Zerstören: Thisquietarmy, N und andere stellen einen Track vom Kopf auf die Füße und zurück

Midira Records bringen Ende des Monats ein Tape heraus, das verschiedene und aufgrund der jeweils Beteiligten sehr unterschiedlich klingende Versionen eines Tracks enthält. Das Stück entstand als eine Art Beiprodukt nach einer geplanten Studiosession, bei der Eric Quach (Thisquietarmy) und Hellmuth Neidhardt (N) ein auf zwei Gitarren basierendes Album aufnahmen – dieses soll übrigens im neuen Jahr erscheinen. Studiomann war Tobias Stieler, der außerdem als Drummer aktiv ist. Im Anschluss improvisierten die drei den genannten Track mit zwei Gitarren und Schlagzeug. Weiterlesen

Thisquietarmy und Hellenica mit neuer Kollaboration auf Somewherecold

Jim Demos und Eric Quach, zwei bekannte Größen der Experimental-Szene im kanadischen Montreal, bringen Mitte April ihr erstes gemeinsames Album heraus. “House of Worship”, das nach einer gemeinsamen Europatour ihrer Projekte Hellenica und Thisquietarmy entstand, ist eine Hommage an einen alten lokalen Veranstaltungsort und eine im Untergang oder zumindest stark im Wandel begriffenen Musikkultur. Filigrane, fast kosmische Ambientstrukturen, raue Dröhnung, wabernde Harmoniumklänge und metallenes Rattern sorgen für ein vielschichtiges und oft unvorhersehbares Klangbild, das im stimmungsvollen Rahmen einer kraftvollen Schwermut zusammengehalten wird. “House of Worship” erscheint als CD und Download bei Somewherecold Records. Weiterlesen

THISQUIETARMY: Unconquered 2008-2018 (10th Anniversary Edition)

Vor genau zehn Jahren brachte der in Montreal lebende Eric Quach, der bereits als Gitarrist der Shoegazer-Kapelle Destroyalldreamers in Erscheinung getreten war, sein erstes Soloalbum unter dem Namen thisquietarmy. “Unconquered” enthielt neun mit zahlreichen Effekten bearbeitete, ambiente Gitarrendronestücke, die sich v.a. durch ihr Fehlen von Statik vom immer unüberschaubareren Durchschnitt abhob. Weiterlesen

AARKTICA: In Sea Remixes

Ein Remixalbum zu besprechen ohne das Original zu kennen ist immer eine etwas heikle Sache, und im Falle von AARKTICAS „In Sea Remixes“ landete der Tonträger auch eher zufällig auf meinem Tisch. Dass ich das Thema dennoch nicht unter selbigen fallen lassen möchte ist, soviel vorweg, der Qualität der Arbeiten geschuldet, und immerhin wurde die Band des Amerikaners Jon DeRosa im deutschsprachigen Blätterwald bislang auch sträflichst vernachlässigt. Grund genug, das Werk etwas provisorisch wie ein Phänomen zwischen Album und Compilation zu betrachten und dennoch unter die Lupe zu nehmen. Weiterlesen