Am 22. Mai 2026 erscheint mit “Coalescence” ein neues, großformatiges Werk von remst8 alias Michael Carlson auf Bluesanct. Das auf mehrere Tapes verteilte über vier Stunden lange Album gilt als sein bislang umfangreichstes Projekt und entstand laut Label über mehrere Jahre hinweg als Prozess aus “Exploration, Experiment und Überarbeitung”, zunächst in einer quadrophonischen Anlage, später in verschiedenen Abmischungen bis hin zu Dolby Atmos™ und 5.1.
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Sanam und Gleo im Berliner Silent Green
Für spontan Entschlossene empfehlen wir noch last minute den heute stattfindenden Konzertabend mit Sanam und gleo im Berliner Silent Green Kulturquartier. Das libanesische Sextett Sanam bringt dabei seinen vielschichtigen, zwischen Psychedelic, Krautrock, Jazz, Elektronik und einigen anderen Einflüssen changierenden Sound auf die Bühne. Gegründet 2021 nach einer Supergroup-Performance beim Irtijal Festival, vereint die Band Mitglieder aus Projekten wie Kinematik, Postcards und Al Rahel al Kabir und verbindet experimentellen Rock mit traditioneller Musik und moderner arabischer Poesie.
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Dionée: Neue LP auf Tour de Bras
“Mille-feuilles”, das neue Album des Trios Dionée erscheint auf Tour de bras. Die Gruppe verbindet kammermusikalische Strukturen mit Elementen aus Drone, Post-Rock und elektroakustischer Musik. Oboe, Akkordeon und elektrische Bässe treten dabei in einen dichten Austausch mit elektronischen Klangquellen und Effekten.
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Stockholm 2019–2023: Neue CD von Kasper Agnas
Miit “Stockholm 2019–2023″ erscheint dieser Tage ein neues Werk des Gitarristen und Komponisten Kasper Agnas auf Haphazard Music. Das Album versammelt sechs Kompositionen, die aus einem mehrjährigen Arbeitsprozess hervorgegangen sind und einen deutlichen Schwerpunkt auf notierte Strukturen legen. Ausgangspunkt ist laut Label eine bewusste Abkehr von improvisationszentrierten Ansätzen, die der Künstler als begrenzend empfand. Stattdessen richtet sich der Fokus auf eine klar gefasste kompositorische Basis, in denen
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Redux: Neubearbeitete Aufnahmen von Dao Strom
Gerade erscheint mit “Redux” ein Album von Dao Strom über Disasters By Choice. Die Veröffentlichung versammelt neu bearbeitete Stücke aus früheren Aufnahmen der Künstlerin und überführt sie in einen reduzierten, zwischen Folk und Ambient angesiedelten Kontext. Akustische Gitarren, mehrschichtige Gesangsspuren sowie sparsam eingesetzte elektronische Elemente bilden ein offenes, zurückgenommenes Klangbild.
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Svalr: OD auf den Spuren einer arktischen Audiogeografie
Mit “Svalr” legt der unter dem Kürzel OD arbeitende Klangkünstler und Producer Alex O’Donovan sein Debütalbum über die gemeinsame Reihe SITE von Driftworks und Audiobulb Records vor, die sich der künstlerischen Erforschung von Orten durch Klang widmet. Die SITE-Serie lädt Musiker dazu ein, ihre persönliche Wahrnehmung eines geografischen Ortes in Audio-Geografie zu übersetzen – eine Verbindung aus Field Recordings, elektroakustischer Komposition und visueller Dokumentation. Für seinen Teil der Reihe richtet OD den Fokus auf das arktische Archipel Svalbard, auch bekannt als Spitzbergen, dessen extreme Landschaften und fragile Ökologie den Ausgangspunkt der fünf Stücke bilden.
