Dass die neue Ausgabe des Occulto am 19. Januar ausgerechnet in einem Buchladen für Kultur & Natur vorgestellt wird, passt ausgesprochen gut, denn seit seinen Anfängen behandelt das Periodikum gleichermaßen Fragen der Ästhetik, der (Natur-)Wissenschaft und einiges mehr, immer bezogen auf ein übergeordnetes, oft randständiges Thema. Die jüngst erschienene neue Ausgabe widmet sich Fragen der Begrenzung allgemein, und wie sie unser Leben und unsere Wahrnehmung strukturieren:
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Schlagwort-Archive: Alice Cannava
Occulto Night 5 mit Thisquietarmy, Philippe Leonard und Marimba am 17.11. im WestGermany Berlin
Die letzte Ausgabe der auf genreübergreifende experimentelle Musik spiezialisierte Occulto Night für 2016 präsentiert die kanadischen Gitarrendroner Thisquietarmy zusammen mit ihrem multimediaerfahrenen Landsmann Philippe Leonard sowie das Berliner Duo Marimba.
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OCCULTO presents: ONGAPALOOZA (10 yrs of Boring Machines) im West Germany, Berlin
Vor zehn Jahren wurde in der italienischen Kleinstadt Treviso das kleine Label Boring Machines gegründet. Zu der Zeit ahnte wahrscheinlich niemand, dass das Projekt einmal zu einer der rührigsten Institutionen der alternativen Musikgeschichte Italiens werden sollte. Zahlreiche jüngere Bands aus den unterschiedlichsten Regionen des Landes und aus verschiedenen Genres zwischen Psychedelia, Drone, Noiserock und electronica debütierten dort oder brachten dort zumindest ihre ersten im größeren Rahmen vertriebenen Aufnahmen heraus, zu den bekanntesten zählen La Piramide di Sangue, Father Murphy, Heroin in Tahiti, Mai Mai Mai, Squadra Omega, Cannibal Movie, Mamuthones oder die in Berlin lebede Musikerin DuChamp. Aber auch altgedientere Musiker wie Z’ev oder Simon Ballestrazzi veröffentlichten bei Boring Machines. In einer Reihe Events feiert das Label nun sein zehnjähriges Bestehen, eines der Festivals mit ausschließlich Boring Machines-Bands wird im Juni vom Berliner Oculto-Magazin im Kreuzberger West Germany veranstaltet. Der Name Ongapalooza referiert auf den Namen des Labelgründers Onga sowie auf eine nordamerikanische Pferderasse namens Apalooza.
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Neuerscheinung: Occulto Issue δ
Zum fünften Mal erscheint dieser Tage das englischsprachige Magazin „Occulto“, das sich seit seinen Anfängen den unterschiedlichsten Phänomenen der Welt aus einer ganz eigenen Perspektive widmet, die Wissenschaft und Kunst miteinander vereint. Immer wieder begeben sich die Macher dabei auf die Suche nach dem Verborgenen, im wahrsten Wortsinne „Okkulten“. Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Thema „Traum“ mit all seinen Implikationen, auf den 112 Seiten finden sich Texte von Massimo Sandal, Roberto Lalli, Stephano Stephanowic, Martin Howse und Erkki Huhtamo sowie eine Bilderstrecke der Künstlerin Giulia Liberti. Bei liegt eine Compilation mit Musik von Paul Beauchamp, Father Murphy, Heroin in Tahiti, Everest Magma und anderen.
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Occulto Fest 5: Z’ev, ?Alos, Everest Magma, Kasia Justka, Pure und Roman Catholics
Am 13. und 14. November findet zum fünften mal das Berliner Occulto Fest mit sechs Konzerten aus unterschiedlichen Bereichen experimenteller Musik statt. Neben Z’ev, Pure und Kasia Justka stehen drei relativ neue Projekte auf dem Programm, hinter denen sich allerdings bekanntere Namen verbergen: Rella The Woodcutter, Stefania Pedretti von OvO, Federica alias DuChamp und der Drummer und Improv-Musiker Andi Stecher.
Occulto Fest 2014: Indeterminacy im West Germany, Berlin
Unter dem Titel „Indeterminacy“ findet am 2. und 3. Mai zum vierten Mal das Berliner Occulto Fest statt, bei dem sechs internationale Acts aus verschiedenen experimentellen Musiksparten auftreten. Genre- und Mediengrenzen werden weitgehend umgangen, dafür eine solide Bandbreite an eingängigen und sperrigen Sounds geboten. Unter dem Namen Ensemble Economique stellt Komponist Brian Pyle neue Drones vor, basierend auf präzise verfremdeten Geräuschen seiner Heimat im nördlichen Kalifornien. Die in Berlin lebende Künstlerin Marta Zapparoli, bekannt durch zahlreiche Installationen und Multimedia-Performances, präsentiert eine dichte, emotionsgeladene Musik, die ebenfalls auf Geräuschen und dem Live-Einsatz von Tapeloops basiert und ungleich noisiger klingen wird.
V.A.: Occulto Issue E (Magazin & Compilation)
Occulto ist ein englischsprachiges Magazin, dass sich einer sehr fundamentalen Definition des Okkulten verschrieben hat – okkult versteht sich hier im Sinne des Verborgenen, Geheimen, nicht ohne Anstrengung Sichtbaren. Das Magische, womit man das Okkulte landläufig gleichsetzt, ist allenfalls Teil dessen. Ein häufig wiederkehrendes Thema der Zeitschrift sind die unterschwelligen Verknüpfungen zwischen Kunst und Wissenschaft, was von einem naturwissenschaftlichen Blick auf kulturelle Erzeugnisse bis hin zur Erforschung ästhetischer Phänomene in den Nischen der Natur reicht. Der Blick auf das Verborgene vermag also auch den breiten Graben zu überbrücken, der sich in unserer arbeitsteilig ausgerichteten Kultur zwischen all diesen Wissensbereichen auftut. Das Okkulte Weiterlesen
V.A.: Occulto Issue √-1 (Magazin & CD)
Als ich mich nach dem Abitur für ein paar geisteswissenschaftliche Fächer eingeschrieben hatte, war das – neben dem Wunsch, besser fachsimpeln zu können – vor allem, weil ich in Mathe scheiße war und gar nichts anderes hätte studieren können. Ich hab’s bis heute nicht bereut. Dass Kultur- und Naturwissenschaftler oftmals in zwei getrennten Parallelwelten leben und nur ein eng begrenztes Repertoire an Klischeevorstellungen voneinander haben, ist auch mir recht früh aufgefallen, eine Ahnung bekommt man davon ja bereits als Schüler. Die einen machen etwas, dass ganz nett ist, aber eigentlich nichts mit Wissenschaft zu tun hat, die anderen sind eigentlich keine richtigen Intellektuellen, sondern Handwerker mit Hochschulabschluss u.s.w. Weiterlesen

