Alasdair Roberts spielt Songs seiner Jugend

“Songs from My Boyhood” heißt das kommende Album des schottischen Folk- und Folkrock-Musikers Alaisdair Roberts, das Ende des Monats bei Drag City erscheinen wird und Neuinterpretationen seiner frühen Veröffentlichungen enthält. Neben frühen Wegmarken seiner Solokarriere sind auch Stücke seiner Band Appendix Out enthalten. Weiterlesen

Comet Meta: David Grubbs und Taku Unami mit ihrer zweiten Kollaboration auf Blue Chopsticks

Nach dem vor zwei Jahren erschienenen “Failed Celestial Creatures” bringen die beiden Musiker Ende Mai eine zweites gemeisames Album heraus. Die Musik auf “Comet Meta” rangiert von meditatzive Gitarren-Duetten über imporvosierte Klavierstücke bis zu Elektroakustik und dem Spiel mit gesampleten Sounds. Taku Unami hat Soundtrack für Filme von Regisseuren wie den Japanern Isao Okishima und Takeshi Furusawa komponiert und mit Musikern wie Annette Krebs, Radu Malfatti, Jean-Luc Guionnet, Jarrod Fowler, Toshiya Tsunoda und Graham Lambkin gespielt. David Grubbs ist und war Mitglied bei Gastr del Sol, The Red Krayola und Squirrel Bait und hat mit zahlreichen Künstlern wie Tony Conrad, Susan Howe, Pauline Oliveros, Ken Vandermark, Will Oldham, Andrea Belfi, Rob Mazurek und Mats Gustafsson gespielt – mit letzteren u.a. im Trio The Underflow, das für einen Abend im Athener Underflow Record Store existierte. “Comet Meta” erscheint beim Drag City-Sublabel Blue Chopsticks.

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Azita veröffentlicht ersten Song seit acht Jahren

Ganze acht Jahre ist es her, dass sich die Chicagoer Sängerin und Musikerin Azita Youssefi mit einem Album (“Year”, Drag City 2012) ins Gespräch brachte. Nach einer langen Pause, in der sich die Amerikanerin mit iranischen Wurzeln stark auf ihre Lehrtätigkeit konzentriert hat, ist mit dem Song “Shooting Birds out of the Sky” ein erstes Lebenszeichen auf Bandcamp gestellt worden. Es handelt sich dabei um einen entspannt vor sich hin groovenden Downtempo-R’n'B-Track, der beim genaueren Hinhören eine unmissverständlich melancholische Note durchdringen lässt.
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No Trend bringen frühe HC-Punk-Aufnahmen neu heraus

In den frühen 80ern, als die Region um Washington DC und Maryland längst eine Hochburg des Punk und seinr Folgeerscheinungen war, schickte sich die Combo No Trend an, neue Standards in Sachen Anarchismus, Surrealismus und lebensbejahenden Kitsch mit einer Brise Sarkasmus in der Szene zu etablieren und dabei zugleich eine Gegenposition zur in manchen HC-Kreien aufkommenden Askese stark zu machen. Ende Mai erscheinen frühe Aufnahmen der Band – genauer die Debüt-LP “Too Many Humans” und zwei Versionen der EP “Teen Love” – in verschiedenen analogen und digitalen Formaten über Drag City. Ein üppiges Text- und Bildmaterial rundet die Veröffentlichung ab. Weiterlesen

Bill Nace bringt Solodebüt bei Drag City heraus

Bill Nace bringt Ende Mai seine im Alleingang produzierte LP “Both” heraus. Über Jahre war der Gitarrist als Kollaborateur an vielen Projekten beteiligt und spielte auf über fünfzig Alben mit Kollegen wie Steve Baczkowski, Chris Corsano, Paul Flaherty, Greg Kelly, James Twig Harper, Samara Lubelski, dem Jooklo Duo, Joe McPhee, Thurston Moore oder Body/Head. Das auf schrillem Feedback und vibrierenden Drones basierende Album erscheint bei Drag City.

