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	<title>African Paper &#187; Galakthorrö</title>
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		<title>HAUS ARAFNA: The Spring Heals</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 05:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Haus Arafna hatten eine Entwicklung vom ruppig-rabiaten Industrial des Frühwerks hin zu einem (etwas) melodischeren, selbst so betitelten Angstpop gemacht, waren aber 2020 mit ihrem sechsten Album „Asche“ durchaus aggressiv zurückgekehrt, hatten sich wieder der Disruption und dem Gebrutzel des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/15/haus-arafna-the-spring-heals/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/061_l.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49016" title="061_l" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/061_l-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="https://africanpaper.com/tag/haus-arafna/">Haus Arafna</a> hatten eine Entwicklung vom ruppig-rabiaten Industrial des Frühwerks hin zu einem (etwas) melodischeren, selbst so betitelten Angstpop gemacht, waren aber 2020 mit ihrem sechsten Album<a href="https://africanpaper.com/2020/09/05/haus-arafna-asche/"> „Asche“ </a>durchaus aggressiv zurückgekehrt, hatten sich wieder der Disruption und dem Gebrutzel des analogen Instrumentariums hingegeben. <span id="more-49014"></span>Zu „Asche“ hieß es hier: „Bilder wie Musik auf &#8216;Asche&#8217; sind (ver-)störend und irritierend und es ist mehr als passend, dass dieses Album im Jahr 2020 veröffentlicht wird. Das Gefieder dieses Phönix ist pech- und <a href="https://www.spiegel.de/auto/aktuell/vanta-schwarz-das-schwaerzeste-schwarz-der-welt-a-1287643.html">vantaschwarz</a>.“ Im Jahr 2023 folgte die passend betitelte 7&#8221;<a href="https://africanpaper.com/2023/06/10/haus-arafna-dunkelheit-bleibt/"> „Dunkelheit Bleibt“</a>, deren zwei Tracks an das Album anknüpften.</p>
<p>Die gerade veröffentlichte 7&#8221; „The Spring Heals“ enthält ebenfalls zwei Stücke. Auf den ersten Blick zeigen diese durchaus unterschiedliche Facetten des Schaffens der Band: Das minimalistische Titelstück ist verwurzelt in den Tiefen der Depression: vereinzelte Basssounds, eine dunkle Melodie, der psychische Zustand erscheint hier als „garbled memory“ und es wird <em>de profundis </em>gefragt: „do you also hear the call of the dead“. Ob der Refrain „the spring heals / heals“ geglaubt werden kann, sei dahingestellt. Dagegen ist die B-Seite „Auserwählt“ der musikalische Gegenpol: Auf Trauer und Depression folgen Wut und Zorn, Schall und Wahn. Da sind brutal verzerrte Noiseschleifen und der brachiale Schreigesang, der verkündet: „du lebst weil du lebst“. In dieser Formulierung klingt ein Determinismus, ein Ausgeliefertsein mit, auf den/das vielleicht nur mit Zorn reagiert werden kann. Der Satz „du liebst weil du musst“, erneut Zwang illustrierend, lässt an <a href=" https://www.youtube.com/watch?v=yk3qzrf_kxU">das berühmte Ende von Fritz Langs „M“</a> denken.</p>
<p>Auch wenn eine 7&#8221;, wenn zwei Stücke, nur ein Interludium sein können, so ist es diese natürlich längst ausverkaufte Platte wert, besprochen zu werden. (MG)</p>
<p>Label: <a href="www.galakthorroe.de">Galakthorrö</a></p>
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		<title>TE/DIS: Impending Divulgence</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 03:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Einmannprojekt Te/DIS debüttierte 2013 mit der &#8220;Black Swan&#8221;-7&#8221; auf Galakthorrö, das Debütalbum „Comatic Drift“ erschien ein Jahr später, zwei weitere Vollzeitveröffentlichungen folgten – nun liegt mit „Impending Divulgence“ der vierte Longplayer vor, der den bisherigen musikalisch-konzeptionellen Weg fortsetzt: Te/DIS passte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/08/tedis-impending-divulgence/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/060_l.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48936" title="060_l" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/060_l-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Einmannprojekt <a href="https://africanpaper.com/tag/tedis/">Te/DIS</a> debüttierte 2013 mit der &#8220;Black Swan&#8221;-7&#8221; auf <a href="https://africanpaper.com/tag/galakthorro/">Galakthorrö</a>, das Debütalbum<a href="https://africanpaper.com/2014/04/05/tedis-comatic-drift/"> „Comatic Drift“ </a>erschien ein Jahr später,<a href="https://africanpaper.com/2017/04/29/tedis-interrogation-gloom/ "> zwei </a><a href="https://africanpaper.com/2020/10/03/tedis-transparent-subsistence/">weitere </a>Vollzeitveröffentlichungen folgten – nun liegt mit „Impending Divulgence“ der vierte Longplayer vor, der den bisherigen musikalisch-konzeptionellen Weg fortsetzt: Te/DIS passte von der analogen musikalischen Ausrichtung und der Fokussierung auf die weniger erquicklichen Seiten <span id="more-48934"></span>menschlicher Existenz von Anfang an gut zu anderen Künstlern auf Galakthorrö, worin Te/DIS sich am ehesten absetzte, war der Gesang, der eine musikalisch-ästhetische Sozialisation im Gothic vermuten ließ.</p>
