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	<title>African Paper &#187; Drew McDowall</title>
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		<title>Konzertankündigung: Drew McDowall, Mieko Suzuki und Marta De Pascalis im Berliner Morphine Raum</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 05:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drew McDowall]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 4. und 5. Oktober 2024 kommt der heute in New York lebende schottische Musiker Drew McDowall für zwei exklusive Shows in den Räumen von Morphine Records nach Berlin. McDowall, vielen bekannt durch seine Arbeit mit Coil, hat in den &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/01/konzertankundigung-drew-mcdowall-mieko-suzuki-und-marta-de-pascalis-im-berliner-morphine-raum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. und 5. Oktober 2024 kommt der heute in New York lebende schottische Musiker Drew McDowall für zwei exklusive Shows in den Räumen von Morphine Records nach Berlin. McDowall, vielen bekannt durch seine Arbeit mit Coil, hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe an Soloarbeiten produziert, die ein breites Spektrum an experimentierfreudigen Ansätzen zwischen hypnotischen modularen Synthie-Kompositionen und Elektroakustik abdecken. Zu seiner groß angelegten Retrospektive im vergangenen Jahr <a title="DREW MCDOWALL: A Thread, Silvered and Trembling" href="http://africanpaper.com/2024/07/20/drew-mcdowall-a-thread-silvered-and-trembling/">hieß es auf unseren Seiten</a>: &#8220;Drew McDowall hat seit 2015 auf insgesamt vier Soloalben, die letztes Jahr auf dem umfangreichen „Lamina“-Boxset auf sechs CDs mit Bonusmaterial wiederveröffentlicht wurden, gezeigt, dass er jenseits seiner Arbeiten mit anderen (am prominentesten sicher mit Coil, zu deren Spätwerk er erheblich beigetragen hat, aber ebenfalls Compound Eye, zusammen mit dem viel zu früh verstorbenen Tres Warren) auch alleine unglaublich spannende (Geräusch-)Musik machen kann&#8221;. Sein jüngstes, stark kollaborativ ausgerichtetes Album verwendet eine Vielzahl an klassischen Instrumenten, dazu an <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/dmdinmr.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42870" title="dmdinmr" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/dmdinmr.jpg" alt="" width="1125" height="1101" /></a><span id="more-42869"></span></p>
<p>gleicher Stelle: &#8220;Das nun fünfte Album „A Thread, Silvered and Trembling“ setzt einen etwas anderen Fokus als die vorherigen Alben, ist stark beeinflusst von McDowalls Interesse an „pibroch“, Musik für einen einzelnen Dudelsack, die traditionell für Klagelieder und der Ehrung von Toten verwendet wird. Auf diesem Album dienten Cello, Geige, Bratsche, Harfe und Waldhorn sowie Stimmen, die auf der Albumrückseite „The Ghosts Who Refuse To Rest“ zugeschrieben werden, als Klangquelle(n)&#8221;. Für jede der beiden Shows hat McDowall besondere Gäste dabei: Am 4. Oktober eröffnet die in Berlin lebende Künstlerin Mieko Suzuki den Abend. Sie ist bekannt für ihre subtilen und doch kraftvollen Soundcollagen, die elektronische Fragmente und field recordings zu intensiven Klanglandschaften verweben. Am 5. Oktober eröffnet die ebenfalls in Berlin lebende italienische <a title="MARTA DE PASCALIS / HOWLROUND: Split (12″)" href="http://africanpaper.com/2018/09/29/marta-de-pascalis-howlround-split-12/">Synthesizer-Virtuosin Marta De Pascalis</a> das Programm. Mit ihrem organischen und fließenden Ansatz von analogen Tape-Loops und Synthiesounds lässt De Pascalis vielschichtige, in steter Entwicklung begriffene klangliche Muster entstehen.</p>
<p>04.10.2024: Drew McDowall &amp; Mieko Suzuki<br />
05.10.2024: Drew McDowall &amp; Marta De Pascalis<br />
Beginn jeweils 19 Uhr<br />
Morphine Raum<br />
Köpenicker Straße 147<br />
Hinterhof, 1. Etage<br />
10997 Berlin</p>
<p><strong><a href="https://www.morphinerecords.com/events">@ Morphine Records </a></strong></p>
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		<title>DREW MCDOWALL: A Thread, Silvered and Trembling</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jul 2024 06:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Compound Eye]]></category>
		<category><![CDATA[Dais Records]]></category>
		<category><![CDATA[Drew McDowall]]></category>

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		<description><![CDATA[Drew McDowall hat seit 2015 auf insgesamt vier Soloalben, die letztes Jahr auf dem umfangreichen „Lamina“-Boxset auf sechs CDs mit Bonusmaterial wiederveröffentlicht wurden, gezeigt, dass er jenseits seiner Arbeiten mit anderen (am prominentesten sicher mit Coil, zu deren Spätwerk er &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/07/20/drew-mcdowall-a-thread-silvered-and-trembling/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/07/a1688476947_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41893" title="a1688476947_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/07/a1688476947_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://africanpaper.com/tag/drew-mcdowall/">Drew McDowall</a> hat seit 2015 auf insgesamt vier Soloalben, die letztes Jahr auf dem umfangreichen<a href="http://africanpaper.com/2023/03/26/lamina-boxset-mit-6-cds-von-drew-mcdowall/"> „Lamina“-Boxset </a>auf sechs CDs mit Bonusmaterial wiederveröffentlicht wurden, gezeigt, dass er jenseits seiner Arbeiten mit anderen (am prominentesten sicher mit <a href="http://africanpaper.com/tag/coil/">Coil</a>, zu deren Spätwerk er erheblich beigetragen hat, aber ebenfalls <a href="http://africanpaper.com/tag/compound-eye/">Compound Eye</a>, zusammen mit dem viel zu früh verstorbenen Tres Warren) auch alleine unglaublich spannende (Geräusch-)Musik machen kann.<span id="more-41891"></span></p>
<p>Über sein Solodebüt „Collapse“ konnte man <a href="http://africanpaper.com/2015/11/28/drew-mcdowall-collapse/">hier</a> lesen: „Der hier musikalisch umgesetzte Zusammenbruch lässt wenig Gutes erahnen, aber mit McDowall hat man zumindest einen versierten Chronisten des Untergangs gefunden. “. Dem 2020 erschienenen Album <a href="http://africanpaper.com/2020/11/07/drew-mcdowall-agalma/">„Agalma“</a> wurde attestiert: „Das ist Geräuschmusik jenseits aller Genregrenzen – und Begrenzungen und ein Album, das man im Regal sicher neben Werke von Cyclobe stellen könnte.“</p>
<p>Das nun fünfte Album „A Thread, Silvered and Trembling“ setzt einen etwas anderen Fokus als die vorherigen Alben, ist stark beeinflusst von McDowalls Interesse an „pibroch“, Musik für einen einzelnen Dudelsack, die traditionell für Klagelieder und der Ehrung von Toten verwendet wird. Auf diesem Album dienten Cello, Geige, Bratsche, Harfe und Waldhorn sowie Stimmen, die auf der Albumrückseite „The Ghosts Who Refuse To Rest“ zugeschrieben werden, als Klangquelle(n).</p>
