AKOUSTIK TIMBRE FREKUENCY / TEMPLE MUSIC: Split Frequencies Vol. II

Vor ein paar Wochen ging die rituell-experimentell ausgerichtete “Split Frequenzies”-Reihe von Sombre Soniks in die zweite Folge, diesmal steuern zwei der bekanntesten Acts des Labels je einen halbstündigen, latent episodisch aufgebauten Track bei. Nach dem im vorigen Herbst erschienenen Auftakt mit Embers Below Zero und Grist sind diemal Akoustik Timbre Frekuency um den Betreiber des Labels sowie Tempel Music um den seit Jahren vielseitig aktiven Alan Trench vertreten. Weiterlesen

EMBERS BELOW ZERO / GRIST: Split Frequencies Vol. I

Die vorliegende Gemeinsaftsveröffentlichung des polnischen Ambient-Projektes Embers Below Zero mit der australischen Ritual-Formation Grist ist der erste Teil einer geplanten Reihe an Split-Alben auf dem englischen Label Sombre Sonics. Zwei lange, auslandende Kompositionen, die bestenfalls mittels leichter Korrespondenzen aufeinander bezogen sind, sollen sich auf den jeweiligen Releases gegenüberstehen. Für den ersten Teil liefern die beiden Weiterlesen

V.A.: Dark Ambient Vol. 18

Zum achzehnten Mal bringt das englische Label Sombre Soniks nun die Sampler-Reihe “Dark Ambient” heraus, die überwiegend Künstler aus dem hauseigenen Umfeld vorstellt. Den Titel sollte man nicht unbedingt als Genrebegriff lesen, denn die Drone- und Ambientklänge, die man gemeinhin mit der gleichnamigen Musiksparte assoziiert, machen meist nur einen Teil der vertretenen Musik aus. Auf der neuesten Folge sind dreiundzwanzig Interpreten aus verschiedenen musikalischen Himmelsrichtungen vertreten, und wenn die Kompassnadel in Weiterlesen

TEMPLE MUSIC: The Unquiet Mind

Evia – oder wie man auf deutsch sagt: Euböa – ist die zweitgrößte Insel der griechischen Ägäis unweit der Provinz Attika und dem mittelgriechischen Festland. Es ist somit Teil einer unruhigen Region, in der sich seit Jahrtausenden die Wege vieler Kulturen und Machtfaktoren kreuzten. Evia ist auch die Wahlheimat des englischen Folk- und Psych Rock-Musikers Alan Trench, der seit Jahren mit Gruppen wie den Black Lesbian Fishermen, Howling Larsens und noch einigen anderen (siehe Tags) seine bis dato produktivste Phase ausfüllt. Weiterlesen

TEMPLE MUSIC: Εποχές (Vol. lI)

Vor knapp zwei Jahren haben Temple Music bereits zwei Tracks, die auf rituellen Performances basierten, unter dem Titel “Εποχές”/”Epoxes” herausgebracht – Stücke, die ganz auf den jeweiligen Darbietungsort und die okkulten Implikationen des Zeitpunktes zugeschnitten waren und in ihrer musikalischen Gestalt ausladender und abstrakter ausgefallen sind als die meisten Aufnahmen, die man von ihren meist zwischen Psych Folk und Space Rock rangierenden Alben her kennt. Nach dem derben und Weiterlesen

GUY HARRIES: Fault Line

Guy Harries, Londoner mit israelischen Wurzeln, arbeitet unermüdlich an meist mehreren Baustellen. Soundart, Songwriting, Arbeiten für Oper, Theater, Tanz und Multimedia-Projekte, Laptopmusik, Stimme und Holzbläserei. Wahrscheinlich wäre er noch um einiges bekannter, wenn er sich von Beginn an auf weniger Schwerpunkte konzentriert hätte, doch der Preis dafür wäre ein Brachliegen etlicher Talente gewesen. In unsere Umlaufbahn geriet er erstmal durch seine Beteiligung am Orchestra Noir-Album „What if“. Weiterlesen

TEMPLE MUSIC: Εποχές (Vol. l)

Temple Music, die rituell arbeitenden Psychedeliker aus der Nachbarschaft von Orchis, Howling Larsens und den Black Lesbian Fishermen, geben nicht einfach Konzerte an beliebigen Orten mit der Auswahl ihrer besten Stücke, sondern lassen den Ort und den Zeitpunkt selbst in die Rolle des Dirigenten schlüpfen, der den Musikern – in Form seiner Symbolik und seiner atmosphärischen Wirkung – die finale Struktur ihrer vorbereiteten Motive vorgibt. Der Ansatz, den Alan Trench, Steven Robinson und ihre jeweiligen Kollaborateure verfolgen, ist pragmatisch und Weiterlesen