TRAPPIST AFTERLAND: Seaside Ghost Tales

Trappist Afterland haben in den letzten zehn Jahren auch ohne deutliche Stilwechsel eine enorme Wegstrecke zurückgelegt und gelten spätestens seit “Afterlander”, das vielleicht das Album zum Kennenlernen der Band ist, als einer der besten dunklen Folkacts unserer Zeit. Auf neun Studioalben, zwei Splits und zahlreichen kleineren Veröffentlichungen gibt es keinerlei kraftlose oder uninspirierte Momente, ganz gleich ob man eher die zerfledderten psychedelischen Konzeptalben des Frühwerks Weiterlesen

Meadowsilver mit Expanded Edition ihres Debüts

Die aus Sängerin Gayle Brogan (Pefkin), Grey Malkin (Widow’s Weeds, The Hare and the Moon) und Stephen Stannard (The Rowan Amber Mill) bestehende Psych Folk-Supergroup Meadowsilver bringen eine erweiterte Version ihres vor einem Jahr erschienenen Debütalbums neu heraus. Das Album, das diesmal in einer Metallbox mit visuellem Bonusmaterial herauskommt, enthält die komplette “Singles”-EP. Die Veröfffentlichung wird einmal mehr von einem John William Waterhouse-Motiv geziert, diesmal von einer Bearbeitung seines Gemäldes “The Crystal Ball” von 1902. Weiterlesen

TRAPPIST AFTERLAND / GREY MALKIN: 7″

Wie um zu zeigen, dass ihnen auch nach dem famosen Longplayer “The Trappist and the Hare” die gemeinsamen Ideen nicht ausgehen, legen Adam Cole und Grey Malkin (ehemals The Hare and the Moon) noch mal mit einer kompakten Lathe Cut 7″ im transparenten Vinyl nach und schütteln sich zwei Folksongs aus den rüschigen Ärmeln, die ohne Schwierigkeiten zu den Höhepunkten des Albums gezählt hätten. Weiterlesen

TRAPPIST AFTERLAND / GREY MALKIN: The Trappist and the Hare

Irgendwann musste es zu dieser Zusammenarbeit kommen: Der Schotte Grey Malkin und der im australischen Melbourne lebende Adam Cole sind seit langem befreundet und leidenschaftliche Schöpfer dunkler, folkiger Anderswelten, und doch könnten ihre Herangehensweisen, ihre Themenwahl und ihre musikalischen Handschriften kaum unterschiedlicher sein. Weiterlesen

Neue Kurzfilme von Paul Thomas alias Zinc Harlequin mit der Musik von Grey Malkin

Grey Malkin werden einige unserer Leser von seiner Band her kennen, der mysteriösen Dark Folk-Formation The Hare And The Moon, die wie wenige ihrer Kollegen die Tradition englischer Balladen, Ghost Stories und unheimlicher Schwarzweissfilme beerbt hat und dabei ganz ohne Gitarren auskommt. Über die Besetzung der Combo rankten sich zeitlebens Gerüchte, auch solche über die eventuelle Auflösung der Band machten die Runde. Jüngst arbeitete Malkin mit dem Trickfilmer Paul Thomas a.k.a. Zinc Harlequin zusammen und untermalte drei seiner Kurzfilmarbeiten mit atmosphärischen Scores. Versionen der Filme sind nun auch auf YouTube zu sehen:

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THE HARE AND THE MOON: Wood Witch

„To fuck up tradition“ – mit diesem Schlagwort hat Alan Trench wiederholt die Notwendigkeit bezeichnet, traditionelle Stoffe, Motive und Spielweisen im Folk eben nicht nur wiederzukäuen oder platt in Rock- und Popstrukturen zu übersetzen, sondern ihnen durch kreatives Gegen den Strich-Bürsten eine neue Vitalität einzuhauchen. In unserem von einigen Jahren geführten Interview nannte er in dem Zusammenhang auch das englische Duo The Hare And The Moon als gelungenes Beispiel. Diese Band verfolgt seit Weiterlesen

TIMEMOTHEYE & THE SPECTRAL LIGHT: Grave Needs

In einem vor einiger Zeit veröffentlichten Interview sprach Timothy Renner davon, dass das Introspektive von Stone Breath, die Thematisierung von Spiritualität, langsam an einen Endpunkt komme, sich sein Schreiben verändere und er gab zu, dass die politischen Texte, die er mit seinem Crossoverprojekt Albatwitch schreibe, augenblicklich von ihm als „dringender” – vielleicht möchte man sagen “drängender” – empfunden würden. Weiterlesen