unberechenbares Geflecht überführt.
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Savage Imperial Death March: Melvins und Napalm Death mit gemeinsamem Album
Mit “Savage Imperial Death March” bringen die Melvins und Napalm Death erstmals ein gemeinsames Album heraus, es erscheint am 10. April bei Ipecac Recordings. Das Album
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Schneider TM, Jochen Arbeit, SchroetySchroet: Neue Folge der Aufladetechnischen Konferenz in Berlin
Mit der Aufladetechnischen Konferenz – Revisited – kehrt Ende April eine der eigenwilligsten Berliner Improvisationsreihen für einen Abend zurück: Die von Jochen Arbeit (u.a. Einstürzende Neubauten) und Dirk Dresselhaus a.k.a. Schneider TM initiierte ATK verstand sich als offenes Labor für klangliche Forschung – ein Ansatz, der nun in neuem Rahmen wieder aufgegriffen wird.
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Upping The Ante: Neuer Longplayer von Mr Vast
Mr Vast veröffentlicht mit “Upping The Ante” sein drittes Soloalbum. Hinter Mr Vast steht Henry Sargeant, auch bekannt als Stimme und Frontfigur von Wevie Stonder. Gemeinsam mit Al Boorman, der für Musik und Produktion verantwortlich ist, entsteht auch hier ein eigenwilliges Songformat, das bewusst an den Rändern von Pop, Elektronik und, wie es auch im Begleittext heißt, absurdem Theater operiert.
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State Of Matter: Neue LP von Dobrawa Czocher
Am 27. März erscheint mit “State Of Matter” das neue Album der polnischen Cellistin und Komponistin Dobrawa Czocher beim FatCat Records-Imprint 130701 Modern Classical. Wie man vom Lael erfährt, entstanden die Stücke nach Czochers Umzug von Warschau an die polnische Ostseeküste. Wälder und Meer prägen die Atmosphäre der Aufnahmen, die Veränderung als innere und äußere Bewegung reflektieren. Das Album kreist, wie es ferner heißt, um Zustände zwischen Stillstand und Bewegung, Fragilität und Entschlossenheit.
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Osni The Flare: Audiovisuelles Werk von Tristan Allen
Rvng Intl. kündigen das neue Album “Osni the Flare” von Tristan Allen an. Das Album ist der zweite Teil von Allens mythologischer Trilogie und schildert sowohl im musikalischen, als auch im Medium des Puppentheaters, wie man im Begleittext erfährt, den Wandel einer sterblichen Person zur Gottheit durch die Entdeckung des Feuers. Die Komposition für ein vielgestaltiges Instrumentarium – Toy-Pianos, Flöten, Balinesische Sulings, Okarinas, Harmonium und eine Vielzahl von umfunktionierten Spielzeugen, ergänzt durch kurze Gesangspassagen und Field Recordings – entfaltet sich in einer Handvoll audiovisueller Akte, die unterschiedliche Themen zwischen Geburt und Tod miteinander verweben.
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Creepy Spicy Moe: I-Taki Maki starten neue Tour
Nach einer mehrmonatigen Pause gehen die tourfreudigen I-Taki Maki im Frühling wieder auf Tour, drei Termine auf deutschen Bühnen – Hannover, Gera, Hildesheim – stehen schon fest. I-Taki Maki ist ein in Berlin ansässiges Duo, bestehend aus den beiden italienischen Musiker Mimmi und strAw, das sich stilistisch zwischen Post-Punk, Gitarrenpop und folkig angehauchter Akustik bewegt.
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The Lisu: Neue LP vom Laurent Jeanneau alias Kink Gong
Mit “The Lisu” kehrt der französische Klangsammler Laurent Jeanneau unter seinem langjährigen Alias Kink Gong zu Discrepant zurück. Das Album erscheint am 17. April als LP und digital und versteht sich als überarbeitete und erweiterte Neufassung eines bereits 2014 veröffentlichten Mixtapes gleichen Namens. Im Zentrum stehen Feldaufnahmen aus Communities der Lisu, die Jeanneau während verschiedener Reisen in Südwestchina und Thailand aufgezeichnet hat.
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No More und Uzimoto in Berlin
Am Donnerstag, den 25. Juni, laden Le Petit Signal und Little League Shows zu einem Konzertabend im Berliner Schokoladen mit zwei Acts, die aus unterschiedlichen Richtungen kommend eine eigenwillige Verbindung von Post-Punk, Pop und experimenteller Elektronik erkunden.
