ALAN VEGA: It

Es gibt kaum eine Liste mit verstörenden Stücken, auf der sich nicht Suicides „Frankie Teardrop“ findet, das schon einmal als „Taxi Driver: The Musical“ tituliert wurde und eine Abrechnung mit den Schattenseiten des amerikanischen Traums war. Auch Vegas Arbeiten der letzten Jahre – ob solo oder mit anderen (PanSonic bei VVV, Étant Donnés, Stephen Lironi) – sind häufig (auch auf diesen Seiten) immer wieder als Thematisierung des American Nightmares gelesen worden, als Auseinandersetzung mit den (tief)schwarzen Schattenseiten von „God’s Own Country“. Weiterlesen

ALAN VEGA: Station

Es mag seltsam anmuten, von einem Soloalbum zu sprechen, schließlich hat Alan Vega unter seinem Namen oder mit anderen weitaus mehr Alben veröffentlicht als mit seinem Partner Martin Rev als SUICIDE, die es in mehr als drei Dekaden gerade einmal auf fünf Studioalben gebracht haben. Thematisch knüpft “Station“ an “American Supreme“ – das letzte Werk des New Yorker Duos – sowie die mit PANSONIC als VVV veröffentlichten zwei Alben an, d.h. es geht primär um die conditio americana, die Befindlichkeit von God’s own country nach 9/11. Da passt es sicher auch, dass Henry Rollins schon lange zuvor einen Band mit Vegas Texten unter dem Titel “Crippled Nation“ herausgegeben hat. Weiterlesen