OKKYUNG LEE: Cheol-Kkot-Sae (Steel.Flower.Bird)

Die Cellistin Okkyung Lee zog als Jugendliche von Südkorea in die USA, wo sie zunächst verschiedene westliche Musikarten studierte. Zugleich keimte in ihr dort erstmals, mit zunehmender Erfahrung in der klassischen Musik, im Jazz und in vielen experimentellen Richtungen, das Interesse an der traditionellen Musik ihres Landes, mit der sie während ihrer Kindheit nur wenig Berührung hatte. Es dauerte allerdings noch einige Jahre, bis sie sich in ihren eigenen Kompositionen an koreanische Musik heranwagte. Weiterlesen

JOHN ZORN: The Testament of Salomon

Seit seinen Anfängen in den Musikszenen der New Yorker Downtown hat John Zorn eine weite Strecke hinter sich gelegt und derart unterschiedliche Alben als Musiker, Komponist und Produzent hervorgebracht, dass es im Grunde mühsam ist, ein bestimmtest Werk von ihm als repräsentativ herauszuheben. In einem Interview betonte er einmal seinen „additiv“ ausgerichteten Zugang zu diversen Musikarten und sein Faible für das Abklopfen der unterschiedlichsten Genres auf versteckte Verbindungen. Und so ist es wenig von Belang, ob er beispielseise im Jazz, im Rock, im Klezmer oder in weiteren traditionellen Weiterlesen