V.A.: Kosmoloko 2

Die vor acht Jahren erschienene Zusammenstellung „Kosmoloko“ gab einen Überblick über die auf dem kleinen Label aus Braunschweig veröffentlichenden Künstler. Von den 2004 daran teilnehmenden Projekten fehlen auf dem Nachfolger zwei: Zum einen Karl Runau, der schon damals eine lange Phase des Schweigens hinter sich hatte, zum anderen Maska Genetik, das russische, schon vor einigen Jahren aufgelöste Einmannprojekt, dessen Schwanengesang „Strada“ von Galakthorrö 2011 posthum veröffentlicht wurde. Weiterlesen

HERZ JÜHNING: Miasma

Mit seiner schnell ausverkauften EP hatte sich Kay Jühning gut ins analoge Universum des kleinen (Post-)Industrial Labels eingefügt, irgendwo im abgesteckten Feld zwischen Angstpop und harscheren Sounds. Das Vollzeitdebüt führt dieses Changieren zwischen melodischeren Momenten und stärker aufs Harsche und Schockierende fokussierten Stücken fort: Nach dem scheinbar als Intro funktionierenden weitgehend instrumentalen “Induction“ folgt mit dem Titelstück ein durch die verzerrten Vocals raueres Stück, die Synths pulsieren und fiepen. Weiterlesen