Ich möchte das Unerwartete auf eine Weise hören, die mich begeistert: Interview mit Jeff Düngfelder alias Ümlaut

In den vergangenen Jahren erschien der einprägsame Name Ümlaut immer deutlicher auf der weit verzweigten Landkarte experimenteller und ambienter elektronischer Musik. Hinter dem Namen verbirgt sich der in Chicago geborene und heute, nach einigen Jahren in Kalifornien, in Nordosten der USA heimische Komponist und Klangkünstler Jeff Düngfelder, dessen Wurzeln in der bildenden Kunst, dem Design und Weiterlesen

I desire to hear the unexpected in ways that excite me: An Interview with Jeff Düngfelder a.k.a. Ümlaut

In recent years, the name Ümlaut has become increasingly prominent on the widely ramified map of experimental and ambient electronic music. Behind the name is the Chicago-born composer and sound artist Jeff Düngfelder, now, after some years in California, based in the north-east of the USA, whose roots lie in visual arts, design and sound design and who, after several years in areas of applied creativity, can now Weiterlesen

Abandoned Spaces: Gemeinsames Album von OdNu und Ümlaut

Audiobulb bringen am 10. Februar eine umfangreiche gemeinsame Arbeit der beiden amerikanischen Producer und Komponisten Michel Mazza (OdNu) und Jeff Düngfelder (Ümlaut) heraus, bei dem Mazza Gitarre, Elektronik und Effekte beigesteuert hat und sein Kollege ebenfalls für Elektronik und Soundeffekte sowie für das Artwork verantwortlich zeichnete. In den acht atmosphärisch ausdrucksvollen Stücken auf  “Abandoned Spaces” lassen die beiden von New York City ins weitere Umland gezogenen Musiker ihre jeweiligen kreativen Ideen und Neigungen zu einer unentwirrbar anmutenden Einheit verschmelzen, bei der ambiente Panoramen mit Reminiszenzen tief in die Geschichte elektronischer Avantgardemusik, traumwandlerische Jazzgitarren – bisweilen an der Grenze zur Unerkennbarkeit – und entsprechende Takte und verschiedene unerhörte Begebenheiten einen ganz neuen Stil entstehen lassen, den das Label zurecht als mehr als die blose Summe seiner Teile beschreibt. In ihren jeweils ganz eigenen Charakteristika offenbaren die einzelnen Tracks ganz unterschiedliche Variationen dessen, wie Verlassenheit von Räumen und Orten klingen kann. “Abandoned Scenes”, eines der schon streambaren Stücke wäre unser Anspieltipp. Weiterlesen

He Can Jog: Großangelegte Hommage auf Audiobulb

Audiobulb bringen justament eine großangelegte Hommage an den amerikanischen Computermusiker Erik Schoster alias He Can Jog in Form einer zweiteiligen Compilation heraus. Das Werk ist die Feier einer langen kreativen Freundschaft zwischen Erik, dem Label und den diverse Remixe und Neuinterpretationen beitragenden Musikerinnen und Musikern und zugleich eine umfassende Einführung in verschiedene Sparten der für das Label relevanten elektronischen Musik. Ümlaut, Nakamura Tomotsugu, Bryan Teoh, Neuro… No Neuro, Anura, Nomad Palace, Russ Young sind nur einige der vertretenen Namen, auf einem Track ist He Can Jog selbst im Alleingang zu hören. Das Release ist neben der digitalen Version auch auf zwei limitierten Tapes erhältlich. Weiterlesen

And All Things Begin To Drift: Neues von Memory Scale

Audiobulb bringen in den nächsten Tagen ein neues digitales Album von Memory Scale heraus – ein Name, hinter dem der französische Soundartist und Ambientkünstler Arnaud Castagné steckt. “And All Things Begin To Drift” enthält zwölf intrikat gestaltete Tracks auf der Basis von Synthies, Keyboard, verfremdeten Sounds (zu denen auch der Klang einer gelegentlich eingesetzten Gitarre zählt) und Drums, die den melodischen Ambientscapes an manchen Stellen einen pschedelischen, an Krautrock erinnernden Zug geben. Die von einer leisen Melancholie ebenso wie von launiger Verspieltheit durchzogene Weiterlesen

Same But Different: Neues Album von Ümlaut auf Audiobulb

Mitte April – und somit nur wenige Monate nach “Music for Film II” und “The Sacred Drift” und nur einige Wochen nach “Projection” – erscheint das neue digitale Album des amerikanischen Sound- und Multimediakünstlers Jeff Düngfelder alias Ümlaut. In dem rein elektronisch produzierten Longplayer, der einmal mehr viel zu verspielt und ereignisreich ist, um sich mit einem Begriff wie Ambient abspiesen zu lassen und zahlreiche Stilelemente unter seinen atmosphärischen Hut bekommt, dreht sich vieles um zentrale Elemente des großen Fahrzeugs des Buddhismus. Dies demonstrieren bereits die Tracktitel, in denen der Dharmakaya oder Wahrheitskörper des Erleuchteten oder der Bodhisattva, der im Interesse der fühlenden Wesen auf das eigene Aufgehen im Absoluten verzichtet, die Rede ist. “Same But Different” erscheint mit Artwork von Sue Z Smith und ist über Bandcamp erhältlich. Weiterlesen

Ümlaut: 55 Filme und Scores von Jeff Düngfelder

Der amerikanische Soundartist Jeff Düngfelder, der unter dem Pseudonym Ümlaut arbeitet, bringt Mitte des Monats eine digitale Veröffentlichung mit insgesamt 55 eigens produzierten Kurzfilmen und den dazugehörigen, aber auch separat erhältlichen Soundtracks heraus. Die Kompositionen basieren auf einem zum Minimalismus neigenden Patchwork aus Field Recordings und Elektronik, das im weitläufigen Grenzgebiet zwischen Ambient, Musique Concrete und Noiseansätzen zuhause ist. Düngefelders Neigung, immer wieder Momente der Stille wie weite, offene Räume in seine Soundscapes zu integrieren, eröffnet dem Publikum die Möglichkeit, die eigene Imagination aktive einzubringen. Das Werk erscheint bei Audiobulb. Weiterlesen

My Own Island: Neues von Michel Mazza alias OdNu

Audiobulb Records bringen Anfang September ein neues digitales Album des unter dem Pseudonym OdNu arbeitenden argentinischen Sound- und Multimediakünstlers Michel Mazza heraus. Wie auf zurückliegenden Arbeiten verwebt Mazza feinsinnige, oft ambiente repetitive Muster mit einer Vielzahl an Sounds, die in der Hauptsache der Gitarre, Synthesizer und Field Recordings entspringen, doch auch Klarinette, Charango und diverse Effekte kommen zum Einsatz. Die oft cinematisch anmutende Melodik und die atmosphärische Ausrichtung sind laut Label stets von momenthaften Stimmungen und Gefühlen angeregt. Das Album ist über Bandcamp erhältlich. Weiterlesen

Glitch: Flavia Massimo auf Audiobulb

Die Cellistin und Sounddesignerin bringt in einigen Tagen ihr neues digitales Album heraus. Auf “Glitch” überblendet sie ihr charakteristisches Cellospiel mit ihrer Stimme und einer Vielzahl an Fieldrecordings, Loops, Synthie-Parts und weiterer Elektronik zu einer fast organisch anmutenden Sammlung an Kompositionen, die im Tempo und im Grad der Experimentierfreude variieren und in der Klangfärbung und der Fata Morgana eines leicht “asiatisch” anmutenden Einschlangs aber so manchen roten Faden aufweisen. Das Album erscheint bei Audiobulb. Weiterlesen