<p>Aus und mit diesem akustischen Instrumentarium kreiert McDowall vier Stücke Elektroakustik von zeitloser Schönheit: Das Album wird eröffnet von „Out Of Strength Comes Sweetness“ („out of the strong came forth sweetness“, sang John Balance auf &#8220;Ostia&#8221;) und verweist auf<a href="https://britishfoodhistory.com/2012/02/01/golden_syrup/"> Lyle’s Golden Syrup</a> und (damit) auf das Alte Testament, anspielend auf die Geschichte von Samson und dem von ihm getöteten Löwen und das Rätsel, das er den Philistern stellte: „And he said unto them, Out of the eater came forth meat, and out of the strong came forth sweetness. And they could not in three days expound the riddle.“  Das Stück klingt fast schwerelos mit einzelnen Tönen, zu denen ein melodischer Drone hinzukommt. Das fast 15-minütige „And Lions Will Sing With Joy“ ist noch dronelastiger, scheint aus vielen Schichten zu bestehen. Das ist leicht elegische, getragene Musik, die anfangs auch leichte Dissonanzen enthält, aber gerade in der zweiten Hälfte dominieren melodische Passagen, die zum Teil an ein Spinett denken lassen. Auf „In Wound And Water“ ist vielleicht am klarsten das Ausgangsinstrument zu erkennen: Hier erklingt die Harfe und weckt Assoziationen an in einem Eispalast residierende Personen. Im weiteren Verlauf verdichtet sich das Stück. Der letzte Track „A Dream Of A Cartographic Membrane Dissolves“ besteht aus harmonischen, teils flirrenden Drones und den Stimmen der oben genannten &#8220;Geister&#8221;,  die dem Stück etwas Mysteriöses verleihen. Dieses Album kann beim Zuhörenden durchaus „trembling“ auslösen. Vielleicht ist &#8220;A Thread, Silvered and Trembling&#8221; die bislang stärkste Veröffentlichung des in New York lebenden Schotten. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.daisrecords.com/">Dais Records</a></strong><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3384134998/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>A Thread, Silvered and Trembling: Neues Album von Drew McDowall</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/03/29/a-thread-silvered-and-trembling-neues-album-von-drew-mcdowall/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Mar 2024 06:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dais Records]]></category>
		<category><![CDATA[Drew McDowall]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31. Mai veröffentlichen Dais Records mit „A Thread, Silvered and Trembling“ das neue Album Drew McDowalls. Zuletzt hatte das Label mit &#8220;Lamina&#8221; eine umfangreiche Werkshow aller seit 2015 erschienenen Alben McDowalls plus Bonusmaterial veröffentlicht, darin enthalten „Collapse“, „Unnatural Channel“, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/29/a-thread-silvered-and-trembling-neues-album-von-drew-mcdowall/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 31. Mai veröffentlichen <a href="http://africanpaper.com/tag/dais-records/">Dais Records</a> mit „A Thread, Silvered and Trembling“ das neue Album <a href="http://africanpaper.com/tag/drew-mcdowall/">Drew McDowalls</a>. Zuletzt hatte das Label mit<a href="http://africanpaper.com/2023/03/26/lamina-boxset-mit-6-cds-von-drew-mcdowall/"> &#8220;Lamina&#8221;</a> eine umfangreiche Werkshow aller seit 2015 erschienenen Alben McDowalls plus Bonusmaterial veröffentlicht, darin enthalten <a href="http://africanpaper.com/2015/11/28/drew-mcdowall-collapse/">„Collapse“</a>, <a href="http://africanpaper.com/2017/06/17/drew-mcdowall-unnatural-channel/">„Unnatural Channel“</a>,<a href="http://africanpaper.com/2018/09/15/drew-mc-dowall-the-third-helix"> „The Third Helix“ </a>und „<a href="http://africanpaper.com/2020/11/07/drew-mcdowall-agalma/">Agalma</a>&#8220;. „A Thread, Silvered and Trembling“, das Mc Dowall zusammen mit <a href="http://africanpaper.com/tag/randall-dunn/">Randall Dunn</a> produziert hat, erscheint in verschiedenen Vinylversionen, als CD und als Download. Auf dem Album kommen eine Reihe von akustischen Instrumenten zum Einsatz (Cello, Bratsche, Geige, Harfe sowie Waldhorn).<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/DMD.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40358" title="DMD" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/DMD.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-40356"></span>&#8220;Scottish experimental/electronic musician Drew McDowall’s lifelong interest in an elegiac solo bagpipe style called pibroch (ceòl mòr in Gaelic) has been an inspiration for much of his previous work (including Coil’s legendary Time Machines). This form, often traditionally used for laments and for tributes to the dead, fuses modal drones with flickering dissonance and plaintive melody evoking an ancient, solemn mood.</p>
<p>His latest work, A Thread, Silvered and Trembling, both incorporates and transforms these elements via exploratory electronic processing, weaving an electro-acoustic tapestry of strings, shudders, voids, and voices, alternately disembodied and displaced. Co-produced with engineer Randall Dunn at Circular Ruin Studios in Brooklyn, the collection’s four pieces capture McDowall at his most elevated and elusive, in thrall to &#8220;the ineffable – that which refuses to be spoken.&#8221;</p>
<p>McDowall’s palette here is unusually eclectic, sourced from a dynamic orchestral ensemble arranged by Brent Arnold and comprised of cello, viola, violin, harp (Marilu Donovan of LEYA), and french horn. Ebbing between shrouded electronics and enigmatic, sometimes spectralist orchestration, the album moves with a seething, simmering energy, surging into elegant, uneasy crescendos. The first two pieces are inspired by a liberatory hijacking and inversion of a grim biblical story (and by a cryptic and strange UK simple syrup branding). Opener &#8220;Out of Strength Comes Sweetness&#8221; shivers with short echo and resonant pads, before shifting into the album’s centerpiece: the 14-minute saga &#8220;And Lions Will Sing with Joy.&#8221; A murmuring electrical storm of keening strings and disorienting drones gradually grows darker and denser, until suddenly there’s a crack in the clouds, revealing mutated choral voices and sparkling harp. McDowall describes the track as &#8220;an incantation to help usher in a break, and a new beginning.&#8221;</p>