<p>Prinzipiell fällt auf, dass Te/DIS auf „Impending Divulgence“ wieder eher auf Minimalismus, Reduktion und Fokus statt auf Maximalismus setzt. „The Horror You Invite“ erzeugt gleich zu Beginn des Albums passend zum Titel mit orgelartigen Passagen und einem pochenden Drumcomputer eine Atmosphäre des Unheimlichen, des Unheils. Im dazugehörigen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=PUyoaMxm42Q ">Video</a> ist der Mensch weitestgehend abwesend. Im von dezenten puckernden Beats durchzogenden „Your Truth My Lie“ findet sich die Zeile „I will carry you on wings“, was dann aber im Kontext dieses Albums nur konsequent auf „wings of ruin“ geschehen kann.  Die in „A Hell Of A Trap“ enthaltene Zeile „lurk around a heap of scrap“ könnte man auch fast schon als Programmatik bzgl. des Albums respektive des Gesamtwerks lesen. Auf dem getragenen und schleppenden „Death Rays“ mit sirrender Elektronik führen Emotionen zu einer Metamorphose der Natur: „your grief has frozen the ground“ – und die Stimme verschwindet fast im zähflüssigen Klangsud. Vielleicht spielt Te/DIS mit dem Titel „Blot Our Your Life“ auf ein Stück des Debütalbums <a href="https://africanpaper.com/tag/haus-arafna/">Haus Arafnas</a> an. Das minimalistische „Blanket Of Ice“ mit traurigen Melodiepassagen lässt den Sänger „scarred“. Auch das reduzierte „Under The Ban“ präsentiert ein ähnliches Szenario „in bleak december“/feel the cut“. Das instrumentale „Suspicion“ mit analogem Brummen und traurigen melodischen Flächen kommt vor dem Abschluss mit dem, schleppenden „Last Rites“, das dieses oft mehr als dunkle Album angemessen beendet: Die letzten Worte lauten dann konsequenterweise „decaying echoes of the past“. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://galakthorroe.de/">Galakthorrö</a><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/PUyoaMxm42Q?si=wV-jc96DkLztxfAC" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>NOVEMBER NÖVELET: Electrical</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 05:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gab eine Zeit, da wurden all die (oft) schwarzgekleideten, schwarz- wie (manchmal) klarsehenden Bands von der Mainstreampresse bestenfalls abfällig belächelt, meistens aber ignoriert, die Besprechung dunkler Musik überließ man Szenemagazinen; seit etlichen Jahren aber sind Künstler auch dank Labels &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/01/november-novelet-electrical/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/058_l.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48842" title="058_l" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/058_l-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gab eine Zeit, da wurden all die (oft) schwarzgekleideten, schwarz- wie (manchmal) klarsehenden Bands von der Mainstreampresse bestenfalls abfällig belächelt, meistens aber ignoriert, die Besprechung dunkler Musik überließ man Szenemagazinen; seit etlichen Jahren aber sind Künstler auch dank Labels wie Dais oder Sacred Bones für Hipster goutierbar geworden. Die Kehrseite dieses Booms ist die inzwischen entstandene (Über-)Fülle an Bands und Projekten, die häufig optisch wie musikalisch ununterscheidbar geworden sind.<span id="more-48840"></span></p>
<p><a href="https://africanpaper.com/tag/november-novelet/">November Növelet</a>, die ich in einer Besprechung einmal als die großen Melancholiker im <a href="https://africanpaper.com/tag/galakthorro/">Galakthorrö</a>kosmos bezeichnet habe, kann man diesen Vorwurf nicht machen, bewegen sie sich doch schon sehr lange unter dem „langen Schatten der Melancholie“ und frönen der „schönen Kunst der Kopfhängerei“ (U. Horstmann) auf konsequente und originelle Weise.</p>
<p>Anlässlich der 2016 erschienenen <a href="https://africanpaper.com/2016/07/30/november-novelet-unintended-by-nature-the-singles-1994-2012/">Zusammenstellung der Singles</a> des Projekts skizzierte ich kurz die Entwicklung von der noch recht dissonanten „More Satanic Heroes“-7&#8221;, mit denen der<a href="https://africanpaper.com/tag/haus-arafna/"> Haus Arafna</a>-Ableger 1994 debüttierte, bis hin zum (Angst-)Pop, wie etwa auf dem 2016 erschienenen Album <a href="https://africanpaper.com/2016/02/13/november-novelet-the-world-in-devotion/">„The World In Devotion“</a>. Auf inzwischen vier Alben und drei 7&#8221;s wurde der Sound ausdifferenziert und perfektioniert.</p>
<p>Auf dem neuen,11 Stücke umfassenden Album wird dieser Weg konsequent fortgeführt. Der Opener „No Love To Give“ mit flächigen todtraurigen analogen Sounds, Melodietupfern und vereinzelten Beats stellt musikalisch wie textlich das weitere Programm vor: „I have no soul / no heart to give“, klingt es fast schon erschöpft; November Növelet haben sich immer und immer wieder an den Schattenseiten (zwischen-)menschlichen Existierens abgearbeitet. Dies spiegelt sich auch in den restlichen Texten wieder, man ist „alone like a cold star“ („No love to give“), konstatiert „dont you see / we will burn“ („Möwen“), „you&#8217;re not safe in this world/there&#8217;“ („The root of your fear“) oder „don&#8217;t stay with me to watch me bleed“ („Cry for blood“). In solch einer skizzierten Welt kann die Natur nur als  „bleeding sky raining ash“ („I look into faces“) existieren.</p>
