PEFKIN: The Sea Is A Land Waiting To Happen

Gayle Brogan hat unter dem Namen Pefkin zahlreiche (Solo-)Alben veröffentlicht, spielt zusammen mit Debbie Armour unter dem Namen Burd Ellen „traditional song to explore and evoke dark landscapes and deep stories“, macht als Electroscope zusamen mit John Cavanahgh synthbasierte Musik und ist ein Drittel von Meadowsoilver, „a band of electrik psych-folksters“, deren zweites Album hier noch jüngst enthusiastisch besprochen wurde. Weiterlesen

RISARIPA: Connect

Risa Egawa a.k.a. Risaripa – ihr Name kommt von Risa Reaper und stammt aus ihrer Zeit als Drummerin bei Gallhammer, näheres dazu in früheren Rezensionen – bringt in regelmäßigen Abständen konzeptuelle Alben heraus, die ihre Experimentierfreude an modular-analogem Gerät in ganz eigene atmosphärische Bahnen lenkt, die oft einem übergeordneten Thema verpflichtet sind. Weiterlesen

KITCHEN CYNICS / GREY MALKIN: The Montrose Air Station Ghost / What Shall I Say 7″

Verhuschte Glöckchen locken einen in eine surreale Parallelwelt, in der verwaschene Formen eiernde Bewegungen vollziehen und wieder in der sepiafarbenen Kulisse verschwinden, in der keine auch nur halbwegs scharfen Konturen Orientierung geben. Sind es die Klänge einer elektrischen Gitarre, die den Schauplatz mit weiteren, nie vollends Weiterlesen

SEDNA CHRONICLES: Sedna Chronicles

Sedna Chronicles ist das Projekt von zwei Personen, die in den letzten Jahr(zent)en mit ihrer Musik und ihren Texten eine Art alternativer Geschichte der britischen Inseln geschrieben haben: Grey Malkin hat sich mit und als z.B. The Hare and The Moon, Widow’s Weeds oder Meadowsilver eines Folkidioms bedient ohne dabei je auf abgegriffene Topoi zurückzugreifen, Andy Sharp hat unter dem Namen English Heretic Visuals/Text und Musik kombiniert. Weiterlesen

KRANEMANN / PHARMAKUSTIK: Electric Fluxus

Zum Anfang von “Electric Fluxus” erinnern die elektronischen Hochtöner an alte SciFi-Filme – eine Nostalgie allerdings, die sich bald in dichtes Rauschen auflöst. Schon in den ersten Minuten entsteht der Eindruck, dass auf diesem Album kein Schauplatz bleibt wie er ist und zum Verweilen einlädt. Die rauschende Kulisse wandelt sich in vibrierende Dröhnung, die einen immer mehr Weiterlesen

Ô PARADIS: El Anfitrión

Demian Recio alias Ô Paradis hat in den vergangenen gut 25 Jahren zahlreiche Alben und kleinere Veröffentlichungen herausgebracht. Da vieles davon in kleinen Auflagen bei ebenso kleinen Labels erschienen ist, lief man immer mal Gefahr, das eine oder andere Release zu verpassen. Im Falle des vor einigen Wochen erschienenen “El Anfitrión” wäre das aber ausgesprochen schade, denn es handelt sich um ein Weiterlesen

BURNT-FEATHERS: In The Light Of Total Love

Letztes Jahr wurde hier Reverend Claires Tape „Medjugorje“  besprochen, auf dem der gleichnamige Wallfahrtsort in Bosnien-Herzegowina Thema war, und auf dem durch Überaffirmation Wunderglaube ad absurdum geführt wurde. „Burnt-Feathers“, ein weiterer Alias, unter dem Claire Cessna veröffentlicht, versteht sie (nach ihrer Selbstbeschreibung) als „a spiritual-interface for digital-angelic restoration-gore.“

Weiterlesen

ADAM GEOFFREY COLE: The Tracks of the Afterlander

Mit “The Tracks of the Afterlander” präsentiert der australische Psychfolker Adam Geoffrey Cole recht schnell nach dem im vorigen Herbst erschienenen “Fallowing” sein zweites Soloalbum, bei dem er von seinem langjährigen Weggefährten Anthony Cornish auf Mellotron, Harmonium und Violine begleitet wird (mit einem kleinen Gastspiel keines Geringeren als Grey Malkin, doch dazu später). Das besondere Weiterlesen

MERZBOW / LAWRENCE ENGLISH: Eternal Stalker

Niemand kann mithalten bei der Flut von Merzbowveröffentlichungen: Die Zahl seiner Studioalben dürfte inzwischen bei etwa 400 liegen, jüngst erschien z.B. auf Cold Spring „Animal Liberation – Until Every Cage Is Empty “ ein durch die Covergestaltung Crass zitierendes Album, bei dem Masami Akita seine schon lange dokumentierte Aversion gegen den Umgang des Menschen mit den Tieren zum Ausdruck brachte.

Weiterlesen