Frequency L​.​S​.​D.: Klassiker von Masonna auf Vinyl

Cold Spring bringen Ende November das 1998 auf CD bei Alien8 erschienene Masonna-Album “Frequency L​.​S​.​D.” neu und erstmals auf LP heraus – “14 ear-wrenching, extreme Japanese Noise tracks” (Cold Spring), die jeden Maso Yamazaki-Jünger für eine Dreiviertelstunde in Verzückung versetzen werden. Weiterlesen

Hate: Klassiker von Masonna erstmals auf Vinyl

Urashima Records bringen eine auf knapp 300 Exemplare limitierte Doppel-LP-Edition von Masonnas rarem Klassiker “Hate” heraus. Das Album erschien Mitte der 90er auf Yamazaki Masos eigenem Label Coquette in einer bizarr limitierten Auflage an fünfzehn Tapes mit individuell von Hand gestaltetem Artwork. An der Basis der vier jeweils seitenfüllenden Tracks steht der Einsatz seiner Stimme in Form aggressiver bis hysterischer Schreie, mit einer Vielzahl an Effekten in psychedelischen Noise transformiert, den das Label mit einem Klassiker kosmischer Musik in Bezug setzt: “The use of pedals and effects overwhelms the vocalizations that are practically not heard and creates an irresistible tension, layering a dazzling array of rich sonic colors, hard fragments, and unsettling timbres over the sort of taut psychedelic feedback used in Kosmische Musik and the echo of Tangerine Dream ‘s masterpiece Zeit ring out in the grooves of the double vinyl reissue”. Weiterlesen

Split mit Controlled Death und Mayuko Hino

Als limitierte Picture Disc erscheint Ende März eine Split LP der beiden japanischen Noiselegenden Maso Yamazaki und Mayuko Hino auf Cold Spring, ersterer ist mit seinem derzeit ohnehin sehr aktiven dunkleren Industrial-Projekt Controlled Death vertreten. Dessen in sechs Abschnitte aufgeteiltes Stück “Devil’s Sacrifice” basiert soundtechnisch primär auf schweren, brummenden Korg MS-20-Synthies, Samples und abgründigen Vocals in unterschiedlichen Graden der Verzerrtheit – “Deranged vocals choked under impenetrable, blood-soaked atmospheres of doom, death and decay, saturated with washes of anxiety, paranoia and alienation”, wie es beim Label heißt. Weiterlesen

Neues von Controlled Death auf Urashima

Das italienische Urashima-Label bringt dieser Tage ein auf fünf 7-Inches verteiltes neues Album vom seit drei Jahren existierenden Masonna-Ableger Controlled Death heraus. Das Projekt verkörpert so etwas wie die düstere Kehrseite der kathartisch-aggressiven Musik Masonnas. “Requiem For The Boundless Flesh”, das laut Label vom frühen Industrial und von den Wiener Aktionisten (und v.a. Hermann Nitsch) inspiriert wurde, folgt dem Lo-Fi-Ansatz des Debüts “Symphony For The Black Murder” und basiert primär auf dem Einsatz verschiedener Synthesizer, ebenfalls zu hören sind Piano, E-Gitarre, Vocals, Tapes und diverse Effekte. Die Singles erscheinen in einer auf 300 Exemplare limitierten Holzbox mit Lasergravur und im Download. Weiterlesen

Split-Album von Controlled Death und Rudolf Eb.er auf Cold Spring

Zwei in Osaka lebende Künstler, die sich beide auf ganz unterschiedliche Weise in den letzten Jahren mit dem Tod beschäftigt haben, veröffentlichen demnächst auf Cold Spring eine Split-LP mit dem passenden Titel „Death Ceremonies“.

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CONTROLLED DEATH: Beautiful Decomposition

Seit Maso Yamazaki, der „Gott des Lärms“, sein manisch-eruptives Noiseprojekt Masonna weitgehend ruhen lässt und augenblicklich seine Energie auf das dunkle, man möchte fast sagen: depressive Death Industrial-Projekt Controlled Death fokussiert, sind seit 2018 zahlreiche Tonträger erschienen. Dabei hat man den Eindruck, dass er wechselt zwischen massiven, umfangeichen Veröffentlichungen, wie etwa dem Doppeltape „Black Scorpion Rising“ oder der kürzlich erschienenen Doppel-LP „Ritualistic Mutilation In The Bloody Darkness“ und Weiterlesen

CONTROLLED DEATH: Evil Discharge

Sucht man ein Äquivalent zu Napalm Deaths „You Suffer“ – das es als kürzestes Stück ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft hat – im Bereich von Performances, so ist man mit den Auftritten Masonnas sicher nicht schlecht bedient, ist/war doch nach drei, vier Minuten alles gesagt/geschrien/zerstört/versehrt. Selbst im Kontext von anderen Japanoise-Acts war das Einmannprojekt Maso Yamazakis noch einmal übersteigerter.

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