<p>Auf „All The Blame“ untermalt ein treibend pochender Rhythmus den teils lakonischen Gesang. Das deutsch betitelte „Möwen“, zu dem ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UPFwVhNUrjg">Schwarzweißvideo </a>gedreht wurde, ist vielleicht der (düstere) Pophit auf diesem Album. Auch „I look Into Faces“ kombiniert Beats mit diesen todtraurigen analogen Sounds, „Catching The Stars“ ist ein leicht treibendes so typisches catchy November Növelet-Stück, während das atmosphärische „The Root Of Your Fear“ getragener klingt. Auch „Cry For Blood“ und das Titelstück regen zur Bewegung an.</p>
<p>Während viele andere zeitgenössische Projekte alleinig auf die Tanzfläche fixiert zu sein scheinen, zeigen November Növelet, dass es mehr gibt und stellen neben die druckvolleren Stücke kurze instrumentale Tracks, auf denen den melodischen analogen Klängen etwas Fragiles und Geisterhaftes innewohnt, ganz so, als tönten diese Stücke aus dem Äther in einem/einen liminalen Raum, so bei „The Cathedral“ „Strom I“ und „Strom II“.</p>
<p>Der das Cover des Albums zierende Blitz illuminiert die Dunkelheit von &#8220;Electrical&#8221; nur kurz. (MG)</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/UPFwVhNUrjg?si=qzGgAnXcggtDnxIA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>V.A.: Kosmoloko 3</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/04/06/v-a-kosmoloko-3/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Apr 2024 06:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1993 erschien auf dem kleinen deutschen Label Galakthorrö die erste Veröffentlichung. Nun gibt es mit leichter Verzögerung anlässlich des 30-jährigen Jubiläums eine neue Labelcompilation. Dass sich das Label entwickelt und erweitert hat, wird schon rein quantitativ deutlich: Waren auf den &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/06/v-a-kosmoloko-3/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/057_l.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40449" title="057_l" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/057_l-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>1993 erschien auf dem kleinen deutschen Label <a href="http://africanpaper.com/tag/galakthorro/">Galakthorrö </a>die erste Veröffentlichung. Nun gibt es mit leichter Verzögerung anlässlich des 30-jährigen Jubiläums eine neue Labelcompilation. Dass sich das Label entwickelt und erweitert hat, wird schon rein quantitativ deutlich: Waren auf den ersten beiden &#8220;Kosmoloko&#8221;-Samplern noch fünf Künstler mit je zwei Stücken vertreten, so sind es jetzt zehn mit je einem. Was geblieben ist, dass es sich um ausschließlich unveröffentlichte Tracks handelt.<span id="more-40447"></span></p>
<p>Es ist natürlich mehr als angemessen, dass <a href="http://africanpaper.com/tag/haus-arafna/">Haus Arafna</a> diese Zusammenstellung eröffnen, schließlich begann mit der jetzt passend anlässlich des Jubiläums <a href="https://galakthorroe.de/g_001_a2.html">wiederveröffentlichten „Sex U-Mas“-7&#8221;</a> alles: Da waren vier rabiate Stücke Power Electronics voller analoger Dissonanzen, kaputter Rhythmen und dem später so von Labelseite betitelten „Schreigesang“. Auf der vor gut 20 Jahren veröffentlichten Singlezusammenstellung der Band firmierten die Tracks unter &#8220;Teen Spirit&#8221;. Im Laufe der Jahre differenzierten Haus Arafna ihren Sound aus, näherten sich dem in Anlehnung an SPK so betitelten „Angst Pop“ an. Nach etwas eher zurückhalterenden Alben erschien 2020 mit <a href="http://africanpaper.com/2020/09/05/haus-arafna-asche/">„Asche“</a> ein Longplayer, der wieder rabiater klang und dem wir attestierten: „Das Gefieder dieses Phönix ist pech- und <span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.spiegel.de/auto/aktuell/vanta-schwarz-das-schwaerzeste-schwarz-der-welt-a-1287643.html">vantaschwarz</a></span></span>.“ Auch die 7&#8221; <a href="http://africanpaper.com/2023/06/10/haus-arafna-dunkelheit-bleibt/">„Dunkelheit Bleibt“</a> aus dem Jahr 2023 knüpfte an das Album an. Das auf „Kosmoloko 3“ enthaltene „The Other&#8217;s Joy“ ist dagegen musikalisch zurückhaltender mit reduzierten Melodiepassagen, aber textlich bleibt man – ganz realistisch – im wahrsten Wortsinne im Dunklen: „there&#8217;s no way out of the darkness/no solution/no escape“, heißt es fast resignativ. Ende 2021 erschien das <a href="http://africanpaper.com/2021/12/11/aska-ut-vid-sundin-gra/">Debütalbum</a> des isländischen Einmannprojekts Aska. Das hier vertretene Stück „Lófar“ ist ein ruhiges, von melancholischen Melodien und dem Pochen des Drumcomputers getragenes Stück. Die Stimme Kristófer Pálls klingt weiterhin „am Rande der Erschöpfung, der Depression“ – wie es hier schon bezüglich des Debüts hieß. <a href="africanpaper.com/tag/november-novelet/">November Növelet</a> sind schon seit langem mehr als nur ein Ableger Haus Arafnas, haben über die Jahre nach den eher noch dissonanten Momenten auf der <a href="http://africanpaper.com/2016/07/30/november-novelet-unintended-by-nature-the-singles-1994-2012/">„More Satanic Heroes“-7&#8221;</a> und dem jüngst im Rahmen der letzten Veröffentlichungen auf Vinyl wieder verfügbar gemachten Debütalbum &#8220;From Heaven On Earth&#8221;  ihren Klang zu einem zutiefst melancholischen Angstpop perfektioniert, der einen vorläufigen Höhepunkt auf dem Album<a href="http://africanpaper.com/2016/02/13/november-novelet-the-world-in-devotion/"> „The World In Devotion“ </a>fand. „Black Rain“ beginnt mit Gesang von Herrn Arafna: „black rain on my face [...] give your hand to a drowning man“, um am Ende Frau