<p>The record’s latter half evokes a deep untamed animism shot through with spiraling radiance. &#8220;In Wound and Water&#8221; sways with harp, plucked strings and eerie cello undertows while lush layers of disorientated electronics hang in the dusk. There is no resolution, only a faint gradient of fragile dissipation, leading into the album’s harrowing and climactic closer, &#8220;A Dream of a Cartographic Membrane Dissolves.&#8221; Processed voices (credited on the liner notes to &#8220;The Ghosts Who Refuse to Rest&#8221;) contort, whisper, and gather as the rest of the ensemble sharpens, poising to strike. Then it does – grand, tragic stabs of strings and horns lashing the sky, storming heaven by force.</p>
<p>The fallout is poetic and inevitable, raining embers into a dark sea. But the journey and catharsis of A Thread linger long after it goes silent. Like so much of McDowall’s multifaceted catalog, this is music of immanence and alchemy, attuned equally to the sacred and the profane, to the tile and the mosaic.&#8221;</p>
<p>@ <a href="https://www.daisrecords.com/products/a-thread-silvered-and-trembling">Dais Records </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3384134998/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Wiederveröffentlichung von Coils Moon&#8217;s Milk (In Four Phases) auf Dais Records</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/11/30/wiederveroffentlichung-von-coils-moons-milk-in-four-phases-auf-dais-records/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 01:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dais Records setzt die Wiederveröffentlichung essentieller Coilaufnahmen mit „Moon&#8217;s Milk (In Four Phases)“ fort. Als Doppel-CD mit Artwork von Steven Stapleton erschien „Moon&#8217;s Milk&#8230;“ erstmalig 2002 und versammelte das Material der vier EPs, die Coil 1998 anlässlich der Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/11/30/wiederveroffentlichung-von-coils-moons-milk-in-four-phases-auf-dais-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/tag/dais-records/">Dais Records</a> setzt die Wiederveröffentlichung essentieller Coilaufnahmen mit „Moon&#8217;s Milk (In Four Phases)“ fort. Als Doppel-CD mit Artwork von <a href="http://africanpaper.com/tag/steven-stapleton/">Steven Stapleton </a>erschien „Moon&#8217;s Milk&#8230;“ erstmalig 2002 und versammelte das Material der vier EPs, die <a href="http://africanpaper.com/tag/coil/">Coil </a>1998 anlässlich der Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen veröffentlicht hatten. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/a0333648882_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38651" title="a0333648882_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/a0333648882_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-38648"></span>Mit diesen EPs begann die starke Phase des Spätwerks der Band. Alben wie &#8220;Astral Disaster&#8221; und die <a href="http://africanpaper.com/2020/11/28/coil-musick-to-play-in-the-dark/">beiden Teile</a> von <a href="http://africanpaper.com/2022/04/30/coil-musick-to-play-in-the-dark%c2%b2/">&#8220;Musick To Play In The Dark&#8221;</a> sollten folgen. In der Besetzung Balance, Sleazy, Drew McDowall und William Breeze aufgenommen &#8211; bei zwei Stücken wirkte Rose McDowall mit &#8211; sind die Aufnahmen geprägt von Breezes elektrischer Geige. Ein paar Jahre später erschien eine von Balance, Sleazy und Thighpaulsandra eingespielte<a href="http://brainwashed.com/common/htdocs/discog/coilcdr1.php?site=coil08"> Bonus-CD-R</a> mit drei Stücken. Dieses Material sowie das Stück „Bankside“, das erstmalig im Ramen der <a href="https://www.discogs.com/release/13635450-Coil-Copal">Threshold Archives</a>-Serie veröffentlicht wurde, sind auch auf der Dais-Version zusätzlich enthalten.</p>
<p>Am 15. März 2024 erscheinen die Aufnahmen als Doppel-CD und als Dreifach-Vinyl (in verschiedenen Farben).</p>
<p>&#8220;Recorded primarily at their home studio in Chiswick, London on the eve of a permanent relocation to the small seaside town of Weston-Super- Mare, the collection has long loomed as a pivotal and pinnacle work in the group&#8217;s discography, but has never been officially reissued, or repressed on vinyl. Time has only ripened its tapestry of regal strangeness.</p>
<p>Arranged sequentially in tribute to the equinoxes and solstices, &#8216;Moon&#8217;s Milk&#8217; captures Coil at a revelatory crossroads, leaning deeper into improvisation, spontaneity, and sound design. &#8220;Moon&#8217;s Milk or Under an Unquiet Skull&#8221; initiates the proceedings on &#8216;Spring Equinox&#8217;, a two-part netherworld organ séance woven from vocal drones, cathedral keys, seasick strings, and opiated undertow. From there, &#8216;Summer Solstice&#8217; skews lighter but no less incantational, with Balance embracing his voice- as-instrument across lucid dream torch songs (&#8220;Bee Stings&#8221;), purgatorial spoken word (&#8220;Glowworms/Waveforms&#8221;), sultry chamber pieces (&#8220;Summer Substructures&#8221;), and falsetto ravings (&#8220;A Warning From The Sun (For Fritz)&#8221;).</p>
<p>&#8216;Autumn Equinox&#8217; exudes more of a pensive and twilit mood, from the Rose McDowall-sung neofolk ballad &#8220;Rosa Decidua&#8221; (&#8220;I hear your voice sing near to me / I&#8217;ve put away the poisoned chalice (for now) / And lie down amongst the flowerbeds&#8221;) to hall-of-lords hallucination &#8220;The Auto- Asphyxiating Hierophant” to the liminal string-plucked classic &#8220;Amethyst Deceivers,&#8221; featuring excellent alien guitar by Breeze layered with Balance’s oft-quoted couplet: &#8220;Pay your respects to the vultures / For they are your future.&#8221;</p>
<p>The album’s final chapter, &#8216;Winter Solstice&#8217;, is its most swooning, remote, and ceremonial. Opener &#8220;A White Rainbow&#8221; stirs strings, layered choral vocals, and shivering rhythm into an imploding burial hymn. &#8220;North&#8221; oscillates bleakly, a ghost in the machine murmuring opaque prophecy (&#8220;This black dog has no owner / This black dog has no odour&#8221;), while &#8220;Magnetic North&#8221; is its inverse, a guided meditation of gently flickering software and surreal chakra poetics (&#8220;Red rose filling the skull / Yellow cube in the lower pelvis / Silver moon crescent below the navel&#8221;). The suite fades to grey with a traditional English carol (&#8220;Christmas Is Now Drawing Near&#8221;), rendered like an executioner&#8217;s song by Rose McDowall’s doomed, beautiful voice.</p>
<p>The Dais box set includes the entirety of the rare &#8216;Moon&#8217;s Milk Bonus Disc&#8217; CD-R / 2019 Threshold Archives Copal CD, which includes three collaborations with Thighpaulsandra. This material is as rich and intoxicating as the previous four phases, ranging from electro-acoustic singing bowl rituals (&#8220;Copal&#8221;) to dissonant electronic recitations of visionary Angus Maclise poetry (&#8220;The Coppice Meat&#8221;) to ominous classical melancholia (&#8220;Bankside&#8221;). Once again, Coil confirm the vastness of their confounding, infinite alchemy, explored and refined across decades of experimentation – both sonic and bodily. From post-industrial to post-everything, theirs is an art untethered, in the wilds of its own design.</p>
