WOLVES IN THE THRONE ROOM: Thrice Woven

Wolves in the Throne Room wurden vor einigen Jahren recht schnell zu Lieblingen auch der Presse, die sonst mit Black Metal nicht viel anfangen konnte. Neben einer guten Produktion, die weit entfernt war von der Lo-Fi-Pappschachtelschlagzeugästhetik mancher „True“ Black Metal-Alben, waren sicher auch die Themen (Ökologie, Nachhaltigkeit – wenn auch teils in ihren esoterischen Auswüchsen) anschlussfähiger an Mainstreamdiskurse als die tausendste Anrufung an den Gehörnten. Weiterlesen

WOLVES IN THE THRONE ROOM: Celestial Lineage

Erwartungsvoll stimmende Glocken, ein episches Keyboard, die ätherische Stimme einer Sängerin. Mit einem solchen Fantasy-Szenario beginnt „Celestial Lineage“, das neue Werk der amerikanischen Band Wolves in the Throne Room. Nachdem „Black Cascade“ vor rund drei Jahren vor allem ein infernalisches Gewitter aus Blast Beats und höllischem Gekeife sein wollte, knüpft die aktuelle Arbeit in Sachen Diversität wieder an „Two Hunters“ an, mit dem die Gruppe erstmals auch jenseits einschlägiger Subkulturen von sich reden machte und den Grundstein zu einem viel diskutierten Image legte. Weiterlesen

WOLVES IN THE THRONE ROOM – Interview

“Yesterday morning enormous the moon hung low on the ocean,/ Round and yellow-rose in the glow of dawn;/The night-herons flapping home wore dawn on their/wings. Today/Black is the ocean, black and sulphur the sky,/ And white seas leap. I honestly do not know which day/is more beautiful./ I know that tomorrow or next year or in twenty years/I shall not see these things—and it does not matter, it/does not hurt;/They will be here. And when the whole human race/Has been like me rubbed out, they will still be here:/ storms, moon and ocean,/Dawn and the birds. And I say this: their beauty has/more meaning/Than the whole human race and the race of birds.” (Robinson Jeffers, Their Beauty Has More Meaning) Weiterlesen