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Neues Album von Ghost-Gründer Masaki Batoh

Masaki Batoh, Gründer der japanischen Psych Rock-Band Ghost und ebenso umtriebig als Solo-Sänger und -Gitarrist, bringt Anfang Mai ein neues Album bei Drag City heraus. “Smile, Jesus Loves YOU”, an dem diverse Gäster u.a. aus dem Dunstrkreis von Ghost beteiligt sind, reflektiert nicht nur über das Christentum, sondern über die Möglichkeit, verbindende Elemente in allen Religionen zu finden.
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Box of Chocolates bringen ihr Album “Fearful Symmetry” neu heraus

Box of Chocolates gründeten sich als eine Art Soupergroup in den späten 80ern und brachten 1990 ihre einzige LP mit dem auf William Black anspielenden Titel “Fearful Symmetry” heraus. An dem Werk waren damals u.a. Michael Howe, Will Oldham, Aaron Woolfe, Bryan Rich, Michael Chorney und Rob Millis beteiligt. Nach einer CD-Veröffentlichung 1999 erscheint das Album Mitte Juni erstmals wieder als LP mit neuem Artwork und einigen bisher unveröffentlichten Tracks.

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Jackie Lynn: Tour und neues Album auf Drag City

Hinter dem Pseudonym Jackie Lynn versteckt sich die aus Pennsylvania stammende Sängerin und Musikerin Haley Fohr, die mit einigen Kollegen aus dem Dunstkreis der Bitchin Bajas vor einigen Jahren ein Album herausbrachte und mit ohrwurmtauglichem Pop, mal gitarrenlastig, mal etwas elektronischer, doch stets voller Energie nach vorn drängend, bei Fans ihres früheren Projektes Circuit des Yeux, aber auch bei Kritikern Eindruck machte.
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Oneiric Formularity: neues Album von Sir Richard Bishop kommt im April

Drag City bringen Mitte April ein neues Album von Sir Richard Bishop heraus. Auf “Oneiric Formularity” überrascht der von den Sun City Girls, als Solo-Künstler und von diversen Kollaborationen bekannte Gitarrist und Multiinstrumentalist mit einem ungewöhnlich elektrifizierten Klangbild, das seinen auf raga-artigen Akustikgitarren und verspielten basierenden Stil ergänzt.

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Espers bringen ihre ersten beiden Alben neu heraus

Die im Nordosten der USA gegründeten Espers um Meg Baird und Greg Weeks zählten zu den wichtigsten Vertretern der neuen Folkgeneration in den Jahren nach 2000. Ihre beiden ersten Alben, das selbstbetitelte Debüt und das aus neuinterpretierten Traditionals und Coverversionen bestehende “The Weed Tree” waren lange vergriffen und werden Mitte März von Drag City in allen gängigen Formaten neu herausgebracht.
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Companion Rises: Ben Chasny kündigt neues Six Organs of Admittance-Album an

Drei Jahre nach “Burning the Threshold” und zwei Jahre nach dem von anderen Interpreten bestrittenen dritten Teil der “Hexadic”-Reihe hat Ben Chasny ein neues Six Organs of Admittance-Album aufgenommen. “Companion Rises” wurde von Chasny allein aufgenommen und ähnelt klanglich und kompositionell wieder stärker den frühen Lofi-Arbeiten des Musikers. Das Album erscheint im Februar 2020 bei Drag City, Stücke daraus werden auch bei seinem Auftritt im Vorprogramm von Current 93 in London zu hören sein.