<p>~~~<br />
Audio remastered by Josh Bonati under supervision from Drew McDowall, William Breeze and Thighpaulsandra<br />
Original artwork restored by Steven Stapleton&#8221;</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4247265853/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Dais x Retrospekt: Walkman mit Compilation</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 03:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[COH]]></category>
		<category><![CDATA[Dais Records]]></category>
		<category><![CDATA[Drew McDowall]]></category>
		<category><![CDATA[Tor Lundvall]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. Dezember veröffentlichen Dais Records einen auf 1000 Exemplare limitierten Walkman, dem ein exklusives Tape (mit u.a. CoH, Drew Mc Dowall, Tor Lundvall) beigelegt ist.„The Dais x Retrospekt Portable Cassette Player is a limited edition release of Retrospekt’s CP-81: &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/30/dais-x-retrospekt-walkman-mit-compilation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Dezember veröffentlichen Dais Records einen auf 1000 Exemplare limitierten Walkman, dem ein exklusives Tape (mit u.a.<a href="http://africanpaper.com/tag/coh/"> CoH</a>, <a href="http://africanpaper.com/tag/drew-mcdowall/">Drew Mc Dowall</a>,<a href="http://africanpaper.com/tag/tor-lundvall/"> Tor Lundvall</a>) beigelegt ist.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/DAISBundle_1_1024x1024.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38134" title="DAISBundle_1_1024x1024" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/DAISBundle_1_1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" /></a><span id="more-38132"></span>„The Dais x Retrospekt Portable Cassette Player is a limited edition release of Retrospekt’s CP-81: reimagined with a new graphic design in white, with rose-adorned artwork by Dais creative director Nathaniel Young. The device features all of the core cassette player functions, packaged with adjustable Dais branded headphones and an exclusive 19-track compilation cassette of unreleased material from our roster: C23. The title alludes to the catalog number (DAIS223), the current year, and is a nod to the iconic UK indie tape collection C86, famously included with a 1986 issue of New Musical Express.“</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Tape Compilation Tracklist:</span></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">SIDE A:<br />
</span><br />
High Vis &#8211; Forgot To Grow<br />
High-Functioning Flesh &#8211; Down To Sense<br />
Riki &#8211; SAS (For Those Who Speak And Spake)<br />
Private World &#8211; Through The Distance<br />
Body of Light &#8211; Out of Season (Demo Instrumental)<br />
Helm &#8211; Evil Ceramics<br />
Choir Boy &#8211; Happy to Be Bad With You (Demo)<br />
Tor Lundvall &#8211; Black Fly Day<br />
CoH &#8211; Vow a Vow<br />
SPICE &#8211; I Dont Want To Die In NY (Remix)</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">SIDE B:</span></p>
<p>VR SEX &#8211; Runway Runaway (Demo)<br />
Xeno &amp; Oaklander &#8211; Hoplite (Demo)<br />
Tempers &#8211; Camino Del Sol (Antena Cover)<br />
Cold Showers &#8211; Sliver (Inner City Remix)<br />
AURAGRAPH &#8211; No Control<br />
ADULT. &#8211; Few Warnings Are Important (2003)<br />
Drew McDowall &#8211; Animals Will Sing<br />
SRSQ &#8211; Phantasmata<br />
Cold Gawd &#8211; Gin (At The Mountain)</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/playlist/2IPXVSphVagpyX52TDl5yt">Spotifylink</a></p>
<p><strong><br />
Contents include:</strong></p>
<ul>
<li>Portable cassette player</li>
<li>Dais Records &#8220;C23&#8243; Compilation Tape</li>
<li>2x AA batteries</li>
<li>Dais adjustable headphones</li>
<li>User guide</li>
</ul>
<p><strong>Tape Player Features include:</strong></p>
<ul>
<li>Play, fast-forward, rewind, record</li>
<li>Microphone jack</li>
<li>Headphones jack</li>
<li>Type-C USB power supply</li>
<li>Battery operable</li>
</ul>
<div>@ <a href="https://www.daisrecords.com/collections/dais-x-retrospekt/products/cassette-player-and-tape-compilation-bundle">Dais Records </a></div>
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		<item>
		<title>Lamina: Boxset mit sechs CDs von Drew McDowall</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/03/26/lamina-boxset-mit-6-cds-von-drew-mcdowall/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Mar 2023 06:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Coil]]></category>
		<category><![CDATA[Compound Eye]]></category>
		<category><![CDATA[Dais Records]]></category>
		<category><![CDATA[Drew McDowall]]></category>
		<category><![CDATA[Psychic TV]]></category>
		<category><![CDATA[The Poems]]></category>
		<category><![CDATA[Time Machines]]></category>

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		<description><![CDATA[Dais Records bringen Ende Mai das lange geplante Boxset mit allen Solo-Alben, die Drew McDowall in den Jahren seit 2015 veröffentlicht hatte, heraus. Es ist auf 1000 Einheiten limitiert und enthält die Alben &#8220;Collapse&#8220;, &#8220;Unnatural Channel&#8220;, &#8220;The Third Helix&#8220;, &#8220;Agalma&#8220;, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/03/26/lamina-boxset-mit-6-cds-von-drew-mcdowall/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/tag/dais-records/">Dais Records</a> bringen Ende Mai das lange geplante Boxset mit allen Solo-Alben, die Drew McDowall in den Jahren seit 2015 veröffentlicht hatte, heraus. Es ist auf 1000 Einheiten limitiert und enthält die Alben &#8220;<a title="DREW MCDOWALL: Collapse" href="http://africanpaper.com/2015/11/28/drew-mcdowall-collapse/">Collapse</a>&#8220;, &#8220;<a title="DREW MCDOWALL: Unnatural Channel" href="http://africanpaper.com/2017/06/17/drew-mcdowall-unnatural-channel/">Unnatural Channel</a>&#8220;, &#8220;<a title="DREW MCDOWALL: The Third Helix" href="http://africanpaper.com/2018/09/15/drew-mc-dowall-the-third-helix/">The Third Helix</a>&#8220;, &#8220;<a title="DREW MCDOWALL: Agalma" href="http://africanpaper.com/2020/11/07/drew-mcdowall-agalma/">Agalma</a>&#8220;, eine Sammlung von Demos, z.T. auch älteren Outtakes und anderer Raritäten namens &#8220;Undulations and Aberrations&#8221;, die auch die beiden Track des &#8220;<a title="DREW MCDOWALL: Haecceity Deluge" href="http://africanpaper.com/2016/01/16/drew-mcdowall-haecceity-deluge/">Haecceity Deluge</a>&#8220;-Tapes enthält, sowie eine Sammlung von Live-Aufnahmen unter dem Titel &#8220;Entanglement&#8221;. Auch die einzelnen Alben, an denen mehr als eine Handvoll Gastmusiker mitwirken, enthalten ebenfalls Bonusmaterial. Dais beschreiben dei Sammlung als &#8220;a definitive portrait of McDowall’s cryptic, questing artistry, forever seeking &#8216;that sense of stepping over a threshold&#8217;&#8221;, und betonen dabei auch das ungebrochene Interesse des Musikers, immer wieder Neuland zu entdecken und auszuloten. &#8220;Digging into my archives felt like a mix of psychoanalysis and archaeology – uncovering buried things&#8221;, beschreibt <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/lamina.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34727" title="lamina" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/lamina.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-34726"></span></p>