Arafna verkünden zu lassen: „you got soaked to the bone/drenched in black“. <a href="http://africanpaper.com/tag/hermann-kopp/">Hermann Kopp</a> erinnert mit dem Titel „The Hands Of Orlac“ natürlich an seine Soundtrackarbeiten (unvergessen seine Arbeit zu Jörg Buttgereits &#8220;Nekromantik&#8221;, zuletzt war auf Galakthorrö unter dem Titel <a href="https://galakthorroe.de/g_052_c.html">&#8220;Noirhollywood&#8221;</a> sein Soundtrack zu &#8220;The Queen Of Hollywoodboulevard&#8221; erschienen), Auch hier ist die immer an der Grenze zur Dissonanz klagende E-Geige, ein dunkles Schaben an der Grenze zur Auflösung. Sühne Mensch debütierte 2022 mit dem passend betitelten <a href="http://africanpaper.com/2022/10/22/suhne-mensch-schmerzportrait">„Schmerzportrait“</a>. Auf &#8220;Kosmoloko 3&#8243; ist das Stück einfach nur „Angst“ betitelt und könnte textlich sicher im expressionistischen Jahrzehnt beheimatet sein: „schwarzer nebel tanzt im kopf/zerrt erfroren am gemüt&#8221; oder &#8220;angst vermehrt sich ist erblüht“. Im Verlauf des Stücks werden die Beats schneller (Michael Belletz hat ursprünglich <a href="https://galakthorroe.de/g_suehnemensch.html">&#8220;anspruchsvolle[...] Tanzmusik gemacht&#8221;</a>), wobei das mögliche Tanzen hier aber nur als als letztes Aufbäumen dieses „welke[n] dasein[s]“ verstanden werden kann (&#8220;in den gliedern schlafen steine&#8221;). Das Einmannprojekt <a href="http://africanpaper.com/tag/tedis/">TE/DIS</a> hat auf bislang drei Alben die für das Label so typischen analogen Sounds mit Vocals kombiniert, die eher im Gothic zu situieren sind. Auf „Drops Of Dew“ kommt man zu dem Schluss: „we reach a dead end“. <a href="http://africanpaper.com/tag/herz-juhning/">Herz Jühning</a>, seit 2007 bei Galakthorrö, in den letzten Jahren aber weitgehend verstummt, steuert das rabiateste Stück auf dieser Zusammenstellung bei: „The Glory Age Of Pain“ kombiniert treibende Beats, schwere Schläge und eine brutal verzerrte Stimme, mit der der die Welt zerstörende Anthropofagus Mensch angeklagt wird. <a href="http://africanpaper.com/tag/mode-in-gliany/">Mode In Gliany</a> steuern „Ahediñ“ bei: todtraurige Melodien, bevor nach knapp zwei Minuten die Stimme einsetzt, flüsternd verkündet sie von dem Augenblick, der natürlich nur „douloureux“ sein kann. Dann kommt das von Heidegger beeinflusste Duo<a href="http://africanpaper.com/tag/da-sein/"> Da-Sein </a>mit &#8220;Brief Lives&#8221;, das im Rahmen dieser Zusammenstellung am ehesten noch einem straighten, treibenden Beat folgt, textlich aber ebenfalls die Last der Welt trägt: „life/is your weight“, heißt es da und: „you will never be missed“. Zum Abschluss des Albums kommt die Überraschung, fast möchte man von einer Sensation sprechen, ist mit &#8220;Rules&#8221; doch das erste neue Stück von Karl Runau seit Ewigkeiten zu hören. Runau war einer der ersten Künstler auf Galakthorrö, teilte sich eine frühe 7&#8221; mit Haus Arafna. Einige Tracks seines rabiaten Debüts „Osmose“, das Ende 2021 noch einmal <a href="https://galakthorroe.de/g_004_a2.html">neu aufgelegt </a>wurde, werden heute immer noch gerne auf Industrialabenden gespielt. Das Nachfolgeralbum &#8220;Beyond Frequencies&#8221; war insgesamt mit seiner verspielten Elektronik weniger industriell. Der auf „Kosmoloko 3“ zu findende Track „Rules“ knüpft an dieses Album an: Anfangs hört man Sounds, wie Signale aus den Tiefen des Alls, dafür klingen die Vocals dann aber wieder so, als kämen sie aus aus den Tiefsten einer verlassenen Fabrik und jemand trüge eine Staubmaske: „rules are set to be followed/so follow the rules“, tönt es da.</p>
<p>Zehn Künstler und zehn Stücke skizzieren mit analogem Equipment ihre (zutiefst) schwarze Sicht auf die Welt, etwas, das auf Galakthorrö seit gut 30 Jahren möglich ist.</p>
<p>(MG)</p>
<p>Label: <a href="https://galakthorroe.de/">Galakthorrö</a></p>
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		<title>DA-SEIN: Sore</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jul 2023 03:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das nach Martin Heidegger benannte in Madrid ansässige Duo hat auf den vorherigen Veröffentlichungen auf Galakthorrö &#8211; eine EP  und zwei Alben („Death Is The Most Certain Possibility“  und „Mirror Touch“) einen reduzierten, minimalistischen Angst Pop gespielt, der durchgängig eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/07/15/da-sein-sore/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/a3125427550_161.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36457" title="a3125427550_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/a3125427550_161-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das nach Martin Heidegger benannte in Madrid ansässige Duo hat auf den vorherigen Veröffentlichungen auf Galakthorrö &#8211; eine <a href="http://africanpaper.com/2015/12/12/da-sein-tautology/">EP </a> und zwei Alben (<a href="http://africanpaper.com/2017/04/22/da-sein-death-is-the-most-certain-possibility/">„Death Is The Most Certain Possibility“</a>  und <a href="http://africanpaper.com/2019/06/22/da-sein-mirror-touch/">„Mirror Touch“</a>) einen reduzierten, minimalistischen Angst Pop gespielt, der durchgängig eine unheimlich-unangenehme Atmosphäre erzeugte. &#8220;Sore&#8221; knüpft in überzeugender Weise daran an.<span id="more-36454"></span></p>
