ROWAN COUPLAND / EIRINI FOUNTEDAKI / CERI RHYS MATTHEWS: Split

Das vorliegende Tape ist der neunte Teil einer Reihe von Split-Veröffentlichungen auf dem Label Betwixt & Between. Diesmal werden zwei interessante Projekte gegenübergestellt, deren Musik von der Machart her vielleicht kaum unterschiedlicher sein könnte, aber wer weiß: Vielleicht gibt es, jenseits des Gemeinplatzes, das beides auf gewisse Weise mit Folk zu tun hat, doch einen ganz dünnen roten Faden, der sich beim mehrmaligen Weiterlesen

Rowan Coupland im Berliner Café Plume

Der aus England stammende Folksänger und mit Gitarre, Celic Harp und gelegentlich auch Piano ausgestattete Mehrfachinstrumentalist Rowan Coupland gibt am 13. Juli in seiner Berliner Wahlheimat eines seiner in der letzten Zeit rar gewordenen Konzerte. Coupland spielte über Jahre in der lokalen Brightoner Musikszene und arbeitete mit bekannten Acts wie Mary Hampton und den Sons of Noel and Adrian zusammen. Seit rund zwanzig Jahren gibt es Soloaufnahmen, zuletzt erschien vor gut einem Jahr die EP “5 Harp Pieces“. “After establishing himself in Brighton’s neofolk scene, and becoming a member of the influential Willkommen collective, he left the UK, eventually settling in Berlin, where he began to write songs of urban decay and regeneration, abandoned hospitals filled with Asbestos Ghosts and foxes, and the city night time”, heist es auf der Eventseite. Die Show findet im Neuköllner Café Plume auf Spendenbasis statt. Weiterlesen

Rowan Coupland, Eirini Fountedaki und Ruby Bilger im Berliner KussKuss

Für ein Konzert im eher kleinen Rahmen treffen sich Rowan Coupland (Gesang, Gitarre, Harfe) und Eirini Fountedaki (Violine) seit einiger Zeit erstmals wieder zu einem gemeinsamen Set feinsinniger und gleichsam eigenwilliger “Anglo-Greek-Weird-Folk” Songs. Eröffnet wird der Abend im Neuköllner KussKuss von der Sängerin Ruby Bilger, spontane Kollaborationen sind nicht auszuschließen.

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ROWAN COUPLAND: Circuit

Nach einem ersten Eindruck von der Musik Rowan Couplands bleiben vielleicht die keltische Harfe und der Falsettgesang als Markenzeichen in Erinnerung, doch der britische Sänger und Multiinstrumentalist, der seit Jahren in Berlin lebt, hat weit mehr als dies in seinem Repertoire. Coupland spielt mehrere Saiteninstrumente, ist als Songwriter ein Kenner feiner atmosphärischer Zwischentöne und hat eine gute Hand für Begleitmusiker und ausgewähle Orte, die als Konzert- und Aufnahmelocations zu seiner Musik passen. Man rechnet diese Weiterlesen

Fanø Free Folk Festival: 3 Days of Experimental Folk Sounds on a Beautiful Danish Island

Am Wochenende vom 25. bis 27. July dieses Jahres findet zum fünften mal das bekannte Free Folk Festival auf Fanø im Südwesten Dänemarks statt, einer Insel mit einem dreihundert Seelen-Dorf, das selbst eine reichhaltige Folktradition aufweist. Mit von der Partie sind diesmal internationale Acts wie Arborea, Cellistin Jo Quail, die Newcomerin Cigdem Aslan, das englisch-ägyptische Streicher-Duo Daniel Merill und Ayman Asfour, Svarte Greiner, die geheimnisvollen Wiener Bird People und viele mehr. Rasmus Steffensen betont nicht nur das breite musikalische Konzept des Festivals, bei dem nicht jeder Act im engeren Sinne Folk spielen muss, er verweist auch auf den intimen Charakter des Ortes und seine historische Verknüpfung mit der traditionellen Musik- und Populärkultur Dänemarks:

“The idea of the festival was born out of the wish to create a more intimate festival feeling with a very close contact between performer and audience. We were a group of people who were all into genres such as neo-folk, psychedelic folk, drone/ambient music but also free improvisation, ethnic sounds etc. Some of this music we could meet at other festivals, but often the more fragile and intimate parts of the music gets lost on a big stage. With Fanø Free Folk Festival we wanted to create a space, where musicians and audience share a community feeling. It’s not about headliners and about pushing your artistic ego, but rather about meeting other musicians and getting inspired to create something new. We often see musicians creating new international contacts at the festival, just like bands often invite other musicians with them on stage. So it’s truly a space where new things can happen, just like it’s a space where folk music enthusiasts and avantgarde fans come together in a very informal atmosphere.

We thought it could be a very interesting thing to present experimental takes on folk sounds in a place with such a rich folk music tradition. Of course we Weiterlesen