<p>McDowall die umfassenden Vorbereitungen im Begleittext der Veröffentlichung. Dabei betont er aber auch den z.T. schwierigen Akt des Ausswählens gerade beim Bonusmaterial, das lediglich einen Teil seines persönlichen Archivs umfasst. &#8220;While working, I’m always changing things, hacking them away, abandoning them when they don’t work. When listening back I’m looking for a sense of awe and wonder. Otherworldly magic. If I’m not hearing that, I don’t see the point&#8221;. Weitere Informationen finden sich auf Bandcamp, wo die Box nun bestell werden kann bzw. recht bald bestellt werden sollte. Darüber hinaus ist das Material freilich auch zum Download erhältlich. Nach einem eher punkigen Frühwerk in den späten 70ern, aus dem heute v.a. die Band The Poems bekannt ist, wendete sich der im schottischen Paisley geborene McDowall später der (meist modularen) elektronischen Musik zu und machte seit den 90ern (auch) als Mitglied von Coil, später auch mit seinem Duo <a title="When the borders become fuzzy: Interview mit Compound Eye" href="http://africanpaper.com/2015/03/07/when-the-borders-become-fuzzy-interview-mit-compound-eye/">Compound Eye</a> von sich reden. In den vergangenen Jahren stand vermehrt sein Solowerk im Zentrum seiner Arbeit.</p>
<p><a href="https://www.daisrecords.com/collections/frontpage/products/drew-mcdowall-lamina"><strong>@ Dais Records</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2053971936/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sinemis, Drew McDowall, Hüma Utku, Midori Hirano, Korhan Erel u.v.a. auf Fundraising-Compilation für die Betroffenen der Erdbebenkatastrophe</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/03/04/sinemis-drew-mcdowall-huma-utku-midori-hirano-korhan-erel-u-v-a-auf-fundraising-compilation-fur-die-betroffenen-der-erdbebenkatastrophe/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Mar 2023 05:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sine Büyüka]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;re-LEAF’’ haben die beiden  Musikerinnen Hüma Utku (ehemals R.A.N.) und Sine Büyüka (Sinemis) einen Sampler zusammengestellt, dessen Erlös &#8211; über die Hilfsorganisation Ahbap &#8211; den von den Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet betroffenen Menschen zukommt. Das Release enthält &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/03/04/sinemis-drew-mcdowall-huma-utku-midori-hirano-korhan-erel-u-v-a-auf-fundraising-compilation-fur-die-betroffenen-der-erdbebenkatastrophe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;re-LEAF’’ haben die beiden  Musikerinnen Hüma Utku (ehemals R.A.N.) und Sine Büyüka (Sinemis) einen Sampler zusammengestellt, dessen Erlös &#8211; über die Hilfsorganisation Ahbap &#8211; den von den Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet betroffenen Menschen zukommt. Das Release enthält 23 Beiträge aus unterschiedlichen Bereichen elektronischer und experimenteller Musik und erscheint digital bei den Labels Injazero and Phantom Limb.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/fotor_1677850208864.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34209" title="fotor_1677850208864" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/fotor_1677850208864.jpg" alt="" width="719" height="725" /></a><span id="more-34208"></span></p>
<p>&#8220;&#8216;re-LEAF&#8217; is a fundraising compilation commemorating over 50,000 lives lost and hundreds of thousands more injured and displaced following the disastrous earthquakes in Turkiye and Syria in February 2023. Compiled by the Turkish electronic music artist Hüma Utku and Sine Büyüka of the London/Istanbul based label Injazero Records, co-released by the UK label Phantom Limb; ‘’re-LEAF’ features an eclectic roster of outstanding experimental electronic and ambient music artists, who dedicate a wide musical selection to this urgent cause. All profits of this release will be donated to the Ahbap NGO in Turkiye, who currently lead a crucial, wide-range relief operation in an ethnically diverse area home to millions of immigrants and Syrian refugees&#8221;. (Aus dem Begleittext auf Bandcamp)</p>
<p><a href="https://ahbap.org/"><strong>@ Ahbap</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1395005708/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2032608645/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>COIL: Musick To Play In The Dark²</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/04/30/coil-musick-to-play-in-the-dark%c2%b2/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/04/30/coil-musick-to-play-in-the-dark%c2%b2/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2022 04:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coil]]></category>
		<category><![CDATA[Dais Records]]></category>
		<category><![CDATA[Drew McDowall]]></category>
		<category><![CDATA[John Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Christopherson]]></category>
		<category><![CDATA[Rose McDowall]]></category>