<p>Das Album beginnt mit „Self-Analysis“: Analoges Surren, unheimliche Klangflächen, in denen eine weibliche Stimme erahnbar ist, dann Stimmen, die Unverständliches murmeln. „Hell Over You“, zu dem es auch ein stimmungsvolles<a href="https://www.youtube.com/watch?v=qzxaz60YqZc&amp;ab_channel=Da-Sein"> Schwarzweiß-Video</a> gibt, beginnt mit pochendem Rhythmus und dem weiblichen (Sprech-)Gesang: „The viewers they / long for demented plot“. Dann setzen diese melancholischen Soundflächen ein, die dem Track etwas (Be-)Drückendes geben. Da-Sein verweisen mit dem einzigen deutschen Titel auf Heideggers Hauptwerk. Hier thematisiert das Duo die Akzeptanz des Unvermeidlichen: „I take death into my life/I acknowledge it and face it“. Der Rhythmus klingt wie das Ticken einer Uhr. <iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/qzxaz60YqZc" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe> „Master Of His Own“, mit leicht dissonanten Geräuschen, kaum wahrnehmbaren Sprechgesang, traurigen Melodien und repetetiven Rhythmus, sorgt für eine weitere Verdunkelung. Auf „Anatomy Of A Dead Man“ verschwindet der Song fast hinter den flächigen, leicht dissonanten Störgeräuschen und auch hier hört man wieder ein Geräusch wie Uhrenticken, das das unvermeidliche Verstreichen der Zeit zeigt. Dann heißt es: „Born Against Your Will/Fall faster/You grow older“, hört man dann (von einer „true destiny of&#8230;disintegration“, spricht Thomas Ligotti). Dazu passt dann der Titel des nächsten Stücks: „Mortify Your Flesh“. Vielleicht ist das so etwas wie existentieller BDSM: „Cat-O-nine sympathy/Hurt“. Foucs 27“ lässt an ein Echolot denken.  Auf zehn Stücken präsentieren Da-Sein ihre Sicht auf eine Welt, die durchgängig &#8220;sore&#8221; ist. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://galakthorroe.de/">Galakthorrö</a></p>
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		<title>MODE IN GLIANY: Amer Armor</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/06/24/mode-in-gliany-amer-armor/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jun 2023 04:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Boris Völt]]></category>
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		<category><![CDATA[Mode In Gliany]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man Bandcampalgorithmen folgt, fällt schnell auf, dass die Zahl der Solokünstler, Duos und Gruppen, die eine am Wave der 80er geschulte Musik spielen, inzwischen Legion ist und nun auch von Hipstern goutiert werden, die vor etlichen Jahren noch beim &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/24/mode-in-gliany-amer-armor/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/056_l.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36203" title="056_l" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/056_l-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn man Bandcampalgorithmen folgt, fällt schnell auf, dass die Zahl der Solokünstler, Duos und Gruppen, die eine am Wave der 80er geschulte Musik spielen, inzwischen Legion ist und nun auch von Hipstern goutiert werden, die vor etlichen Jahren noch beim Hören dunkler Musik verächtlich die Nase gerümpft hätte.<a href="http://africanpaper.com/tag/galakthorro/"> Galakthorrö</a> veröffentlichen allerdings konsequenterweise seit <span id="more-36202"></span>Jahrzehnten Musik von der Nachtseite des Lebens &#8211; und das schon lange, bevor es angesagt war.</p>
<p>Der Franzose Boris Völt debüttierte 2020 auf Galakthorrö mit der Single<a href="http://africanpaper.com/2020/09/19/mode-in-gliany-kelch-lizher/"> „Kelc’h-lizher“</a>, der wir attestierten: &#8220;Auch das Einmannprojekt orientiert sich an elektronischer (Pop-)Musik der frühen 80er und Mode in Glizany geben ihren leicht angedunkelten analogen Synthsounds eine gute Infusion Elektropops, gleichzeitig gibt der zurückhaltende, fast flüsternde Sprechgesang den Stücken einen somnambulen Charakter.&#8221; Diese Ausrichtung wird auch auf „Amer Armor“ fortgesetzt: Von Labelseite hebt man die „Melancholie“ des Albums hervor &#8211; und tatsächlich sind alle Stücke durchzogen von einer schwarzgalligen Schwermut.</p>
<p>Der Opener „Amer Armor“ beginnt mit todtraurigen Synthflächen, bevor dann schleppende Beats einsetzen, dazu Gesang, der mehr spricht, der mehr flüstert, ganz so, als sei man (zu) erschöpft. Man hört Töne einer Taruermelodie, dann kommen im weiteren Verlauf ein paar treibende Beats dazu. Mit diesem sehr starken Stück wird die Stimmung der darauf folgenden weiteren neun Tracks gesetzt. <iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/wRRREZn4T9o" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Auf „La mémoire de L&#8217;ensemble“ verleiht ein puckernder Drumcomputer dem Stück einen dunklen Puls, der wirkt, wie ein Sich-Auflehnen gegen die Verfinsterung. „Le mot Qui F<span style="font-family: Times New Roman, serif;">â</span>che“ kombiniert traurige Melodieflächen mit einen Gesang, bei dem die Wut weniger als Eruption denn als Reduktion zum Ausdruck gebracht wird. „Masse“ enthält Momente des leicht Dissonanten. Das minimalistische, instrumentale &#8220;Sans un mot de trop“ beendet die erste Seite. Die B-Seite wird mit „Steren an norzh“ eröffnet: flächige Sounds, Rauschen, dann setzt der pochende Drumcomputer ein, der Gesang wirkt, ganz so, als könnten die Worte nur mit letzter Kraft herausgepresst werden. Auf „Degas“ steigert und verdichtet sich die Musik zu einem dramatischen Finale. Völt buchstabiert auf &#8220;Amer Armor&#8221; durch, wie düstere Musik abseits ausgetretener Pfade klingen kann.</p>
