DREW MCDOWALL: The Third Helix

In den letzten paar Jahren ist das ehemalige Coil-Mitglied Drew McDowall verstärkt als Solokünstler in Erscheinung getreten, hat eine Reihe hervorragender Alben veröffentlicht, über die es auf diesen Seiten hieß, Mc Dowall spiele und erzeuge „dystopische Musik jenseits billiger Schockeffekte “. Auch wurde gefordert: „Wegen der im eigentlichen Sinne ‘rituellen’ Musik seiner Soloarbeiten, die keine prätentiösen Konzepte nötig hat, sollte sein Name künftig dicker gedruckt werden.” Mit Labelkollegin Hiro Kone hatte McDowall jüngst noch Georges Bataille seine Ehre auf einem Album erwiesen, auf dem Weiterlesen

TIME MACHINES: Time Machines

Ich habe schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass es kaum möglich ist, über Coilveröffentlichungen der letzten Jahre zu schreiben, ohne die Fragwürdigkeit und/oder die Legitimität der meisten Tonträger anzusprechen, die nach Peter Christophersons Tod erschienen sind. Ein Beispiel ist die Veröffentlichung des “Backwards”-Albums, bei dem Cold Spring und Danny Hyde den Eindruck vermittelten, der einzige Grund, warum das Album nicht von Coil veröffentlicht worden sei, seien rechtliche Auseinandersetzungen mit den „grey men“ der Industrie gewesen seien und nicht etwa, dass das Album für Balance und Christopherson (u.a. auch) zu konventionell geraten war: Weiterlesen

PETER CHRISTOPHERSON: Time Machines II

Auch wenn es profan sein mag, aber vor der Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Werk ein paar Worte über die Art und Weise, wie mit dem Nachlass von Coil umgegangen wird: Dass man sich (noch immer) nicht auf einen Modus zur Wiederveröffentlichung der regulären Alben hat einigen können, ist mehr als bedauerlich und nutzt letztlich auch nur einer Partei: nämlich den Bootleggern. Wer in den letzten Monaten Plattenläden in London durchstöberte (oder aber schlicht das Internet bemühte), der fand eine Reihe sich den Nimbus des Offiziellen gebenden Veröffentlichungen. Weiterlesen