		<category><![CDATA[Thighpaulsandra]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gutes Jahr nachdem Dais Records „Musick To Play In The Dark“ wiederveröffentlicht haben, wird nun ein weiteres zentrales Album des imposanten Coil&#8217;schen Spätwerks wieder verfügbar gemacht. Die in „England&#8217;s Hidden Reverse“ nachzulesende Einschätzung David Keenans, der zweite Teil der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/04/30/coil-musick-to-play-in-the-dark%c2%b2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/a2258188040_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-29563" title="a2258188040_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/a2258188040_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein gutes Jahr nachdem Dais Records <a href="http://africanpaper.com/2020/11/28/coil-musick-to-play-in-the-dark/">„Musick To Play In The Dark“</a> wiederveröffentlicht haben, wird nun ein weiteres zentrales Album des imposanten Coil&#8217;schen Spätwerks wieder verfügbar gemacht. Die in „England&#8217;s Hidden Reverse“ nachzulesende Einschätzung David Keenans, der zweite Teil der „Musick To Play In The Dark“-Serie „feels like an afterthought“ geht m. E. total an der Sache vorbei, <span id="more-29561"></span>denn natürlich verweist der Titel auf die Verwandtschaft mit dem Vorgänger und natürlich beziehen sich die Stücke &#8211; zumindest partiell &#8211; aufeinander (dazu später mehr), aber das ist nicht redundant oder derivativ zu verstehen. In der Rezension des ersten Teils konnte man <a href="http://africanpaper.com/2020/11/28/coil-musick-to-play-in-the-dark/">hier </a>lesen: „Im Jahr 2000 veröffentlichten Coil einen zweiten Teil, auf dem Ideen des Vorgängers wieder aufgegriffen wurden ohne auch nur einen Moment abgegriffen zu klingen“. Man möchte sich auch dem Rezensenten auf brainwashed anschließen, der beim Erscheinen des Albums im Jahr 2000 hoffte, es handele sich um eine <a href="https://brainwashed.com/common/htdocs/discog/graal004.php?site=coil08">„neverending series“</a>.</p>
<p>Eingeleitet wurde die Spätphase, in der Coil sich von ihrem solaren Fokus lösten, um die dann von ihnen als „moon musick“ bezeichnete Musik zu spielen, durch die vier „Equinox/Solstice“-EPs, auf denen endlich wieder John Balances Stimme/Texte in den Fokus rückten. Im Gegendsatz zum ersten Teil war Drew Mc Dowall nicht mehr dabei, der bzgl. der Aufnahmen zum Vorgänger schon <a href="https://www.thewire.co.uk/in-writing/interviews/drew-mcdowall-on-musick-magick-and-materiality">bemerkte</a>, dass die Zusammenarbeit dabei weniger kollaborativ als in den Jahren zuvor gewesen sei. Eingespielt wurde das Album vondem Trio  Balance, Christopherson und Thighpaulsandra.</p>
<p>„Something“, das das Album eröffnet, ist ein Stück, das man über Kopfhörer hören muss: Balances Stimme wechselt zwischen rechts und links, durchdringt den Kopf des Hörers, dann setzt wehender Wind ein, dunkle Drones kommen dazu, gegen Ende hört man Balances verfremdete Stimme, die kaum verstehebar „I know why the birdcage sings/It&#8217;s wrapped its song/Around everything“ intoniert. Bei diesem Stück hat man den Eindruck, man befinde sich auf einer winddurchzogenen Ebene und schaue hinauf zum Mond. Um auf anfangs angesprochene Verweise und Anknüpfungspunkte zurückzukommen: „Tiny Golden Books“ sieht Coil wieder ganz klar im Tangerine Dream-Modus. War das apokalyptisch betitelte „Red Birds Will Fly Out Of The East And Destroy Paris In A Night“ vom Vorgänger, das „Rubycon“ zitierte, aber weitgehend instrumental, so präsentiert der vokoderte Balance hier eine Vision, als er und Marc Almond unter dem Einfluss von MDMA eine Kreatur sahen, die ein Buch aufschlug. Auf Ray Bradbury anspielend, heißt es: „Dark they were, with golden eyes/Brought golden books from darkened skies/Every word from every world within was written down/They read it all aloud to us with silver tongues of fire“. Dagegen knüpft das von Klavier dominierte „Ether“ an „Red Queen“ an. Hier gibt es wieder die für Coil/Balance so typischen Wortspiele („It&#8217;s either ether or the other“), die Thematisierung des „responsible abuse of pleasure“ („I breathe out ether, a glass of ether“), die Anspielungen auf Frater Perdurabo („Betty May and Raoul Loveday“) und schließlich die Feststellung: „I&#8217;m going upstairs now/To turn my mind off “. Später sollte Sleazy den von Captain Beefheart entlehnten und von Balance zitierten Slogan „Please God Fuck My Mind For Good“ auf „The New Backwards“ als „Careful What You Wish For“ bezeichnen. An anderer Stelle <a href="https://threshold.greedbag.com/dept/~coil-albums-from-3/">bemerkte </a>er: „As with any Halcyon Days, over indulgence in the pleasures they offer can be dangerous.“ Auch auf dem sich dem Trip Hop annähernden „Paranoid Inlay“ thematisiert Balance seine Schwierigkeit, vom Alkohol loszukommen, auf das <a href="https://alcoholicsanonymous.com/aa-serenity-prayer/">Serenity Prayer </a>der Anonymen Alkoholiker anspielend: „Serenity is a problem/When you get this close to Heaven/But you really want to see/The wonders of the underworld “, um dann gegen Ende zu fragen: „What do I need to give up?/Crystalline ladders, shiny things, mirror-balls“. Auf dem Interludium „An Emergency“ singt Rose McDowall von Harmoniumdrones begleitet: „But I now find you here/In the darkness we share “ und man wird erinnert an das Stück „Rosa Decidua“ auf der „Autumn Equinox-EP“, auf dem Balance an Rose gerichtet sang/sprach: „Whichever stars we walk among/We both seek out the darkest red“. Eines der ergreifendsten Stücke auf dem Album ist das sehr reduzierte, primär auf einem Loop basierende „Where Are You?“, auf dem wieder das digitale Knistern eingesetzt wird und ab und zu Rose McDowalls gesamplete Vocals aus „An Emergency“ auftauchen und Balance fragt: „Is the cage you love the home you also hate?&#8221; Mit den schon <a href="https://www.timeless-shop.com/product/the-universe-is-a-haunted-house-coil-through-their-art-archives">1988 geschriebenen Worten </a>„I&#8217;ll wrap my last kiss in a bandage“ endet das Stück und als Hörer kann man (auch ohne die Kenntnis, was einige Jahre später passieren sollte) kaum unberührt davon bleiben. Das letzte, ebenfalls sehr reduzierte Stück „Batwings (A Limnal Hymn)“ lässt vor dem Wehen von Wind und minimalistischer Synthuntermalung Balance eine von  Sir Thomas Brownes <a href="http://penelope.uchicago.edu/misctracts/museum.html">&#8220;Musæum Clausum&#8221; </a>übernommene Liste mit Seltsamkeiten aufzählen. Nach etwa sieben Minuten fängt Balance an in einer Sprache zu singen, von der Sleazy <a href="https://brainwashed.com/common/htdocs/discog/graal004.php?site=coil08">sagte,</a> nur John kenne sie. Das Stück bekommt hier einen liturgisch-sakralen Charakter und beendet das Album angemessen.</p>