<p>Label: <a href="https://galakthorroe.de/">Galakthorrö</a></p>
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		<title>HAUS ARAFNA: Dunkelheit Bleibt</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jun 2023 06:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Galakthorrö]]></category>
		<category><![CDATA[Haus Arafna]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach längerer Pause veröffentlichten Haus Arafna 2020 mit dem komplett deutschsprachigen „Asche“ ein rabiates, finsteres Album, dem auf diesen Seiten abschließend  attestiert wurde: „Bilder wie Musik auf &#8216;Asche&#8217; sind (ver-)störend und irritierend [...]. Das Gefieder dieses Phönix ist pech- und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/10/haus-arafna-dunkelheit-bleibt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/055_l.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36080" title="055_l" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/055_l-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach längerer Pause veröffentlichten <a href="http://africanpaper.com/tag/haus-arafna/">Haus Arafna</a> 2020 mit dem komplett deutschsprachigen<a href="http://africanpaper.com/2020/09/05/haus-arafna-asche/"> „Asche“</a> ein rabiates, finsteres Album, dem auf diesen Seiten abschließend  attestiert wurde: „Bilder wie Musik auf &#8216;Asche&#8217; sind (ver-)störend und irritierend [...]. Das Gefieder dieses Phönix ist pech- und vantaschwarz.“ Knapp drei Jahre später erscheint mit „Dunkelheit Bleibt“ eine zwei Stücke <span id="more-36079"></span>enthaltende Single, die thematisch-musikalisch an „Asche“ anknüpft und die dort eingeschlagene Richtung konsequent fortsetzt. Im die neuen <a href="http://africanpaper.com/tag/galakthorro/">Galakthorrö</a>-Veröffentlichungen ankündingenden gedruckten Human Interface wird auf den „depressiven Charakter“ des letzten Albums verwiesen.</p>
<p>Das Titelstück überzeugt mit den surrenden Analogsounds, den Beats, die wie Schläge klingen, der zurückgefahrenen Geschwindigkeit und dem reduzierten, minimalistischen, transparenten Klang, der den rabiaten „Schreigesang“ untermalt. Der Sänger agiert hier wieder als Schmerzensmann, der aber gleichzeitig Zorn nach außen zu tragen scheint. In fragmentierten, collagierten Zeilen hört man: „hält und doch gebrochen“, „warum zitterst du“, „schweigen“ oder einfach die Feststellung: „dunkelheit bleibt“. Gegen Ende sagt eine weibliche Stimme lapidar: „gegen den himmel/scherben auf dein Haupt“ &#8211; diese Zeilen stehen auch als Motto auf der Rückseite der Single. Die B-Seite <a href="https://galakthorroe.de/mp3/055_02.mp3">„Welt Verzicht“ </a>ist ähnlich ausgrerichtet, aber durchzogen von traurig-finsteren Melodiepassagen  und unheimlichen Sounds. Der Gesang lässt sich hier eher als Schmerzensschrei(en) verstehen: weniger Aggression nach außen als Expression des (eigenen) Schmerze(n)s, wenn gebrüllt wird: „entfernt raum riss“ „krank gestalt welt verzicht“. Schopenhauer sprach davon, dass der Stil die Physiognomie des Geistes sei. Diese hier präsentierte Verfassung lässt einen zittern.</p>
<p>Jetzt ließe sich von optimistischeren Gemütern vielleicht die allzutiefe Schwärze dieser zwei Stücke kritisieren und beklagen, aber wenn man bedenkt, dass vor einiger Zeit in einer deutschen Wochenzeitung anlässlich des Osterfestes eine Reihe von Schriftstellern über ein/das Leben nach dem Tod fabulierten und diese durchaus intelligenten Menschen weitgehend eine sentimentalistische, unerträgliche Grütze von sich gaben, dann ist man vielleicht froh, dass &#8220;Dunkelheit bleibt&#8221;. Wie jüngst noch die Autorin Caitlin R. Kiernan anlässlich des Themas „sensitivity reader“ formulierte: „I do not write stories and novels for people who are afraid of having their feelings hurt. I try to write books that tear holes in my readers“. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://galakthorroe.de/">Galakthorrö</a></p>
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		<title>SÜHNE MENSCH: Schmerzportrait</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2022 04:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Galakthorrö]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Belletz]]></category>
		<category><![CDATA[Sühne Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon oft wurde auf diesen Seiten auf den labeltypischen Klang bei Galakthorrö hingewiesen: Die Fokussierung auf das Analoge, das Spiel mit Dissonanzen, aber auch die Integration von Popelementen, die sich im Kompositum Angstpop finden. Aber nicht nur musikalisch gibt es &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/22/suhne-mensch-schmerzportrait/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/053_LP_l.