Quantum Noize: Mia Zabelka auf Radioarte

Der italienische Sender Radioarte präsentiert heute bis 0 Uhr die Musik der Violinistin und Elektroakustikerin Mia Zabelka. Zabelka nennt ihre Spielweise, die sie als Erweiterung ihrer Körpersprache betrachtet, “automatic playing”, zu Beginn des Jahres machte sie durch ihre Kollaboration mit dem indischen Künstler Icostech (Arun Natarajan) von sich reden. Im Zentrun der Sendung steht diesmal Quantum Noize, ihr audioviduelles Projekt mit Conny Zenk. Der vor zwanzig Jahren in Siena gegründete Sender Radioarte beschreibt sich selbst als “experimental compartecipatory radio-platform, which offers radio and sound art disciplines, contemporary and research music, insights on arts, Specific project or media partnership for institutionals and private selected artistic happenings. Weiterlesen

Kollaboration zwischen Mia Zabelka und Icostech

Die Violinistin und Performerin Mia Zabelka bringt Anfang März ihre erste Zusammenarbeit mit dem indischen Elektronik-Projekt Icostech heraus – ein Name, hinter dem sich der als Bassist und Gitarrist tätige Arun Natarajan verbirgt. “Aftershock” ist ein Album voll doppelter Böden, das einen in ambienter Sicherheit wiegt, um im Verlauf einige Kurswechsel in ruppige Techno-Terrains und improvisierte Strudel vorzunehmen. Das Album erscheint als CD und digital bei Natarajans Label Subcontinental Records. Weiterlesen

MIA ZABELKA: Cellular Resonance

In ihren zahlreichen Kollaborationen beweist die Geigerin und Soundkünstlerin Mia Zabelka immer wieder, wie sehr sie ihre eigenwilligen, experimentierfreudigen Ideen auf subtile Art mit denen ihrer künstlerischen Dialogpartner zu arrangieren versteht. In eher klangorientierten Werken wie denen mit Pauline Oliveros oder John Zorn zeigt sie eine sichere Hand für die Möglichkeiten verschiedener Klangfarben, besitzt Geduld und Gespür für die Beiträge der anderen. In ihrer Arbeit mit Lydia Lunch hat sie ihren Anteil zugunsten der Textrezitation dezent im Weiterlesen

MIA ZABELKA, ZARAH MANI & LYDIA LUNCH: Medusa’s Bed

Im alten Mythos ist Medusa – La Maledetta – die große Ausbremserin und in der Lage, jeden Enthusiasmus, jede Aufbruchstimmung ebenso zu Stein erstarren zu lassen wie den sterblichen Helden, der es wagt, in ihr durch einen Fluch erstarrtes Antlitz zu schauen. Wo die Medusa steht, ist die Grenze, die Sackgasse, in ihrem tödlichen Blick enden Geschichten. Die allerdings fallen nicht dem Vergessen anheim, vielmehr werden sie zu ihrem eigenen Monument. Doch wie so manches Fatum kann Medusa überlistet werden, und obwohl keineswegs von menschlicher, sondern von göttlicher Gestalt, ist auch sie sterblich. Weiterlesen