PALE THORNS: Somberland

Bei dem sanften Morgennebel, der noch über der von ruhigen Gezeiten gestreichelten Küste liegt, und den anderen Bildern, die das melancholische Artwork zieren, könnte man schöngeistigen Ambient erwarten. Doch „Somberland”, das Debüt von Magnus Lindhs Soloprojekt Pale Thorns, beginnt eher rau und entpuppt sich schnell auch als einigermaßen schwer – so rau und so schwer, wie man es von einem Skin Area-Musiker vielleicht auch erwartet hätte. Weiterlesen

RAISON D’ÊTRE: Mise en Abyme

Peter Andersson hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten in den verschiedensten Spielarten des (Post-)Industrials ausgetobt, und auch wenn das manchmal durchaus rabiat ausfallen konnte (man denke etwa an Panzar oder Stratvm Terror), dürfte am bekanntesten aber (immer noch) Raison D’Être sein, sein Projekt, mit dem viele ihre erste Begegnung auf Cold Meat Industry (respektive dem Tapesublabel Sound Source) gehabt haben dürften und das durch Titelgebung der Alben und Songs („Enthraled By The Wind Of Lonelienes“, „The Empty Hollow Unfolds“, „Within The Depths Of Silence And Phormations“, „Requiem For Abandoned Souls“ – eine Liste, die fast beliebig fortsetzbar wäre), Artwork (oftmals verwaschene, verschwommene Bilder) und der Kombination von Weiterlesen

M.B.: S.F.A.G.

Das ultimative Referenzwerk aus der Frühphase Maurizio Bianchis ist das 1981 erstmals auf Nigel Ayers’ Label Sterile Records veröffentlichte Album „Symphony for a Genocide“, ein Album voll entmenschlichten Maschinenlärms, das im 11. Kata-Magazin der Come Organisation adäquat als „low key depression piece[…]“ tituliert wurde.  Zwei Jahre später wurde das nur in einer geringen Auflage herausgebrachte Album als Tape auf Broken Flag wiederveröffentlicht – auf Bianchis Wunsch zusammen mit einem Remix des Albums namens „S.F.A.G.“. Weiterlesen