Icon: Siouxsie and the Banshees-Tribute mit Valerie Renay, Psyche, Mona Mur u.v.a.

Das französische Label Infrastition bringt Mitte April eine Compilation mit Coverversionen von Siouxsie and the Banshees heraus – auf der nach einem der bekanntesten frühen Songs der Band “Icon” betitelten Sammlung sind insgesamt 15 Neuinterpretationen von Siouxsie-Stücken enthalten, zu den bekanntesten Acts zählen u.a. Mona Mur, die den genannten Song interpretiert, No More mit “The Staircase (Mystery)”, Psyche mit einer Version des bekannten Clubhits “Cities in Dust” und nicht zuletzt die frühere Noblesse Oblige-Sängerin Valerie Renay, deren sanft-somnambule und zugleich doppelbödige Version des Stücks “Christine” vom 1980er “Kaleidoscope”-Album bereits als Video zu hören und zu sehen ist. Der Song entstand damals unter dem Eindruck Autobiografie der unter einer multiplen Persönlichkeitsstörung leidenden Autorin Christine Sizemore. Weiterlesen

STEVEN SEVERIN: Vampyr

Es ist immer schwierig, einen Soundtrack zu beurteilen, den man nicht direkt im audiovisuellen Werkzusammenhang rezipiert hat, aber im Falle von Karl Theodor Dreyers „Vampyr“, dessen jüngste Vorführungen mit einem neu komponierten Score von Steven Severin versehen waren, habe ich die Geschichte und die Bilder noch recht gut in Erinnerung. Die Story, die unterschiedlichen Angaben zufolge entweder auf vagen Motiven von Joseph Sheridan LeFanu basiert oder (was ich aber etwas übers Knie gebrochen finde) auf dessen Erzählung „Carmilla“, ist vor allem eine Geschichte über das Hereinbrechen des Bösen Weiterlesen