<p>Was lässt sich nach all den Jahre sagen? Um (zirkulär) auf den Anfang zurückzukommen: Der zweite Teil der Serie ist in der Tat weniger nachträglicher Gedanke als eine das Zyklische, Zirkuläre betonende Veröffentlichung. Wie hieß es schon im <a href="https://www.brainwashed.com/common/htdocs/publications/coil-1983-manifesto.php">Coil-Manifest</a> aus dem Jahre 1983 in einer Selbstbeschreibung: „A spell. A spiral. A serpents SHt round a female cycle. A whirlwind. A double helix&#8221;. Wenn man dieses Album wieder (und wieder) hört, dann kann man am Ende &#8211; „Tiny Golden Books“ zitierend &#8211; nur lapidar feststellen: „All space became a choir“. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.daisrecords.com/">Dais Records</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1995328423/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Time Machines: Drew McDowall am 06. Mai in Köln</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/04/11/time-machines-drew-mcdowall-am-06-mai-in-koln/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2022 03:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem der letztes Jahr in Köln geplante Auftritt pandemiebedingt abgesagt werden musste, kommt Drew McDowall im Rahmen des diesjährigen Acht Brücken-Festivals in die Domstadt, um noch einmal Coils Dronemeisterwerk Time Machines aufzuführen.Über das 1998 unter dem Projekttitel Time Machines aufgenommenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/04/11/time-machines-drew-mcdowall-am-06-mai-in-koln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der letztes Jahr in Köln geplante Auftritt pandemiebedingt abgesagt werden musste, kommt<a href="http://africanpaper.com/tag/drew-mcdowall/"> Drew McDowall</a> im Rahmen des diesjährigen Acht Brücken-Festivals in die Domstadt, um noch einmal<a href="http://africanpaper.com/tag/coil/"> Coils</a> Dronemeisterwerk Time Machines aufzuführen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/Time-Machines1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-29371" title="Time-Machines" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/Time-Machines1.jpg" alt="" width="600" height="542" /></a><span id="more-29369"></span>Über das 1998 unter dem Projekttitel Time Machines aufgenommenen Album hieß es <a href="http://africanpaper.com/2017/09/16/time-machines-time-machines/">hier </a>anlässlich der Wiederveröffentlichung 2017: „McDowall, der in den letzten Jahren eine Reihe hervorragender Alben veröffentlicht hat, spielte Ende der 90er eine nicht unbedeutende Rolle bei der Genese von Time Machines und war als Coilmitglied bei einer Reihe wichtiger Veröffentlichungen der Spätphase der Band beteiligt. Die Pläne für ein sehr umfangreiches weiteres Time Machines-Projekt wurden (wie so oft bei Coil) leider nicht vollendet und Peter Christopersons postum veröffentlichtes Album &#8216;Time Machines II&#8217; ist musikalisch doch etwas anders ausgerichtet.</p>
<p>Die Zeit, in der Time Machines entstand, war eine Phase des Experimentierens, in der Coil sich neu (er)finden mussten. Das ging von der &#8216;recycled music&#8217; des &#8216;Hardcore ambient’–Projekts ELpH über Black Light District bis zu Time Machines – einer von Coil selbst als &#8216;extremely minimal&#8217; bezeichneten Veröffentlichung mit vier langen Drones, deren Titel Namen von allerlei Halluzinogenen tragen, von denen selbst die für ihren &#8216;responsible abuse of pleasure&#8217; berüchtigten Coil nicht alle selbst ausprobiert hatten.“<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/CpLLrUZgdc0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Man darf gespannt sein, was der Abend bringen wird, konnte man doch in den Linernotes des Albums lesen: „Artifacts generated by your listening environment are an intrinsic part of the experience.“</p>
<p>Ebenfalls an dem Abend wird die 1982 gegründete Formation<a href="http://africanpaper.com/tag/o-yuki-conjugate/"> O Yuki Conjugate </a>auftreten, die ihre Musik selbst als „dirty ambient“ bezeichnet und in den letzten Jahren zahlreiche hervorragende Alben veröffentlicht hat. Bezüglich ihres 2018 veröffentlichten Albums „Tropic“ konnte man <a href="http://africanpaper.com/2018/05/05/o-yuki-conjugate-tropic/">hier </a>lesen: „Das Zusammenspiel von elektronischen und akustischen Elementen lässt vor dem Auge des Hörers tatsächlich eine Landschaft entstehen, die man fasziniert bestaunt.“</p>
<p>Wer es an dem Abend nicht nach Köln schafft, der kann das Konzert am 09.06. auf WDR 3 (nach-)hören.</p>
<p><a href="https://www.achtbruecken.de/en/programm/drew-mcdowall-time-machines/113">@ Acht Brücken </a></p>
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		<title>COIL: Musick To Play In The Dark</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2020 07:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Coil]]></category>
		<category><![CDATA[Dais Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Man stelle sich eine Philip K. Dicksche Alternativrealität vor, in der es kein Internet gibt. Der Einfachheit halber ignorieren wir alle anderen gesellschaftlichen Konsequenzen und konzentrieren uns auf einen Aspekt: Die Rezeption von Musik findet noch weiterhin so (analog) statt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/11/28/coil-musick-to-play-in-the-dark/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/a2599225838_164.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23245" title="a2599225838_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/a2599225838_164-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man stelle sich eine Philip K. Dicksche Alternativrealität vor, in der es kein Internet gibt. Der Einfachheit halber ignorieren wir alle anderen gesellschaftlichen Konsequenzen und konzentrieren uns auf einen Aspekt: Die Rezeption von Musik findet noch weiterhin so (analog) statt wie vor einigen Jahrzehnten. In dieser Welt gibt es jemanden, der schon mehrfach über diese enigmatische Band namens <a href="http://africanpaper.com/tag/coil/">Coil</a> gelesen hat, in deren Gründungsmanifest es hieß:<span id="more-23236"></span> „The price of existence is eternal warfare.“ Peter „Sleazy“ Christpherson und John Balance sind inzwischen tot, die Musik kennt unser Protagonist noch nicht, er hat bisher nur so faszinierende Titel gelesen wie „How To Destroy Angels“, „Horse Rotorvator“ oder „Astral Disaster“. Auf der letzten Plattenbörse hatte zwar ein Händler ein paar Tonträger der Band, doch diese waren so überteuert, dass er passen musste. Nun geht er eines Tages durch die Regale des Kölner Saturns und stellt fest, dass es inzwischen dort ein Fach für Coil gibt, in dem sich sogar einige Tonträger finden lassen, die zwar nicht billig, aber auch nicht so exorbitant teuer sind wie die letzten, die er gesehen hat. Er greift also zu und kauft sich auf einen Schlag das Doppelalbum „Sarah Dale&#8217;s Sensual Massage“, „The Gay Man&#8217;s Guide To Safer Sex“ und eine 12“ namens „A Prison Of Measured Time“. Zuhause angekommen zieht er den ersten Tonträger aus der Hülle, legt ihn auf den Plattenspieler und ist irritiert und enttäuscht, denn das, was er da hört, hat wenig mit dem zu tun, was er sich in seinem Kopf vorgestellt hat. Er kann auch nach dem Hören aller drei Veröffentlichungen nicht nachvollziehen, warum es sich bei Coil um solch eine Kultband handelt, denn die Musik gibt das nicht her.</p>