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-31839" title="053_LP_l" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/053_LP_l-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schon oft wurde auf diesen Seiten auf den labeltypischen Klang bei <a href="http://africanpaper.com/tag/galakthorro/">Galakthorrö</a> hingewiesen: Die Fokussierung auf das Analoge, das Spiel mit Dissonanzen, aber auch die Integration von Popelementen, die sich im Kompositum Angstpop finden. Aber nicht nur musikalisch gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Projekten, auch thematisch finden sich mehr als nur Überschneidungen, wenngleich die Schwerpunktsetzungen sich unterscheiden. <span id="more-31837"></span>Gemeinsam ist aber allen die Konzentration auf das Verfemte, Dunkle, auf das Aufreißen eines von Blut durchtränkten Boden, den der Mensch hinterlässt. So in etwa, als wolle man es der Kamera in der Eröffnungssequenz von David Lynchs &#8220;Blue Velvet&#8221;, die in den Boden eindringt, um das zu zeigen, was unter der Oberfläche geschieht, gleichtun: Alle Projekte auf Galakthorrö wagen (und genießen) einen Blick in den Abgrund, in die Schmerzzustände menschlicher Existenz. Ganz passend dazu nennt sich der neue auf Galakthorrö veröffentlichende Künstler Sühne Mensch und im Vorfeld der Veröffentlichung wurde ein Video zum Track „Komatöse Schönheit“ verfügbar gemacht, auf dem ein Mensch in Kreatürlichkeit, Schmerz, sich selbst verstümmelnd, blutend und zitternd zu sehen ist.</p>
<p>Von Labelseite wird darauf hingewiesen, dass Sühne Mensch keine Vergangenheit habe, „Schmerzportrait“ das Debüt sei, Michael Belletz aber vorher <a href="https://galakthorroe.de/g_suehnemensch.html">„anspruchsvolle[...] Tanzmusik&#8221;</a> gemacht habe, was man <a href="https://halbsicht.bandcamp.com/album/mnemonik">u.a. hier</a> nachhören kann.</p>
<p>Was schon beim ersten Hören auffällt, ist eine fast alle Stücke durchziehende traurig-trauernde Grundstimmung. Der passend betitelte „Anklang“ dient als Intro, setzt die Stimmung: analoges Pulsieren, dazu eine tiefstmelancholische Soundfläche. Auf „Ein Herz im Käfig“ surren und zischen die analogen Maschinen, dazu spricht der Künstler: „die Welt da draußen ist gefräßig“. Am Ende meint man, die Stimme gehe in Radiostatik unter. „Für alle Sterbenden“ ist etwas rhythmischer und auch hier beeindruckt die Kombination aus leicht dissonaten Momenten und dieser abgrundtief dunklen Melodik. „Schwarzes Rauschen“ entwickelt sich zu einem melancholischen Popsong, auf dem fast schon konventionell gesungen wird. Bei „Zeit“ erklingt eine leicht leiernd-mysteriöse Melodie, &#8220;Tränenleer&#8221; ist ein getragenes Stück, während es auf dem abschließenden &#8220;Seltsamkeit des Himmels&#8221; wieder etwas rhythmischer wird.</p>
<p>In der auf &#8220;Schmerzportrait&#8221; beschriebenen Welt ist das Herz &#8220;antriebslos&#8221; und die Welt wird illusionslos als das gesehen, was sie letztlich ist: &#8220;Unaufhaltsam tropft das Ende&#8221; (bei Philip Larkin heißt es ebenso zutreffend bzgl. des Todes: „Most things may never happen: this one will&#8221;). In letzter Konsequenz kommt es hier zu der Erkenntnis: „alles ist schwarz&#8221;. Kein Wunder, denn die Zeit ist &#8220;der wahre Gott&#8221; und das heißt: &#8220;von Zeit zu Zeit ein Mensch verklingt&#8221;. Hier hat jemand in gramzerfurchter Nacht (&#8220;die Seele stürzt ihm ein&#8221;) die &#8220;Menschheitsdämmerung&#8221; studiert, hier ist ein Thanatologe am Werk, der mit einem beeindruckenden Album debütiert. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://galakthorroe.de/">Galakthorrö </a><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/kr4mrvJs1fI" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>ASKA: Út Við Sundin Grá</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2021 03:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aska]]></category>
		<category><![CDATA[Galakthorrö]]></category>
		<category><![CDATA[Kristófer Páll Viðarsson]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren haben wir immer wieder Veröffentlichungen aus dem Hause Galakthorrö besprochen. So hieß es hier im letzten Jahr resümierend: „Manchen Labeln gelingt es über die Jahre hinweg, so etwas wie eine schnell wiedererkennbare Ästhetik zu entwickeln [...], &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/12/11/aska-ut-vid-sundin-gra/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/12/R-20681587-1634867092-8714.jpeg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-28013" title="R-20681587-1634867092-8714.jpeg" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/12/R-20681587-1634867092-8714.jpeg-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den letzten Jahren haben wir immer wieder Veröffentlichungen aus dem Hause<a href="http://africanpaper.com/tag/galakthorro/"> Galakthorrö</a> besprochen. So hieß es hier im letzten Jahr <a href="http://africanpaper.com/2020/09/19/mode-in-gliany-kelch-lizher/">resümierend</a>: „Manchen Labeln gelingt es über die Jahre hinweg, so etwas wie eine schnell wiedererkennbare Ästhetik zu entwickeln [...], manchmal, aber nicht notwendigerweise immer damit einhergehend, auch so etwas wie einen Corporate Sound. Einen Klang(-Raum), der aber im Idelafall groß genug ist, um ein allzuenges Korsett zu vermeiden. <span id="more-28011"></span>Galakthorrö haben über die Jahrzehnte hinweg beides geschafft (Schwarzweißästhetik, analoge, teils transgressive elektronische Musik).“</p>