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My Garden: Neue CD von Ascending Divers
Mit “My Garden” präsentiert Ascending Divers ein neues Album, das am 15. Mai über Cyclic Law auf CD und digital erscheint. Hinter dem Projekt steht Hugo Champion, der laut Label über viele Monate hinweg mit großer Sorgfalt an einem Werk gearbeitet hat, das zu seinen bislang ausgereiftesten zählt. Verwurzelt in einer dichten, atmosphärischen Ambient-Ästhetik entfalten sich die neun Stücke mit subtiler Intensität. Die fein geschichteten Klanglandschaften wirken gleichermaßen zugänglich wie tiefgehend und lösen, so zumindest die Intention des Künstlers, dabei jedes Gefühl für lineare Zeit auf. Die CD erscheint in einer auf 200 Exemplare limitierten 6-Panel-Digisleeve-Edition. Das Cover zeigt das zur Jahreszeit passende Gemälde “May Night” von Willard Metcalf.
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AK’CHAMEL: Spiritually Unemployed
Ak’chamel, das sich unter wilden Kostümen und Masken verbergende texanische Duo, erneut den Untertitel „The Givers Of Illness“ tragend, veröffentlichen ihre vierte LP bei dem französischen Label Akuphone. Verglichen mit den zahlreichen Tapes, die das Duo über die Jahre veröffentlichte, waren die auf Vinyl gepressten Aufnahmen etwas weniger LoFi, Weiterlesen
CHRISTOPHE CLÉBARD: Le Futur C’est La Drogue
Christophe Clébard ist eine schillernde Figur der europäischen Underground-Elektronik und zugleich eine Art Phantom. Geboren in Italien, lebt er wohl heute in Belgien, sein Name ist nur ein weiterer Nom de Guerre ähnlich früherer Projektnamen wie Onefuckone, Tucano oder Cobra Jaune und so eine weitere Maske, eine Rolle innerhalb eines künstlerischen Spiels, das sich irgendwo zwischen Synthpunk, Noise, Minimal Disco und düsterem Gesang Weiterlesen
ELENA M. ROSA LAVITE: Wabi Sabi
Wabi Sabi – jener aus der japanischen Ästhetik hervorgegangene Begriff – beschreibt nicht einfach eine Vorliebe für das Unperfekte, sondern eine alle Lebensbereiche durchdringende Haltung: die Anerkennung des Vergänglichen, des Unfertigen, des leicht Versch(r)obenen als eigentlichen Ausdruck von Schönheit. Nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen, nichts vollkommen, und gerade darin liegt eine eigentümliche Form von Weiterlesen
Oonagh Haines: Debütalbum auf Molí del Tro
Oonagh Haines legt mit “Not Not Pretending” ihr Debütalbum vor. Die Stücke bewegen sich im Überlappungsbereich von elektronischer Musik, reduzierten songorientierten Pop-Fragmenten und clubnahen Strukturen. Ein wiederkehrendes Prinzip ist die Verdopplung: Stimmen werden geschichtet, verschoben und in veränderte Zustände überführt, während sich klare Formen und aufgelöste Passagen gegenseitig durchdringen.
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Hebbex D’Expectatio Expectata: Debüt auf Drid Machine
Mit “Kva er Vald” veröffentlicht das norwegische Trio Hebbex D’Expectatio Expectata sein Debütalbum über Drid Machine Records. Die Gruppe geht aus der langjährigen Zusammenarbeit von Kjetil Brandsdal (Turntable, Soundeffekte) und Thore Warland (E-Drums) hervor, die ihr Projekt mit Helge Thornes (Gesang) zu einer neuen Formation erweitert haben.
