SLIM CESSNA’S AUTO CLUB: The Commandments According To SCAC

Slim Cessna wird gerne mit David Eugene Edwards verglichen, zu deutlich fallen da die Gemeinsamkeiten ins Auge, zu stark zeichnen sich aber auch die Unterschiede ab. Beide haben ihre Ursprünge irgendwo in den Post Punk-Biotopen von Denver, beide machten erstmals im Rahmen der legendären Denver Gentlemen von sich reden. Beide wissen amerikanische Folk- und Country-Musik auf ganz eigene exzentrische Art in ihren Stil einzubauen, und beide nutzen ihre Weiterlesen

DENVER BRONCOS UK: Songs One Through Eight

Seit Jahren schon gibt es im Umfeld von Slim Cessna und Jay Munly ein weiteres Projekt, das neben dem Auto Club und den Lupercalians das Dreigestirn komplettiert – die Denver Broncos UK, kurz DBUK. Da mit Rebecca Vera und Dwight Pentecost nur zwei weitere Musiker der älteren Bands involviert sind, kann man über den Existenzzweck dieses Projektes nur anhand von musikalischen und textlichen Merkmalen spekulieren. Zum einen fehlt den Broncos das Uptempo, der Schuss Polka des Auto Clubs, zum anderen ist auch Weiterlesen

SCOUT PARÉ-PHILLIPS: Heed The Call

Wer heute behauptet, Singer Songwriter-Musik sei brav, bieder und out, hat Scout Paré-Phillips noch nicht gehört. Die junge New Yorkerin sieht aus wie der feuchte Traum aller Gucci-Gothics und tanzt auf allen Hochzeiten. Bei den Sterling Sisters, der Band von Slim Cessnas Sohn, ließ sie ihren Bass brummen, auf einem Jack White-Abum ist ihre Stimme zu hören, nebenbei modelt sie für den kanadischen Designer Ovate. Ihre eigenen Songs wurden im hauseigenen Studio von Cult of Youth aufgenommen und über die dubiosen Dais Records veröffentlicht, und in der übrigens Zeit tourt die Dame ordentlich und spielt natürlich – wie könnte es auch anders sein – im Doppelpack mit King Dude. Aber auch mit Weiterlesen

SLIM CESSNA’S AUTO CLUB: Buried Behind The Barn

Das Schöne am sogenannten „Denver Sound“ ist, dass die gut zwei handvoll Exponenten, die man unter diesem Sammelbegriff zu fassen sucht, alle sehr unterschiedlich klingen. Wenn man neben der lokalen noch die musikalische Komponente mit einbringen will, dann klingen weit gefasste Genrekonstruktionen wie „Dark Alternative Hillbilly Gothic“ und dergleichen derart nach Begriffsungetüm, dass man sich schon gar nicht mehr vor der Klischeefalle zu fürchten braucht. Weiterlesen