<p>Das isländische Einmannprojekt Aska von Kristófer Páll Viðarsson hatte bereits 2015 mit dem Album „Grátónar“ debütiert, vorher war Viðarsson an ein paar Black Metal-Bands beteiligt gewesen. Über sein Projekt Vansköpun konnte man <a href="https://vnskpn.bandcamp.com/">lesen</a>, es „preaches the only thing that is certain&#8230; DEATH.“, was vielleicht nicht der schlechteste Referenzpunkt für den Zweitling von Aska auf Galakthorrö ist, wo er &#8211; um auf den Anfang zurückzukommen &#8211; sehr gut aufgehoben ist. Von Labelseite spricht man davon, dass der „anfängliche[...] Synth-Wave […] eine Metamorphose hin zu dunkelstem Angst Pop“ durchlaufen habe und tatsächlich klang das vor sechs Jahren veröffentlichte Debüt zwar durchaus melancholisch, allerdings zieht der Nachfolger &#8220;Út Við Sundin Grá&#8221; die Stellschraube der Düsternis noch einmal an.</p>
<p>Bei dem dunkel dröhnenden instrumentalen Opener „Út Við Sundin Grá I“ voller mysteriöser Sounds und trauriger analoger Synthmelodien glaubt man, man wohne einer Übertragung aus Silent Hill bei. Darauf folgt „Líkamar&#8221; mit zischenden Sounds, einer vor sich hin pochenden Drummaschine und einer Stimme am Rande der Erschöpfung, der Depression. „Orðin“ verzichtet fast völlig auf Rhythmus und Viðarssons anhedonischer Sprechgesang versetzt den Hörer in dunkle Regionen. Es gibt das einminütige rauschend-zischende „Út Við Sundin Grá II“ oder „Annars Staðar“ mit analogen Flächen, die wie eine singende Säge klingen, die sich durch die Dissonanzen schneidet. Auf „Völvuleiðið“ hört man die Erschöpfung in jeder Silbe, dazu zischt es im Hintergrund und man hört getragene Melodieiensprengsel. Bei „Út Við Sundin Grá V “ klingt anfangs die Elektronik wie wehender Wind. Auf insgesamt zwölf Stücken präsentiert Kristófer Páll Viðarsson eine Musik, zu der die im Booklet abgedruckten Fotos einer menschenleeren Natur passen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://galakthorroe.de/">Galakthorrö</a><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/bgV5_Pmvpao" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Zahlreiche Veröffentlichungen auf Galakthorrö</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/10/25/zahlreiche-veroffentlichungen-auf-galakthorro/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2021 02:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Aska]]></category>
		<category><![CDATA[Galakthorrö]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Kopp]]></category>
		<category><![CDATA[Herz Jühning]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Runau]]></category>
		<category><![CDATA[November Növelet]]></category>
		<category><![CDATA[Subliminal]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Galakthorrö erscheinen Ende November eine ganze Reihe von neuen Tonträgern: So etwa das zweite Album des isländischen Projekts Aska, das laut Label „eine Metamorphose hin zu dunkelstem Angst Pop“ durchgemacht habe. Im Video zum Stück „falið“ wird dann auch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/10/25/zahlreiche-veroffentlichungen-auf-galakthorro/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://africanpaper.com/tag/galakthorro/">Galakthorrö</a> erscheinen Ende November eine ganze Reihe von neuen Tonträgern: So etwa das zweite Album des isländischen Projekts Aska, das laut Label „eine Metamorphose hin zu dunkelstem Angst Pop“ durchgemacht habe. Im Video zum Stück „falið“ wird dann auch eine monochrome Welt präsentiert.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/051_LP_l.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27476" title="051_LP_l" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/051_LP_l.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><span id="more-27473"></span>Ebenfalls neues Material erscheint von Hermann Kopp: „Noirhollwood“ ist ein 18-minütiges Tape, das eine Soundtrackarbeit für den Film „The Queen of Hollywood Boulevard“, darstellt. Das Label attestiert „Noirhollywood“ „weniger experimentell als […] seine Eps <em>Cerveau D&#8217;Enfent </em>und <a href="http://africanpaper.com/2017/05/06/hermann-kopp-cantos-y-llantos/"><em>Cantos Y Llantos</em></a>“, aber „fokussiert auf den Gruselklang“ zu sein.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/052_MC_l.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27480" title="052_MC_l" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/052_MC_l.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Neben diesen beiden komplett neuen Releases finden sich nach dem Motto „nur das Unvollkommene lebt“ Tapewiederveröffentlichungen von November Növelets melancholischem Meisterwerk <a href="http://africanpaper.com/2016/02/13/november-novelet-the-world-in-devotion/">„The World In Devotion“</a>, von Herz Jühnings Langzeitdebüt<a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/herz-juhning-miasma/#more-1770"> „Miasma“</a> sowie <a href="http://africanpaper.com/tag/subliminal/">Subliminals </a>zweitem Longplayer „Coping“.</p>
<p>Waren die drei oben aufgezählten Tonträger zumindest als CD weiterhin erhältlich, so ist Karl Runaus Debütalbum „Osmose“ schon lange vergriffen. Ursprünglich 1994 veröffentlicht, ist „Osmose“ ein ruppiges und irritierendes Werk, das tief in der Industrial Culture verwurzelt ist. Nun erscheint es neu gemastert und mit modifiziertem Artwork in einer Auflage von 400 Stück.</p>
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<p><a href="https://galakthorroe.de/">@Galakthorrö</a></p>
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