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Glissandro 70 greifen älteres Material neu auf
Anfang Mai erscheint mit “G70 2: Bones Of Dundasa” das neue Album von Glissandro 70 auf Constellation Records. Es ist das erste Album des Projekts seit dem selbstbetitelten Debüt. Glissandro 70 ist die Zusammenarbeit der in Toronto ansässigen Musiker Craig Dunsmuir und Sandro Perri, die das Projekt 2003 als studiorientierte Plattform für loopbasierte Gitarren- und Rhythmusexperimente gründeten. Das Debüt verband laut Label Einflüsse aus Afrobeat und Tropicalia mit einer Affinität zu Dub-Techno und der Musik von Arthur Russell. In den folgenden Jahren verfolgten beide vor allem eigene Projekte, blieben jedoch künstlerisch verbunden.
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Tuning: Kompiliertes Album von Christina Kubisch
Mit “Tuning” präsentiert Christina Kubisch auf Faitiche eine konzentrierte Zusammenstellung dreier Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensphasen und zugleich eine präzise Einführung in ihre langjährige künstlerische Praxis an den Rändern des Hörbaren operiert.
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Ben Glas mit neuem Album auf Room40
Ben Glas veröffentlicht sein neues Album “music* *?” bei Room40. Die Arbeit untersucht die Frage, ab welchem Punkt Hörerinnen und Hörer in abstrakten Klangmustern selbst musikalische Bedeutung erkennen. Ausgangspunkt ist eine Serie psychoakustischer Prozesse wie Phasing, akustische Schwebungen und EQ-Manipulationen, aus denen keine vorab komponierten Melodien oder festen Strukturen hervorgehen. Die entstehenden Muster sind als offene Form angelegt und laden dazu ein, dass das Publikum einen wesentlichen Teil der musikalischen Wahrnehmung selbst konstruiert. Das Album ist digital erhältlich.
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Music for Cinemas: TraumaZone, Francis Heery, Munsha und Hendrik Klatte im Filmrauschpalast Moabit
Am Mittwoch, dem 20. Mai, lädt die Berliner Reihe Music for Cinemas erneut zu einem interdisziplinären Abend zwischen Konzert, Klangkunst und Bewegtbild ein. In der charakteristischen Situation vor der Kinoleinwand entfalten sich Performances, die musikalische und visuelle Ebenen eng miteinander verschränken. Das aus Ksenia Bashmakova und Fyodor Stepanov bestehende Duo TraumaZone präsentieren zusammen mit dem Komponisten und Klangkünstler Francis Heery eine hauntologische Performance, in der, wie es im Begleittext heißt, Nostalgie als eigentümlich gegenwärtige, gleichwohl entrückte Erscheinung im Zentrum steht.
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Sparks: Remix-EP zu Simon Goff
Mit “Sparks” bringt Simon Goff dieser Tage eine neue digitale EP über Grand Chess Records heraus. Das Werk knüpft an das vorausgegangene “Spark Like Living Mothers” an und führt dessen Material konsequent weiter und macht es zur Grundlage für vier eigenständige Neuinterpretationen. Ausgangspunkt sind Kompositionen, die ursprünglich für eine Tanzproduktion entstanden und Elektronik, Streicher, Schlagwerk und Orgel verbanden.
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Organ Sequences: Zweiter Festtag der neuen Folge
Am 17. Mai findet in Berlin der zweite Festtag der zweiunddreißigsten Folge der Reihe Organ Sequences statt. Die DIY-Serie widmet sich einmal mehr der Orgel als Ausgangspunkt für unterschiedliche experimentelle Zugänge zu Klang, Raum und Performance. Auf dem Programm stehen Beiträge von Eva-Maria Houben und Artur M. Vidal sowie die ortsspezifische Intervention “Fear of the Object”.
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Frequencies of the Soul: Neues Tape von Filalete
Ende Juni erscheint bei Cruel Nature Records das neue Album des georgischen Komponisten Irakli Bakuradze unter dem Pseudonym Filalete. “Frequencies of the Soul” verbindet klassisches Klavierspiel u.a. in der romantischen Kunstliedtradition mit elektronischen Klangtexturen und mehr und schafft so eine einzigartige, atmosphärische Musik.
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