Christine Ott mit Ondes Martenot-Arbeiten auf NAHAL Recordings

Die unseren Lesern von ihrer Zusammenarbeit mit Oiseaux-Tempête bekannte Multiinstrumentalistin und Musiklehrerin Christine Ott bringt unter dem Titel “Chimères (pour Ondes Martenot)” einen neuen Longplayer heraus. Alle der acht von Paul Régimbeau (Mondkopf) und Frédéric D. Oberland (Oiseaux-Tempête) produzierten Kompositionen sind mit dem in den 20ern entwickelten Ondes Martenot-Synthesizer eingespielt, einem der ältesten elektronischen Musikinstrumente, das im Laufe des vorigen Jahrhunderts in ganz unterschiedlichen Musikarten Verwendung fand und doch nie die Popularität etwa des Theremin beanspruchen konnte. Die mit visuellen “Chemigrammen” von Fanny Béguély begleiteten Chimären sind von teilweise meditativer, oftmals mystisch-entrückter Natur und einem trotz des Solospiels wechselvollen Klangbild.
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Snowdrops und B’ee von In Gowan Ring und Birch Book im Noch Besser Leben, Leipzig

Snowdrops ist das gemeinsame Projekt von Komponistin Christine Ott und Multiinstrumentalist Mathieu Gabry, deren Stücke zwischen Jazz, Avantgarde und Neuer Musik rangiert. B’ee betreibt seit mehr als zwanzig Jahren melancholische Folkacts wie In Gowan Ring und Birch Book – jüngst hat er eines seiner Klassikeralben in verschiedenen Formaten neu herausgebracht. Beide Acts spielen am Sonntag, den 14. April in der Leipziger Bar Noch Besser Leben. Weiterlesen

OISEAUX-TEMPÊTE: Unworks & Rarities

Oiseaux-Tempête gründeten sich vor einer handvoll Jahren in Paris und sind so etwas wie eine feste Band und ein offenes Kollektiv zugleich. Mit einem gängigen Rockinstrumentarium bildet ein harter Kern an Musikern die Basis für die meist instrumentalen Kompositionen irgendwo zwischen tremolierendem Gitarrenambient und kantigem, schwerem Doom, an dem auch jemand wie Jim Jarmush seine Freude hätte. Weiterlesen