<p>Schwenk in unsere Realität: Tatsächlich hat man seit einigen Jahren den Eindruck, dass das Vermächtnis von Coil durch unautorisierte und nachbearbeitete Tonträger beschädigt ist. Verfügbar waren plötzlich mediokre und sekundäre und Aufnahmen, während die zentralen Alben nicht erhältlich waren. Das amerikanische Label Dais macht nun endlich ein Album aus Coils Spätphase wieder verfügbar, das sicher zu den zentralen Werken (nicht nur dieser Periode) gehört.</p>
<p>Nach dem 1991 erschienenen „Love&#8217;s Secret Domain“ arbeiteten Coil über die Jahre hinweg immer mal wieder an einem Album für Trent Reznors Label Nothing. Wie so oft bei Coil gab es eine Reihe von (Arbeits-)Titlen: u.a.<a href="http://brainwashed.com/coil/music_unr.php"> „God, Please Fuck My Mind For Good“, „International Dark Skies“ und „Backwards“</a>. Ganz glücklich waren Balance und Christopherson mit dem Material nicht und auch wenn Danny Hyde immer wieder behauptet hat, der Hauptgrund, warum das Material damals nicht veröffentlicht worden sei, sei Ärger mit und über „grey men“ der Plattenindustrie gewesen, so ist das doch eine Verdrehung der Tatsachen, denn tatsächlich wiesen Balance und Sleazy in Interviews darauf hin, dass ihnen das Material letztlich zu konventionell erschien. In den 90ern war dann auch die Zeit der Abzweigungen, der Nebenprojekte: Da war ElpH mit der „100% recycled music“, die langen Drones auf <a href="http://africanpaper.com/2017/09/16/time-machines-time-machines/">Time Machines</a>  und das atmosphärische Black Light District. Nach diesen weitgehend instrumentalen Veröffentlichungen gab es einen erneuten Fokus auf Balances Stimme und ein (natürlich auch immer wieder aufgebrochenes) Songformat mit  der im Frühjahr 1998 begonnenen Reihe der vier EPs, die anlässlich der Sonnenwenden und Tag- und Nachtgleichen veröffentlicht wurden (später als Doppel-CD als „Moon&#8217;s Milk In Four Phases“ mit Stapleton-Artwork zusammengefasst). Es folgte „Astral Disaster“, ursprünglich in einer Auflage von nur 99 Exemplaren auf Prescription veröffentlicht und ein Jahr später in erweiterter und überarbeiteter Form erneut herausgebracht.</p>
<p>In dieser extrem produktiven Zeit erschien 1999 ebenfalls „Musick To Play In The Dark“, ein Album, das genau 60 Minuten lang all diejenigen, die glauben, dass die wichtigsten Alben einer Band am Anfang ihrer Karriere entstehen, Lügen straft. In dem von bedrohlichen Synthtönen eingeleiteten „Are You Shivering“, „an old title finally realised“, wie es damals in den online nachgereichten Linernotes hieß, findet sich der programmatische Satz: „This is moon musick“. Coil wiesen in Interviews darauf hin, dass sie nun lunare Musik spielten, so sagte etwa Balance<a href="(https://reader.exacteditions.com/issues/35084/page/29"> im Gespräch in The Wire</a> damals: „[W]e&#8217;ve deliberately decided to go from solar to lunar aspect. We just decided to become completely open to whatever happens: make more reflective music.“ War „How To Destroy Angels“, die Debüt-EP von 1984, <a href="https://img.discogs.com/zf0SisT6sImrFD6G8iMDbN2n0NE=/fit-in/600x592/filters:strip_icc():format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/R-97399-1491878385-8530.jpeg.jpg">„ritual music for the accumulation of male sexual energy“</a> und stand im Zeichen von Mars (der Legende nach wurde Coil damals Misogynie vorgeworfen -  etwas, das man eher heutzutage von einigen jedweden Kontext bewusst ignorierenden Vertretern der Generation Woke erwarten würde), lag der Fokus nun auf dem Lunaren, Weiblichen, Wechselhaften (der Mond ist „inconstant“, wie es einem der berühmtesten Dramen Shakespeares heißt).</p>
<p>Dem Titel enstsprechend durchzieht das Album, das in der Besetzung, Balance, Sleazy, Thighpaulsandra (ohne den sich Coil wohl nie als Liveband entdeckt hätten) und Drew McDowall aufgenommen wurde, elektronisches Kinistern, das das Geräusch eines Lagerfeuers illustrieren soll. Die im oben zitierten Interview angesprochene Offenheit charakterisiert auch dieses Album, denn die Stücke unterscheiden sich von der Herangehensweise: Das ausufernde, apokalyptisch betitelte „Red Birds Will Fly Out In The East And Destroy Paris In A Night“, musikalisch “90 % Thighpaulsandra&#8217;s”, nähert sich, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jd6XL_IOS3I">“Rubycon”</a>  zitierend, Tangerine Dream. Auf dem leicht jazzigen, von schleppenden Piano durchzogenen „Red Queen“ intoniert Balance: „And the people who perceive it/Repeat it, distort it, improve it, update it/Slightly change it/And these people believe it/And write it all up for you/And is it more real? “ Ein Text, über den Balance sagte: “This is about the phenomena that I see in media-based people that if you say something three times then, like the Red Queen in Lewis Carroll’s books, it becomes true (or perceived as true).” Noch immer also Musik zur Zeit. “Broccoli”, mit einem der seltenen Vocalauftritte Sleazys, handelt von „greens and ancestor worship“. Beim <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rFluRPM-Je8">vorletzten Auftritt Coils im Londoner Oceanclub</a> thematisierte Balance damals den endlosen Kreislauf der Gewalt, der in Familien perpetuiert wird (und der sich pointiert im sprichwörtlich gewordenen Larkin’schen „They fuck you up, your mum and dad“ zusammenfassen lässt). Auf dem weitgehend instrumentalen „Strange Birds“ flüstert Balance inmitten des digitalem Knisterns, seltsamen Geräuschen und Vogelzwitschern,: „One day your eggs are going to hatch and some very strange birds are going to emerge“, und das klingt fast wie eine Drohung. Abgeschlossen wird das Album von einem der schönsten Stücke Coils, dem melodischen „The Dreamer Is Still Asleep“ mit der für Coil so typischen Ablehnung des Rationalen mit dem (William Blake zitierenden) Aufruf „May the goddess keep us from single vision/And Newton&#8217;s sleep“. Eine erweiterte Version spielten Coil mit dem Untertitel <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BkpUzDXKf5s">„The Somnambulist In An Ambulance“</a> während ihres ATP-Auftritts (dokumentiert auf der CD „And The Ambulance Died In His Arms“). Im Jahr 2000 veröffentlichten Coil einen zweiten Teil, auf dem Ideen des Vorgängers wieder aufgegriffen wurden ohne auch nur einen Moment abgegriffen zu klingen (es heißt, dass im nächsten Jahr Dais auch dieses Album neu veröffentlichen werden).</p>
<p>Dieses Album führt einem auf jeder dieser 60 Minuten noch einmal vor Augen und Ohren, wie sehr Coil fehlen, denn um den titelgebenden Träumer des letzten Stücks zu paraphrasieren: Coil were inventing landscapes. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.daisrecords.com">Dais Records</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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