MUERAN HUMANOS: Hospital Lullabies

Die in Berlin lebenden Argentinier von Mueran Humanos arbeiten von Beginn an mit starken dualistischen Gegensätzen. Schon die Frage, ob ihr bassknarzender, aber manchmal auch technoider Post Punk eher Rock oder Pop ist, muss unbeantwortet bleiben, denn schon in der Hinsicht schlägt das Pendel von Song zu Song anders aus. Auch die weibliche und männliche Seite des Duos offenbart sich nicht nur im wechselnden Gesang von Carmen und Tomás, sondern auch in den oft surreal anmutenden spanischen Texten und vielleicht auch auf Weiterlesen

Mueran Humanos präsentieren ihr neues Album “Hospital Lullabies” im Berliner Urban Spree

Am Freitag, den 28. Juni präsentiert die deutsch-argentinische Post Punk-Band Mueran Humanos ihr drittes Album “Hospital Lullabies” (Cinema Paradiso) mit einem Release-Konzert im Berliner Urban Spree. Ebenfalls wird der gleichnamige Experimentalfilm von Carmen Burguess, der weiblichen Hälfte der Band, erstmals gezeigt. Eröffnet wird das Konzert von den Berliner Bands Operant und Eyes Gone, nach dem Auftritt sogen die DJs Philipp Strobel (Aufnahme + Wiedergabe) und Sam de la Rosa (Mannequin Records, ex Led Er Est) für tanzbare Unterhaltung.

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MUERAN HUMANOS: Miseress

Ganze sechs Jahre ist es nur her, dass die in Berlin lebenden Argentinier Mueran Humanos mit ihrem selbstbetitelte Debüt für Aufsehen sorgten. Das Album erschien in zwei Auflagen bei Old Europa Café und Blind Prophet und verschaffte sich auch durch Auftritte in den verschiedensten Kontexten Gehör sowohl bei den Nachfahren der Industrial Culture als auch bei den trendigen Kids der New Wave of Dark Wave. Beide mit Punkwurzeln und nebenbei literarisch und im visuellen Bereich aktiv, kamen Carmen und Tomás auch ganz gut mit diesem Spagat klar, ohne je was auf Genre- und Szenebegriffe zu geben. Nach einigen Jahren des Weiterlesen

MUERAN HUMANOS: El Circulo/La Langosta

Mueran Humanos können seit ihrem Debüt bereits auf eine kleine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Teil ihres Rezeptes, falls sie so etwas haben, ist eine Kunst, die sich viele Musiker gerne auf die Fahne schreiben – Carmen und Tomás liegen zu allen möglichen Kategorien quer und haben doch vielen Orten der Subkultur das Passende zu bieten. Der kernige Bass, die Drummachine, der mehrstimmige Gesang, die markigen Texte, die sich mit Vorliebe an allzu bequemen Weltbildern abarbeiten – all dies funktioniert im Postpunk-Rahmen ebenso wie in krautigen Weiterlesen

La Ratita Mili: Kurzfilm von Carmen Burguess mit Musik von Tomás Nochteff

“La Ratita Mili”/”Mili The Rat” ist der erste Kurzfilm von Carmen Burguess, der weiblichen Hälfte des argentinischen Post Punk-Duos Mueran Humanos. Der Film ist ihre erste visuelle Arbeit seit ihren Lovecraft-Illustrationen und der Kollagenserie “Seventeen”:

 

 

 

Untitled by Carmen Burguess from SCARY MOVIE PARTY on Vimeo.

Mueran Humanos

MUERAN HUMANOS: Culpable/Amuleto 7”

Laut knarrende Bässe, hämmernde Rhythmen, skandierte Slogans zwischen cooler Resignation und vitaler Rebellion – irgendwann in den letzten ein bis zwei Jahren hatte man vielleicht etwas zuviel von dem gehört, das Autoren wie Simon Reynolds aus Verlegenheit Post Punk nannten, und was zuerst Frische in unser bislang dröges Millenium brachte, erwies sich schnell als weitere Retro-Masche unter vielen. Leider. Mueran Humanos, die gerade mit der 7” “Give A Party” beweisen, dass ihr selbstbetiteltes Debüt keine Weiterlesen

We are an army of two and we take no prisoners. Interview mit Mueran Humanos

Im Vorwort zu Jeanette Leechs „Seasons They Change“ beklagt Greg Weeks, dass viele neue Entwicklungen in der Musik rein regenerativer Art sind und letztlich zu einem ungenießbaren Aufguss einst aufregender Innovationen führen. In der jüngst auf diesen Seiten veröffentlichten Rezension des Debüts von MUERAN HUMANOS, den zwei in Berlin lebenden Argentiniern, wurde darauf hingewiesen, wie frisch, unverbraucht und originell dieses Album ist Weiterlesen

MUERAN HUMANOS: s/t

Es ist schon beeindruckend, wie erfolgreich sich das Phänomen „Eighties“ in der aktuellen Musikwelt behauptet. Der Bereich angeschwärzter Subkulturen bildet da keine Ausnahme: Schon vor einigen Jahren machte sich eine handfeste Rückbesinnung bemerkbar, Szeneclubs veranstalten Batcave- oder Deathrock-Partys, hybride Retrostile wie Horrorpunk entstanden. Man muss leider hinzufügen, dass solche Strömungen im engeren Szenerahmen eher randständig sind, und nicht alle Ausnahmen sind dann auch wirklich überzeugend. Weiterlesen