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Chapter 8: Claus Mattheck mit neuem Tape
Mit “Chapter 8″ meldet sich Claus Mattheck nach der 2021 erschienenen EP “Uniform Stress” zurück, es erscheint am 27. März als Tape bei Cruel Nature. Hinter dem Namen verbirgt sich ein vage gehaltener Act – ob Einzelperson oder Band bleibt unklar, fest steht nur, dass es sich nicht um den gleichnamigen Karlsruher Naturwissenschaftler und Schadensforscher handelt. Die Musik selbst wird von Mattheck lakonisch als Glum-Rock bezeichnet: eine reduzierte, leicht schiefe Variante von Post-Punk und einigem mehr, getragen von repetitiven Basslinien, hypnotischem Becken-Spiel und einem fast teilnahmslos vorgetragenen Gesang, der zwischen Trockenheit und unterschwelliger Ironie pendelt.
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TRAPPIST AFTERLAND: Kindred Hymnal – Walk to Paradise Garden Pt. 2
Vor etwas mehr als einem Jahr legte der australische Musiker Adam Geoffrey Cole mit seinem Projekt Trappist Afterland das großartige Album “Evergreen – Walk To Paradise Garden” vor, eine persönliche Auseinandersetzung mit Verlust, Trauer und der Suche nach einem Neuanfang. Geprägt vom Tod seiner Mutter und dem Scheitern seiner Ehe verband das Werk bittere Erfahrungen mit dem Bild eines Weiterlesen
CORPSE OF DISCOVERY: For The Promise Of The Unknown
Es mag Genres geben, die sich auf den ersten Blick gegenüber manchen Themen sperren bzw. oftmals ein eher (sehr) enges Spektrum zulassen. Das Abarbeiten gewisser Themen kann in manchen Fällen auch für das Genre konstituierend sein – Extremfälle sind etwa sogenannte True Crime Electronics. Allerdings scheinen sich inzwischen fast alle Spielarten (nicht nur) extremer Musik so weit ausdifferenziert zu haben, dass man Weiterlesen
DAVID E. WILLIAMS: All My High School Teachers Are Dead
David E. Williams hat nach beinahe vier Jahren den ersten neu geschriebenen Song herausgebracht und seinen verblichenen Lehrern aus der High School-Zeit gewidmet – ein Thema, bei dem man, zumindest als Schreiber, der mittlerweile als “middle aged” durchgeht, kaum umhin kann, sich die eigene Zeit als klugscheißender Schulschwänzer in Erinnerung zu rufen, und natürlich die Menschen aus Weiterlesen
Scenes From The Blue: Neuer Longplayer von Nichola Scrutton
Am 19. März erscheint mit “Scenes from the Blue” ein neues Album von Nichola Scrutton auf CD bei Sound Encounter. Die Veröffentlichung versammelt acht Stücke, die auf Feldaufnahmen, Stimme, Instrumenten und verstärkten Objekten aufgebaut sind und in einer bewusst cinematischen Anlage miteinander verknüpft werden. Weiterlesen
Brisk: Albumdebüt der Flötistin Juli Deák
Mit “Brisk” legt die polnisch-ungarische Flötistin Juli Deák bei Thanatosis ihr Debütalbum vor, eine konzentrierte Sammlung von sieben Solostücken, die in der besonderen Akustik einer Budapester Kirche aufgenommen wurden. Entstanden im Frühjahr 2025, entfalten die Aufnahmen eine eindringliche Klarheit: Die Flöte steht allein im Raum, ohne Overdubs, jede Nuance des Atems und jede Bewegung des Instruments bleibt hörbar.
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Punctum: Petr Válek, Jara Tarnovski und Ondřej Merta erkunden die Klänge eines Ortes
Gerade erscheint “Punctum” von Válek Merta Tarnovski als CD und zum Download bei Flaming Pines. Das in Tschechien ansässige Trio bestehend aus Petr Válek, Jara Tarnovski und Ondřej Merta nähert sich der Frage, wie ein Aufführungsort selbst klingen kann, auf konkrete Weise. Für die Aufnahmen wurden Gegenstände aus dem bekannten Prager Venue Punctum zusammengetragen: Töpfe, Pfannen, ausrangierte Haushaltsgeräte, alte Fahrräder sowie Steine und Äste aus dem Außenbereich.
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