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OM veröffentlichen Aufnahme ihres BBC-Radio-Auftritts

Im Frühjahr spielten OM ein aus vier Stücken bestehendes Live-Set für BBC Radio 1, das faktisch jeweils die Hälfte der Alben “Good is Good” und “Advaitic Songs” umfasste. Die Aufzeichnung der klanglich rauen und zugleich mit melodischen Variationen versehenen Tracks ist nun bei Drag City als Doppel-10″ und in diversen digitalen Formaten erschienen. Weiterlesen

OM touren im Juli und August in Europa

Die aus der Formation Sleep hervorgegangenen OM werden meist dem Doom- und Stoner-Metal zugeordnet, und doch gibt es in ihrer Musik einen der Instrumentierung und der Repetition geschuldeten Minimalismus, der diese seit jeher aus allen Genrestandards heraushebt und auch für ein szeneübergreifendes Publikum interessant macht. Auch die meist aus dem vorderasiatischen Raum stammenden Folkinstrumente, die auf den letzten Alben “Good is Good” (2009) und “Advaitic Songs” (2012) einen immer größeren Raum einnahmen, und das Interesse an spirituellen Aspekten verschiedener Weltreligionen bilden einen Kosmos für sich. Seit ihrer letzten Studioarbeit sind Al Cismeros, Emil Amos und Mitstreiter wie Tyler Trotter oder Robert “Lichens” Lowe mehrfach getourt, und auch 2019 stehen Konzerte ins Haus. Weiterlesen

WILL OLDHAM: Songs of Love and Horror

In einer früheren Rezension schrieb ich einmal, dass Will Oldham alias Bonnie Prince Billy ein solch starkes emotionales Charisma hat, dass er auch einen simplen Satz wie “I Love You” singen könnte, ohne dabei abgedroschen zu wirken, und mit “I Gave You” schrieb er einen der erschütterndsten Songs über das Scheitern in der Liebe überhaupt. Schon an diesem Beispiel lässt sich aufzeigen, wie plötzlich sich in seinen Liedern bisweilen der Abgrund auftut. Dass er sein gerade erschienenes Zwischenresümee Weiterlesen

Rebajas: Drag City veröffentlicht 7CD-Box von Bitchin Bajas

Ende Oktober wird auf Drag City eine Box erscheinen, die das Frühwerk des psychedelischen Synthie-Trios Bitchin Bajas auf sieben CDs dokumentiert. Aufgrund der Zeitspanne, die von 2009 bis 2016 reicht, wird die Box wohl einmal unter dem Alternativtitel “The Obama Years” in die Annalen der elektronischen Musik eingehen – so zumindest suggerierte es eine Rundmail des Labels. Weiterlesen

JOHN RENBOURN: Live In Kyoto 1978

John Renbourn zählte in den 60er- und 70er Jahren nicht nur mit seiner Band Pentangle zu den großen Erneuerern des Folk, denn schon parallel zu den oft leicht jazzig angehauchten Arbeiten der Gruppe nahm er Soloalben mit Gitarre auf, mit denen er u.a. seinem Interesse an Alter Musik aus Mittelalter, Renaissance und Barock nachging. Sicher stellte das Ende der Band 1973 für ihn eine wichtige Zäsur dar – im Hinblick auf sein kreatives Output jedoch war es das definitiv nicht, denn ähnlich wie sein Kollege Bert Jansch stürzte er sich nun noch mehr in seine Soloabenteuer. Weiterlesen

BITCHIN BAJAS: Bajas Fresh

Greifbar sind sie eher weniger, die Ende des letzten Jahrzehnts im Großraum Chicago gegründeten Bitchin Bajas mit ihrem spacigen Sound, der trotz allem in erdigen Naturfarben tönt und alle möglichen musikalischen Beigaben von Folk über Exotica bis hin zu analogen Sythies zu integrieren weiß. Mit diesem Gebräu eignen sie sich perfekt als Kulisse unterschiedlicher Stimmen wie z.B. der von Will Oldham, mit der vor knapp zwei Jahren ein hierzulande wenig beachtetes Album namens Weiterlesen

Neues Video zu Six Organs of Admittance’ “Things As They Are”

Relativ zeitgleich zu “Hexadic III”, einer Tribute-Compilation mit gecoverten Songs von Six Organs of Admittance, veröffentlicht das Projekt um Ben Chasny ein neues Video zu einem Song des letztjährigen Albums “Burning The Threshold”. Regie führte Elisa Ambrogio, die auch als Musikerin in mehreren Bands aktiv ist und in den letzten Jahren mehrfach mit Six Organs gearbeitet hatte.

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